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Patientenmix durch Bewertungsmanagement optimieren

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Marketing 06.03.2012

Webmarketing: Wie Bewertungen für Image sorgen

Patientenmix durch Bewertungsmanagement optimieren

Alles und jeder kann im Internet bewertet werden – von den Verkäufern und Käufern einer bekannten Auktionsplattform bis hin zum Mathelehrer. Der Kunde macht sich durch die Veröffentlichung seiner Kritik zum König. Das ist einerseits gut, andererseits können diese Bewertungen auch zum ungerechtfertigten Nachteil für Dienstleister werden. Eine negative Äußerung ist im Internet schnell und anonym eingepflegt – für den Angegriffenen schwer auffindbar und kaum revidierbar. Entsprechend haben einige Dienstleister eine skeptische Haltung gegenüber Bewertungsportalen.

Bewertungsportale bieten Wettbewerbsvorteil

Sie übersehen dabei, dass gerade diese Portale eine Möglichkeit zum Wettbewerbsvorteil bieten. Achim Wagner, Geschäftsführer von conamed – Agentur für Medizinmarketing, betreut seine Kunden aus dem Medizinbereich in Sachen Internetmarketing. Er hat die Erfahrung gemacht, dass das Internet heute die meisten Neukunden für Zahnarztpraxen akquiriert: „Ein Anteil von etwa 70 % der neuen Patienten über das Internet sind realistisch, wenn die Praxen aktives Internetmarketing betreiben“, bestätigt Wagner. Auch für Zahnarztpraxen, die ihre Reputation erhalten oder gar erhöhen möchten, ist es also von hoher Relevanz, den eigenen Internetauftritt zu pflegen und möglichst viele und gute Bewertungen auf den Internetportalen aufweisen zu können. Doch wie bringt ein Zahnarzt seine Patienten dazu, ihn im Internet zu bewerten?

Aktives Bewertungsmanagement für Zahnarztpraxen

Das alles ist nur mit hohem Zeitaufwand möglich, den viele Zahnarztpraxen nicht zusätzlich bewältigen können. Das Unternehmen DentiCheck bietet speziell für Zahnärzte ein aktives Bewertungsmanagement an. Dabei wird innerhalb des bestehenden Patientenstamms eine hohe Anzahl an Bewertungen akquiriert und in die führenden Portale eingepflegt. Dadurch werden eventuell vorhandene negative Bewertungen zu einer Praxis relativiert und die Praxis insgesamt auf einen der vorderen Plätze in der Ergebnisliste der Portale katapultiert. Auf den vorderen Plätzen zu stehen, wirkt sich auf die Gewinnung von Neupatienten aus: DentiCheck berichtet exemplarisch von einem Zahnarzt, der statt ehemals 3–4 durch das aktive Bewertungsmanagement 5–6 Neupatienten pro Woche verzeichnet. Gerade Zahnärzte, die ihre Praxis neu eröffnen oder die eine Praxis übernehmen und die vorhandene Reputation erhalten oder sogar erhöhen möchten, sollten die Bedeutung der Bewertungsportale nicht unterschätzen.

Bewertungen haben Einfluss auf Patientenmix

Laut einer von der Gesellschaft für Konsumgüterforschung (GfK) im Mai 2011 publizierten repräsentativen Umfrage[1] vertrauen 22,6 % der Deutschen bei der Suche nach einem neuen Arzt den Bewertungen, die sie auf Portalen wie DocInsider.de oder imedo.de finden. Dabei hängen Schulbildung und der Grad der Internetnutzung bei der Arztsuche zusammen. Heißt: Je höher die Schulbildung, desto eher schaut sich der Patient die Bewertungen zu den infrage kommenden Arztpraxen an. Unter den Akademikern befinden sich entsprechend die meisten Portalbesucher. Diese Patienten dürften über ein tendenziell höheres Einkommen verfügen. Zahnärzte, die ihren Patientenmix optimieren möchten, tun entsprechend gut daran, auf ihre Internetbewertungen zu achten.

Kontakt:

Paula Hesse, M. A.

freshamedia GmbH

Tel.: 0 61 02/37 06 31 17

E-Mail: paula.hesse@denticheck.de


[1] http://www.med-kolleg.de/newsticker/2037682.html