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Jahr 2011 Ausgabe 03

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Jahr 2011 Ausgabe 03

1

Titel

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Editorial: Wie medizinisch ist die Zahnmedizin?

Prof. Dr. Ulrich Schlagenhauf

rzt und Zahnarzt sind in der öffentlichen Wahrnehmung zwei klar getrennte Berufsstände, die ihre Patienten in Parallelwelten behandeln, welche scheinbar nur wenige Berührungspunkte aufweisen. So interessiert den Zahnarzt aus der allgemeinmedizinischen Anamnese häufig nur, ob ein gegebener Patient etwa ein Lokalanästhetikum mit Adrenalinzusatz verträgt oder ob eine antibiotische Abschirmung zur Endokarditisprophylaxe erforderlich ist. Umgekehrt wird sich ein HNO-Arzt, der bei einer eitrigen Mandelentzündung ein Antibiotikum verschreibt, in den seltensten Fällen darüber Gedanken machen, ob der Patient nicht möglicherweise auch an einer unbehandelten Parodontitis leidet und so in den intakten subgingivalen Biofilmen der Bildung antibiotikaresis-tenter Keime Vorschub geleistet wird...

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Inhalt

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Aktuelles

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Tipps aus der täglichen Praxis: Prophylaxe- und Parodontaltherapie mit Konzept

Dr. Gabi Friedrich/Hameln

Noch immer wechseln Patienten in meine Praxis, die die Worte „Prophylaxe“, „professionelle Zahnreinigung“ und „Parodontalvorbehandlung“ noch nie gehört haben. Solche Patienten haben zum Teil massive Probleme und bedürfen einer langfristigen Parodontologie- oder Prophylaxebehandlung, die in unserer Praxis in vier Stufen angelegt ist.

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Interview Periimplantitis: „Der Patient muss über das Problem aufgeklärt werden“

Wir sprachen mit Zahnarzt Marcel Zöllner, Stuttgart

Implantatträgern droht mit der Periimplantitis eine Entzündung des periimplantären Hart- und Weich-gewebes, die auch noch lange nach der Insertation zum Implantatverlust führen kann. Die Periimplantitis verläuft ähnlich wie an natürlichen Zähnen die Parodontitis. Dr. Gregor Petersilka, Privatdozent an der Universität Münster und Fachzahnarzt für Parodontologie in freier Praxis in Würzburg, sprach mit Zahnarzt Marcel Zöllner, Stuttgart, über die Gefahr Periimplantitis.

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Aktueller Überblick: Kariesprophylaxe mit Fluoriden bei Klein- und Vorschulkindern

ZÄ Konstanze Kretzschmar, ZÄ Marie-Theres Weber, Dr. Gabriele Viergutz, Prof. Dr. Christian Hannig/Dresden

Angesichts der Fülle von Informationen zur zahnärztlichen Prophylaxe kann man leicht den notwendigen Überblick verlieren. Dieser Artikel gibt eine aktuelle Übersicht zu den Möglichkeiten der Kariesprophylaxe bei Klein- und Vorschulkindern und befasst sich insbesondere mit der Anwendung von Fluoriden in dieser Altersgruppe.

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Professionelle Zahnreinigung bei einer Patientin mit Diabetes mellitus: Aha-Effekt mit Langzeitwirkung

Vesna Braun/Appenweier

Es kann als erwiesen angesehen werden, dass Zahn- und Mundschleimhauterkrankungen die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen und die Anfälligkeit für bestimmte systemische Erkrankungen erhöhen und den Verlauf ungünstig beeinflussen kann. Hierzu gehören u.a. auch der Diabetes Typ I und II. Leider gibt es immer noch Patienten, die nicht regelmäßig zur Vorsorge gehen, sondern lediglich bei akuten Beschwerden den Zahnarzt aufsuchen. Das folgende Fallbeispiel zeigt, welchen Beitrag zur Allgemeingesundheit regelmäßige Zahnarztbesuche leisten können.

