• Titel

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  • MULTIDENT Dental GmbH

  • Editorial: LIEBE ERSTIS, ...

    Maja Nickoll, BdZM

    … ich freue mich sehr, euch zu eurem Studium der Zahnmedizin begrüßen zu dürfen. Vor euch liegt eine sehr interessante und bereichernde, jedoch nicht immer leichte Zeit. Auch wenn ihr euch das ein oder andere Mal wünschen werdet, das Studium möge schneller zu Ende gehen – wenn ihr es hinter euch habt, werdet ihr stolz auf das sein, was ihr geschafft habt, und auch ein wenig traurig, dass die Zeit und mit ihr die Gemeinschaft des Semesters vorbei sind. Es lohnt sich jedoch in jedem Fall, mit Freude den Beruf des Zahnmediziners zu erlernen!

  • ZWP Online

  • Inhalt

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  • DGOI - Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie e.V.

  • Studium und Studieren

    Redaktion

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  • Interview: Simon Ernst über den Einstieg ins Zahnmedizinstudium

    Simon Ernst, 5. Semester, Universität Freiburg

    Jeder von euch hat mal angefangen und jeder von euch hatte dafür die unterschiedlichsten Gründe. Wir wollten es einmal genau wissen und haben einen jungen Zahni nach seinen Gründen und dem Vorgehen zum Start in sein Studium befragt. Simon Ernst studiert im 5. Semester Zahnmedizin an der Universität Freiburg.

  • Deine ersten Schritte im Zahnmedizinstudium

    Redaktion

    Gerade erst hast du die Zusage für den Studienplatz erhalten und mehr oder weniger im nächsten Moment befindest du dich in einer neuen Stadt mit neuen Leuten und einer neuen Aufgabe: dem Zahnmedizinstudium. Da ist es nicht leicht, den Überblick zu behalten bzw. zu bekommen. Das Zahnmedizinstudium im vorklinischen Abschnitt besteht aus den verschiedensten Fächern, wobei die zahntechnische Komponente mit 28 Prozent den Löwenanteil der zahnmedizinischen Ausbildung ausmacht – Beispiel: Würzburg (Abb. 1).

  • Wer und Was

    Redaktion

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  • Dentalfresh Probeabo

  • Ablauf des Studiums

    Redaktion

    Wer von euch gedacht hat, sich jetzt munter eigene Fächerkombinationen überlegen zu können, der wird spätestens in dem Moment enttäuscht, in dem er seinen Stundenplan zum ersten Mal in der Hand hält. Leider nix mit ... Mittwoch mach ich den Vormittag frei, weil ich dienstags immer in meine Stammkneipe um die Ecke muss ... oder ... Freitag ist nicht mein Tag, da bleib ich lieber zu Hause…

  • Studium und Fachwissen

    Redaktion

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  • Die Fachgebiete der Zahnmedizin

    Redaktion

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  • Lernen - Lernen

    Redaktion

    Ihr studiert Zahnmedizin, um zu lernen. Wenn ihr das Lernen gut organisiert und mit Strategie angeht, wird euch das helfen, den Stoff effektiver aufzubereiten, letztlich sicherer in die Prüfungen zu gehen und entsprechende Ergebnisse zu bekommen...

  • DVT bietet erstaunliche Möglichkeiten

    Dr. Hendrik Schlegel, Daniela Blanke

    Speziell für den zahnmedizinischen und kieferchirurgischen Bereich wurde 1997 erstmals die dentale digitale Volumentomografie eingeführt. Diese neue Technik, die seither von den Herstellern kontinuierlich weiterentwickelt wird, bietet frappierende Möglichkeiten. Da zudem auch der Preis der angebotenen Geräte sinkt und zunehmend weitere Anwendungen beschrieben werden, wird die Anschaffung – insbesondere für große chirurgische Praxen oder Praxen mit Schwerpunkt Chirurgie/Implantologie – immer interessanter...

  • Der Sprung ins kalte Wasser - der erste Patient

    Redaktion

    Nun ist es also soweit, nach sechs Semestern Studium kommt heute der erste eigene Patient. Hilfe!!! Hab ich an alles gedacht, noch mal schnell mit der Boxpartnerin alle Sachen durchgehen: Pinzette, Becher, Zahnseide, Spiegel, Sonde, Parosonde, Sauger, Polierset ... Alles da. Trotzdem fühle ich mich kein bisschen ruhiger, gibt es nicht noch irgendetwas, das ich tun kann? Handschuhe! Mist, auch da ... Ah, die Röntgenbilder müssen noch geholt werden, also noch mal drei Minuten Gnadenfrist ... Aber jetzt muss ich wohl tatsächlich ins Wartezimmer gehen und MEINEN Patienten abholen. Am Telefon klang er ja sehr nett und selbst das war schon aufregend, ihn anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Trotzdem, was mache ich, wenn er mich sieht und mich als erstes fragt, wie oft ich denn schon behandelt habe?

  • Studium und Finanzierung

    Redaktion

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  • Finanzierungs-möglichkeiten des Studiums

    Redaktion

    Erstausstattung, Lebenshaltung und nicht zuletzt Studiengebühren – wer hier nicht auf die Hilfe durch Eltern oder Großeltern zählen kann, muss sich früh mit dem Thema der Studienfinanzierung auseinandersetzen. Möglichkeiten gibt es viele: Ob Mischfinanzierung oder die Nutzung -einer einzelnen Quelle – jeder sollte selbst entscheiden, welche Methode die günstigste für ihn ist. Die folgenden Seiten sollen einen Überblick geben und die Entscheidung erleichtern helfen.

  • Bestellung: dental success

  • Förderprogramme für Zahnmedizinstudierende

    Redaktion

    Die Förderungsmöglichkeiten für Zahnmedizinstudierende gestalten sich im Großen und Ganzen wie für Studierende anderer Fächer. Es gibt die fächerübergreifenden Stiftungen, wie -beispielsweise die Studienstiftung des deutschen Volkes, und fachspezifische Förderungsmittel. Die großen Stiftungen sind den meisten ein Begriff, die ihnen zugrundeliegenden Ideen und ihre Aufnahmemodalitäten seien aber für die Jüngeren unter uns und diejenigen, die sich noch nicht damit befasst haben, noch einmal vorgestellt.

  • ZWP Online

  • Studium und Politik

    Redaktion

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  • Die Bundeszahnärzte-kammer - Anliegen, Arbeit und Integration der Studenten

    Redaktion

    Die BZÄK vertritt die Interessen der Zahnärzte vor der Politik, den Medien und nicht zuletzt vor der breiten Öffentlichkeit. Und das nicht nur bundes-, sondern auch europaweit und darüber hinaus. Zentral für die Arbeit des Zahnarztes ist, dass sich das Verhältnis zwischen Zahnarzt und Patient frei von Fremdeinflüssen entwickeln kann. Aus diesem Grund ist ein freiheitliches und zukunftsorientiertes Gesundheitswesen, das den Patienten in den Mittelpunkt der zahnärztlichen Bemühungen stellt, das oberste Ziel der BZÄK. Im Einzelnen bedeutet das für die BZÄK, dass sie für die Erbringung und Anerkennung zahnmedizinischer Leistungen Rahmenbedingungen schaffen will, die sich an den Grundsätzen der Freiberuflichkeit und einer weitgehenden Autonomie des Patienten orientieren.

  • Kleine Einführung in die Standespolitik

    Redaktion

    Standespolitik? „Wie langweilig“, werden die meisten von euch denken. Wir haben schließlich das Studium begonnen, um Zahnärztinnen und Zahnärzte zu werden, oder?! Genau deshalb ist es so wichtig zu wissen, was es mit der Standespolitik auf sich hat. Die Zahnärztinnen und Zahnärzte in Deutschland sind sogenannte Freiberufler (ähnlich wie Anwälte und Steuerberater) und dürfen sich mehr oder weniger selbst verwalten. Zu diesem Zweck gibt es die regionalen Zahnärztekammern, welche die „Spielregeln“ über die Berufsordnungen festlegen. Des Weiteren bestehen zur Selbstverwaltung die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen für jedes Bundesland als Körperschaften des öffentlichen Rechts.

  • Approbationsordnung für Zahnärzte

    Redaktion

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  • Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung - KZBV

    Redaktion

    Von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) wird jeder Zahnmedizinstudent im Laufe -seines Studiums oder der anschließenden Assistenz-zeit einmal hören. Die KZBV vertritt die Interessen der Vertragszahnärzte in Deutschland.

  • Studium und mehr

    Redaktion

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  • Junge Zahnmedizin: Der BdZA stellt sich vor

    Redaktion

    Der Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni, der im Rahmen der Quintessenz Jubiläumstagung 2009 in Berlin gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interessen junger Zahnärzte zu vertreten und eine Vernetzung zum Informations- und Erfahrungsaustausch zu fördern.

  • BdZM Bundesverband der Zahnmedizin-studenten in Deutschland e. V. - durch engagierte Studenten erfolgreich!

    Redaktion

    Der Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V. – BdZM – vertritt die Interessen aller Zahnmedizinstudierenden in Deutschland und ist der Dachverband der Fachschaften für Zahnmedizin.

