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ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis

Aktuelle Ausgabe

ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis

Jahr 2016 Ausgabe 12

Allgemeine Zahnheilkunde

ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis

Jahr 2016 Ausgabe 12

1

Titel

Redaktion

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3

Editorial: Qualitätsmanagement­systeme selbstbestimmt nutzen

Prof. Dr. Dietmar Oesterreich

Qualitätsmanagement (QM) dient der Sicherung und kontinuierlichen Weiterentwicklung der Qualität der Behandlung und der Praxisführung – zum Nutzen der Patientinnen und Patienten. Dem Gesetzgeber ist dies so wichtig, dass er alle Vertragszahnärzte verpflichtet hat, ein einrichtungsinternes Qualitätsmanagement einzuführen und weiterzuentwickeln (siehe § 135a Abs. 2 Ziff. 2 SGB V). Aber auch ohne diese gesetzliche Verpflichtung haben sich die Zahnärzte in ihrem Berufsrecht selbst zur regelmäßigen Fortbildung sowie zu Maßnahmen zur Qualitätssicherung verpflichtet (siehe §§ 5 und 6 der Musterberufsordnung der Zahnärzte)...

4

Inhalt

Redaktion

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6

Fokus: Wirtschaft

Redaktion

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10

Gesagt ist nicht gleich verstanden

Gudrun Mentel

Es ist nicht immer einfach, jungen und berufsunerfahrenen Menschen neue Inhalte und Verhal­tensweisen nahezubringen. Unter welchen Bedingungen kann ein Ausbilder das Niveau der Ausbildung heben, dabei 
sich selbst und den Praxisablauf entlasten? Genau dieser Frage geht der vorliegende Beitrag in unserer Artikelreihe zum Themenfeld „Nachhaltige Mitarbeiterführung“ nach und gibt wichtige Hinweise und Tipps für eine effiziente und erfolg­reiche und somit optimale Ausbildung von Auszubildenden in der Zahnarztpraxis.

12

Der Feedback-GAU: 
Wie es am besten (nicht) geht

Chris Wolf

Feedback, das ist einer der Begriffe, den wir am häufigsten hören, wenn es um Führungskompetenz und -werkzeuge geht. Er begegnet uns in vielen Lebensbereichen. Selbst in Fernsehformaten wie Castingshows wird Feedback als Element eingesetzt. Und die beliebten „Like it“-Zeichen bei Facebook gehören auch zur Großfamilie der Feedbacks. Feedback ist allgegenwärtig und wird oft allzu leichtfertig gegeben. Doch wie können wir die meist wirkungslos lähmen­-
den Feedbacks weiter perfektionieren? Im Folgenden wird gezeigt, wie in nur wenigen Schritten wirklich vernichtende Feedbacks gelingen, und das ohne große Vorbereitung.

16

Z für (schwarze) Zahlen 
und (gesunde) Zähne

Henning Wulfes

Dass sich der Zahnarzt heutzutage auch und in besonderem Maße als Unternehmer versteht, 
dessen betriebswirtschaftlich erfolgreiches Handeln als wesentliche Basis für das Ausüben des gewählten Berufes dient, 
ist keine Pionierhaltung mehr. Ganz im Gegenteil! Das Einrichten innovativer, serviceorientierter und effizienter Praxis­strukturen gehört zum täglichen „Geschäft“. Denn ethisches und wirtschaftliches Handeln schließen sich nicht aus, 
sondern ergänzen einander vielmehr – und das zum Wohle aller Beteiligten.

18

Investitionsabzugsbetrag: Liquiditätssituation optimieren, Steuerlast mindern

Thomas Weilbach

Im Herbst jeden Jahres sollte der Zahnarzt mit seinem Steuerberater eine Hochrechnung seines voraussichtlichen Praxisgewinns und der damit verbundenen Steuerrücklage besprechen. Je nachdem wie diese Steuerprognose (Tab. 1) ausfällt, werden eventuell nötige Maßnahmen, wie zum Beispiel Investitionen, geplant. Nur durch eine 
zeit­nahe vor­ausschauende Planung kann die Steuer- und Liquiditätsbelastung aktiv gesteuert werden. Denn auch für 
Zahn­ärzte gilt die alte Kaufmannsweisheit „Liquidität vor Rentabilität“.