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Aus der Praxis für die Praxis: Professionelle Pulverstrahlabsaugung

Redaktion

Die Prophylaxe gewinnt in der Zahnmedizin zunehmend an Bedeutung. Für das Team bedeutet dies allerdings auch einen nicht unerheblichen Mehraufwand für Reinigung und Desinfektion. Denn der Spraynebel und vor allem die Partikel aus Pulverstrahlgeräten werden beim Absaugen nicht vollständig erfasst und führen möglicherweise gefährliche Krankheitserreger mit sich. Stefanie Winter aus der Praxis Dr. Peter Keßler im schwäbischen Obersulm ließ dies keine Ruhe – bis ihr eine Idee kam: Eine speziell geformte Kanüle, die besser absaugt als das bislang möglich war. Dürr Dental hat die Idee aufgegriffen und in die Praxis umgesetzt. Ein Vorschlag aus der Praxis für die Praxis, so sieht es die Erfinderin.

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Überblick: Mit Schutzlacken präventive Konzepte umsetzen

Dr. Gabriele David/Schaan, Fürstentum Liechtenstein

Mehr und mehr gewinnen präventiv bzw. minimalinvasiv orientierte Behandlungsstrategien in der Zahnheilkunde an Bedeutung. Zu den zentralen Anliegen gehört ein individuelles Mundgesundheits-Management, das die speziellen Bedürfnisse sowohl des Behandelnden als auch des Patienten im Fokus hat. Ein besonderer Stellenwert kommt dabei fluoridhaltigen sowie chlorhexidinhaltigen Präparaten zu, die sich jeweils durch ein breites Anwendungsspektrum auszeichnen und in verschiedenen Darreichungsformen erhältlich sind, zum Beispiel Mundspüllösung, Gel oder Lack.

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Photoaktivierte Desinfektion - das Keim-Problem effizient lösen

Dr. Hans Sellmann/Marl

Die Probleme Parodontitis, Periimplantitis und Keimverringerung in der Zahnmedizin generell sind akut. Wir müssen heute für unsere Patienten die passende Antwort darauf haben.

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Forscher stellen Ergebnisse vor: Die Natur als Vorbild

Kristin Jahn/Leipzig

In neuen In-vivo- und In-vitro-Studien haben deutsche und italienische Zahnmediziner erforscht, ob die Anwendung einer Zahnpasta mit Zink-Carbonat-Hydroxylapatit (Biorepair) das Problem der Zahnabnutzung und Demineralisierung der Zähne lösen können.

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Überblick: Welche Zukunft haben Verblendmaterialien?

ZTM Hans-Peter Spielmann, M.S./Zollikon, Schweiz

Um diese Frage klar zu beantworten, müsste man über hellseherische Fähigkeiten verfügen. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit von Veränderungen sind äußerst schwierig zu prognostizieren. Nichtsdestotrotz, der Wandel ist im Gange. Die Herstellung von CAD/CAM-bearbeiteten metallischen oder nichtmetallischen Kappen, Gerüsten sowie anatomisch monolithische Kronen oder Brücken ist schon eine weitverbreitete alltägliche Realität im zahntechnischen Arbeitsprozess.

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Überblick Verblendung: Tendenz geht zur Keramik auf Zirkondioxid

Dr. Constanze Olms, Prof. Dr. Holger A. Jakstat/Leipzig

In der restaurativen Zahnheilkunde geht der Trend zu einem vollständigen digitalen Arbeits- und Fertigungsprozess. Zusätzlich zu CAD/CAM-hergestellten Kronen- und Brückengerüsten hat im Bereich der Verblendtechnik die Digitalisierung Einzug in den zahntechnischen Workflow gehalten. Neben den neuen zahntechnischen Methoden wird die konventionelle Verblendtechnik durch Werkstoffmodifikationen weiterhin optimiert. So erlangen beispielsweise die Kunststoffverblendungen durch die weiterentwickelten Kompositmaterialien wesentliche werkstoffkundliche Verbesserungen gegenüber den Verblendkunststoffen der früheren Generation.