  • Alles gratis, oder was? Rabatte und Co. für Zahnis

    Redaktion

    Ein jeder an der Uni kennt sie, ein jeder liebt sie: Gratisproben und Vergünstigungen. Diese erfreuen sich unter Zahnis einer großen Beliebtheit, sind doch mit BAföG oder Aushilfsjob keine großen Sprünge möglich. Dentalunternehmen bieten daher regelmäßig Aktionen für Studenten an, mit denen sich grundlegende und für den Praxisalltag wichtige Produkte kennenlernen und austesten lassen. Denn ihr – die Zahnärzte von -morgen – seid längst als reizvolle Zielgruppe entdeckt worden und von Dentaldepots und Industrieunternehmen hart umworben. Doch nicht nur Rabatte und Freeware warten im Zuge eures Studentendaseins auf euch, sondern auch eine Vielzahl an speziellen Studentenportalen. Auf welche Benefits ihr euch freuen dürft, stellen wir euch hier kurz vor.

  • Campus 2.0

    Redaktion

    In der Mittagspause schnell einen Tweet zum (wieder mal) nicht schmeckenden Mensaessen mit den Freunden teilen, auf Facebook checken, ob die nette Kommilitonin aus dem Phantomkurs auch wirklich mit dem Hiwi aus der Vorklinik zusammen ist oder das Video von der Party am Samstag auf YouTube stellen? – Kein Problem, denn das Social Web macht‘s möglich. Vernetzung, Austausch und Kommunikation sind dabei die Zauberworte, die den Hype um Portale, Foren und Communitys entstehen lassen. Zu verdanken ist all das dem Web 2.0 und zugegeben – bequem ist es ja auch! Vom Computer, iPad oder Smartphone aus kann jeder innerhalb weniger Sekunden durch Deutschland, Europa, ja sogar die ganze Welt surfen, auf der Suche nach neuen Informationen und Möglichkeiten.

  • Daumen hoch... ...für den dentalen Rundumblick

    Redaktion

    Jeder kennt es, jeder spricht darüber, und die meisten Privatpersonen und mittlerweile auch Unternehmen loggen sich täglich ein. Facebook ist in aller Munde und verzeichnet derzeit 800 Millionen Nutzer – und täglich werden es mehr.Auch die OEMUS MEDIA AG und ZWP online sind seit einiger Zeit auf der beliebten Social Media-Plattform vertreten.

  • dentalfresh - Wissen, was geht!

    Redaktion

    Für angehende Zahnärzte ist nicht nur das an der Hochschule erworbene Fachwissen entscheidend. Tagtäglich gibt es neue zahnmedizinische Erkenntnisse und Informationen, von denen man schon während des Studiums -profitieren kann. Der Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland (BdZM) gibt deshalb für alle Zahnmedizinstudenten und Assistenten ein bundesweit erscheinendes Magazin heraus. Mit der dentalfresh -informiert er über alle für Studenten wirtschaftlich und fachlich relevanten Themen. Der BdZM hält euch natürlich auch über seine Verbandstätigkeit, Ziele und anstehende Ver-anstaltungen auf dem Laufenden.

  • dental bauer GmbH & Co. KG

  • Famulatur in Tonga - Where the time stands still

    Redaktion

    Nach 28 Stunden Flugzeit und ein paar Stunden Aufenthalt in Dubai, Melbourne und Auckland bin ich am Flughafen von Tongatapu, der Hauptinsel des Königreichs Tonga, angekommen. Alles ist anders auf dieser Insel, es hat durchgehend mindestens 30 Grad, wo man auch hinsieht stehen Palmen und es ist grün wie im Urwald. Am Straßenrand wachsen Bananen, Papayas, Mangos, Wassermelonen, Kokosnüsse und überall laufen Hunde, Schweine, Hühner und Ziegen frei herum. Die Menschen sind arm, aber außerordentlich freundlich und herzlich. Jeder grüßt jeden, immer mit einem Lächeln im Gesicht. Es heißt, Tonga ist der Ort, an dem die Zeit stillsteht. So etwas wie Stress gibt es hier nicht, wenn man für irgendetwas eine Stunde länger braucht, ist das eben so. Es gibt keine Pläne, will man den Bus nehmen, stellt man sich eben so lange an den Straßenrand, bis einer kommt.

  • Zahnmedizinischer Austauschdienst - Zur Famulatur ins Ausland

    Redaktion

    Der Zahnmedizinische Austauschdienst wurde 1981 von Studenten für Studenten gegründet. Der ZAD ist ein gemeinnütziger Verein und hilft jungen deutschen Zahnmedizinern (Studenten und Jungapprobierten), die eine Famulatur im Ausland machen möchten, bei der Planung und Realisierung ihres Vorhabens. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern bietet euch der ZAD in internationalen Projekten die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln sowie Ausbildungswege im Ausland kennenzulernen.

  • Kostenlose Fortbildung für Studenten – die Kongresse, Seminare und Workshops der OEMUS MEDIA AG

    Redaktion

    Jeder Zahnmedizinstudent dürfte sich der Tatsache bewusst sein, dass das während des Studiums vermittelte theoretische und praktische Know-how auf Dauer nicht ausreicht, um sich in einem -extrem innovativen Marktumfeld langfristig zu behaupten. Ob Implantologie oder Endodontologie, ästhetische oder digitale Zahnmedizin, ob Laser oder Skalpell – kaum eine andere medizinische Disziplin kann mit dem Innovationstempo in der Zahnmedizin mithalten. Was in diesem Kontext für den niedergelassen Zahnarzt gilt, sollte daher bereits auch für Studenten zur Maxime werden – die permanente Fortbildung.

  • Masterstudiengänge in der Zahnmedizin

    Redaktion

    Zahnärzte haben die Möglichkeit, nach dem Staatsexamen den Mastertitel als Abschluss -eines postgradualen Masterstudienganges zu erwerben, wie er mittlerweile von sehr vielen Hochschulen und Instituten angeboten wird.

  • Hin und weg – Wissenswertes zum Studienplatztausch

    Redaktion

    Ihr habt nun also den lang -ersehnten Studienplatz der Zahnmedizin erhalten, seid aber leider genau da gelandet, wo ihr auf gar keinen Fall hin wolltet. Weg von Familie, Freunden und Job, die Stadt ist zu groß, zu klein, zu nördlich oder zu südlich und außerdem habt ihr von dieser Uni bis jetzt eigentlich nur Schlechtes gehört. Also ein klassisches ZVS-Opfer. Anstatt sich so richtig auf die Uni zu freuen, sucht ihr verzweifelt nach einem Tauschpart-ner und tragt euch in alle vorhandenen Tauschbörsen ein. Theoretisch kann man auch tauschen, eigentlich braucht ihr nur jemanden zu finden, der im -gleichen Fachsemester ist

  • Wohngemeinschaften - Lebst du noch oder WG’st du schon?

    Redaktion

    Ist die Studienplatzzusage einmal ins Haus geflattert, geht die Planung schon los und eine der zentralen Fragen lautet: Wo werde ich (mit wem) wohnen? Die gute alte WG ist eine übliche und häufig genutzte Variante der studentischen Unterbringungsarten. Doch wie sieht das WG-Leben wirklich aus? Wir haben die Vor- und Nachteile des WG-Daseins unter die Lupe genommen und ein paar Denkanstöße zusammengestellt.

  • Ratgeber zur Niederlassung - dental success

    Redaktion

    Das eBook dentalsuccess hilft jungen Zahnärzten bei der erfolgreichen Gründung der -eigenen Praxis. Der Ratgeber zur Niederlassung entsteht in Kooperation mit dem Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni in Deutschland e.V. (BdZA).

  • ZWP online - mit ein paar Klicks up to date

    Redaktion

    Wer in der Dentalbranche fündig werden will, ist auf Deutschlands größtem dentalen Nachrichtenportal www.zwp-online.info genau richtig. Hier findet man in nur ein paar Klicks sofort die gesuchte Information und umfassende Übersichten...

  • Mehr praktisches Wissen in der Implantologie

    Redaktion

    Die Implantologie ist ein fester Bestandteil der Zahnmedizin geworden. Schon heute können Zahnärzte ihren Beruf ohne fundierte Kenntnisse in diesem Bereich nicht mehr ausüben. Deshalb wollen sich immer mehr Studierende schon während ihres Studiums einen umfassenden Einblick in die Implantologie verschaffen. Jedoch können viele Lehrpläne zurzeit das Fach nicht entsprechend umsetzen. Die Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) ist eine implantologische Fachgesellschaft, die spezielle Kurskonzepte für die angehenden Zahnmediziner entwickelt hat. Unter dem Titel „Implantologie für Studierende“ (IfS) veranstaltet die DGOI zweitägige Kurse am Chiemsee...

