Please activate JavaScript!
Please install Adobe Flash Player, click here for download

pn0309

22_Service Nr. 3 | Juni 2009 | www.pn-aktuell.de SERVICE Parodontitis und Herzinfarkt – Zusammenhang genetisch belegbar Ein Zusammenhang zwischen aggressiver Parodontitis und Herzinfarkt ist in der Vergangenheit bereits beobachtet worden. Wissenschaftler der Universitäten Kiel, Dresden, Amsterdam und Bonn konnten nun auch dieselben Genveränderungen auf Chromosom 9 nachweisen, wie sie in der neusten Ausgabe der Fachzeitschrift PLoS Genetics berichten. Der Erstautor, Dr. Arne Schaefer, vom Institut für Klinische Molekularbiologie der Universität Kiel sieht eindeutige Übereinstimmungen in der genetischen Veranlagung: „Wir haben die aggressive Form der Parodontitis untersucht, eine in sehr jungem Alter einsetzende, sehr heftig verlaufende, entzündliche Krankheitsform der Parodontose. Die mit diesem Krankheitsbild assoziierte genetische Variante ist identisch mit der von Patienten, die unter einer Erkrankung der Herzkranzgefäße leiden und bereits einen Herzinfarkt erlebt hatten.“ Da es anzunehmen ist, dass es einen ursächlichen Zusammenhang zwischen aggressiver Parodontitis und Herzinfarkt gibt, sei es an den Zahnärzten, die Parodontose ernst zu nehmen, frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln. „Die aggressive Parodontitis hat sich immerhin als Vorbote einer Krankheit mit späterer möglicher Todesfolge erwiesen“, mahnt Schaefer. Darüber hinaus könne das Wissen über das Herzinfarktrisiko Patienten mit Parodontose bewegen, die Risikofaktoren einzudämmen und sich um präventive Maßnahmen zu kümmern. Quelle: Pressemeldung Uni Kiel – http://www.uni-kiel.de/ aktuell/pm/ Photodynamische Therapie: Präklinische Studie beendet Die elexxion AG (WKN A0KFKH), ein innovatives Medizintechnikunternehmen, spezialisiert auf Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Dental-Laser-Systemen, hat eine präklinische Studie für ihren Wirkstoffkandidaten „Perio Green“ erfolgreich abgeschlossen. Die mehrmonatige Studie wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene und Mikrobiologie der Universitätsklinik Freiburg durchgeführt und diente vor allem der Dosisbestimmung. Dabei konnte in vitro bereits die Wirksamkeit des Wirkstoffkandidaten gezeigt werden. „Perio Green“ soll der schmerzfreien und hochwirksamen Parodontosebehandlung dienen, wobei die Substanz durch eine Lichtquelle aktiviert und damit therapeutisch wirksam wird. Auf Basis der erfolgreichen präklinischen Studie soll nun kurzfristig eine klinische Studie mit insgesamt 60 Patienten zusammen mit der Universität Wien begonnen werden. „Perio Green“ ist als wesentliche Ergänzung und Abrundung der elexxion-Produktpalette geplant, die bislang aus technologisch führenden und ökonomisch effizienten Dental-Laser-Systemen besteht. Behandlung von Dentalerkrankungen hilft rheumatoider Arthritis Es gibt einen Grund mehr, seine Zähne gesund zu halten: Menschen, die sowohl an Zahnfleischerkrankungen als auch an einer akuten Form von rheumatoider Arthritis leiden, senken ihre Arthritisschmerzen, die Anzahl geschwollener Gelenke und den Grad der Morgensteifigkeit, wenn sie ihre dentalen Probleme behandeln lassen. Wissenschaftler der zahnmedizinischen Fakultät und der Universitätsklinik der Case Western Reserve University berichten von dieser neuen Maßnahme gegen Arthritis im Journal of Periodontology. „Es war spannend festzustellen, dass Patienten mit einer akuten Form der aktiven rheumatoiden Arthritis eine Verbesserung der Anzeichen und Symptome dieser Erkrankung berichteten, wenn wir die Infektion und Entzündung des Zahnfleischs beseitigten“, sagte Dr. Nabil Bissada von der Abteilung Parodontologie der zahnmedizinischen Fakultät. „Dies gibt uns eine neue Möglichkeit gegen die Arthritis einzuschreiten.“ Nicht zum ersten Mal werden Zahnfleischerkrankungen mit rheumatoider Arthritis in Verbindung gebracht. Laut einem weiteren an der Studie beteiligten Wissenschaftler, Dr. Ali Askari von der Abteilung für Rheumatologie der Universitätsklinik,„waren Rheumatologen und andere Kliniker seit langer Zeit verblüfft über das Gerücht, dass Zahnfleischerkrankungen eine große Rolle als Ursache systemischer Erkrankungen spielen.