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Anwenderbericht: Farbsichere und wirkungsvolle Restaurationen

Jürgen Gebhardt/Heroldsberg, Heiko Hunold/Nürnberg

Die Entwicklung eines einzigartigen durchgängigen keramischen Systems (Ceramco® iC, Dentsply Hanau) ermöglicht die Verwendung einer einzigen Keramiklinie zur Herstellung von metallkeramischen, Press-to-Metal und vollkeramischen Restaurationen. So können Sie prothetische Versorgungen in Form von geschichteter Metallkeramik, in gepresster Vollkeramik und in der Überpresstechnik auf Metall mit nur einem einzigen Keramikmaterial realisieren. Ceramco iC unterstützt Sie somit, Ihre Fertigungskapazitäten im Labor maximal zu erweitern sowie Effizienz und Flexibilität zu erhöhen. Ceramco iC, das integrierte Keramiksystem, erfüllt die Anforderungen von Flexibilität, Wirtschaftlichkeit, Verlässlichkeit und Ästhetik mit Leichtigkeit.

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Zahncharakteristik effizient und ästhetisch schichten - Anwenderfall mit VITA VM 9

Klaus Göbel/Bonn

Heute kann die Verblendung für ein Zirkonoxid-Gerüst per CAM-, Press- oder Schicht-Technik hergestellt werden. Es lohnt sich für das Labor und den Patienten, zwischen diesen Möglichkeiten bewusst abzuwägen. Wie hier an einem Patientenbeispiel dargestellt, fällt der Autor die Entscheidung zugunsten des Schichtens. In diesem Fall geben letztlich ästhetische Gründe den Ausschlag: Es geht um eine Frontzahnrestauration mit lebhafter Charakteristik. Nur in Handarbeit lassen sich entsprechende Merkmale gezielt und genau begrenzt in die Schichtung einlagern. Für die Umsetzung wird die Feinstrukturkeramik VITA VM 9 gewählt.

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Erfahrungsbericht: Den kompletten Kiefer intraoral scannen

Dr. Martin Ahrberg/Darmstadt

Kennengelernt habe ich den LavaTM Chairside Oral Scanner C.O.S. von 3M ESPE bereits im Winter 2008 bei dem Greater New York Dental Meeting. Das technische Leistungsvermögen dieses Systems für die digitale Präzisionsabformung überzeugte mich auf Anhieb und ich wurde tatsächlich der erste offizielle LavaTM C.O.S.-Käufer Deutschlands. Wir setzten den LavaTM C.O.S. zunächst ausschließlich im Rahmen der Versorgung mit kleineren Arbeiten wie Einzelkronen oder bis zu maximal viergliedrigen Brücken ein. Aufgrund der zuverlässigen Ergebnisse von exzellenter Passung wurden wir mutiger und versuchten, die Grenzen der digitalen Abformung auszureizen.

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Interview: So gelingen präzise Abformungen unter allen Bedingungen

Interview mit DDr. Christian Polak

Abformungen sind der Schlüssel zum prothetischen Erfolg. Je detailgetreuer das Modell, desto natürlicher und passender die spätere Versorgung. In seiner Ordination im niederösterreichischen Baden setzt sich DDr. Christian Polak jeden Tag dafür ein, dass seine Patienten bestmöglich versorgt werden. Um zu sehen, ob ihm nach acht Jahren mit einem einzigen Abformsystem die neueste Generation noch mehr Präzision bieten kann, hat er sich an einem Feldtest von GC beteiligt und das neue, patentierte VPES-Material EXA’lence drei Monate lang getestet. Über seine ersten Erfahrungen berichtet er im Interview.

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Sieben regionale Fachmessen im Herbst 2011 - IDS-Neuheiten live erleben

Kristin Jahn/Leipzig

Der dentale Fachhandel wird auch in diesem Herbst von September bis November gemeinsam mit seinen Partnern aus der Industrie in sieben verschiedenen deutschen Städten Zahnärzten und ihren Teams, Zahntechnikern und Studenten die Highlights der IDS 2011 und weitere Produkt- und Serviceneuheiten präsentieren.

