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CEREC Guide

Sirona, Technologieführer in der Dentalindustrie, bringt CEREC Guide auf den Markt. Zahnärzte und Zahntechniker haben damit künftig die Wahl: Sie können ihre Bohrschablonen weiterhin von der Sirona-Tochter SICAT beziehen oder im CAD/CAM Verfahren selbst herstellen(1). Obwohl das Implantieren mit Bohrschablone dem Freihandimplantieren in puncto Sicherheit und Präzision erwiesenermaßen überlegen ist(2), werden heute weniger als 10 Prozent der Implantate mittels einer Bohrschablone gesetzt. Zahnärzte verwenden eine Schablone oft nur in Fällen, die sie selbst als "schwierig" erachten oder scheuen Kosten und Lieferzeiten. Mit CEREC Guide gibt es diese Hürden nicht, denn das Inhouse Verfahren ist direkt, präzise, günstig und schnell und eignet sich für alle Indikationen.

Birgit Möller, Marketingleiterin Dentale CAD/CAM Systeme bei Sirona erklärt: "CEREC Anwender sind es gewohnt, direkt nach der Planung den Herstellungsprozess auszulösen. Das erwarten sie auch bei der integrierten Implantologie, die wir 2009 mit CEREC meets GALILEOS eingeführt haben. Zahnärzte kombinieren die Daten aus CEREC und ihrem Sirona DVT miteinander und stimmen die prothetische und chirurgische Planung optimal aufeinander ab. Für den chirurgischen Eingriff nutzten sie bislang eine Bohrschablone unseres Tochterunternehmens SICAT. Mit CEREC Guide können sie die Bohrschablone jetzt auch selbst herstellen. Es ist der logische nächste Schritt in der digitalen Prozesskette."

Die geführte Implantologie sorgt für mehr Sicherheit beim Implantieren und liefert klinisch und ästhetisch überzeugende Ergebnisse. In vielen Fällen ermöglicht sie auch eine minimalinvasive Chirurgie wie die flapless Behandlung, bei der das Zahnfleisch nicht aufgeklappt werden muss. Das Verfahren ist einfach. Der Zahnarzt erhitzt ein thermoplastisches Material, platziert es über der Implantatstelle und setzt einen Referenzkörper hinein. Dann lässt er das Material etwa fünf Minuten aushärten.

Die so entstandene Scanschablone wird im Mund des Patienten positioniert und eine 3D Röntgenaufnahme gemacht. In der Galaxis Software von Sirona werden CEREC und DVT-Daten zusammengeführt und die Implantatposition geplant. Diese Planungsdaten werden in die CEREC Software exportiert, dann wird der Bohrkörper ausgeschliffen und anstelle des Referenzkörpers in die Scanschablone eingesetzt. Damit ist die Bohrschablone fertig und kann für die Implantatbehandlung verwendet werden. Um verschiedene Bohrergrößen verwenden zu können, gibt es entsprechende Schlüssel als Einsatz für die Bohrschablone.

CEREC Guide ist die neue Inhouse Bohrschablone für alle Indikationen: einfach, günstig, schnell und präzise. Darüber hinaus bietet Sirona weiterhin zwei Varianten aus der zentralen Fertigung von SICAT an: CLASSICGUIDE ist die Lösung für komplizierte Fälle auf Basis des Gipsmodells aus dem Labor. OPTIGUIDE ist die industriell gefertigte Bohrschablone auf Basis der optischen Abformung mit CEREC. CEREC Guide richtet sich an alle Zahnärzte, die implantieren und dabei mehr Sicherheit wünschen. Zahntechniker nutzen CEREC Guide, um ihren Auftraggebern günstig und schnell präzise Bohrschablonen anzubieten. CEREC Guide ist im klassischen CAD/CAM Verfahren oder über den Sirona Connect Workflow möglich.

Folgende Systemvoraussetzungen müssen gegeben sein, um CEREC Guide zu nutzen:
- CEREC SW 4.0.2 mit einer Open GALILEOS Implant Lizenz
- CEREC MC XL oder inLab MC XL
- GALILEOS oder ORTHOPHOS XG 3D mit Implantatplanungssoftware "GALILEOS Implant V1.9 with SP1"

Bohrhülsen sind für folgende Systeme lieferbar:
- Straumann: Guided set
- Camlog: Guided set
- Nobel Biocare: Branemark System Guided Surgery Kit; NobelReplace Straight Guided Surgery Kit; NobelReplace Tapered Guided Surgery Kit; NobelActive Guided Surgery Kit
- Astra Tech: Facilitate
- Biomet 3i: Navigator

(1) CEREC Guide wird für Zahntechniker in einer geplanten Updateversion der inLab Software 4.0 verfügbar sein.
(2) z.B. Stuart J. Froum (Hg.) Dental Implant Complications. Etiology, Prevention, and Treatment. Chichester (U.K.) 2010

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die bekannte und unbekannte Risiken aufweisen, Unsicherheiten und andere Faktoren, die wesentliche Abweichungen der tatsächlichen Ergebnisse, des Aktivitätsniveaus, der Leistung und des Erfolges von den in dieser Pressemitteilung ausdrücklich oder inzident beschriebenen Ergebnissen bedingen können. Zukunftsgerichtete Aussagen beziehen sich von Natur aus auf Risiken und Unsicherheiten, von denen sich einige nicht vorhersagen oder quantifizieren lassen. Die tatsächlichen Ergebnisse können wesentlich von den in diesen zukunftsgerichteten Aussagen dieser Pressemitteilung beschriebenen Ergebnissen abweichen. Zusätzliche Informationen bezüglich dieser und anderer Risikofaktoren sind zu finden im Abschnitt Risikofaktoren des jüngst von Sirona gemeldeten Form 10-Q. Sirona übernimmt keinerlei Verpflichtung und beabsichtigt nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um Ereignisse und Umstände, die nach dieser Pressemitteilung eintreten, zu berücksichtigen.