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ZWL Zahntechnik Wirtschaft Labor

Aktuelle Ausgabe

ZWL Zahntechnik Wirtschaft Labor

Jahr 2007 Ausgabe 05

Zahntechnik

ZWL Zahntechnik Wirtschaft Labor

Jahr 2007 Ausgabe 05

1

Titel

Redaktion

3

Editorial: Hoffnung allein reicht nicht

ZTM Heiner Link, Villingen-Schwenningen

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Inhalt

Redaktion

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Fokus: Wirtschaft

Redaktion

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Warum Qualitätsmanagement?

Inerview mit den Experten Frank Slawik und Mike Emenako

Eines soll vorab schon hervorgehoben sein: Man redet immer von Qualitätsmanagement, als sei dies etwas Besonderes. Das ist es nicht! Management, hat man längst vergessen, ist nur das mittlerweile eingedeutschte Wort für Verwaltung. QM ist “nur” eine standardisierte und international anerkannte Methode, um Unternehmen - also, auch Dentallabore - erfolgreich zu verwalten. Insofern besteht das Besondere an zertifizierten Unternehmen “nur” darin, dass sie dies erkannt haben. Wir sprachen darüber mit den beiden Experten Frank Slawik und Mike Emenako von der mib Management Institut Bochum GmbH.

10

Qualitätsmanagement einfach, effektiv und preiswert

Redaktion

Wer sich im Dentallabor mit den geforderten Standards für das Qualitätsmanagement beschäftigt hat, kennt den Zeitaufwand dafür. PC-Programme, die hier Abhilfe versprechen, sind in der Regel teuer und oft erfüllen sie die Erwartungen nicht.

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“Deutschland muss sich auf das Hochqualitative konzentrieren!”

Redaktion

Der diesjährige 13. Dental Marketing Kongress stand unter dem Motto “TOP 13 - Selbst Bewusstsein”. Und der Name war Programm, denn 13 Größen aus Marketing, Wirtschaft, Kultur und Wissenschaft gaben darin wieder aktuelle und spannende Tipps für mehr Erfolg in Praxis und Labor. Der bekannte Textilunternehmer und Trigema-Chef Wolfgang Grupp (“Wir produzieren ausschließlich in Deutschland”) erinnerte in seinem Vortrag die Teilnehmer an ihre Pflichten und Chancen als deutsche Unternehmer. Im Interview fasst er noch einmal einige seiner wichtigsten Thesen zusammen.

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Tendenz zur “Zehn-Minuten-Krone”

Interview mit ZTM Rupprecht Semrau

Zirkonoxid gilt als Zukunftswerkstoff Nummer 1. Wen wundert es, dass in der Vergangenheit etliche Laborinhaber in ein kostspieliges vollwertiges CAD/CAM-Gerät mit eigener Fräseinheit investiert haben. Die Folge: Künftig werden wohl viele dieser Labore für Berufskollegen fräsen müssen, um ihre Maschinen auszulasten. “Dadurch bricht in einer breiten Schicht des Zahntechniker-Handwerks die Qualität weg”, warnt ZTM Rupprecht Semrau Die ZWL sprach mit ihm über Qualität, Geschäftsmodelle und die zahntechnische Realität.

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Qualität hält deutsche Zahntechnik an der Weltspitze

Redaktion

In einem hiesigen Labor bedarf es in der Regel keiner stark formalisierten Kontrolle, denn jeder Zahntechniker kann selbst unmittelbar die Güte seiner Arbeit beurteilen. Auf die Werkstoffe, auf die vorgeformten Rohlinge oder auch komplette Gerüste aus industrieller Fertigung muss er sich dabei jedoch unbedingt verlassen können. Wie die dortige Qualitätssicherung erfolgen kann, erläutert Dr. Udo Schusser, Leiter Forschung und Entwicklung bei DeguDent, am Beispiel des unternehmenseigenen Fertigungsservices Compartis.

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Factoring: Immer liquide - wer will das nicht?

Interview mit Laborinhaber Edgar Heinz

Unter Zahnärzten ist sie schon lange verbreitet, ab sofort können auch Labore sie in vollem Umfang nutzen: die Finanzdienstleistung Factoring. Factoring beinhaltet die Patienten- bzw. Debitoren-Buchhaltung sowie Vorfinanzierung und Ankauf von Forderungen. Das entlastet die Labore und Zahnärzte in ihrer Administration, verschafft beiden eine hohe Liquidität und schützt vor Honorarausfällen. Die Redaktion der ZWL sprach darüber mit Laborinhaber Edgar Heinz aus Murnau.

