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Die „Sozialen Netzwerke“ (in engl. „social networks“) beherrschen seit geraumer Zeit das Medium Internet. Sie sind in der Tat zu einem Hype-Thema in der Gesellschaft geworden. Können auch Unternehmen davon profitieren? Dieser Frage geht Thomas Burgard nach und beleuchtet die Hintergründe.

Im Zeitalter der digitalen Kom- munikation mit all seinenTechno- logien ist das Grundbedürfnis der zwischenmenschlichen Kommu- nikation eigentlich nicht verän- dert. Lediglich die Möglichkeit der elektronischen Kommunika- tion ist neu hinzugekommen.Was ist nun neu? Durch das Medium Internet ist es nun möglich, ein- fach, schnell, kostengünstig und fast von jedem Platz der Erde uhr- zeitunabhängig mit anderen Men- schen über das Internet zu kom- munizieren. Dadurch gelangt na- türlich eine unglaubliche Infor- mationsflut zu den Menschen, die wohl ohne bestimmte Kommuni- kations-Dienste im Internet nicht zubewältigenwären. DieKommu- nikationsbeziehungen im World Wide Web gehorchen im Großen und Ganzen denselben Prinzipien wie im realen Leben. Man tauscht sich Informationen aus, versendet Neuigkeiten, zeigt den anderen Fotos, teilt gemeinsame Interes- sen,diskutiert über bestimmte Ge- schehnisse, verabredet sich, und vieles mehr. Erstmals ist es dem Menschen möglich, mit einem Mausklick die potenziellen Kun- den zu erreichen. Also auch ideal für Unternehmen, die ihre Pro- dukte und Dienstleistungen einer breiten Masse bekannt machen möchten.Aber auchVertrauen ge- winnenunddieKundenaktivbeim Entwicklungs- bzw. Entstehungs- prozess von Produkten dabei sein zu lassen. Das heißt konkret, die Kunden im Entwicklungsprozess aktiv beteiligen, um die Produkte kundenorientiert zu entwickeln. Für Unternehmen heißt der ent- sprechende Fachbegriff „Social Media Marketing“. Die Kunst für Unternehmen be- stehtnundarin,die„Communities“ im „social network“ richtig zu nut- zen, um einen höchstmöglichen Erfolg dabei zu erzielen. Das Gute ist, kleine Unternehmen können mit wenig Budget gleichviel errei- chenwiegroßeUnternehmen.Was gehört dazu? Mut und Vertrauen zudenKunden,aberauchKritikfä- higkeit und Ehrlichkeit. Das sind Tugenden, die bei Verbrauchern groß geschrieben werden,und das ist auch gut so. Was bedeutet der Begriff „Soziale Netzwerke“ bzw. „Soziale Medien“? Wikipedia beschreibt die beiden Begriffefolgendermaßen:„Soziale Netzwerke im Sinne der Informa- tik sind Netzgemeinschaften bzw. Webdienste,dieNetzgemeinschaf- ten beherbergen. Handelt es sich um Netzwerke, bei denen die Be- nutzer gemeinsam eigene Inhalte erstellen (User Generated Con- tent), bezeichnet man diese auch als Soziale Medien. Soziale Netz- werke stehen umgangssprachlich für eine Form von Netzgemein- schaften, welche technisch durch Webanwendungen oder Portale beherbergt werden.