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Nur aller drei Jahre findet die Europerio statt. Dafür wartet das Event regelmäßig mit Superlativen auf - sei es die Gesamtteilnehmerzahl oder die Reputation der wissenschaftlichen Referenten. Deshalb ist die Europerio auch die internationale Veranstaltung für Zahnmedizin.

16_Europerio-News Nr. 3 | Juni 2009 | www.pn-aktuell.de EUROPERIO-NEWS Europerio 6: Wissenschaftliche Weltelite zu Gast im Norden Nur aller drei Jahre findet die Europerio statt. Dafür wartet das Event regelmäßig mit Superlativen auf – sei es die Gesamtteilnehmerzahl oder die Reputation der wissenschaftlichen Referenten. Deshalb ist die Europerio auch die internationale Veranstaltung für Zahnmedizin. Mittlerweile zum sechsten Mal lud die European Federation of Periodontology zur Europerio – dieses Mal in den hohen Norden. In Kooperation mit der Swedish Society of Periodontology Representative fand die diesjährige Europerio im schwedischen Stockholm statt. Die wissenschaftliche Leitung hatte Dr. Pierpaolo Cortellini aus Italien übernommen. Nicht nur ca. 5.000 Besucher, sondern auch über 170 hochkarätige internationale Referenten konnte das Organisationsteam um Prof. Stefan Renvert vom schwedischen Kristianstad University College für die Europerio gewinnen. TopWissenschaftler wie Prof. Dr. Andrea Mombelli (Schweiz), Prof. Dr. Dr. Søren Jepsen (Deutschland), Prof. Dr. Francis Hughes (Großbritannien), Dr. German Gallucci (USA) oder auch Prof. Dr. Tord Berglundh (Schweden) und viele weitere unterstreichen abermals die Reichweite und wissenschaftliche wie internationale Bedeutung der Europerio. mengebiet der nichtchirurgischen parodontologischen Therapie Vorträge wie der von Prof. Jepsen („Clinical protocols for infection control: mechanical and/or chemical approaches“), während die Referate von Prof. Berglundh („Understanding peri-implantitisdiagnosis, prevalence, host response and implant surface as a risk“), Prof. Renvert („Non-surgical and surgical approaches to peri-implantitis: clinical protocols and procedures“) und Prof. Mombelli („General health, genetics and behaviour: do they really affect implant therapy?“) eher dem implantologischen Themenspektrum zuzuordnen waren. Die Dentalausstellung der über 80 Sponsoren war wie in den Jahren zuvor nicht nur gut besucht, sondern auch Dreh- und Angelpunkt für eine Vielzahl an interessanten Gesprächen. Angesichts der überwältigenden Resonanz schien die Veranstaltung an ihre räumlichen Kapazitätsgrenzen zu stoßen, da eine Vielzahl der Teilnehmer sich einen Platz bei den spannenden Vorträgen zu sichern versuchte. Es bleibt abzuwarten, wie die österreichischen Organisatoren diesem Problem auf der 7. Europerio begegnen werden, welche voraussichtlich vom 7. bis 9. Juni 2012 in Wien stattfinden wird. Im Fokus: Implantologie Inhaltlich lag der Fokus neben der Parodontologie vor allem auf der Implantologie. So gehörten zum Beispiel zum The- Stimmen zur Europerio 2009 Prof. Dr. Dr. Søren Jepsen, Poliklinik für Parodontologie, Zahnerhaltung und Präventive Zahnheilkunde, Universität Bonn Herr Jepsen, können Sie uns kurz etwas zum diesjährigen Programm der Europerio sagen? Die Europerio findet immer alle drei Jahre statt und es ist immer ein Highlight. DAS Highlight dieses Jahres – fast 6.000 Leute haben sich hier versammelt, es geht um alle Topthemen der Parodontologie: Regeneration, systemische Auswirkungen, Periimplantitis, Implantatoptionen, also ein ganz spannendes Programm und tolle Vorträge. Es halten sich ja Gerüchte, dass Ihr Vortrag hoffnungslos überbucht war bzw. fast schon zu viele da waren?! hier in der Ausstellung sind und dass Implantologie scheinbar auf der Europerio auch in diesem Jahr eine große Rolle spielt und eigentlich auch schon vor drei Jahren in Madrid spielte, ist das richtig? Oh ja, keine Frage, weil ja nicht für nur viele Parodontitispatienten Implantate eine Therapieoption sind. Die Implantate müssen sehr gut betreut werden in dieser kritischen Patientenwoche. Dafür sind Parodontologen natürlich prädestiniert dafür, das zu tun. BIOMET 3i Deutschland – Peter Brunzel, Geschäftsführer, und Claus Pukropp, Marketingleiter Herr Brunzel, zweiter Tag Europerio hier in Stockholm – wie läuft es denn für Sie? Wir sind absolut erstaunt und überrascht von der Anzahl der Teilnehmer, die sich entschieden haben, nach Stockholm zu kommen, aber auch von der Qualität der Besucher und die der Gespräche, die wir führen. Wir haben viele neue Kontakte knüpfen können. Ich muss sagen: sehr, sehr positiv, auch von der Resonanz, die wir bisher erfahren durften. Herr Pukropp, was präsentiert BIOMET 3i dieses Jahr so kurz nach der IDS und vor allem in einem IDS-Jahr hier auf der Europerio? Schwerpunkt ist die Navigation, die 3-D-Planung und die regenerativen Produkte unseres