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Ein Großteil der erwachsenen Bevölkerung leiden unter Diabetes mellitus und Parodontitis. Aktuelle Zahlen bestätigen uns, dass ein erheblicher Teil der Patienten in jeder Zahnarztpraxis mindestens von einer dieser Erkrankungen betroffen ist und zeigt uns somit die dringende -Notwendigkeit auf, das in der Behandlung unserer Patienten mit zu berücksichtigen.

n Diabetes mellitus und Parodontitis sind komplexe chronischeErkrankungen,dieeinenerheblichenTeilder erwachsenen Bevölkerung betreffen.Etwa sechs Millio- nen Menschen in Deutschland ist ihre Diabetesdiag- nosebekannt,eineDunkelzifferanbishernichtdiagnos- tizierten Erkrankungsfällen von zwei bis fünf Millionen Menschen wird vermutet (Rathmann und Tamayo, 2013). Für Deutschland nimmt man ungefähr 31 Millio- nen Parodontitiserkrankte an (Holftreter et al., 2010). Aus diesen Zahlen ist leicht abzulesen, dass ein erheb- licherTeil der Patienten in jeder Zahnarztpraxis an min- destenseinerdieserErkrankungenleidet.Mitderweite- renAlterungunsererBevölkerung,demerfreulichenBe- fund,dassimmermehrMenschenauchimfortgeschrit- tenen Alter noch einen großen Teil ihrer natürlichen Zähne haben und der Tatsache,dassauchzu- nehmendjüngereMenschenaneinemDiabeteserkran- ken,wirddarauseinegewaltigeHerausforderungandas Disease Management in der ambulantenVersorgung. Publikationen und Studien geben (noch) keine Auskunft IndenletztenJahrenwurdenineinerVielzahlvonPubli- kationenwechselseitigeInteraktionenzwischenbeiden Erkrankungsbildern beschrieben. Leider sind diese fun- dierten theoretischen Grundlagen noch längst nicht ausreichend bei Internisten und Zahnärzten bekannt Fachbeitrag 16 DENTALHYGIENE JOURNAL 4/2014 Diabetes mellitus und Parodontitis – eine Herausforderung für die Zahnarztpraxis Ein Großteil der erwachsenen Bevölkerung leiden unter Diabetes mellitus und Parodontitis. Aktuelle Zahlen bestätigen uns, dass ein erheblicher Teil der Patienten in jeder Zahnarztpraxis mindestens von einer dieser Erkrankungen betroffen ist und zeigt uns somit die dringende Notwendigkeit auf, das in der Behandlung unserer Patienten mit zu berücksichtigen. Prof. Dr. Peter Hahner, M.Sc.

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