20

Praxisbegehung: Vom Ärgernis 
zum Motivationsinstrument

Thies Harbeck

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Nach dieser Devise gehen die zuständigen Behörden bei 
der Begehung von Zahnarztpraxen vor. „Vertrauen“ muss der Zahnarzt hierbei vor allem seinen Mitarbeitern. Denn viele 
der Praxisbereiche, für die sich die Prüfer der Regierungspräsidien interessieren, fallen in den Aufgabenbereich des 
Personals. Im Fokus stehen Hygienekette und Dokumentation. Verständlicherweise sind diese offiziellen Besuche nicht beliebt. Dennoch beginnen immer mehr Praxisbetreiber, die Begehung nicht ausschließlich negativ zu betrachten. Denn 
ein solcher Termin kann auch ein Anlass und Chance sein, das eigene QM-System, interne Abläufe und die Zusammen­arbeit im Team zu hinterfragen – zum Nutzen aller Beteiligten.

22

Gewalt am Arbeitsplatz vermeiden

Dr. Kerstin Neighbour

Pöbeleien, Bedrohungen, Handgreiflichkeiten: Gewaltausbrüche am Arbeitsplatz sind ein wachsendes Problem. Der Artikel zeigt auf, wie Arbeitgeber Übergriffe wirksam sanktionieren und präventiv einschreiten können.

26

„Argumentum ad absurdum“: Folgen eines falschen Doktortitels im Internet

Dr. Daniel Gröschl

Das Landgericht Hamburg hat eine Zahnärztin für etwas verurteilt, wofür sie gar nicht verantwortlich ist. Sie 
hatte erfahren, dass sie in einem Bewertungsportal mit einem Doktorgrad geführt wurde. Sie selbst hatte die Eintragung nicht veranlasst. Das Landgericht Hamburg entschied nun, dass die Zahnärztin dennoch auf eine Richtigstellung hinwirken müsse.

30

BGH: Verordnung ohne Leistung 
ist eine strafbare Untreue

Anna Stenger

Das Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen ist seit Inkrafttreten im Juni 2016 in aller Munde. Neben den neuen Vorschriften des Antikorruptionsgesetzes gibt es jedoch auch andere Straftatbestände, die für Ärzte und Zahnärzte im Zusammenhang mit ihrer Tätigkeit von Bedeutung sind. Dies zeigt auch ein Beschluss des Bundesgerichtshofs (BGH), der besagt, dass sich ein Vertragsarzt der Untreue (§ 266 StGB) schuldig macht, der Leistungen in dem Wissen verordnet, dass sie gar nicht erbracht, aber dennoch abgerechnet werden. Insoweit besteht gegenüber den Krankenkassen eine Vermögensbetreuungspflicht des Vertragsarztes.

32

Steuer-Tipp: Sofortabzug eines Disagios von mehr als 5% der Darlehenssumme möglich

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Eyk Nowak

Mit Urteil des Bundesfinanzhofes (BFH) vom 8. März 2016 (AZ IX R 38/14) hat dieser klar gestellt, dass die derzeitig regelmäßig an gewandte Prüfung der Marktüblichkeit der Finanzverwaltung in Bezug auf die Höhe eines Disagios nicht zulässig ist...

34

Abrechnungs-Tipp: Professionelle Prothesenreinigung

Judith Müller

Genau wie die eigenen Zähne benötigen auch Prothesen eine ständige Reinigung. Neben der häuslichen Pfl ege bietet die Zahnarztpraxis oder das Dentallabor die professionelle Prothesenreinigung an. Weiche Beläge, Zahnstein sowie Tee- und Nikotinbeläge werden gelöst und entfernt. Eine glatte und gesäuberte Prothese bietet weniger Angriffsfl äche und zudem werden Keime reduziert. Weiterhin kann der Zahnersatz im Rahmen der Reinigung auf Schäden, Sprünge oder Veränderungen untersucht werden...