Portfolios sowie die konischen Implantate. Es ist erstaunlich, wie viele Implantatfirmen in diesem Jahr auf der Europerio sind.Wie wichtig ist Implantologie und Periimplantitis? Implantologie ist sicherlich eine Therapie, die heutzutage einfach nicht mehr wegzudenken ist. Was man einfach auch sagen muss, ist, dass durch die Anzahl der Implan- Ja,es war schon aufregend.Es war die erste Vortragsrunde und der erste Block und da waren schon einige Tausend Leute versammelt. Ich habe gehört, dass viele gar nicht mehr reingekommen sind. Es fällt auf, dass sehr viele Implantologiefirmen tate, die gesetzt worden sind und gesetzt werden, das Thema Periimplantitis ein immer bedeutenderes sein wird. Wir sehen auch, dass es auch für die Europerio in Stockholm ein ganz wichtiges Thema ist, das auch sehr tief behandelt werden wird. Bicon – Craig Morgan,Vice President Mr. Morgan, wie verläuft die Europerio für Ihr Unternehmen? Es ist wunderbar hier. Bicon nimmt zum ersten Mal an der Europerio teil und wir sind sehr zufrieden mit den Besuchen hier an unserem Stand. Wie wichtig ist Implantologie im Bereich der Periimplantitis? Sehr gute Frage, wir sehen dies als eine sehr wichtige Angelegenheit und wir sind sehr glücklich über das Design, mit dem unser System funktioniert. Wir sehen mit unserem Implantat nicht viele Fälle von Periimplantitis, dennoch ist Implantologie innerhalb der Parodontologie eine wichtiger Punkt. In den letzten Jahren wurde dies ein immer interessanteres Thema für die Zahnärzteschaft und die Parodontologen. Nobel Biocare – Domenico Scala, CEO Nobel Biocare und Parodontologen. Visuell sind Sie gut dabei – aber wie läuft es denn insgesamt hier auf der Messe in Stockholm für Nobel Biocare? Sehr gut. Wir haben großes Interesse für Nobel Active zum Beispiel und für Nobel Procera. Wir sind ja gerade dabei,neue Scanner und Prothetik einzuführen. Also das sind zwei Themenbereiche,wo sehr großes Interesse herrscht. Wie läuft die Vermarktung des neuen Scanners und vielleicht können Sie noch etwas zum Gerät als solches sagen? Die Vermarktung ist angelaufen,wir haben noch keine Scanner verkauft, die Bestelleingänge verlaufen aber sehr positiv. Ich gehe davon aus, dass wir die ersten Scanner Ende Juni/Anfang Juli ausliefern können.Wir werden dann auch Steglösungen anbieten,im vierten Quartal werden wir auch mit Kobalt und Titan arbeiten – das läuft alles nach Plan. Darf ich kurz noch einmal zum Thema Europerio und Implantologie zurückkommen? Es sind sehr viele Implantatfirmen in diesem Jahr vertreten hier auf der Europerio in Stockholm.Wie wichtig ist dieser Zusammenhang? Die Anzahl der Implantatfirmen hat zugenommen,viele gehen auch wieder – das muss man auch dazu sagen. Ich glaube, man darf einfach moderne Implantologie nicht nur auf das Implantat reduzieren. Es ist einfach Mittel zum Zweck. Wir haben natürlich einen Lösungsansatz,der von der Diagnose bis zur Prothetik alles beinhaltet. Bei uns bekommt der Zahnarzt ein vollumfängliches Paket, um die Wertschöpfung für ihn effizient zu gestalten. Das Implantat ist ein wichtiger Baustein des Ganzen. Christian Berger,Vorsitzender des BDIZ EDI takte, insofern hat sich die Europerio für uns gelohnt. Der Blick in die Ausstellung: sehr viele implantologische Firmen und Gesellschaften sind vertreten – ist das eine logische Folge? Mich hat gewundert, dass auch im Kongressprogramm mehr als 50 % implantologische Themen sind – einer der Gründe, warum wir hier sind. Ich denke, die Parodontologie täte gut daran, auch die Prävention und Prophylaxe wieder ein bisschen mehr in den Vordergrund zu rücken, sonst wird die Europerio eigentlich eine Euroimplant. Zweiter Tag – bereits ein Erfolg für den BDIZ EDI? Was erwarten Sie noch? Durchaus ein Erfolg, wir haben allerdings gestern mehr Kontakte/Besucher gesehen als heute, vielleicht spielt es eine Rolle, dass diejenigen, die gestern schon da waren, sich heute die Ausstellung nicht noch ein zweites Mal anschauen. Die Pausen sind ja relativ knapp bemessen, aber unsere Kontakte laufen sehr gut. Herr Scala, können Sie uns ganz kurz etwas zur Europerio allgemein sagen?Wie zufrieden ist Nobel Biocare mit der Resonanz? Hervorragend, der Besuch ist überwältigend,wir haben eine gute Präsenz und vielleicht können wir hier endlich einmal mit einem Mythos aufhören. Es gibt nämlich das Mythos, dass Periodontisten nicht wichtig sind für Nobel Biocare. Die meisten wissen nicht, dass wir die ersten Periodontisten ausgebildet haben, dass Einzelzahnbehandlungen entwickelt wurden mit Herr Berger, wie läuft die Europerio für den BDIZ EDI? Ich finde, dass erstaunlich viel Publikum da ist. Die Veranstalter melden mehr als 5.000 Besucher,und wir hatten an unserem Stand sehr viele internationale Kontakte, sehr viele gute Kon-

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