“ Er fügte hinzu, dass in der Vergangenheit Zähne gezogen oder Antibiotika als Behandlung der rheumatoiden Arthritis verabreicht wurden, was tatsächlich die Parodontitis behandelte. Die Patienten erholten sich. Askari und Bissada sind Teil eines wissenschaftlichen Teams, welches 40 Patienten mit mäßiger bis schwerer Parodontitis und einer akuten Form von rheumatoider Arthritis untersuchten.Die Studienergebnisse sollten Rheumatologen veranzerstört, die durch Toxine einer bakteriellen Infektion hervorgerufen wurde. Ein Toxin der Entzündungsregion,der Tumor Nekrose Faktor alpha (TNF-a), ist ein Marker, Medikation bekamen eine übliche nichtchirurgische Parodontalbehandlung, um die Infektion vom Knochen und Gewebe der Zahnfleischregion zu entfernen. Die jeweils andere Gruppe erhielt bis zum Ende der Untersuchung keine Parodontalbehandlung. Nach der Durchführung der Parodontalbehandlung wurde eine Verbesserung der Symptome der rheumatoiden Arthritis sowohl bei den Patienten mit Anti-TNF-a Medikation festgestellt, als auch bei denen, die keineTNF-Blocker einnahmen. Bei Patienten, die mit TNF-aHemmern therapiert wurden, konnten stärkere Verbesserungen beobachtet werden als in der Gruppe ohne Medikamente. „Ich bin optimistisch, dass die biologischen Mittel, die wir erfolgreich in der Behandlung rheumatoider Arthritis verwenden, eines Tages zu einer Verbesserung der Parodontitis führen werden“, sagte Askari. „Erneut sehen wir einen Zusammenhang, wo gute Mundhygiene die Allgemeingesundheit des Menschen verbessert“, so Bissada. Quelle: Case Western Reserve University/Eurekalert, 02.06.2009 Adresse elexxion AG Schützenstraße 84 78315 Radolfzell E-Mail: info@elexxion.com www.elexxion.de Vielerlei Neues bei W&H Führend im Bereich der LED-Technologie zeigt sich W&H entgegen allen Wirtschaftsprognosen mehr als optimistisch und das aus gutem Grund. lassen, ihre Patienten auf den Zusammenhang zwischen parodontalen Erkrankungen und rheumatoider Arthritis aufmerksam zu machen, sagte Askari. Bissada merkte an, dass Zahnfleischerkrankungen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis verbreitet zu sein scheinen. Beide entzündlichen Erkrankungen teilen Gemeinsamkeiten im zeitlichen Krankheitsverlauf. In beiden Fällen sind die Weich- und Hartgewebe durch eine Entzündung der im Blut vorkommt, wenn eine Entzündung im Körper besteht.TNF-akann neue Infektionen auslösen oder bestehende Entzündungen verschlimmern. Die Studienteilnehmer waren in vier Gruppen geteilt. Zwei Gruppen der Patienten erhielten neue anti-TNF-a Blocker, welche die Produktion von TNF-aan Körperstellen mit entzündeter rheumatoider Arthritis hemmen. Die beiden anderen Gruppen erhielten nicht diese neue Medikation. Je eine der Gruppen mit und eine ohne Weitere Info rm Unternehm ationen zu diesem en www.zwp- befinden sich auf online.info Parodontitis und Diabetes verstärken sich gegenseitig Diabetiker sollten ihre Zähne und ihr Zahnfleisch dreimal im Jahr untersuchen lassen. Laut der Deutschen Parodontose Hilfe e. V. Herne (Nordrhein-Westfalen) haben sie ein dreimal höheres Risiko als Gesunde, an Parodontitis zu erkranken. Diese begünstige wiederum Folgeerkrankungen des Diabetes an Herz, Nieren, Augen und Nerven, denn die Entzündung des Zahnfleischs verschlechtere die Blutzuckerwerte. Hintergrund der größeren Anfälligkeit von Diabetikern für Parodontitis ist den Angaben zufolge, dass ein chronisch erhöhter Blutzucker auch in der Mundhöhle die Gefäße schädigt. Der Zucker lagere sich an den Gefäßwänden an und verursache dort Entzündungen. Die Gefäße werden verengt, erhalten nicht mehr genug Nährstoffe und verlieren ihre Abwehrkraft. Außerdem sei die Immunabwehr von Diabetikern geschwächt. Quelle: www.zahn-online.de vom 23.04.2009 Produkte wie die neuen LEDInstrumente mit Generator oder der neue Ozon-Generator Prozone unterstreichen einmal mehr die Innovationsfreudigkeit des Unternehmens, gleich wie den Anspruch, anwendungsübergreifende Komplettlösungen zu bieten. Um das wachsende Produktportfolio in gewohnter Qualität und nach bewährtem Sell & Call-System fertigen zu können, wurde in den vergangenen zwei Jahren zudem in den Ausbau des Stammwerks in Bürmoos investiert: insgesamt 25.000 Quadratmeter stehen der W&H Gruppe nun alleine in Österreich zur Verfügung. Der Spatenstich zum Auftakt der größten Bauinvestition des Unternehmens erfolgte am 20. März 2007. Fast zwei Jahre lang wurde das bereits bestehende Werk II am Ortseingang von Bürmoos nahe Salzburg umgebaut und um 8.700 m2 erweitert. Geschäftsleitung, Vertrieb, Marketing und repräsentative Einheiten des Unternehmens wie Schulungs- und Seminarräume oder der neue Schauraum sind seit Ende 2008 in dem neuen Gebäude zu finden. Vor allem aber bietet die Fläche Platz für 1.500 m2 spanabhebende Fertigung und 500 m2 zusätzliche Montageräumlichkeiten, auf denen hauptsächlich Geräte und Instrumente für Restauration und Prothetik sowie Prophylaxe und Parodontologie hergestellt werden. Mit W&H Schweiz und W&H Sterilization ist das neue Gebäude in Bürmoos das dritte Bauvorhaben der W&H Gruppe, das zwischen 2007 und 2009 fertiggestellt wurde. Gleichzeitig wurde in Kanada von W&H Impex ein neuer Standort bezogen. Mitte April 2009 geht auch DMKA Singapur neu an den Start: Die W&H ServiceStation für den Bereich Asia Pacific bietet W&H Technical Premium Service, also eine Reihe von Service-Leistungen auf höchstem Niveau. Adresse W&H Deutschland GmbH Raiffeisenstraße 4, 83410 Laufen E-Mail: office.de@wh.com www.wh.com

Seitenübersicht