35

Abrechnungs-Tipp: Partielle Vestibulum- oder Mundbodenplastik im Rahmen einer Implantation

Dr. Dr. Alexander Raff

Mit Inkrafttreten der GOZ 2012 und den damit verbundenen Änderungen und Neuerungen sind einige altbekannte Streitpunkte leider erhalten geblieben. So werden von Kostent

36

Aufklärung: Aus halbdigital 
wird total digital

Gabi Schäfer

In meiner gerade beendeten Seminarreihe „Total digital“, bei dem die Teilnehmer an einem Tablet-PC einen reibungslosen digitalen Arbeitsablauf in der Zahnarztpraxis hands-on erleben konnten, ging es im zweiten Teil um die digitale Patientenaufklärung...

38

QM-Tipp: Können wir einem 
Validierungsbericht vertrauen?

Christoph Jäger

In sehr vielen Bundesländern wird ein validiertes Aufbereitungsverfahren mit einem Thermodesinfektor sowie Autoklaven gefordert. Während einer Hygienebegehung wird auf das Vorhandensein der Validierungsberichte genau geachtet. Für die betroffenen Praxen ist der gesamte Umstand mit den Validierungen mehr als ärgerlich, zumal eine solche Überprüfung von einem sachkundigen Validierer sehr kostspielig und zeitraubend ist...

40

Kursangebote 2017 zum/zur Hygienebeauftragten

Redaktion

Aufgrund neuer Anforderungen für den Sachkundenachweis auf dem Gebiet der Praxishygiene wurde die Kursreihe zum/zur Hygienebeauftragten komplett neu aufgestellt. Damit entspricht sie sowohl im theoretischen Segment als auch durch einen hohen praktischen Anteil diesen Anforderungen. Seit mittlerweile elf Jahren veranstaltet die OEMUS MEDIA AG das sehr erfolgreiche Seminar zum/zur Hygienebeauftragten mit der auf diesem Gebiet renommierten Referentin Iris Wälter-Bergob...

42

Klare Ansage: Neue Qualitäts­management-Richtlinie des G-BA

Dr. Kirstin Börchers

Für Vertragszahnarztpraxen, Vertragsarztpraxen und Krankenhäuser gelten künftig einheitliche Anforde- rungen an das interne Qualitätsmanagement. Dafür hat der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) eine sektorenüber­greifende Richtlinie beschlossen, die die grundsätzlichen Anforderungen an das stationäre und ambulante Qualitäts­management regelt und die bisherigen Richtlinien für den vertragszahnärztlichen, den vertragsärztlichen und stationären Bereich ablöst.

44

Hygiene im Praxisalltag: 
Kompromisse ausgeschlossen

Marco Libano

Hygiene ist eine Grundanforderung, die von Patienten als selbstverständlich erwartet wird und von den Akteuren in einer Praxis als ebenso bindend erachtet werden sollte, um der Gefahr von Keimen und Infektionen entgegenzuwirken. Warum aber tun wir uns, trotz allgemeinem Konsens, manchmal damit so schwer? Ist es die Berufsblindheit, die sich verständlicherweise irgendwann einschleicht, oder der Druck, allen Vorschriften und Gesetzen gerecht zu werden? Und was steckt genau hinter der Angst vor Praxisbegehungen? In vielen Fällen eine Unsicherheit, die sich guten Gewissens ablegen lässt, wenn im Vorfeld einer solchen Begehung das Hygienemanagement konsequent implementiert wurde und 
von allen verbindlich eingehalten wird. Der folgende Beitrag von Dentalcoach Marco Libano soll Hilfestellung und Motiva­tion zugleich sein, Handgriffe und Praxisabläufe bewusst zu überprüfen, ggf. zu verändern und vorschriftenkonform umzusetzen.

48

Sind Sie für eine 
Praxisbegehung gerüstet?