  • Universitätenverzeichnis

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  • Henry Schein Dental Deutschland GmbH

  • Glossar

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  • Impressum

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  • NSK

8. Jahrgang · Oktober/November 2013 · ISSN 1863-9208 · Preis: € 19,90 zzgl. MwSt. zahnmedizin Studium & Studieren: Ablauf des Studiums Studium & Fachwissen: Überblick Fachgebiete Studium & Politik: Die Approbationsordnung für Zahnärzte Studium & Mehr: Famulatur in Tonga Ein guter Anfang ist ein halber Erfolg Infos und Tipps für ein sorgenfreies Studium
Christoph Kutsche, Multident Göttingen Auch eine Geschäftsbeziehung ist eine Beziehung. Gibt es irgendeinen Grund, sich nicht von Anfang an den besten Partner zu suchen? info@multident.de www.multident.de Ihr Partner für die erfolgreiche Existenzgründung. Praxisabgaben Stellenmarkt Seminare Stellenmarkt: N E U ! 26… Niedersachsen Oldenburg, etablierte und in allen Bereichen der modernen ZHK tätige Praxis sucht angestellte(n) ZÄ/ZA oder Vorbe- reitungsassistent/in. Chiffre: 2033 Kontakt: Wilko Braun, Dental Fachberater, braun@multident.de, Oldenburg, T. 0172 5380547 26.., Niedersachsen, Raum Ostfriesland, Assistent/-in oder angest. Zahnarzt m/w, ab sofort, 3 BHZ + 1 Prophylaxezim- mer, fachl. Ausrichtung: ZHK, Implantolo- gie, Chirurgie, Prophylaxe, Chiffre: 2030 Kontakt: Inga Müller, Dental Fachberate- rin Oldenburg, inga.mueller@multident.de, T. 0162 2466808 375.., Niedersachsen, Osterode, angest. Zahnarzt m/w, Assistent/in, Vorberei- tungsassistent/in, ab sofort, Weiterbil- dung mögl., 3 BHZ, digtl. Röntgen, fachl. Ausrichtung: Chirurgie, Prophylaxe, Chif- fre: 2014 Kontakt: Christoph Kutsche, Dental-Fach- berater, kutsche@multident.de, T. 0160 97863107 386.., Niedersachen, Goslar, Vorberei- tungsassistent/in, Weiterbildung mögl., ab sofort, 3 BHZ, fachl. Ausrichtung: allg. ZHK, Chirurgie, Prophylaxe, Chiffre: 2006 Kontakt: Christoph Kutsche, Dental-Fach- berater, kutsche@multident.de, T. 0160 97863107 370.., Niedersachsen, Göttingen, angst. Zahnarzt m/w, Assistent/in, Vorberei- tungsassistent/in, mit Berufserfahrung, Weiterbildung mögl., ab sofort, 3 BHZ, fachl. Ausrichtung: allg. ZHK, Implantolo- gie, Chirurgie, Prophylaxe, Chiffre: 2007 Kontakt: Christoph Kutsche, Dental-Fach- berater, kutsche@multident.de, T. 0160 97863107 386.., Niedersachsen, Goslar, angest. Zahnarzt m/w, Vorbereitungsassi- stent/in, ab sofort, 3 BHZ, Laser, fachl. Ausrichtung: Implantologie, Chirurgie, Na- turheilkunde, Prophylaxe, Chiffre: 2015 Kontakt: Christoph Kutsche, Dental-Fach- berater, kutsche@multident.de, T. 0160 97863107 Stelle gesucht? Anmelden unter: www.multident.de/existenzgruendung Hannover T. 0511 530050 | Berlin T. 030 2829297 | Frankfurt/Main T. 069 3400150 | Göttingen T. 0551 6933630 | Hamburg T. 040 5140040 | Leipzig T. 0341 5191391 | Neuss T. 02131 662160 | Oldenburg T. 0441 93080 | Paderborn T. 05251 16320 | Rostock T. 0381 2008191 | Schwerin T. 0385 662022 | Steinbach-Hallenberg T. 0160 97863104
LIEBE ERSTIS, ich freue mich sehr, euch zu eurem Studium der Zahnmedizin begrüßen zu dürfen. Vor euch liegt eine sehr interessante und bereichernde, jedoch nicht immer leichte Zeit. Auch wenn ihr euch das ein oder andere Mal wünschen werdet, das Studium möge schneller zu Ende gehen – wenn ihr es hinter euch habt, werdet ihr stolz auf das sein, was ihr ge- schafft habt, und auch ein wenig traurig, dass die Zeit und mit ihr die Gemeinschaft des Semesters vorbei sind. Es lohnt sich jedoch in jedem Fall, mit Freude den Beruf des Zahnmediziners zu erlernen! Daher mein Appell bereits an dieser Stelle: Genießt die Gemeinschaft und das euch bevorstehende Stu- dium in vollen Zügen. Ihr habt es in der Hand, es für euch und eure Mit-Kommilitonen zu einer beson- deren Zeit werden zu lassen. Das Studentenhand- buch soll euch dabei nicht nur zu Beginn, sondern die gesamte Studienzeit ein treuer Begleiter und Ratgeber sein. Angefangen bei den ersten Schritten wie dem Ablauf des Studiums, geht es weiter mit der Beantwortung möglicher Fragen der Finanzierung, gefolgt von einer Einführung in die politische Welt der Zahnmedizin sowie die Möglichkeiten, die euch über den universitären Alltag hinaus zur Verfügung stehen. In der Rubrik STUDIUM UND MEHR wird deutlich, was es heißt, sich in einer Gemeinschaft, in diesem Falle den Studierenden der Zahn- medizin, einzubringen, sich zu engagieren und so aus eurer Stu- dienzeit etwas Nachhaltiges er- wachsen zu lassen. Je mehr ihr selbst aktiv euer Studium mitge- EDITORIAL studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 BdZM-Vorstand, Maja 3. v. r. staltet, desto größer die Chance, dass ihr zu zufrie- denen Zahnmedizin-Studierenden werdet. Möglichkeit zum studentischen Engagement bietet der „Bundesverband der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V.“ (BdZM), in dessen Namen ich euch noch einmal ganz herzlich zu eurem Studien- platz gratulieren und begrüßen möchte. Neben eurer Fachschaft, in der ihr euch für eure Be- lange als Studierende in eurer Hochschule einsetzen könnt, bietet euch der BdZM diese Form der Interes- senvertretung auf Bundesebene. Jeder von euch hat es somit in der Hand, die Studienbedingungen mit- zugestalten. Die zahnigroups, durch die ihr euch mit eurem Semester und den Kommilitonen aus eurer Uni und darüber hinaus mit allen Studierenden der Zahnmedizin in Deutschland vernetzen könnt, ist eine Säule der durch den BdZM geförderten zahn- medizinischen Gemeinschaft! Die dentalfresh als Verbandsmagazin des BdZM informiert euch neben dem zahniportal viermal im Jahr über die studenti- sche Landschaft der Zahnmedizin, und zwar durch eure Beiträge! 3
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 EDITORIAL Darüber hinaus kann ich nur jedem empfehlen, zu- mindest einmal in seiner Studienzeit eine Bundes- fachschaftstagung (BuFaTa) mitgemacht zu haben. Diese durch den BdZM koordinierten Treffen bieten viel Raum für persönlichen und fachlichen Aus- tausch. Bei Arbeitstreffen des BdZM, wie die auf der Internationalen Dental-Schau (IDS) in Köln oder dem Studententag im Rahmen des Deutschen Zahnärztetages in Frankfurt am Main, habt ihr die Möglichkeit, direkt mit den zahnmedizinischen Ver- bänden und politischen Vertretungen in Kontakt zu treten. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen des Studen- tenhandbuches und hoffe es hilft euch, euer Stu- dium mit Freude erleben zu können. Euer BdZM, gez. Ehrenmitglied Maja Nickoll Karikatur von Dr. Jobst Löpelmann aus dem Themenkalender „Kein Grund zur Panik“ 2008 des Dentalhistorischen Museums Zschadraß. Kontakt: Im Park 9b, 04680 Zschadraß, Tel.: 0174 3261161, www.dentalmuseum.eu 4
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studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 INHALT 2 0 1 3 | 2 0 1 4 d i z i n n m e h a z 03 Editorial 10 Interview mit Simon Ernst über den Einstieg ins Zahnmedizinstudium 14 Deine ersten Schritte im Zahnmedizinstudium 18 Wer und was an der Uni 22 Ablauf des Studiums 28 Die Fachgebiete der Zahnmedizin 31 Lernen lernen 33 DVT – Erstaunliche Möglichkeiten 36 Sprung ins kalte Wasser 40 Finanzierungsmöglichkeiten des Studiums 44 Förderungsprogramme für Zahnmedizinstudierende 48 Die Bundeszahnärztekammer 50 Kleine Einführung in die Standespolitik 52 Approbationsordnung für Zahnärzte 74 Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung 6
INHALT studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 96 40 76 10 82 88 76 BdZA 78 BdZM 80 Alles gratis, oder was? Rabatte und Co. für Zahnis 82 campus 2.0 84 Daumen hoch für den dentalen Rundumblick 86 dentalfresh – wissen, was geht! 88 Tonga – Where the time stands still 90 ZAD – Zahnmedizinischer Austauschdienst 91 Kostenlose Fortbildung für Studenten 92 Masterstudiengänge 94 Hin und weg – Wissenswertes zum Studienplatztausch 96 Wohngemeinschaften 99 Ratgeber zur Niederlassung: dentalSUCCESS 100 ZWP online – finden statt suchen 102 Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) 104 Universitätenverzeichnis 128 Glossar 131 Impressum 7