“ Was gehört zu den sozialen Medien? Zu den „social setworks“ und „so- cial media“ zählen unterschied- liche Internet-Dienste (bzw. Por- tale)wie:Weblogs(z.B.www.blog- ger.com),Microblog Twitter(twit- ter.com), Facebook (www.face- book.de), Xing (www.xing.com/ de) und LinkedIn (www.linkedin. com), YouTube (www.youtube. com), Flickr (www.flickr.com) etc. Die obige Auflistung soll nur die bekanntestenDienstebzw.Portale nennen. Weblogs Weblogsoderkurz„Blogs“sindso- genannte „Content Management Systeme“ (CMS), mit denen der Dienstnutzer sehr einfach Artikel, die als „Posts“ bezeichnet werden, veröffentlichen kann. Die soziale KomponentedarinistdieMöglich- keit,einen veröffentlichtenArtikel von den Lesern zu kommentieren. Dieser Dienst ist für Unternehmen ideale Marketingmaßnahmen, um die Verbraucher und Kunden z.B. in bestimmte Unternehmenspro- zesse einzubeziehen. Unterneh- men können sich Feedback ein- holen, um ihre Produkte zu ver- bessern. Als beispielhaft ist das Unternehmen „Apple“ oder „IBM“ zu nennen. Beide Unternehmen unterhalten mehrere Weblogs, um aktiv mit den Kunden zu kommu- nizieren. Ein weiteres Merkmal von Blogs ist die optimaleVernet- zung bzw.Verbindung zu anderen „social network“-Diensten wie z.B. „Twitter“. Blogdienst-Anbie- ter wie z.B. „Blogger“ (www.blog- ger.com) sind sogar noch kosten- freiundsehrleichtinderNutzung. Möchte der Blog-Betreiber eine eigene Blog-Software auf dem ei- genen Webspace installieren und das Aussehen der Blog-Website mit dem eigenen „Corporate De- sign“ selbst in der Hand haben, soistdiebekannteund kostenfreie „Open Source“ Blog-Software „WordPress“ (http://de.wordpress. org/) zu empfehlen. Twitter Twitter ist ein weiterer „Blogging- Dienst“ mit dem Unterschied, das diePostsnur140Zeichenlangsein dürfen, deswegen auch die Be- zeichnung „Microblogging“. Der Dienst ist kostenfrei und sehr ein- fach in der Bedienung. Twitter ist gerade für kleinere Unternehmen sehr interessant, um weitere Auf- merksamkeit bei den potenziellen Kunden zu schaffen. Zum Beispiel können Unternehmen Events und besondere Produktangebote über Twitter verbreiten. Des Weiteren kannTwitter mitWeblogs vernetzt werden, sodass ein Blob-Beitrag automatisch auch bei Twitter ge- postet wird (natürlich nur 140 Zeichen, alles darüber wird ver- linkt). Mit einem „Tweet“ , so wird einKurzartikelbeiTwitterbezeich- net, kann z.B. auch ein Artikel im Weblog des Unternehmens ange- kündigt und verlinkt werden.Sehr effizient bei Twitter sind die so- genannten„Retweets“,diealsMar- ketingmaßnahme eingesetzt wer- den können. Mit Retweets können man sehr schnell Nachrichten im Twitter-Dienst verbreiten. Ein Re- tweet ist einWeitersenden von an- deren erhaltenen Tweets. Facebook Die Plattform „Facebook“ ist der- zeit wohl die bekannteste „social network“-Anwendung und bietet eineunglaublicheAnzahlanFunk- tionen bzw. Applikationen, die so- genannten „Apps“. Unternehmen könnenkostenfrei„Pages“(Seiten) anlegen, mit denen Produkte, Events, Angebote, Fotos, Videos und vieles mehr als Posts veröf- fentlichtwerdenkönnen.DiePosts können die potenziellen Kunden wiederum kommentieren und so- mitdendirektenDrahtzudenKun- denbilden.NatürlichistdieVernet- zung zu Weblogs und Twitter mit Facebook-Applikationen möglich und bietet gerade für Unterneh- men optimale Möglichkeiten des Marketing. Schätzungsweise sind für Facebook ca. 400.000 Applika- tionen verfügbar. Durch die un- glaublich hohe Anzahl an Face- book-Mitgliedern weltweit, bietet Facebook für Unternehmen unge- ahnte Möglichkeiten. Xing und LinkedIn Xing und LinkedIn sind beides „Kontakt“-Plattformen vorrangig für Unternehmen,die ihr Kontakt- netzwerk öffentlich mitteilen und natürlich auch neue Geschäfts- kontakte knüpfen möchten. Xing istjedochweiterverbreitetundbie- tetimGegensatzzuLinkedIndeut- lich