Nadja Alin Jung

Stichprobenartige Praxisbegehungen durch die zuständigen Behörden sind in den letzten Jahren Routine 
geworden – mit steigender Tendenz. Der nachfolgende Beitrag gibt auf Grundlage einer Ende November begleiteten 
Begehung Hilfestellung* bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben und hilft bei der Vorbereitung auf eine mögliche behördliche Überprüfung.

54

Vorsicht geboten: Best Practice für Umgang mit gefährlichen Abfällen

Christian Finke

In einer Zahnarztpraxis fallen eine ganze Reihe gefährlicher Abfälle an, darunter Amalgam und gebrauchte Spritzen oder Kanülen. Wie diese sortiert, gelagert und entsorgt werden müssen, ist gesetzlich vorgeschrieben. So weit, so gut. Wie aber verhält es sich mit der Handhabung der Abfälle? Hier lauern weitere Stolperfallen, die die 
Gesundheit des Praxispersonals gefährden können. Ein professioneller Umgang mit zahnmedizinischen Abfällen sowie 
das Einhalten einiger Sicherheitshinweise vereinfachen den Praxisalltag und erhöhen zugleich die Arbeitssicherheit.

56

Digital ist optimal: Hygienemanagement modern, flexibel und sicher

Redaktion

PC, Tablet und Smartphone – in Privathaushalten sind digitale Geräte mittlerweile omni­präsent. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass sich auch der Praxisalltag immer mehr auf die neuen Technologien 
stützt. Der digitale Workflow ist nicht nur zeitgemäß, sondern bringt ein großes Optimierungspotenzial und mehr 
Sicher­heit für Patient und Zahnarzt mit, wie Lisa Remote, die hochmoderne Sterilisatorengeneration von W&H, beweist.

58

So wichtig ist die Dokumentation

Redaktion

Zum Beruf des Zahnarztes gehören zahlreiche Pflichten, die den Schutz des Patienten und 
der Mitarbeiter gewährleisten sollen. Die jeweiligen Rahmenbedingungen sind in der Regel gesetzlich festgeschrieben 
oder in den Richtlinien von Behörden und Gremien wie dem Robert Koch-Institut definiert.

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Hygiene: Sauber mitgedacht!

Redaktion

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62

Fokus: Dentalwelt

Redaktion

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66

Ästhetik als Gesamtkonzept

Redaktion

Um den Patienten nicht nur eine optimale Behandlung zu ermöglichen, sondern dies auch noch in 
einer angenehmen und ansprechenden Umgebung, befassen sich viele Zahnärzte damit, ihrer Praxis eine eigene Ästhetik, 
ein Design zu konzipieren. Wenn dabei Praxisästhetik und Behandlungsschwerpunkt fusionieren und eine Einheit bilden, zeigt das folgende Porträt, abgerundet wird die Vorstellung durch einen Fallbericht.

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Tägliches Qualitätsmanagement 
(fast) wie von selbst

Katrin Becker

Ein gut funktionierendes Qualitätsmanagement kann die Effizienz und die Wirtschaftlichkeit einer Zahnarztpraxis enorm steigern. Trotzdem wird die konsequente Einhaltung eines QM-Systems vom Praxisteam 
oftmals als Belastung empfunden – sei es durch notwendige Mehrarbeit, zusätzliche Kontrolle oder nervige Bürokratie. 
Wie gut, dass es digitale Helfer wie zum Beispiel die Wawibox gibt. Die Online-Materialverwaltung von caprimed erfasst 
alle Kosten und Materialbewegungen von Zahnarztpraxen zuverlässig digital und ist dank intuitiver Bedienung und 
zeit­gemäßer Hardware spielend leicht in den täglichen Workflow integrierbar.