(cid:36)(cid:73)(cid:69)฀(cid:41)(cid:77)(cid:80)(cid:76)(cid:65)(cid:78)(cid:84)(cid:79)(cid:76)(cid:79)(cid:71)(cid:73)(cid:69)฀(cid:73)(cid:83)(cid:84)฀฀ (cid:41)(cid:72)(cid:82)(cid:69)฀(cid:58)(cid:85)(cid:75)(cid:85)(cid:78)(cid:70)(cid:84)฀(cid:110)฀(cid:86)(cid:69)(cid:82)(cid:80)(cid:65)(cid:83)(cid:83)(cid:69)(cid:78)฀฀ (cid:51)(cid:73)(cid:69)฀(cid:68)(cid:69)(cid:78)฀(cid:37)(cid:73)(cid:78)(cid:83)(cid:84)(cid:73)(cid:69)(cid:71)฀(cid:78)(cid:73)(cid:67)(cid:72)(cid:84)(cid:1) Die DGOI steht für qualifizierte und konsequent praxisbezogene Fortbildung in der oralen Implantologie, für Internationalität und nicht zuletzt für Teamgeist und Kollegialität. Implantologie für Studierende – unsere Angebote für Sie: (cid:115)฀฀(cid:43)(cid:79)(cid:83)(cid:84)(cid:69)(cid:78)(cid:76)(cid:79)(cid:83)(cid:69)฀(cid:45)(cid:73)(cid:84)(cid:71)(cid:76)(cid:73)(cid:69)(cid:68)(cid:83)(cid:67)(cid:72)(cid:65)(cid:70)(cid:84) (cid:115)฀฀฀(cid:43)(cid:79)(cid:83)(cid:84)(cid:69)(cid:78)(cid:76)(cid:79)(cid:83)(cid:69)(cid:82)฀(cid:34)(cid:69)(cid:90)(cid:85)(cid:71)฀(cid:68)(cid:69)(cid:82)฀(cid:58)(cid:69)(cid:73)(cid:84)(cid:83)(cid:67)(cid:72)(cid:82)(cid:73)(cid:70)(cid:84)฀(cid:70)(cid:224)(cid:82)฀ (cid:47)(cid:82)(cid:65)(cid:76)(cid:69)฀(cid:41)(cid:77)(cid:80)(cid:76)(cid:65)(cid:78)(cid:84)(cid:79)(cid:76)(cid:79)(cid:71)(cid:73)(cid:69) (cid:115)฀฀฀(cid:51)(cid:84)(cid:65)(cid:82)(cid:75)฀(cid:69)(cid:82)(cid:77)(cid:203)(cid:148)(cid:73)(cid:71)(cid:84)(cid:69)฀(cid:39)(cid:69)(cid:66)(cid:224)(cid:72)(cid:82)(cid:69)(cid:78)฀(cid:66)(cid:69)(cid:73)฀(cid:85)(cid:78)(cid:83)(cid:69)(cid:82)(cid:69)(cid:78)฀ (cid:52)(cid:65)(cid:71)(cid:85)(cid:78)(cid:71)(cid:69)(cid:78)฀(cid:85)(cid:78)(cid:68)฀(cid:43)(cid:79)(cid:78)(cid:71)(cid:82)(cid:69)(cid:83)(cid:83)(cid:69)(cid:78) (cid:115)฀ ฀(cid:48)(cid:82)(cid:65)(cid:88)(cid:73)(cid:83)(cid:79)(cid:82)(cid:73)(cid:69)(cid:78)(cid:84)(cid:73)(cid:69)(cid:82)(cid:84)(cid:69)฀(cid:43)(cid:85)(cid:82)(cid:83)(cid:69)฀(cid:77)(cid:73)(cid:84)฀(cid:54)(cid:79)(cid:82)(cid:84)(cid:82)(cid:203)(cid:71)(cid:69)(cid:78)฀ (cid:85)(cid:78)(cid:68)฀(cid:55)(cid:79)(cid:82)(cid:75)(cid:83)(cid:72)(cid:79)(cid:80)(cid:83) Nach Abschluss Ihres Studiums können Sie direkt einsteigen in unser Curriculum Implantologie „8+1“: (cid:115)฀ ฀(cid:51)(cid:89)(cid:83)(cid:84)(cid:69)(cid:77)(cid:65)(cid:84)(cid:73)(cid:83)(cid:67)(cid:72)(cid:69)฀(cid:38)(cid:79)(cid:82)(cid:84)(cid:66)(cid:73)(cid:76)(cid:68)(cid:85)(cid:78)(cid:71)฀฀ (cid:73)(cid:78)(cid:75)(cid:76)(cid:85)(cid:83)(cid:73)(cid:86)(cid:69)฀(cid:45)(cid:65)(cid:82)(cid:75)(cid:69)(cid:84)(cid:73)(cid:78)(cid:71)฀(cid:85)(cid:78)(cid:68)฀(cid:48)(cid:82)(cid:65)(cid:88)(cid:73)(cid:83)(cid:82)(cid:69)(cid:67)(cid:72)(cid:84) (cid:115)฀ ฀(cid:43)(cid:79)(cid:78)(cid:83)(cid:69)(cid:81)(cid:85)(cid:69)(cid:78)(cid:84)(cid:69)(cid:82)฀(cid:48)(cid:82)(cid:65)(cid:88)(cid:73)(cid:83)(cid:66)(cid:69)(cid:90)(cid:85)(cid:71)฀฀ (cid:77)(cid:73)(cid:84)฀(cid:196)(cid:66)(cid:85)(cid:78)(cid:71)(cid:69)(cid:78)฀(cid:85)(cid:78)(cid:68)฀(cid:44)(cid:73)(cid:86)(cid:69)(cid:13)(cid:47)(cid:48)(cid:83) (cid:115)฀ ฀(cid:38)(cid:224)(cid:72)(cid:82)(cid:69)(cid:78)(cid:68)(cid:69)฀(cid:50)(cid:69)(cid:70)(cid:69)(cid:82)(cid:69)(cid:78)(cid:84)(cid:69)(cid:78)฀฀ (cid:65)(cid:85)(cid:83)฀(cid:40)(cid:79)(cid:67)(cid:72)(cid:83)(cid:67)(cid:72)(cid:85)(cid:76)(cid:69)฀(cid:85)(cid:78)(cid:68)฀(cid:48)(cid:82)(cid:65)(cid:88)(cid:73)(cid:83) (cid:115)฀ ฀(cid:58)(cid:69)(cid:82)(cid:84)(cid:73)(cid:108)(cid:75)(cid:65)(cid:84)฀(cid:68)(cid:69)(cid:82)฀(cid:46)(cid:69)(cid:87)฀(cid:57)(cid:79)(cid:82)(cid:75)฀(cid:53)(cid:78)(cid:73)(cid:86)(cid:69)(cid:82)(cid:83)(cid:73)(cid:84)(cid:89)฀฀ (cid:8)(cid:66)(cid:69)(cid:73)฀(cid:86)(cid:79)(cid:76)(cid:76)(cid:69)(cid:82)฀(cid:45)(cid:73)(cid:84)(cid:71)(cid:76)(cid:73)(cid:69)(cid:68)(cid:83)(cid:67)(cid:72)(cid:65)(cid:70)(cid:84)(cid:9) Nutzen Sie unsere Kompetenz für Ihren Praxiserfolg! Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) (cid:34)(cid:82)(cid:85)(cid:67)(cid:72)(cid:83)(cid:65)(cid:76)(cid:69)(cid:82)฀(cid:51)(cid:84)(cid:82)(cid:65)(cid:148)(cid:69)฀(cid:24)(cid:12)฀(cid:23)(cid:22)(cid:23)(cid:16)(cid:19)฀(cid:43)(cid:82)(cid:65)(cid:73)(cid:67)(cid:72)(cid:84)(cid:65)(cid:76) (cid:52)(cid:69)(cid:76)(cid:14)฀(cid:11)(cid:20)(cid:25)฀(cid:23)(cid:18)(cid:21)(cid:17)฀(cid:22)(cid:17)(cid:24)(cid:25)(cid:25)(cid:22)(cid:13)(cid:16)(cid:12)฀(cid:38)(cid:65)(cid:88)฀(cid:11)(cid:20)(cid:25)฀(cid:23)(cid:18)(cid:21)(cid:17)฀(cid:22)(cid:17)(cid:24)(cid:25)(cid:25)(cid:22)(cid:13)(cid:18)(cid:22) (cid:77)(cid:65)(cid:73)(cid:76)(cid:32)(cid:68)(cid:71)(cid:79)(cid:73)(cid:14)(cid:73)(cid:78)(cid:70)(cid:79)(cid:12)฀(cid:87)(cid:87)(cid:87)(cid:14)(cid:68)(cid:71)(cid:79)(cid:73)(cid:14)(cid:73)(cid:78)(cid:70)(cid:79)
10 Interview Simon Ernst spricht über den Einstieg ins Zahnmedizinstudium 14 Deine ersten Schritte … ... im Zahnmedizinstudium 18 Wer und was an der Uni Wissenswertes zur Hochschule im Überblick von A bis Z 22 Ablauf des Studiums Was erwartet euch? Die wichtigsten Fächer und Kurse im Zahnmedizinstudium
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND STUDIEREN INTERVIEW mit Simon Ernst über den Einstieg ins Zahnmedizinstudium Jeder von euch hat mal angefangen und jeder von euch hatte dafür die unterschiedlichsten Gründe. Wir wollten es einmal genau wissen und haben einen jungen Zahni nach seinen Gründen und dem Vorgehen zum Start in sein Studium befragt. Simon Ernst studiert im 5. Semes ter Zahnmedizin an der Universität Freiburg. Was hat dich dazu bewogen, Zahnmedizin zu stu - dieren? Der Beruf des Zahnarztes ist sehr attraktiv, da er unterschiedliche Fähigkeiten fordert, er vereint ein breites Spektrum vielfältiger und für mich wichtiger Aspekte eines interessanten Berufsbildes in sich. Was fasziniert dich an dem Beruf des Zahnmedizi- ners? Es war mir immer schon wichtig, später einmal etwas mit Menschen zu tun zu haben, nicht eine rein büro- kratische Tätigkeit auszuüben. Darüber hinaus spiel- ten die praktischen Fähigkeiten eine große Rolle. Die Kombination aus medizinischem Wissen und das hoch qualifizierte handwerkliche Arbeiten auf engs tem Raum mit einer Vielzahl von technischen Ins tru - menten faszinierten mich. Der Umgang mit Pa tien - ten unterschiedlicher Altersgruppen, das Zusam - men arbeiten in einem Team und trotzdem das selbstständige konzentrierte Behandeln finde ich eine super Kombination. Was erwartest du vom Studium? Das Studium der Zahnmedizin vereint diese beiden Be- reiche, da die praktische Ausbildung einen erheblichen Teil des Studiums ausmacht. Der frühe praktische Be- zug zur späteren Tätigkeit sowie das selbstständige Ar- beiten, der verantwortungsvolle Umgang mit Patien- 10