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Interview: „SHOFU steht heute besser da als je zuvor“

Interview mit Akira Kawashima und Wolfgang van Hall, Shofu

Die SHOFU Dental GmbH vertreibt in Deutschland unter anderem rotierende Instrumente, Dentalkeramiken, Füllungsmaterialien, Adhäsivsysteme und Verblendkunststoffe. Die europäische Niederlassung des japanischen Herstellers Shofu Inc. wurde maßgeblich von Wolfgang van Hall aufgebaut und zum Erfolg geführt. Nach über 30 Jahren als Geschäftsführer der SHOFU Dental GmbH hat Herr van Hall zum Mai 2011 die Geschäftsleitung an den Japaner Akira Kawashima übergeben. Herr van Hall und Herr Kawashima standen uns aus diesem Anlass für ein Interview zur Verfügung.

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NWD Gruppe ausgezeichnet - Innovationspreis für Data Matrix Code

Thomas Simonis/Münster

Als erstes Handelsunternehmen der Dentalbranche hat die NWD Gruppe den Data Matrix Code auf allen Lieferscheinen eingeführt und flächendeckend realisiert. Für dieses System, das den NWD Kunden die lückenlose Chargendokumentation vom Hersteller bis zum Patienten ermöglicht, verlieh Heinrich Oehlmann der NWD Gruppe anlässlich des 14. HIBC-Anwendertages „Healthcare Barcode Praxis“ am 14. April 2011 in Münster den Innovationspreis 2011.

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9. Listerine® Prophylaxe Summer School - Fortbildungsreihe für das komplette Praxisteam

Martina Nymphius/Ismaning

Die Bedeutung der Alterszahnmedizin in der zahnärztlichen Praxis nimmt durch die immer älter werdende Gesellschaft weiter zu. Die 9. Listerine® Prophylaxe Summer School, gefördert von der Johnson & Johnson GmbH, widmet sich daher dieses Jahr ganz dem Thema „Gerostomatologie und Implantate – Neue Herausforderungen für die Prophylaxe“. Erstmals richtet sich die Fortbildungsreihe an das komplette Praxisteam.

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Qualitätsmanagement: Der Chef als Motor (QM-Serie 2011, Teil 3)

Dr. Wolfram Schön, Petra Karl/Offenbach

Mit der Einführung eines Qualitätsmanagementsystems in der Zahnarztpraxis werden vielerlei Nutzenaspekte für die Praxis und damit für den Patienten, das Praxisteam und die Praxisleitung aktiviert. Doch diese gibt es für die Praxisleitung nicht zum Nulltarif. Zahnärzte, die ein funktionierendes und wirklich nutzbringendes Qualitätsmanagementsystem etabliert haben, beschreiben ihre Rolle im Prozess häufig als Motor und Taktgeber. Dem Aspekt des „Motor sein“ möchten wir uns gerne widmen.

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Eine Kernkompetenz des Fachhandels: Vernetzung von digitalen Systemen in der Zahnarztpraxis

Berthold Ochmann/Münster

Die IDS hat deutlich gezeigt, was alle längst ahnten: Die Zahnheilkunde der Zukunft ist digital. In weiten Teilen ist sie es bereits jetzt. Das betrifft unsere Kommunikation schon lange, über E-Mail und Internet denkt heute niemand mehr nach. Die Abrechnung erfolgt längst digital, Röntgen und Bildgebung in weiten Bereichen und in zunehmendem Maße sind auch die Antworten auf die Herausforderungen von QM, Hygiene und Dokumentationsvorgaben in den Praxen elektronisch. Papier, Akten und analoge Röntgenbilder wandern zusehends in den Keller.

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Blickpunkt: Dentalhygiene

Redaktion

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87

Blickpunkt: Kons/Prothetik

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89

Blickpunkt: Digitale Praxis

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90

Blickpunkt: Einrichtung

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91

Blickpunkt: Praxishygiene

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92

Blickpunkt: Zahntechnik

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Inserentenverzeichnis/ Impressum

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BVD-Partner für Praxis und Labor – Bezugsadressen der Dentaldepots/Versandhändler

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ProDente: Der Parodontitis auf der Spur - Messen, schauen, erkennen

Redaktion

Bis sich eine Parodontitis ausbildet, sind einige Vorstufen dieser Erkrankung vorausgegangen. Eine unkomplizierte Untersuchung, Auffälligkeiten im Röntgenbild oder neuerdings genetische Laboruntersuchungen bringen Klarheit, bevor die tückische Erkrankung unbehandelt zu Zahnausfall führt.