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Wirtschaft: Das Arbeitsrecht ABC

Rolf Krügermeyer-Kalthoff

Das Arbeitsrecht ist eine hoch komplexe und schwierige Rechtsmaterie. Es ist durchdrungen von Fachbegriffen - die seit der ZWL, Ausg. 2-2007 in einer Fortsetzungsreihe kurz und für den juristischen Laien verständlich erläutert werden. Diesmal werden die arbeitsrechtlichen Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben “M” bis “Z” betrachtet. Damit endet auch unsere Serie mit den Begriffen zum Arbeitsrecht.

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Zahnersatz aus China - Schwarzweißmalerei oder Farbabgleich? (Teil 1)

Holger Kusch

Holger Kusch arbeitet seit über 23 Jahren in der Dentalindustrie. Nach seinen Erfahrungen als Produktmanager Europa und regionaler Verkaufsleiter bei DENTSPLY übernahm der Diplom-Betriebswirt (BA) von 1996 bis 1999 die Leitung der Kerr GmbH in Karlsruhe. In den folgenden fünf Jahren lebte er in Asien und betreute dort die Kunden von Kerr, USA. Übergangslos startete der gebürtige Düsseldorfer im Sommer 2004 den Aufbau des Vertriebs Deutschland für Discus Dental von Ettlingen aus. Anfang 2007 gründete er k[now] - Analyse, Konzepte, Umsetzung & Training und ist seit diesem Sommer geschäftsführender Gesellschafter bei UDS - United Dental Service.

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Marktübersicht: Riegel und Geschiebe - die Königsdisziplin

Matthias Ernst, Carla Schmidt, H. David Koßmann

Die Königsdisziplin der Kombitechnik ist seit jeher die Geschiebe- und Riegeltechnik. Der enorme Aufwand und das enorme Fachwissen, gepaart mit einer gehörigen Portion an Erfahrung, haben zu einer weiteren Spezialisierung in der Zahntechnik geführt.

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Marktübersicht: Riegel und Geschiebe

Matthias Ernst, Carla Schmidt, H. David Koßmann

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Implantatprothetik - conditiones sine quibus non

Hans Geiselhöringer

Eine erfolgreiche Implantatrehabilitation setzt voraus, dass Patientenwünsche bereits in der Planungsphase vor Beginn jeglicher therapeutischer Maßnahmen berücksichtigt werden, da in vielen Fällen eine Diskrepanz zwischen der Erwartungshaltung des Patienten und der klinischen Ausgangssituation besteht. Nur durch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kommunikation zwischen Zahnarzt, Zahntechniker und Chirurg können Möglichkeiten und Grenzen der Versorgung mit dem Patienten diskutiert werden. Konsequentes “backward planning” führt in diesen Fällen bei Anwendung adäquater Behandlungstechniken und Verwendung geeigneter Materialien zum Erfolg.

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Zirkonoxid bei festsitzender Restauration

Prof. Dr. med. dent. Axel Zöllner, ZTM Claus Diemer

Die Diskussion um dentale Keramiken hat mit der Einführung von Zirkonoxid ohne Zweifel einen neuen Aufschwung erhalten, nachdem die Entwicklung der Verblendkeramiken, Glaskeramiken und Glasinfiltrations keramiken den Indikationsbereich als Verblendmaterial bzw. für den Einsatz als Inlay oder für kleinere fest sitzende Restaurationen weitgehend festgelegt hatten (Kappert 1999). Damit sind in Bezug auf Zirkonoxid wieder viele Fragen offen, u. a. die nach Präparation, Verarbeitungstechnik und Anwendbarkeit in der Implantatprothetik. Im Folgenden wird die Restauration eines Oberkiefers (Zähne 17-25) mit den aufgeführten Varianten in Vollkeramik gezeigt.

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Abformung und Modellqualität

ZTM Martin Kuske

Die zahntechnische Modellherstellung verlangt nach hochpräzisen Werkstoffen, die untereinander in engen Wechselbeziehungen stehen und nach detaillierten Vorgaben zu verarbeiten sind, um die gewünschten Resultate zu erzielen. Dentona legt bei der Herstellung seiner Spezialgipse für die Modellherstellung großen Wert auf die Optimierung der physikalischen und optischen Eigenschaften (Expansion, Härte, Druckfestigkeit, Oberflächengüte etc.). Dabei gilt es, genauestens die Wechselwirkung zwischen den aufeinanderstoßenden, sehr sensiblen Abformmaterialien und Dentalgipsen zu analysieren und bei der Formulierung der Produkte zu berücksichtigen

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Cover-Denture-Prothese - präzise Passung durch Galvanoformung