STUDIUM UND STUDIEREN studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 beworben, den ich je doch aufgrund meiner Einberu- fung zum Wehr dienst nicht sofort wahrnehmen konnte. Ganz bewusst entschied ich mich für die Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Freiburg. Dort erhoffte ich mir viele Einblicke in das Berufsfeld. Überrascht war ich jedoch sehr, als mir ein Großteil der Studenten des 9. Semesters auf meine Frage hin: „Würdest du noch einmal Zahnmedizin studieren?“ antworteten: „Ich bin froh, dass ich mittlerweile im 9. Semester bin, das Ganze noch einmal würde ich – ein kurzes Zögern – (wahrscheinlich) nicht noch mal machen wollen. Es ist schon relativ anstrengend und du darfst dich einfach nicht fragen, wozu brauche ich denn das Ganze. Das Studium hat mit dem späteren Praxisalltag nur bedingt zu tun. Du musst einfach immer an das Ziel denken. All das chirurgische, das praktische Arbeiten, die Übung, all das lernst du erst richtig während deiner Assistentenzeit kennen. Ich kann zwar schon behandeln, allerdings ist es doch eine etwas andere Situation, wenn ich nach meinem Examen in einer Praxis arbeiten soll. Ich hatte mir das Ganze, wie du jetzt, auch damals etwas anders vor- gestellt, richtig routiniert fühle ich mich trotz neun Semestern nicht.“ Da ich diese Aussage von so vielen Studenten hörte und immer dachte, dass Zahnmedizin doch ein total praktisches Studium ist, machte ich mir doch noch einmal ein paar Gedanken, war etwas verunsichert. Diese Antworten hatte ich so überhaupt nicht erwar- tet. Alle waren sie nicht wirklich Feuer und Flamme von ihrem zukünftigen Beruf, schwärmten nicht, so wie ich immer dachte, von diesem doch so praxis- orientierten Studium. [Foto: © l i g h t p o e t] ten bereits nach wenigen Semestern waren für mich ein wichtiges Entscheidungskriterium. Es ist gut zu se- hen, wozu man das theoretische Wis sen benötigt, es schon früh anwenden kann (vielleicht mal abgesehen von Physik und Chemie im ers ten Semester). Für mich positiv ist das Berufsbild, das man täglich vor Augen hat, ein klares Ziel, nicht schwammig mehrere Jahre einfach etwas Allge meines zu studieren und sich erst gegen Ende des Studiums zu spezialisieren. Mit welchen Erfahrungen hast du das Studium be- gonnen? Ich hatte mich direkt nach dem Abitur für einen Zahn medizinstudienplatz in Freiburg im Breisgau Warum hast du dich trotzdem für die Zahnmedizin entschieden? Ausschlaggebend war sicherlich der Beruf des Zahn - arztes, den ich in der Praxis eines Freundes kennen - gelernt habe, das angenehme Arbeiten und die äu- 11
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND STUDIEREN ßerst gute Arbeitsatmosphäre, zufriedene Patienten und einen zufriedenstellenden, erfüllenden Alltag empfand ich als sehr positiv. All das sagte mir doch sehr zu, und dieses Bild überwog auch während eines weiteren Praktikums in einem Dentallabor. Wo hast du dich über das Studium der Zahnheil- kunde informiert? Nach der Idee, Zahnmedizin zu studieren, war der ers te Schritt ein Praktikum in den Pfingstferien in einer Zahnarztpraxis, wo ich zum ersten Mal einen richtigen Einblick in den Berufsalltag des Zahnarztes erhielt. Darüber hinaus informierte ich mich im In - ternet über den Aufbau des Studiums. Verschiedene Fach schaftsseiten sowie einige Artikel der „dental- fresh“ waren in dieser Hinsicht doch recht auf- schlussreich und stärkten die Idee, sich für die Zahn - medizin zu entscheiden. Für die Uni Freiburg entschied ich mich nicht wegen des Heimvorteils, sondern vor allem aufgrund der doch überwiegend sehr zufriedenen Studenten in höheren Semestern. Ge hol fen hat mir darüber hin- aus auch das Hochschul ranking der ZEIT. Letzte Ein - blicke erhielt ich während meines Zivildienstes in der Zahnklinik. Es war hilfreich, mit Ärzten und Assisten - ten über das Leben und den Berufsalltag als Zahnarzt zu sprechen und von den Studenten höherer Semes - ter einen Einblick in die Abläufe des Zahnmedizin - studiums zu bekommen. Wie siehst du die Zukunft der Zahnheilkunde und in Verbindung damit deinen eigenen Weg? Jeder weiß, wie wichtig gesunde Zähne sind, das äs- thetische Bild eines Menschen prägen und ihn zu- gleich ein Stück weit charakterisieren. Die Menschen werden immer Wert auf ein gepflegtes Äußeres legen. Der Gesundheit und dem äußeren Erschei - nungs bild wird nach wie vor ein sehr hoher Stellen - wert in unserer Gesellschaft zugeschrieben. Deshalb 12 wird die Zahnmedizin auch in Zukunft große Reso - nanz haben. Die Zahnmedizin unterliegt, wie der gesamte medi - zinische Fortschritt, natürlich einem stetigen Wan- del im Hinblick auf Behandlung und Behandlungs - techniken. Gerade während meiner Zivildienstzeit in der Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie bekam ich täglich zu sehen, was heutzutage alles möglich ist, wie man doch mit „verhältnismäßig geringem“ Auf - wand eine große Wirkung erzielen kann, und somit die Lebensqualität und das Selbstwertgefühl des Patienten erheblich verbessert. Das Berufsbild des Zahn mediziners und die Behandlungsmethoden entwickeln sich stetig weiter und versprechen auf- grund vieler medizinischer Erneuerungen immer wie der aufs Neue, spannend zu bleiben und einen persönlich zu fordern. Immer wichtiger wird es, sich zu spezialisieren. Um dies jedoch zu können, sollte man natürlich viele Ein- blicke bekommen in potenzielle Felder. Vom kli - nischen Studienabschnitt erhoffe ich mir natürlich einiges kennenzulernen und sowohl die traditio nel- le Zahnheilkunde zu erlernen wie auch neue Be - handlungsmöglichkeiten zu praktizieren, einen Ein - blick zu erhalten, was in kommender Zeit immer häufiger Bedeutung erlangen wird. Die Universitäts- klinik Freiburg besitzt einen der modernsten OPs in
STUDIUM UND STUDIEREN studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Europa, welcher hoffentlich auch den Studenten zu- gutekommen wird, denn wo hätte man eine bessere Mög lich keit, um so viele Eindrücke zu sammeln und hoffentlich auch einiges selbst auszuprobieren. Könntest du dir vorstellen, dich außerhalb des Stu - diums zu engagieren? Vorstellen könnte ich mir, mich in der Fachschaft oder dem BdZM zu engagieren, also über das Studium hi - n aus. Die Idee, sich mit Studenten gleicher Interessen auszutauschen, ist doch super und sicherlich sehr hilfreich. So erhält man viele Einblicke, die weit über das Studium hinausgehen, und sammelt wichtige Erfah rungen im Hinblick auf die Zahnmedizin in der modernen Gesellschaft. Das kann aber auch alles erst später passieren, mal sehen, wie sich die Studienzeit so entwickelt. Was wünschst du dir von deiner Zeit als Student? Ich wünsche mir natürlich eine schöne, spannende und abwechslungsreiche Studienzeit. Freiburg im Breisgau ist als Studentenstadt darüber hinaus sehr attraktiv. Gerne würde ich als Student auch mal ins Ausland gehen. Eine Famulatur in einem fremden Land würde mich schon reizen. Die relativ kleine Anzahl an Studierenden stellt, wie ich glaube, auch einen großen Vorteil dar, da man nicht nur zusammen studiert, sondern auch ein Stück weit zusammenlebt. Die ersten zwei Semester haben mir sehr gut gefallen, die Atmosphäre, der gute Kontakt zu den Studen ten, Dozenten und höheren Semestern lassen auf eine hoffentlich weitere er- folgreiche und spannende Zeit schließen. Vielen Dank für das Gespräch. ] n o o c c a r y k c u l © : o t o F [ 13
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND STUDIEREN DEINE ERSTEN SCHRITTE im Zahnmedizinstudium G erade erst hast du die Zu - sage für den Studien platz erhalten und mehr oder we- niger im nächsten Mo ment befin- dest du dich in einer neuen Stadt mit neuen Leuten und einer neuen Auf gabe: dem Zahn medizin stu di - um. Da ist es nicht leicht, den Über- blick zu behalten bzw. zu bekom- men. Das Zahn medizin studium im vorklinischen Ab schnitt besteht aus den verschiedensten Fächern, wobei die zahntechnische Kom po - nen te mit 28 Prozent den Löwen - anteil der zahnmedizinischen Aus - bil dung ausmacht – Beispiel: Würz burg (Abb. 1). Ihr werdet in den Kursen, welche TPK, Phantom 1 und Phantom 2 tituliert werden, die ersten zahn- medizinischen Arbeitsschritte, wie die Abdrucknahme und die Prä - paration eines Zahns, lernen. Weiter werdet ihr eine Vielzahl von zahntechnischen Arbeiten anfertigen. Und dafür werdet ihr mit den verschiedensten Mate - rialien arbeiten. Welche Arbei ten ihr genau anfertigt und auf wel- che Teilschritte Wert gelegt wird, ist von Uni zu Uni verschieden. In Abb. 1: Verteilung der vorklinischen Fächer an der Uni Würzburg. 14
