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In der Tat ist Kinderprophylaxe eine Maßnahme, Kinder kariesfrei durch die Jugend zu -begleiten. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass sich durch angewandte Prophy-laxemaßnahmen in Zahnarztpraxen sowie in Kindergärten und Schulen ein erheblicher -Kariesrückgang eingestellt hat.

n Zahnarztpraxen ohne Kinderprophylaxe verfehlen den Puls der Zeit. Heute sollte es der Anspruch einer je- den Zahnarztpraxis sein, eine kindgerechte Prophylaxe anzubieten, denn die Kinder von heute sind die Patien- ten von morgen. DiealtersgerechteBeratung,dierichtigeMotivationso- wie eine gute Behandlung und regelmäßige Nachsorge sind der Garant für zufriedene Patienten, die dadurch dasVertrauenindiePraxisgewinnenundsichüberJahre auch an diese binden. Eine gute Prophylaxe orientiert sich an den Bausteinen der Prävention.Die wichtigsten Säulen: – gesunde Ernährung – regelmäßige und effiziente Mundhygiene – individuelle Intervalle der Prophylaxemaßnahmen – Härtung des Zahnschmelzes durch Fluoride Gesunde Ernährung als Grundlage Es beginnt alles in der Mundhöhle, das Tor zum Körper undsomit dasTorzurGesundheit.ErnährungundTrink- gewohnheiten haben großen Einfluss auf die Gesund- heit der Zähne und das Zahnfleisch. Je gesünder sich schon die Jüngsten ernähren,desto geringer ist das Ka- riesrisiko:„OhneZuckerkeineKaries,ohnePlaqueweder Karies noch Gingivitis und Parodontitis.“ Die Ernährung kann man durch einfache Mittel positiv beeinflussen.Esistwichtig,dassmanbeiderAufklärung überdieKariesentstehungimmerwiederaufdieGrund- pfeiler der Ernährung eingeht. WertvolleTipps: – möglichst wenig Süßigkeiten – nicht den ganzenTag über naschen –keine Säfte oder süße Getränke außerhalb der Haupt- mahlzeiten – eine gemischte und ausgewogene Kost Nicht nur die Ernährung hat großen Einfluss auf die Ge- sunderhaltungderZähne,sondernauchdieMundhygiene istfürdienatürlicheLanglebigkeitdesKauwerkzeugesein wichtigerBestandteil.DiesesBewusstseinsollteschonbei denAllerkleinstengewecktwerden.DasistderGrundstein füreineguteundeffektiveMundhygiene. Eltern mit einbeziehen DiePatientensindzwardieKinder,aberdieeigentlichen Ansprechpartner sind die Eltern. Mütter und Väter sind in die Aufklärungsarbeiten mit einzubinden, denn sie tragendieVerantwortungundführendieMundhygiene sowie Motivation zu Hause weiter. Immer wieder ist zu beobachten, dass die Eltern verunsichert sind mit dem großen Angebot von Putzutensilien, die sich in Droge- riemärkten finden, und das „richtige“ Zähneputzen lei- derkeineSelbstverständlichkeitist.Deshalbistdiefach- männische Beratung, Anleitung und Aufklärung über das passende Werkzeug für Zuhause von größerer Be- deutung als man annehmen möchte. Das Zusammenspiel zwischen den kleinen Patienten, der Prophylaxehelferin und dem Elternhaus ist immer individuell und altersspezifisch zu handhaben.Die Auf- gabenstellung an die Prophylaxehelferin erfordert Fle- xibilität und Geduld,denn jedes Kind und auch jeder El- ternteil ist unterschiedlich.Wer mit Kindern zu tun hat, weiß,wie individuell die kleinen Patienten sind. Das erfordert jedes Kind und seine Situation als Ge- samtheit zu sehen. Je nach Alter und Familienverhält- nisses ergeben sich unterschiedliche Gesichtspunkte, welche die Prophylaxehelferin erkennen muss. Es ist wichtig,aufkindgerechterEbenezuarbeitenundsomit den Zugang zu den Kindern zu finden. ErfolgreichisteineProphylaxehelferin,wennsiemitihrer AufklärungsarbeitundTätigkeiteinbewusstesMundge- fühl erwirken kann. Gesunde Zähne sind keine Glücksa- che,sondernmankanneinengroßenTeildazubeitragen. Die kleinen Patienten und Eltern lernen,wie der richtige Umgangmit denZähnendiesegesunderhält. Richtiges Zähneputzen ist nicht angeboren und nie- mand erlernt die richtige Mundhygiene von heute auf morgen. Zähneputzen macht keinen Spaß, deshalb ist eswichtig,dieKidszumotivieren,zuinstruierenunddie Behandlungen mit Spaß zu gestalten. Denn Übung macht den Meister Kindernmit schlechterMundhygieneundsomit erhöh- tem Kariesrisiko werden in die Zahnputzschule ge- schickt. Hier wird unter einer motivierenden Anleitung Special 10 DENTALHYGIENE JOURNAL 3/2011 The new Generation – kariesfrei durch die Jugend begleiten Die Zukunftsvision von innovativen Zahnarztpraxen In der Tat ist Kinderprophylaxe eine Maßnahme, Kinder kariesfrei durch die Jugend zu begleiten. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass sich durch angewandte Prophy- laxemaßnahmen in Zahnarztpraxen sowie in Kindergärten und Schulen ein erheblicher Kariesrückgang eingestellt hat. Tania Eberle/Rosenheim