ZTM Bernd Dubielzyk

Die Cover-Denture-Prothese versorgt speziell gering bezahnte Kiefer. Zumeist über Stege, Teleskop- oder Ko nuskronen auf nur wenige Restzähne gestützt, bildet sie den Langzeitübergang zur totalen Prothese. Doch gegossene Sekundärkonstruktionen haben meist entweder eine hohe, punktuelle Friktion oder aber zuviel Spielraum. Um den Restzahnbestand möglichst schonend zu behandeln und so lange wie möglich zu erhalten, galvanisiert man besser die Matrize auf die Patrize. Der Beitrag von ZTM Bernd Dubielzyk zeigt, wie man mit Galvanoformung einen schaukelfreien und sicheren Halt der Cover-Denture-Prothese erreicht.Die Cover-Denture-Prothese versorgt speziell gering bezahnte Kiefer. Zumeist über Stege, Teleskop- oder Konuskronen auf nur wenige Restzähne gestützt, bildet sie den Langzeitübergang zur totalen Prothese. Doch gegossene Sekundärkonstruktionen haben meist entweder eine hohe, punktuelle Friktion oder aber zuviel Spielraum. Um den Restzahnbestand möglichst schonend zu behandeln und so lange wie möglich zu erhalten galvanisiert man besser die Matrize auf die Patrize. Der Beitrag von Ztm. Bernd Dubielzyk zeigt, wie man mit Galvanoformung einen schaukelfreien und sicheren Halt der Cover-Denture-Prothese erreicht.Die Cover-Denture-Prothese versorgt speziell gering bezahnte Kiefer. Zumeist über Stege, Teleskop- oder Konuskronen auf nur wenige Restzähne gestützt, bildet sie den Langzeitübergang zur totalen Prothese. Doch gegossene Sekundärkonstruktionen haben meist entweder eine hohe, punktuelle Friktion oder aber zuviel Spielraum. Um den Restzahnbestand möglichst schonend zu behandeln und so lange wie möglich zu erhalten galvanisiert man besser die Matrize auf die Patrize. Der Beitrag von Ztm. Bernd Dubielzyk zeigt, wie man mit Galvanoformung einen schaukelfreien und sicheren Halt der Cover-Denture-Prothese erreicht.

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Totalprothese - Ein Kunstwerk vom Team erschaffen

ZT Doris Wohlgenannt

Der Praxis- und Laboralltag zeigt, dass der Anteil an zahnlosen Patienten rückläufig ist. Obwohl von den Krankenversicherungen eher nachlässig behandelt, können mit vermehrter Zahnprophylaxe und hochwertigeren Methoden der Parodontitisbehandlung spürbare Erfolge erzielt werden. Gleichzeitig bleibt aber festzustellen, dass auch im Zeitalter der Implantologie regelmäßig Patienten mit Totalprothesen versorgt werden. Gründe hierfür sind vielfältig. Hauptsächlich werden aber die Angst vor der Implantation, medizinische Kontraindikationen und finanzielle Grenzen angeführt.

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Falsche Vorurteile gegen EMF-Legierungen!

ZTM Jürgen Stentenbach

Während hochästhetische Restaurationen boomen, verlangen gleichzeitig immer mehr Patienten preisgüns tige Alternativen zu teuren Legierungen. Doch viele Zahntechniker scheinen den günstigen EMF-Legierungen zu misstrauen. “Zu wenig präzise” oder “zu schwer auszuarbeiten” sind gängige Vorurteile, mit denen EMF-Legierungen oft abgetan werden. Zu Unrecht, wie Zahntechnikermeister Jürgen Stentenbach meint. In seinem Beitrag zeigt er, dass man auch mit EMF-Gerüst-Restaurationen keine Abstriche in puncto Passgenauigkeit und Ästhetik machen muss.

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Fokus: Event

Redaktion

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Die Ritter der Galvanorunde - zehn Jahre AG Galvano

ZT Matthias Ernst

Der Vorstand des Vereins AG Galvano hatte Heidelberg, die uralte Studentenstadt, dieses Jahr mit Bedacht als Tagungsort gewählt. Hier treffen Tradition und Moderne wie in kaum einer anderen Metropole aufeinander. Die Villa Carl Bosch, heute Sitz der Tschira-Stiftung, hoch über der Stadt, tat mit einem herrlichen Blick auf den Neckar ihr Übriges zum Gelingen der Veranstaltung. Ein hochmodernes Veranstaltungszentrum und seine direkte Nachbarschaft zu einem alten Herrenhaus mit klassischem barocken Ziergarten inspirierten die Teilnehmer und Referenten zu außergewöhnlichen Leistungen.

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Technikwandel: früher Hightech - heute Standard

Iris Burgard

Bereits in der Antike wurden Versuche gestartet, fehlende Zähne durch herausnehmbaren Zahnersatz zu ergänzen. Aus dem alten Ägypten wurden bei Ausgrabungen Prothesen gefunden, bei denen ganze Frontzähne inklusive der Wurzel mit Golddraht zusammengehalten und an den endständigen Zähnen aufgehängt wurden. Hier ging es wohl primär um die Ästhetik, da es sich bei einer solchen Konstruktion vermutlich um eine wackelige Angelegenheit handelte.

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Produkte

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