STUDIUM UND STUDIEREN studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Abb. 2: Optische Täuschung – faszinie- rend und erschreckend zugleich. Und das gibt gute Noten. Der Spielraum für kreatives oder ex- perimentelles Schaffen ist in die- sem Studien gang äußerst be- grenzt. Alle testatpflichtigen Teil - schritte müssen nach genau defi- nierten Richtlinien hergestellt werden. Und es kommt erschwe- rend hinzu, dass unser Sehsystem häufig an seine eigenen Grenzen stößt und Eindrücke vermittelt, die nicht der Realität entspre- chen. Es kommt zu optischen Täu schungen (Abb. 2). Am besten begegnet ihr diesen Täuschungen mit geeigneten Messins tru men - ten wie Zirkel oder Geodreieck. Konkret bedeutet das: Solltet ihr das Gefühl haben, die Höcker ab - stände sind genau richtig, könnt ihr euch dem erst sicher sein, wenn ihr das mit einem Zirkel überprüft habt. Klingt nach einer Selbstver ständ lichkeit, wird aber dadurch häufig vergessen. Sobald ihr euren sauberen Ar bei - ts platz, ausgestattet mit den ge- eigneten Messinstrumenten, bezo- gen habt, kommt auch schon die nächs te Hürde auf euch zu. Das Material Wachs. Wachs erstarrt Abb. 3: Die Oberflächenspannung formt das Wachs immer in konvexer Form. Abb. 4: In Kauflächen gibt es aber auch konkave Bereiche. Würzburg beginnt der TPK mit dem Zeichnen von Zähnen. An anderen Unis werden 10 cm hohe Zähne geknetet. Allen gemeinsam ist, dass versucht wird, den Stu - denten das Wissen über die Mor - phologie der Zähne näherzubrin- gen und ihnen die Möglich keit zu geben, Erfahrungen mit zahn- technischen Arbeitspro zes sen zu sammeln. Das Modellieren und der Um gang mit Wachs bilden hierbei die Grund lage aller zahn- technischen Arbeiten und sind zudem auch noch verflixt schwie- rig. Klam mern biegen ist keine derart elementare Disziplin, raubt den meisten in den ersten Ver - suchen aber fast den letzten Nerv. Wenn ihr jedoch folgende Grund - re geln beachtet, kann fast nichts mehr schiefgehen. Selbstverständlich solltet ihr eu- ren Arbeitplatz sauber halten. Dadurch erhöht man die Kon - zentration auf einen bestimmten Arbeitsschritt und ihr seid weni- ger abgelenkt. Die meisten Klini - ken legen sehr viel Wert auf Sauberkeit, sowohl an den Mo - dellen als auch am Arbeitsplatz. 15
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND STUDIEREN Abb. 5: Wachs kontrahiert beim Erstarren. Es lohnt sich wirklich, auf eine hoch- glanzpolierte Spitze zu achten. Die Wachs verarbeitungs temper a - tur liegt un mittelbar über dem Schmelzpunkt. Dieser Punkt findet sich mit den heißen Bunsen - brennern nur sehr schwer. Beson - ders am Anfang ist es daher ratsam, mit dem Alcohol Torch zu model- lieren, da die Temperatur der Flamme wesentlich niedriger ist (Abb. 6). Damit die Fissuren - gestaltung auch gut funktioniert, müsst ihr das richtige Model- lier instrument verwenden. Und das Lecron ist, wie in der zahn- technischen Praxis heu te be- kannt, das gängige Modellier ins - trument (Abb. 7). Der Markt bietet eine Vielzahl von Modellierinstru - men ten mit zum Teil atemberau- benden Spit zen, die das Arbeiten allerdings nur erschweren und für Unord nung auf dem Arbeitsplatz sorgen. Wenn ihr nun also spielend Abb. 6: Der Torch – eines der wichtigs - ten Hilfsmittel. Abb. 7: Ein sauberes Lecron ist das bes te Modellierinstrument. wegen der in ihm wirkenden Ko - häsionskräfte immer in konvexer Gestalt (Abb. 3). Das sieht vielleicht ganz nett aus, führt aber dazu, dass ohne geeignete Modellierins tru - mente nur konvexe For men mo- delliert werden können. Bei ge- nauem Studium natürlicher Zahn - formen fällt aber auf, dass die na- türliche Morpho logie auch kon kave Bereiche aufweist (Abb. 4). Wachs hat weiter die Eigen schaft, beim Erstarren zu kon trahieren. Dadurch entstehen natürliche Strukturen. Davon kann man sich entweder überrumpeln lassen oder Elemente so modellieren, dass sich das Wachs in bestimmten Berei - chen gezielt kon trahiert (Abb. 5). Sonden, die an ihrer Spitze verkohlt sind, müssen entweder poliert oder können gleich gegen neue ausgetauscht werden. An ver- kohlten Sonden gleiten erwär mte Wachstropfen nur schwer an die Spitze. Daraufhin wird die Sonde noch mehr erhitzt, das Wachs ist dann zu heiß zum Modellieren und die Sonde ist noch verkohlter. 16
STUDIUM UND STUDIEREN studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Abb. 8: Durch das Studium natürlicher Zähne bekommt man das Gefühl für die Zusam menhänge von Funktion und Äs the tik. mit all den Wachseigenschaften jonglieren könnt, müsst ihr nur noch für ein konkretes Bild eurer geplanten Reproduktion sorgen. Das bedeutet, ihr müsst die Form natürlicher Zähne verstehen ler- nen. Nichts liegt näher als der Gedanke, dass zukünftige Zahn - ärzte die Mor phologie der Zähne studieren müs sen. Im eigentlichen Studien ver lauf spielt das jedoch erst in höheren Semestern eine größere Rolle, bringt aber auch schon bei der Aufwachsübung enorme Vor teile. Du kannst nur einen Baum malen, wenn du zuvor schon mal einen gesehen hast. Logisch. Und so ist es auch mit den Zähnen. Natürliche Zähne be- kommt ihr sicher vom Zahnarzt eures Ver trauens und Modelle mit natürlichen Zahn for men stellen gewerbliche zahntechnische Be - trie be meist gern zur Verfügung (Abb. 8). Beim Klam mer nbiegen werdet ihr schnell merken, dass eine einmal gebogene Stelle am Draht nicht so leicht wieder zu reponieren ist. Das Metall wird an der Biegestelle steif und brüchig. Das Wissen über die Hebelgesetze entscheidet hier bei über Erfolg oder Miss erfolg. Werden die Zan - gen nur in ihrer Funktion als Zangen verwendet, führt das zu uner wün schten Knicken im Draht. Eine weniger starke Biegung er- hält man zum Beispiel, indem man mit der Zange den Draht lediglich festhält und dann über einen län- geren Hebel eine weichere Run - dung in den Draht bringt. Aber auch hier gilt: Übung macht den Meister. Die Zangen habt ihr so- wieso, Draht ist nicht teuer ... es lohnt sich wirklich, daheim einfach mal 20 Klammern zu biegen. Die zahnmedizinischen Arbeiten des TP-Kurses belaufen sich auf die Abdrucknahme und die Prä - parationsübung. Zu Beginn wer- det ihr Alginat ab drücke an Epo - xidharz model len machen. Was ihr unbedingt wissen müsst, ist, dass der Versuch nicht gelingen kann, da Epoxid harzmodelle hy drophob (wasserabweisend) sind, und Al - ginat, da es ja im Mund verar bei- tet werden soll, hydrophil (wasser- freundlich) ist. Es wird also kein perfektes Modell entstehen kön- nen und die Erfahrung zeigt: Mach drei Ab drücke und nimm den besten davon. Besser wird’s auch nach hundert Abdrücken nicht! Und das Wichtigste zum Schluss. Ihr werdet merken, dass der Leistungs- und Zeitdruck in den Kursen als sehr hoch empfunden wird. Die Stim mung ist gereizt und die Nerven liegen blank. Der wich- tigste Tipp schlechthin ist immer noch: Ruhe bewahren. Das ist na- türlich leichter gesagt als getan, dennoch zeigt die Er fahrung, dass jede Art von angebrachter oder unangebrachter Hys terie zu kei- nem besseren Er gebnis führt. Im Gegenteil, Stress und Angst verhindern produktives Arbeiten. Seid gut vorbereitet und arbei- tet ruhig und konsequent. Dann klappt das auch. 17
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND STUDIEREN WER & WAS AN DER UNI AStA/Studentenrat (StuRa) Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) bzw. Studentenrat (StuRa) ist in den Hochschulen der meisten deutschen Bundesländer das geschäftsfüh- rende (exekutive) und mit der Außenvertretung be- traute Organ der (verfassten) Studierendenschaft. Er stellt gewissermaßen die studentische „Regierung“ oder auch die eigentliche Studierendenvertretung im engeren Sinne dar. Der AStA wird in der Regel vom Studierendenparlament gewählt und besteht aus ei- nem oder mehreren Vorsitzenden sowie einer Reihe von Referenten für verschiedene Aufgabengebiete. BAföG-Beauftragte Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) regelt die staatliche Unterstützung für die Ausbil- dung von Schülern und Studenten. Das BAföG hat die Aufgabe, innerhalb der Gesellschaft für jeden eine Ausbildung zu ermöglichen, der es aus eigener finan- zieller Kraft nicht schaffen kann. Beratung vor Ort leis ten die Ämter für Ausbildungsförderung bzw. die Studentenwerke. Wer Unterstützung zur Ausbil- dung, zum Studium oder zum Meister nach dem BAföG in Anspruch nehmen möchte, der sollte sich über die Kriterien infor mieren. Dekanat Der Dekan oder die Dekanin einer Fakultät bzw. eines Fachbereiches einer Universität oder Fachhochschule ist ihr gewähltes Oberhaupt, oft für die Dauer von zwei Jahren. Meist wird er oder sie vom Fakultätskonvent gewählt. Seine Rechtsbefugnisse sind je nach Bundes- land oder Hochschule unterschiedlich ausgestattet. Durch die „Freiheit der Forschung“ sind sie nach innen formal relativ gering, aber in der Realität oft nicht ganz so klein. Dem entsprechen auch seine Rechte nach außen, also gegenüber der Hochschule insge- samt. Seine Stellvertreter sind die Prodekane. Er unter- zeichnet die Habilitations- und Promotionsurkunden 18