74

Interview: Wenn jede Minute zählt: 
Notfall in der Zahnarztpraxis

Tobias Wilkomsfeld im Gespräch mit Jürgen Isbaner

Bei einem Herz-Kreislauf-Versagen spielt die Zeit eine entscheidende Rolle: Werden rechtzeitig die richtigen Maßnahmen ergriffen, hat der Patient eine Überlebenschance von etwa 50 bis 70 Prozent. Doch diese sinkt rapide: 
um etwa zehn Prozent pro Minute. Es geht also tatsächlich um Minuten: Drei, vier, fünf Minuten – mehr sind es nicht. 
Doch wenn es um das praxisinterne Notfallmanagement geht, herrscht vielerorts eine gefährliche Sorglosigkeit. Tobias Wilkomsfeld, Dozent für Notfallmedizin, stellt sich genau dieser Problematik und will aufklären, um zu retten.

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SICAT: Digitale Vorreiterlösungen aus Bonn

Marlene Hartinger

Am 15. November stellte das Bonner Dentalunternehmen SICAT GmbH & Co. KG ausgewählten Pressevertreterinnen nicht nur die derzeitigen Schwerpunkte im aktuellen Produktportfolio vor, sondern bot den eingeladenen Gästen auch einen Einblick 
hinter die expandierenden Kulissen des Unternehmens und damit 
in die Bereiche Forschung und Entwicklung, Produktion sowie Kundenservice. Im Fazit der Veranstaltung zeigte sich: SICAT ist nicht nur stolz auf den Pionier­charakter seiner digitalen Entwicklungen, sondern auch, und dies in besonderem Maße, stolz auf Handwerk und höchste Präzision der 
hergestellten Produkte.

78

Gar nicht verstaubt: Kunstblumen 
als hochwertige Praxisdeko

Redaktion

Blumen am Empfang oder Grünpflanzen im Warteraum: Viele Praxen und Unternehmen gestalten ihre Räume mit Floristik gerne einladend und freundlich. Oft allerdings fehlt es an Zeit, um zu gießen, zu düngen oder die 
Sträuße auszutauschen. Die perfekte Alternative bieten hochwertige Kunstpflanzen, die von echtem Grün mittlerweile kaum mehr zu unterscheiden sind.

82

Fokus: Praxis

Redaktion

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Die parodontale Therapie ist überholt und braucht ein Update (Teil 7)

Dr. Ronald Möbius, M.Sc.

Ganzheitliche parodontale Therapieunterstützung – Flüssigkeitshaushalt allgemein. Der Autor geht davon aus, dass die lokal keimreduzierende Therapie am Parodontium eine lokal temporäre Therapie ist. Nach seiner Auffassung hat Parodontitis einen multifaktoriellen Ursachenkomplex.

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Implantatprothetische Versorgung 
mit neuem Verankerungssystem

Dr. Karl-Ludwig Ackermann, ZTM Janez Fiderschek, ZTM Gerhard Neuendorff

Eine mögliche Behandlungsoption bei vollständiger Zahnlosigkeit ist neben der Totalprothese eine herausnehmbare, implantatgestützte Versorgung. Diese bietet unter finanziellen Gesichtspunkten gegenüber dem festen, implantatgetragenen Zahnersatz Vorteile und stellt mit einem konfektionierten Verankerungssystem, wie LOCATOR® (Zest Dental SolutionsTM, USA), eine ideale Synthese hinsichtlich Aufwand, Kosten und Nutzen dar. Seit Kurzem steht mit dem LOCATOR R-TxTM die nächste Generation des bewährten Systems zur Verfügung. Dr. Karl-Ludwig Ackermann, ZTM Janez Fiderschek und ZTM Gerhard Neuendorff stellen die konsequente Weiterentwicklung und deren Vorteile unter Einbe­-ziehung eines klinischen Falls nachfolgend dar.

96

Eins für alle: Ein Adhäsiv für 
vielfache Bondingstrategien

Dr. Marcus Holzmeier, Dipl.-Ing. Dr. Heinrich Middelmann

Der grundsätzliche Mechanismus der Adhäsion zwischen Zahnhartsubstanz und dem Bonding 
basiert auf Austauschprozessen. Dabei werden Mineralien aus der Zahnoberfläche gelöst und im Rahmen einer effektiven mikromechanischen und chemischen Verankerung durch Monomere ersetzt. Obwohl alle Adhäsive denselben Zweck 
verfolgen, nämlich einen dauerhaften Verbund zwischen Zahn und Komposit zu erzeugen, unterscheiden sie sich deutlich 
in ihrer chemischen Zusammensetzung und Applikationsweise. Im Trend liegen Universaladhäsive, die dem Zahnarzt die Möglichkeit geben, die passende Bondingstrategie individuell auszuwählen.

