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primosplint
14.07.2012
Hersteller:primotec - Joachim Mosch

primosplint

Das Unternehmen primotec aus Bad Homburg bietet mit primosplint eine erhebliche Vereinfachung bei der Herstellung funktionstherapeutischer Aufbissschienen. Das lichthärtende, MMA- und peroxidfreie Composite lässt sich dank seiner knetähnlichen Konsistenz und seiner besonderen Darreichungsform als Strang einfach auftragen und gut modellieren. Dabei wird primosplint direkt auf das OK- oder UK-Modell im Artikulator, der vorher entsprechend gesperrt wurde, aufgeknetet. Ist das Material in Position, wird der Artikulator langsam geschlossen, bis die Zentrik-Endposition erreicht ist. Vor der Polymerisation können im Artikulator nicht nur die Zentrikstopps, sondern auch alle Bewegungen simuliert werden. Das Material behält die so erreichten okklusalen Informationen bei und stellt sich nicht zurück. Ist das gewünschte Ergebnis erreicht, kann die Schiene in situ im Artikulator im Metalight QX1 Lichthärtegerät polymerisiert werden. Alternativ ist eine Polymerisation in allen gängigen Lichthärtegeräten, die mit UV-A-Leuchten im Bereich zwischen 320 bis 400 nm bestückt sind, möglich. Die Polymerisationsschrumpfung von primosplint ist, im Vergleich zu konventionellen Materialien, sehr gering. Die so hergestellten Schienen haben eine sehr hohe Passgenauigkeit, da sie während und nach der Polymerisation dimensionsstabil sind. Ist der Polymerisationsvorgang abgeschlossen, wird der Artikulator geöffnet, die Schiene vom Modell abgehoben, kurz ausgearbeitet, Zentrik und Disklusion überprüft (aufwendiges Einschleifen ist bei dieser Technik nicht mehr notwendig) und poliert. Das Resultat ist eine passgenaue Aufbissschiene, die in der Regel ohne oder mit nur geringen Chairside-Korrekturen eingesetzt werden kann. Bruchfestigkeit und E-Modul von primosplint wurden für die Anwendung Aufbissschiene besonders angepasst. So erreichen die Schienen eine optimale Stabilität ohne Sprödigkeit. Sie schonen die Zahnsubstanz und schützen das Kiefergelenk, denn das primosplint Composite ist „abrasionsoptimiert“. Frühkontakte beißen sich schneller ein und das Kiefergelenk wird entlastet. Ebenso einfach und schnell können auch Röntgen-, CT-Scanning- und Bohrschablonen für die Implantologie sowie Checkbisse und Stopps für die Gerüsteinprobe hergestellt werden. Im Vergleich zu herkömmlichen Materialien wird mit primosplint ein optimales Ergebnis bei erheblich geringerem Aufwand erreicht.

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