STUDIUM UND STUDIEREN studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 und verleiht sie feierlich auf öffent lichen akademischen Festakten. Das Dekanat wird meist durch einen Stu- diendekan ergänzt, der besonders die akademische Lehre im Blick haben soll. Erfolgt eine öffentliche Pro- klamation, so hält er einen Vortrag aus seiner eigenen wissenschaftlichen Disziplin. Dieses traditionelle Vorgehen ist allerdings seltener gewor- den. Bei offiziellen Anlässen innerhalb der Hoch- schule steht ihm die respektvolle, förmliche Anrede „Spektabilität“ (aus dem Lateini- schen „spectabilitas“ – ehrwürdig) zu. Kollegen aus der Professoren- schaft verwenden die Anrede „Spectabilis“. Fachschaft An Hochschulen setzen sich die Fachschaften aus allen Studenten eines Instituts/einer Fakultät zu- sammen. In den meisten deutschen Bundeslän- dern ist die Mit gliedschaft in einer Fachschaft obli- gatorisch, das heißt, man tritt mit der Immatri- kulation (Einschreibung) automatisch bei, ein Aus - tritt ist (vor der Exmatrikulation) nicht möglich. Ein Student der Mathematik ist also immer auch Mitglied der Fachschaft Mathematik. Kleinere Fach- bereiche mit wenigen Studenten werden gern zu fachbereichsübergreifenden Fachschaften zusam - mengefasst. Beim Fachschaftsrat handelt es sich um gewählte Studierende vom ersten bis zum letzten Semester, die allerlei Organisationsaufgaben über- nehmen und die Studentenschaft gegenüber Pro- fessoren und Verwaltung vertreten. Gleichstellungsbeauftragte Ein wesentlicher Bestandteil des Landesgleichstel- lungsgesetzes (LGG) ist die Bestellung von Gleichstel- lungsbeauftragten. Ihre Aufgabe besteht darin, die in- dividuelle Situation von Frauen an der Hochschule zu verbessern und der strukturellen Benachteiligung von Frauen entgegenzuwirken. Gleichstellungsbeauf- tragte achten da rauf, dass bei der Erfüllung der uni- versitären Aufgaben, insbesondere bei der wissen- schaftlichen Arbeit, der Entwicklungs- planung und bei der leistungsorientier- ten Mittelvergabe, frauen- relevante Aspekte einbezogen werden. Prüfungsamt Es werden in Zusammenar- beit mit dem für den jewei- ligen Studiengang zustän- digen Prüfungsausschuss die Prüfungen in den Di- plom-, Bachelor- und Master- studiengängen organisiert: (cid:129) Prüfungsanmeldung/Zulassung (cid:129) Prüfungsrücktritte infolge von Krankheit oder aus anderen Gründen (cid:129) Zentrale Erfassung von Prüfungsergebnissen (cid:129) Ausstellen von Bescheinigungen, z.B. für BAföG und Kindergeld (cid:129) Erstellen von Notenspiegeln für Bewerbungen oder beim Fach- oder Hochschulwechsel (cid:129) Erstellen von Zeugnissen und Urkunden und deren Aushändigung Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Akade - mischen Prüfungsamtes beraten gerne in allen Prü- fungsangelegenheiten. Studienberatung Unter dem Begriff Studienberatung werden alle Maß- nahmen zusammengefasst, die Studenten bei Proble- men mit dem Studium, aber auch bei Schwierigkeiten im Privatbereich, helfen und ihnen wieder ein reguläres 19
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND STUDIEREN Studentenwerk Ein Studentenwerk ist an einem Hochschulstandort zuständig für die sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Belange der Studenten. Die Stu- dentenwerke in Deutschland übernehmen dabei folgen - de Aufgaben: Betrieb von Mensen/Cafeterien, Ver- waltung/Betrieb von Wohnheimen, Studien- finanzierung im Rahmen des BAföG, psychologi- sche/soziale Beratungen, Kin- derbetreuung für studierende Eltern, kulturelle Angebote. Arbeiten an der Hochschule ermöglichen sollen. Jedes Studienfach an einer Hochschule hat Mitarbeiter innen oder Mitarbeiter (Professoren oder wissenschaftliche Mitarbeiter) benannt, die speziell für die Beratung der Studenten ihres Faches ausgewiesen sind. Diese Studienfachberater hel fen in allen Fragen, die während des Absolvierens eines Studienfa- ches innerhalb eines Studiums auftreten können: Erstsemester-Einführungen und Tutorien, Stundenplangestaltung, Studien- ordnung/Prüfungsordnung des Faches, Be - ratung von studieninteressierten Schülern zum Studium des Faches. Studenten psychologen Psychologen verfügen über spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten auf dem Gebiet der Psychologie, die sie über ein Studium an staatlich aner- kannten Universitäten erworben haben. Als Wissenschaftler an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen, also meistens langfristig in Form einer akademischen Karriere, d.h. in der Regel über Promotion, dann Assistenzzeit und Habili- tation oder Juniorprofessur, dann befristeten Lehraufträ- gen bis zum Ruf auf eine Professur. 20
dentalfresh Das Magazin für Zahnmedizinstudenten und Assistenten (cid:11)(cid:3)(cid:0)(cid:18)(cid:29)$,#(cid:29))#(cid:0)3(cid:0)(cid:22)&.*(cid:30)!,(cid:0)(cid:6)(cid:4)(cid:5)(cid:7) (cid:17)(cid:24)(cid:24)(cid:21)(cid:0)(cid:5)(cid:10)(cid:9)(cid:4)(cid:2)(cid:9)(cid:7)(cid:4)(cid:27) (cid:23),!%-(cid:12)(cid:0)€ (cid:7)(cid:1)(cid:8)(cid:4)(cid:0)22#’(cid:3)(cid:0)(cid:20)1(cid:24).(cid:3) (cid:28)!%.-(cid:31)$,%".(cid:0) !-(cid:0)(cid:15)/) !-0!,(cid:30)(cid:29)) !-(cid:0) !,(cid:0)(cid:28)(cid:29)$)(! %2%)-./ !).!)(cid:0)%)(cid:0)(cid:16)!/.-(cid:31)$’(cid:29)) (cid:0)!(cid:3)(cid:25)(cid:3) dentalfresh Das Magazin für Zahnmedizinstudenten und Assistenten #3 2013 Fokus junge Generation (cid:17)).!,0%!1(cid:0)(%.(cid:0)(cid:23),*"(cid:3)(cid:0)(cid:16),(cid:3)(cid:0)(cid:16)%!.((cid:29),(cid:0)5-.!,,!%(cid:31)$(cid:0) (cid:25)%2!+,6-% !).(cid:0)(cid:15)(cid:28)4(cid:19) Zukunft zahnärztliche Implantologie (cid:24)%./(cid:29).%*)(cid:0)/) (cid:0)(cid:14)/-(cid:30)’%(cid:31)& Winter BuFaTa in Göttingen (cid:26)(cid:29)-(cid:0)!,1(cid:29),.!.(cid:0)!/(cid:31)$(cid:0) %((cid:0)(cid:21)*0!((cid:30)!,(cid:13) Universitäre Bildung und täglich neue Infor - ma tionen auf dem Dentalmarkt sind unab- dingbar für ein erfolgreiches Studium der Zahnmedizin und die persönliche Zukunft. Als Mitteilungs or gan des BdZM informiert die „dentalfresh“ neben der Verbands tätig - keit auch über alle wirtschaftlichen und fachlich relevanten Themen für Studenten und Assistenten. Für Wissen, Erfolg und gutes Aussehen! Bestellung auch online möglich unter: www.oemus.com/abo Probeabo Eine Ausgabe kostenlos! Ja, ich möchte das Probeabo beziehen. Bitte liefern Sie mir die nächste Ausgabe frei Haus. Soweit Sie bis 14 Tage nach Erhalt der kostenfreien Ausgabe keine schriftliche Abbestellung von mir erhalten, möchte ich die „dentalfresh“ im Jahres abonnement zum Preis von 20 € inkl. MwSt./Versandkosten beziehen. Das Abonnement verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf des Bezugszeit - raumes schriftlich gekündigt wird (Poststempel genügt). Widerrufsbelehrung: Den Auftrag kann ich ohne Begründung innerhalb von 14 Tagen ab Bestellung bei der OEMUS MEDIA AG, Holbeinstr. 29, 04229 Leipzig schriftlich widerrufen. Rechtzeitige Absen dung genügt. Unterschrift Name, Vorname Firma Straße PLZ/Ort E-Mail Unterschrift SHB 2013/14 Abo-Antwort per Fax 0341 48474-290 an OEMUS MEDIA AG oder per E-Mail an grasse@oemus-media.de
