
Zahnarzt Patrick Märthesheimer hat sich mit seiner im August 2010 eröffneten Praxis zunächst auf Senioren spezialisiert. Nicht nur die Räume, sondern auch Einrichtung und Technik sind weitgehend barrierefrei. Angesichts der topmodernen Gestaltung bemerken das allerdings nur Patienten mit eingeschränkter Mobilität auf den ersten Blick. Ins Auge fallen vielmehr die für ihr Design und die Bedienungsfreundlichkeit bekannten Apple-Systeme. In Verbindung mit der ebenso einfach anwendbaren Praxissoftware erleichtern sie die Organisation der Abläufe und unterstützen Patrick Märthesheimer bei der Beratung und Aufklärung seiner Patienten.
P atrick Märthesheimer firmiert unter „Zahnarzt an der Messe“, was in erster Linie eine Stand- ortbestimmung ist. Die Praxis liegt 300 Meter vom Haupteingang der Messe Düsseldorf entfernt. „Natürlich kommen Angestellte und Besucher der Messe zu uns, doch das eigentliche Einzugsgebiet stellt der angrenzende Stadtteil Stockum dar“, erklärt der Zahnarzt. Über die Hälfte der dort an- sässigen Bewohner ist älter als 60 Jahre. Das bewog Märthesheimer, sein Be- handlungsangebot vor allem auf die gehobenen Erwartungen und Bedürf- nisse dieser Zielgruppe auszurichten und die Räume soweit möglich barriere- frei zu gestalten. Hochwertiges Equipment für anspruchsvolle Klientel Bevor Märthesheimer seine Praxis im Spätsommer 2010 eröffnete, hatte er sich intensiv mit der Praxisorganisation auseinandergesetzt und seine Vorstel- lungen auf Machbarkeit geprüft. „Da ich meinen Beruf liebe und gerne hoch- qualitative Arbeit liefere, wollte ich ein Arbeitsumfeld schaffen, in dem sich meine Mitarbeiterinnen und ich voll und ganz auf die Patienten und den Behand- lungserfolg konzentrieren können“, be- schreibt er seinen Ansporn. Die techni- sche Seite sollte einfach rund laufen, um den Kopf freizuhalten für menschliche Belange und das Praxismanagement. Wichtig war ihm, eine weitgehend pa- pierlose Praxis einzurichten, in der Pra- xiscomputer, Röntgengeräte, Karten- leser, Drucker, Faxgeräte und Telefonie vernetzt sind. Im Unterschied zu den meisten Praxen, die dieses Ziel auf der Grundlage von Windows-PCs umge- setzt haben, wollte Märthesheimer als überzeugter Apple-Anwender „diese leicht zu bedienenden Systeme auch in der Praxis einsetzen – nicht zuletzt auch weil sie sehr leise und energiesparend arbeiten“. Er hatte allerdings Zweifel, ob sich die erforderlichen Geräte und Anwendungen mit dem Betriebssystem Mac OS X betreiben bzw. in ein solches Apple-Netzwerk einbinden ließen. Der- artige Bedenken konnte Apple-IT-Spe- zialist Dirk Küpper ausräumen. Die ge- samte Hardware läuft auch unter Mac OS X, selbst die speziellen Röntgenge- räte, die unter Berücksichtigung der Belange von Patienten mit Mobilitäts- einschränkungen ausgewählt wurden. Das spezielle Panoramaröntgengerät lässt sich sehr weit absenken, um auch im Rollstuhl sitzende Patienten röntgen zu können. Selbst bei der Praxissoft- ware musste der Zahnarzt mit Apple- Präferenz keinerlei Kompromisse ein- gehen. Während seiner Assistenzzeit hatte er verschiedene auf MS-Windows basierende Lösungen kennengelernt. Sein Favorit war Charly von solutio. „Als wahrer Glücksfall“ entpuppte sich für ihn, dass gerade diese Praxissoft- ware als eine der ganz wenigen im Markt auch für Apple-Systeme zur Verfügung steht. Erprobte Abläufe übernommen Märthesheimer hatte die Erfahrung ge- macht, „dass sich mit Charly sehr struk- turiert arbeiten lässt, weil alle Abläufe praxisnah unterstützt werden“. Beim Start in die Selbstständigkeit nutzte er darum die in der Software vorgegebene Struktur als Leitfaden für den Aufbau der eigenen Organisation. Besonders hilfreich seien die bereits hinterlegten Befundmöglichkeiten und Vorschläge für die Leistungskomplexe gewesen, er- innert sich Märthesheimer. Auf dieser Zahnmedizin Praxis Anwenderbericht 92 ZWP 3/2011 Softwarelösung: modern und barrierefrei | Dr. Doris Gabel Zahnarzt Patrick Märthesheimer hat sich mit seiner im August 2010 eröffneten Praxis zunächst auf Senioren spezialisiert. Nicht nur die Räume, sondern auch Einrichtung und Technik sind weit- gehend barrierefrei. Angesichts der topmodernen Gestaltung bemerken das allerdings nur Pa- tienten mit eingeschränkter Mobilität auf den ersten Blick. Ins Auge fallen vielmehr die für ihr Design und die Bedienungsfreundlichkeit bekannten Apple-Systeme. In Verbindung mit der ebenso einfach anwendbaren Praxissoftware erleichtern sie die Organisation der Abläufe und unterstützen Patrick Märthesheimer bei der Beratung und Aufklärung seiner Patienten. Abb. 1 Abb. 2