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Für eine Restitutio ad integrum spielt nicht nur das Implantat mit seiner Geometrie und Oberfläche eine entscheidende Rolle, vielmehr sind es auch die Aufbauten und deren -Variabilität. Eine Variable ist hierbei das Material des Abutments. Keramiken sind in ihrer Gewebeverträglichkeit dem Titan überlegen und bieten ebenfalls durch die Farbgestaltungsmöglichkeiten in ästhetisch anspruchsvollen Situationen bessere Erfolgschancen.

n DasWichtigste neben dem Langzeiterfolg der moder- nenImplantologieistdieroteundweißeÄsthetikunddie Wege,umdiesezuerreichen.EinesderMerkmaledermo- dernen Implantologie ist das „Backward Planning“, die prothetisch orientierte Positionierung des Implantats undwennmöglichderErhaltallerWeichgewebsstruktu- ren, besonders im ästhetisch kritischen Frontzahnbe- reich.SindalldieseBedingungenerfolgreicherfüllt wor- den,entscheidet nunmehr die prothetische Versorgung über den Erfolg der Therapie. Hierbei ist der Implantat- aufbau bzw. das Abutment eine wichtige Komponente. Die Restauration der verloren gegangenen Zahnkrone beginnt in der prothetischen Versorgungsphase ab Im- plantatoberkante.DieserEntwicklungfolgendhabendie führenden Implantathersteller vollkeramische Aufbau- teileinihrSortiment aufgenommen. Bei den Vollkeramiken besitzt das Zirkoniumoxid mit AbstanddasmeistePotenzialalsWerkstoffderZukunft. Bei Zirkoniumoxid handelt es sich um einen anorgani- schen, nichtmetallischen, oxidkeramischen Werkstoff aus der Gruppe der Hochleistungskeramik und wurde bereits 1985 als Alternative zur Aluminiumoxidkeramik für künstliche Hüftgelenkprothesen in den USA und Frankreich verwendet. Im Bereich der Implantatauf- bauten liegen die Vorteile gegenüber der Aluminium- oxidkeramikindenoptimierten,mechanischenundop- tischen Eigenschaften. Unsere Marktübersicht soll dem Leser einen Überblick über das gesamte Angebot von Implantatsystemen mit Vollkeramikaufbauten bieten. Dies gilt besonders für Neueinsteiger als Entscheidungshilfe für ein bestimm- tes Implantatsystem. Denn eine erfolgreiche Implanta- tion gelingt in der Regel mit allen marktgängigen Syste- men.Da der Implantatmarkt sich noch in einer stetigen Wachstumsphase befindet, ist in der Zukunft damit zu rechnen,dassimmermehrAnbietermiteigenemSystem aufdiesenMarktdrängen.BeiderkritischenBeurteilung einesImplantatsystemssollteeinHauptaugenmerkauf die prothetischen Versorgungsmöglichkeiten gerichtet werden.Schließlich und endlich interessiert den Patien- ten die prothetische Suprakonstruktion und nicht die Geometrie eines Schraubgewindes oder die Implantat- oberfläche, natürlich vorausgesetzt, das Implantat ist reizlos osseointegriert.Über den Erfolg eines Implantat- systemswerdenzukünftigseineprothetischenLösungs- möglichkeitenentscheiden.Aberauchdererfahreneim- plantologisch tätige Kollege sollte denVergleich mit sei- neminderPraxisbevorzugtenSystemnichtscheuenund immer kritisch hinterfragen, ist dies ausreichend, um den stetig steigenden ästhetischen Ansprüchen zu ge- nügen. Schließlich dient dies alles dem Wohle des Pa- tienten, denn optimale prothetische Hilfsteile vereinfa- chen denWeg zu einer guten Ästhetik und können mit- unterauchdemPatientenKostensparen.Fürästhetische Versorgungsmöglichkeiten sind Keramikaufbauten, vor allem im Frontzahnbereich, ideal geeignet. Neben ihrer hohenGewebeverträglichkeitlassensiesichinFormund Farbe an die Zahnkrone anpassen.Dies ist bei einer dün- nenGingivavomMorphotypAzurVermeidungvonfarb- lichenIrritationeneinwichtigerPunkt.Diesogestalteten Keramikaufbautenkönnendannmiteinerzementierten Vollkeramikkrone versorgt werden. Im Seitenzahnbe- reich können die Aufbauten auch direkt verblendet, vo- rausgesetzt die Position des Schraubenkanals lässt dies zu, und als Monokörper direkt auf dem Implantat ver- schraubtwerden.AuchalsPrimärkroneninKombination mit GalvanosekundärkronenhabendieKeramikaufbau- ten in die implantatgestützte Teleskopprothetik Einzug gehalten.Nicht nur die richtige Positionierung,sondern auch die Auswahl der richtigen Aufbauteile ist für den Erfolg entscheidend. Die Zirkonoxidkeramik hat nicht nur als zahnfarbener Implantataufbau in die Implantologie Einzug gehalten, sondern ist durch das CAD/CAM-Verfahren eine zu- kunftsweisendeTechnologieinderZahntechnik.Neben denpräfabriziertenKeramikaufbautenbestehtnunauch dieMöglichkeit mittelsderCAD/CAM-Technologieindi- viduelle Zirkonoxidaufbauten herzustellen. Dies eröff- net dem Zahntechniker größere Gestaltungsmöglich- keiten bei Erstellung eines ästhetisch anspruchsvollen Zahnersatzes.n Anmerkung der Redaktion DiefolgendeÜbersichtberuhtaufdenAngabenderHer- steller bzw. Vertreiber. Wir bitten unsere Leser um Ver- ständnis dafür,dass die Redaktion für deren Richtigkeit undVollständigkeit weder Gewähr noch Haftung über- nehmen kann. Marktübersicht Ästhetikkomponenten aus Keramik 200 JAHRBUCH IMPLANTOLOGIE 2012 Ästhetikkomponenten aus Keramik Für eine Restitutio ad integrum spielt nicht nur das Implantat mit seiner Geometrie und Ober- fläche eine entscheidende Rolle, vielmehr sind es auch die Aufbauten und deren Variabilität. Eine Variable ist hierbei das Material des Abutments. Keramiken sind in ihrer Gewebeverträg- lichkeit dem Titan überlegen und bieten ebenfalls durch die Farbgestaltungsmöglichkeiten in ästhetisch anspruchsvollen Situationen bessere Erfolgschancen. Dr. Torsten S. Conrad/Bingen KONTAKT Dr.Torsten S.Conrad Heinrichstraße 10,55411 Bingen Tel.:06721 991070,Fax:06721 15058 E-Mail:praxis@dr-conrad.de