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Der zunehmende Wettbewerb um Patienten erfordert zunehmend Aktivitäten, die fremd und suspekt erscheinen. Besonders die neuen Medien sind den meisten nicht ganz geheuer, -obwohl sich die ganze Welt damit zu beschäftigen scheint. Dabei leben wir in einer schnell-lebigen Zeit und lassen uns über die unterschiedlichsten Medien täglich mehrfach auf den -neuesten Stand bringen. Meist geschieht dies inzwischen über das Internet oder soziale -Netzwerke. Nachrichten verbreiten sich schneller als jemals zuvor. Auch Ihre Patienten, und nicht nur die jüngeren, sind in diesen Medien unterwegs.

n Es ist längst kein Geheimnis mehr, dass auch in Zu- kunft kein Mangel an Zahnarztpraxen vorherrschen wird. Ganz anders als bei den Patienten, wenn man die demografische Entwicklung betrachtet. Umso wichti- geristes,nachaußenwahrnehmbareAkzentezusetzen, umvondenPatientenauchwahrgenommenzuwerden. Wie viel Praxis-Marketing muss sein? MUSS natürlich gar nicht.Auch wenn jede Praxis garan- tiert mehrMarketingbetreibt,alsihrbewusst ist,ist und bleibt es jedem selbst überlassen, in welcher Form und wievielersichengagierenmöchte.Voraussetzungistdie Bereitschaft zurVeränderung,aber auch die Beteiligung aller Praxismitglieder. Denn Marketing erfordert Zeit, Geduld,GeldundeinenverantwortlichenKoordinator. Welche Maßnahmen sind sinnvoll? Logo, Praxisschild, Briefbögen und Visitenkarten, auch die einheitliche Praxiskleidung sind zwar die Basics des Praxismarketings, reichen jedoch nicht mehr aus, um vonpotenziellenneuenPatientenausreichendwahrge- nommen zu werden.Wer heute eine neue Praxis sucht, konsultiert Freunde und Bekannte oder alternativ die neuen Medien. Insbesondere übernehmen die Bewer- tungsportaledieFunktiondesempfehlendenFreundes. Studien belegen, dass Aussagen anderer Patienten ei- nen höheren Stellenwert beigemessen bekommen als eine Printwerbung in einer Lokalzeitung. Eine persönli- che Botschaft ist demnach höher einzustufen als eine gezielt gesteuerteWerbebotschaft. VondenNeupatientenkommencirca70Prozentaufgrund vonpersönlichenEmpfehlungenundimmerhinschon30 ProzentüberdasInternet.VieleZahnärzteausStädtenmit über 80.000 Einwohnern bestätigen inzwischen sogar, dass sie die meisten Patienten über das Internet gewin- nen. Patientenakquise funktioniert allerdings nur dann, wenn dem Internetauftritt die gleiche Bedeutung zu- kommt wie dem Praxiskonzept, dem Ambiente und den klassischengedrucktenBriefbögenoderVisitenkarten. Haben Sie bereits eine Homepage? DannistschoneinwichtigerSchrittinRichtungZukunft getan.Allerdingssolltedaraufgeachtetwerden,dassdie Seite auch regelmäßig überarbeitet wird, was sich ins- besondere auf benutzerfreundliche Navigation, Such- maschinenoptimierungundrechtlicheMängelbezieht. Laut Stiftung Gesundheit weist jede zweite Praxis- homepage rechtliche Mängel auf. Das hat Folgen – vomBußgeldbishinzurkostenpflichtigenAbmahnung. Lassen Sie vorsorglich einen Profi kontrollieren, wie es aufIhrerSeiteaussieht,umkeineunangenehmenÜber- raschungen zu erleben. Neue Medien – ja,aber wie geht das? Viele Unsicherheiten wegen Funktionsweise und Um- gang mit diesen Medien sorgen für Zurückhaltung sei- tensderZahnärzte.Diejenigenjedoch,diesichbereitsda- mitvertrautgemachthaben,berichtenzunehmend,dass neuePatientenvorallemübersozialeMediengewonnen werden. Das derzeit nutzerstärkste Social Network ist Facebook mit einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte. VieleIhrerPatientenwerdenSiedort wiederfinden. Die gesetzlichen Vorgaben, die für Homepages Gültig- keit haben, gelten natürlich auch für eine Facebook- Seite: Inhalte und Themen unterliegen den Vorgaben Praxismanagement 30 DENTALHYGIENE JOURNAL 4/2014 Neue Medien – (k)ein Problem? Der zunehmende Wettbewerb um Patienten erfordert zunehmend Aktivitäten, die fremd und suspekt erscheinen. Besonders die neuen Medien sind den meisten nicht ganz geheuer, obwohl sich die ganze Welt damit zu beschäftigen scheint. Dabei leben wir in einer schnell- lebigen Zeit und lassen uns über die unterschiedlichsten Medien täglich mehrfach auf den neuesten Stand bringen. Meist geschieht dies inzwischen über das Internet oder soziale Netzwerke. Nachrichten verbreiten sich schneller als jemals zuvor. Auch Ihre Patienten, und nicht nur die jüngeren, sind in diesen Medien unterwegs. Christa Maurer Aktuell ist ein weiteres Buch von Christa Maurer zumThema Praxismarketing erschienen: „Von Buschtrommeln,Tellerrändern und anderen MERKwürdigkeiten“ Weitere Informationen erhalten Sie bei derAutorin direkt.

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