102

Einteilige Implantatversorgung eines einseitigen Freiendfalls im Unterkiefer

Dr. Oliver Sehr

Die Versorgung eines unilateralen Freiendfalls im Praxisalltag ist eine besondere Herausforderung 
für den Zahnarzt. In den unversorgten Bereichen kommt es längerfristig zu einer Knochendehiszenz, die Zähne des Gegenkiefers können elongieren, wodurch die weitere prothetische Versorgung wesentlich aufwendiger und schwieriger wird. Die verschiedenen herkömmlichen prothetischen und dabei ausnahmslos herausnehmbaren Versorgungen weisen jeweils Vor- wie Nachteile auf, wie z.B. mangelhafte Ästhetik oder nicht zufriedenstellende Funktion von einfachen Modellgüssen. Hier bietet sich die implantologische Versorgung mit einteiligen Implantaten (nature Implants) besonders auch für Einsteiger der Implantologie hervorragend an, da auch bei einer geringen vertikalen und horizontalen Dimension Implantationen leicht möglich sind und in der Regel auf Knochenaufbaumaßnahmen verzichtet werden kann. Das vorliegende Fallbeispiel soll dies anschaulich verdeutlichen.

106

Dentale Lachgassedierung: 
Vorurteile vs. Faktenlage

Dr. Frank G. Mathers, Dr. Tankred Stuckensen

Die dentale Sedierung mit Lachgas blickt auf eine rund 150-jährige Geschichte zurück. Doch seit der 
Entdeckung seines medizinischen Nutzens hat Lachgas (N2O) in der Gunst von Ärzten Höhen und Tiefen erfahren. In den 
letzten Jahren haben moderne Technologien und ein besseres Verständnis seiner Wirkung zu einer Renaissance des 
Anxiolytikums in Deutschland geführt. Dennoch persistieren einige Vorurteile zum Sedierungsverfahren, auf die Dr. Frank G. Mathers, Fachbuchautor für Dentale Sedierung, und Dr. Dr. Tankred Stuckensen, Leiter des MVZ Dentologicum in 
Hamburg, im Folgenden näher eingehen wollen.

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Nahezu unsichtbar: Direkte ästhetische Restaurationen mit Universalkomposit

Oliver Löw

Mit direkten Kompositrestaurationen können heute, insbesondere bei kleinen bis mittelgroßen 
Kavitäten, hochästhetische Ergebnisse erzielt werden. Neben der Ästhetik sind die Schonung der Zahnhartsubstanz, die vergleichsweise niedrigen Kosten, das breite Anwendungsspektrum sowie die kurze Behandlungsdauer als entscheidende Vorteile von Komposit zu nennen. Im Hinblick auf die Vielzahl der am Markt erhältlichen Komposite empfehlen sich Pro­dukte, die sich unter anderem durch eine glatte und leicht zu polierende Oberfläche, langfristige Glanzbeständigkeit sowie eine hohe Festigkeit und Flexibilität auszeichnen.

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Rohstoffkreisläufe dentalmedizinischer Abfälle in Deutschland – Was landet auf unseren Deponien?

Redaktion

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ZWP online: Bis zum Jahresende noch schnell CME-Punkte sammeln

Redaktion

Das dentale Nachrichten- und Fachportal ZWP online bietet praxisnahe, zertifizierte Onlinefortbildung für Zahnärzte an. Einfach, kostenfrei und sicher. Die CME-Fortbildung bietet die Möglichkeit, ganz bequem Punkte gemäß der Leitlinien von der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) und der Deutschen Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kiefer- heilkunde (DGZMK) online zu sammeln...

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