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Die Anstrengungen deutscher Zahnärztinnen und Zahnärzte und ihrer Teams tragen Früchte: Die Zahl der Zahnextraktionen geht seit Jahren zurück, und es werden weniger Füllungen gelegt. Im Vergleich zu Karies stellt sich das Krankheitsbild der Parodontitis komplexer dar, was die Differenzialdiagnose verschiedener Formen, die Prävention und die Therapie zu einer besonderen Herausforderung macht. Sie wird auf die zahnärztlichen Praxen in Zukunft häufiger zukommen. Denn im Zuge der demografischen Entwicklung dürften sich zunehmend Senioren mit immer mehr erhaltenen Zähnen vorstellen. Diese bedürfen nun jedoch einer verstärkten Aufmerksamkeit, was die Parodontalprophylaxe angeht. In der Zahnärzteschaft hat man diese Situation bereits erkannt. Die Prophylaxeorientierung, die schon immer ein Grundpfeiler gewesen ist, erhält

EDITORIAL Die Anstrengungen deutscher Zahnärztinnen und Zahnärzte und ihrer Teams tragen Früchte:Die Zahl der Zahnextraktionen geht seit Jahren zurück,und es werden weniger Füllungen gelegt. Im Vergleich zu Karies stellt sich das Krankheitsbild der Parodontitis komplexer dar,was die Differenzialdiagnose verschiedener Formen,die Prävention und die Therapie zu einer besonderen Herausforderung macht. Sie wird auf die zahnärzt- lichen Praxen in Zukunft häufiger zukommen. Denn im Zuge der demografischen Ent- wicklung dürften sich zunehmend Senioren mit immer mehr erhaltenen Zähnen vor- stellen.DiesebedürfennunjedocheinerverstärktenAufmerksamkeit,wasdieParodon- talprophylaxe angeht. In der Zahnärzteschaft hat man diese Situation bereits erkannt. Die Prophylaxeorientierung, die schon immer ein Grundpfeiler gewesen ist, erhält aktuell einen zusätzlichen Schub. Unterstützt werden Zahnmediziner und Dentalhygienikerinnen durch ein stetig wach- sendes Angebot an Hilfsmitteln für die Oralhygiene von der Dentalindustrie.Den kom- pletten Überblick zu allen aktuellen Entwicklungen der Prävention gilt es demnächst wieder zu gewinnen – während der 36. Internationalen Dental-Schau (IDS) vom 10. bis 14. März 2015 in Köln. Neben neuen Produkten für die häusliche Individualprophylaxe werdendenFachbesucherndortdieneuestenTrendsderprofessionellenProphylaxeund Diagnostik von Experten der Dentalindustrie vorgestellt. Dies umfasst wirkungsvolle Methoden zur Plaque-Prävention ebenso wie zum nachhaltigen Biofilmmanagement. Die längst etablierte PZR mit den klassischen Verfahren zur mechanischen Plaque- entfernung mittels Kürettage und Wurzelglättung gehört hierher, aber auch aktuelle Alternativen: Die unterstützende Parodontaltherapie verfügt heute über schall- oder ultraschallgestützte Verfahren zum Débridement, ergänzt durch gewebeschonende Pulver-Wasserstrahl-Geräte. Was für natürliche Zähne gilt, behält natürlich auch für Implantate seine Gültigkeit: Parodontal-undPeriimplantitisprophylaxesindzweiSeiteneinerMedaille.ZurTherapie vonPeriimplantideneignet sichebensodiemodernePulver-Wasserstrahl-Technik,denn sie vermeidet mit ihrer schonenden Entfernung mineralisierter Plaque aus supra- wie subgingivalen Bereichen das Aufrauen der Titanoberflächen. Gleiches gilt für das Air- polishing mit gering abrasiven Pulvern. Die Bakteriostase und Kontrolle von Biofilmen leistenunteranderemdiephotodynamischeTherapiesowiediechemischeDesinfektion undAntibiosemitihrenbewährtenSubstanzen,flankiertdurchDiagnostikazurBestim- mungdesparodontalenKeimspektrums.AlldiesundmehrzeigtdiekommendeIDSund bietet Ihnen darüber hinaus viele Gelegenheiten zur Diskussion mit den Experten aus Fachgesellschaften und Dentalindustrie.Kurzum,bleiben Sie up to date und nutzen Sie die reichhaltigen Informationsangebote der 36.IDS zumThema Prophylaxe. Ich wünsche Ihnen eine spannende IDS und eine weiterhin erfolgreiche Prävention! Ihr Dr.Markus Heibach GeschäftsführerdesVerbandesderDeutschenDental-Industriee.V.(VDDI) Prophylaxe im Fokus der IDS 2015

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