mehr Funktionen. Eine inter- essante Funktion bei Xing sind die sogenannten „Gruppen“ (bzw. Foren), denen man beitreten kann und somit direkten Interessenaus- tausch mit anderen Mitgliedern hat und das Netzwerk erweitern kann. Der Premium-Bereich bei Xing bietet erweiterte Funktionen undsollteauchvonUnternehmern genutzt werden (z.B. erweiterte Nachrichten- und Such-Funktio- nen). Mittlerweile können Unter- nehmen bei Xing auch eine „Unternehmenspräsenz“ (so wie Facebook-Pages) erstellen, mit de- nen ein Unternehmen ihr Profil und Kompetenzen anderen Xing- Mitgliedern präsentieren können. YouTube Auf dem kostenfreien YouTube- Portal können „Video-Feeds“ ver- öffentlicht werden, die sogar mit- tels einer Programmierschnitt- stelle auf eigene Webseiten ein- gebunden werden können. Ideal für Unternehmen, um z.B.Werbe- Videos von Produkten als Mar- ketingmaßnahme einer breiten Masse zu präsentieren. Zu beach- ten ist edoch, dass die Werbe- Videos so wenig als möglich Werbe-Charakter besitzen sollen, da reine Werbe-Videos bei You- Tube eher verpönt sind. Flickr Flickr zählt zu den sogenannten „Foto-sharing“-Diensten und ist ideal zum Präsentation von Unter- nehmen-Fotos wie, z.B. Produkt- fotos, Datenblätter und Marken. Die Bilder auf Flickr lassen sich auchvonUnternehmens-Websites verlinken und erhöhen somit die Wahrnehmung eines Unterneh- mens. Fazit Mittels „social networks“ und „so- cial media“ kann die Öffentlich- keitsarbeit eines Unternehmens stark verbessert werden und es wird eine bessereTransparenz des Unternehmens erreicht. Man hat die Kunden ohne Umwege schnell erreicht und kann eine bessere Be- ziehung zu den Kunden pflegen. DergroßeVorteilliegtindergegen- seitigenVernetzung bzw.Verkopp- lung der verschiedenen Dienste miteinander und somit einer opti- malen Kundenbindung. Voraus- setzungfürdenEinsatz von„social networks“ und „social media“ ist eineStrategie,EhrlichkeitundDis- ziplin im regelmäßigen Erstellen von Beiträgen. Nach derzeitigen Analysen wird „social networks“ und „social media“ weiter an Be- deutung gewinnen und für Unter- nehmen unabdingbar sein. IT-KOLUMNE10 | Nr. 3 | März 2011 LASERSINTERN - UNENDLICHE WEITEN UND INDIKATIONEN… NEM GERÜSTE IN VOLLENDUNG. Garantiert exzellente und konstante Ergebnisse. Gute Konditionen mit dem Plus an Service. Info: 040/86 6082 23 www.flussfisch-dental.de ANZEIGE 11a06 Info-Telefon 02744 920830 Download kostenlos im Internet: www.az-controll.de Dank Arbeitszeit-Erfassung BEYCODENT Downloaden installieren ... fertig . AZ-CONTROLLAZ-CONTROLL ANZEIGE Thomas Burgard Software- entwicklung & Webdesign Dipl.-Ing. (FH) Thomas Burgard Bavariastr. 18b 80336 München Tel.: 0 89/54 07 07-10 E-Mail: info@burgardsoft.de www.burgardsoft.de burgardsoft.blogspot.com twitter.com/burgardsoft Adresse Thomas Burgard entwickelt Applika- tionssoftware und professionelle Inter- netauftritte für Unternehmen. Kurzvita Soziale Netzwerke auch für Unternehmen? Die „Sozialen Netzwerke“ (in engl. „social networks“) beherrschen seit geraumer Zeit das Medium Internet. Sie sind in der Tat zu einem Hype-Thema in der Gesellschaft geworden. Können auch Unternehmen davon profitieren? Dieser Frage geht Thomas Burgard nach und beleuchtet die Hintergründe.

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