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND STUDIEREN ABLAUF DES STUDIUMS Struktur der Vorklinik Wer von euch gedacht hat, sich jetzt munter eigene Fächer kom binationen überlegen zu können, der wird spätestens in dem Mo ment enttäuscht, in dem er sei- nen Stundenplan zum ersten Mal in der Hand hält. Leider nix mit ... Mittwoch mach ich den Vormit tag frei, weil ich dienstags immer in meine Stammkneipe um die Ecke muss ... oder ... Freitag ist nicht mein Tag, da bleib ich lieber zu Hause. Das Zahnmedizinstudium ist sehr verschult, das be- deutet einerseits, dass keiner bereits an der Frage scheitert, wie er alle Kurse unter einen Hut bekom- men soll, andererseits eben aber auch, dass kein Raum für eigene Pla nung bleibt. Außerdem können in der Vor klinik alle dankbar sein, die in weiser Voraus sicht Bio lo gie, Che - mie und Phy sik in der Ober - stufe belegt hatten. Ziel ist nämlich, alle in der Vorklinik in etwa auf einen Wissens - stand zu bringen, überprüft wird dies mit dem Vor phy - sikum (normalerweise nach dem 2. Se mester), in dem eben diese drei Fä cher münd lich abgefragt wer den. Wer also bereits in der Schule schön fleißig war, hat gute Chan cen, ohne Ner ven zusam men brüche sein Vor phy sikum zu erhal ten, alle anderen müssen halt noch mal lernen, warum alles gleich zur Erde fällt, was in die Luft geworfen wird, was passiert, wenn man sich Salz säu re über den Kittel gießt und warum wir alle von klei nen niedlichen Krabbel tie r en abstam- men. Weiterhin gibt es noch die allerseits beliebten Bastel kur se, also Technisch-Propädeu tischer Kurs (TPK), Phantom 1 und Phan tom 2, in denen sich fast jeder einmal fragt, warum eigentlich Zahn medizin und warum eigentlich ich und was tue ich hier überhaupt. Aber der Stolz ist natürlich umso größer, wenn man sei ne erste funkelnde Krone in der Hand hat, sie auf den Stumpf passt und die Mo- delle auch noch aufeinan- der passen! Die Vor kli nik umfasst also die ers ten fünf 22
STUDIUM UND STUDIEREN studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Semes ter des Stu diums. Inhalte sind wie be schrie ben größtenteils theoretischer und zahn tech nischer Na - tur und sollen Grund lagen zur Arbeit am Patien ten liefern: dass wir also wissen, wie der Knochen heißt, in dem die Zähne stecken (Ana tomie), warum es weh- tut, wenn man zu tief bohrt (Physio lo gie/Bio che mie) und wie es kommt, dass immer die kleinen weißen In- lays vor dem Ein setz en auf den weiß-grauen Fuß - boden fallen (Physik). Sie ist sozusagen die Pflicht vor der Kür, denn im All gemei nen kann man sagen, dass nach der Vorklinik alles besser wird. Den Ab schluss der Vor klinik bil det die zwei te staat liche Prü fung (und die vor letz te), das Physi kum. Physik Besteht meist aus einem prak tischen Teil, in dem Versu che durch ge führt und ausgewertet werden, dort erwarten einen die unterschiedlichsten Dinge. Ein Beispiel: Stellt euch vor, es ist Freitag mor gen acht Uhr, ihr wart ges tern laaange weg und müsst jetzt nur in Beglei tung eines gewissen Rest alkohols zählen, wie oft ein Pendel pro Minute ausschlägt – faszinie- rend! Zu dem Prakti kum gibt es eine begleitende Vor - lesung und je nach Uni eine oder mehrere Klau suren. Phy sik ist Teil des Vor phy si kums. Vermittelt und über- prüft werden meist phy si kalische Grund kennt nisse, z.B. Elek tri zi tät, Ra dio ak tivi tät, geometrische Optik und Schall. Chemie Besteht meist aus einem prak - tischen Teil, in dem Versuche durchgeführt und aus- gewertet werden, einer begleitenden Vor lesung und je nach Uni eine oder mehrere Klau- suren. Eben falls Teil des Vorphysi kums. Spätestens hier fluchen die meis ten darüber, Chemie so früh wie möglich in der Schule abgewählt zu ha- ben. Zwar ist es spannend mit anzusehen, wie selt- same Ge bilde in Reagenzgläsern wach sen, aber es birgt doch erhebliche Vor teile, wenn man auf die bohrenden Fragen des Prakti kums leiters wenigstens halbwegs kluge Antwor ten geben kann, weshalb denn genau das da wächst. In der Vorlesung wird vom Atom modell, chemischen Bin dungen, Salzlösungen, über Säu ren und Basen bis zu He tero zyklen alles, was Spaß macht, abgehan- delt. Die Praktika sind mal mehr, mal weniger spannend, je nach Wis sensstand des Stu denten. Meis tens wird das Praktikum in einen anorganischen und einen organi- schen Teil aufgeteilt, der teilweise auch separate Klau su ren hat. Wird an einigen Unis nicht zu Un - recht als die erste Hür de im Stu di um bezeichnet. Biologie Besteht aus ei ner Vor lesung und einer münd lichen Prüfung im Vorphysikum. Von Zytologie über Öko - logie bis Genetik wird alles behandelt und gefragt, besonders gerne wird auf der Bak teriologie her- umgeritten, die ja aber auch für uns nicht uninte- ressant sein sollte, schließlich ist es doch gut, zu wissen, woraus Plaque eigentlich besteht. Alle, die Biologie Leis tungskurs hatten, können sich freu en. Aber auch alle die, die mit der Biologie an sich schon länger nichts mehr zu tun hatten, werden sich in relativ kurzer Zeit in den Stoff einlesen können. Vorphysikum Wird meist in den Semes - ter ferien nach dem 2. Se - mester, an einigen Unis auch nach dem 3. Semester 23
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND STUDIEREN mimaske behandelt. Diesem Patienten werden Kro- nen, Brücken und Pro thesen verpasst, also muss der Student Zähne präparieren (besser bekannt als Boh - ren), Ab drücke nehmen, Bisswälle anfertigen und die aller seits beliebten Klam mern biegen. Im Prinzip also der TPK für Fort geschrittene – der Kursab lauf mit den Tes taten ist sehr ähnlich – allerdings nun schon mit mehr Behandlungsbezug. Auch hier ist eine Klausur am Ende des Kurses zu schreiben, teilweise Arbeitsproben zu absolvieren und zu bestehen. Phantomkurs 2 Baut weiter auf den Phantom 1 auf, findet meist direkt nach dem Phantom 1 in den Semes terferi en oder direkt vor dem Physikum statt. Hier werden die ersten Stift aufbauten und Ver blen dungen ge- baut, das heißt, es wird immer kniffliger, am Ende steht wieder die Klausur. Und dann ist man schon fast einer von den Großen! Anatomie Zusammen mit meh - reren Kommilitonen gemacht und beinhaltet mündliche Prüfungen in Physik, Che mie und Biologie. Das ist dann auch schon eure erste Staats prü fung. TPK Technischer Kurs der Pro pä deu tik. Hier werden Grund - lagen der Zahn technik vermittelt und angewendet. Von Gips modellen über Gold kronen bis Prothesen wird hier alles vom Studenten in bestimmten Fristen unter den aufmerksamen Blicken von Assistenten (Zahn- ärzten in ihrer Assis tenzzeit) hergestellt. Jede Arbeit ist in mehrere kleine Testatschritte eingeteilt, die si- cherstellen sollen, dass jeder Schritt gewissenhaft und vom Studenten (!) ausgeführt wurde, um ein bestmöglichstes Ender gebnis zu erhalten. Hier fließt Schweiß, Blut und Tränen, aber keiner wird wohl das gute Gefühl vergessen, das erste Testat bekommen zu haben und somit weiterma- chen zu dürfen! Meist werden die einzelnen Arbei- ten benotet und zum Ende des Kurses eine Klausur geschrieben. An einigen Univer sitäten werden außerdem Ar beitsproben durchgeführt, das heißt, die Ar beiten, die vorher in mehreren Wochen er- stellt wurden, müssen nun innerhalb weniger Stunden ausgeführt werden. Diese werden dann auch benotet. Die Klausur umfasst die Themen des Kurses und meist auch die allseits beliebte Werkstoff kunde, also Details zur Zusam men setzung, Ei gen schaf ten und Ver arbeitung von Gip sen, Wachsen, Kunststoffen, etc. etc. Zusammensetzung von abge- bundenem Gips (immer gut zu wissen): CaSo4 · 2 H2O Phantomkurs 1 Heißt deshalb Phantom- kurs, da der Student einen Phantom-Patienten mit Gum- 00 24
bekommt man meist eine Körperspende zugewiesen, an der man dann mithilfe eines Vor-Prä paranten (meist Medizinstu dent kurz vor oder nach dem Phy sikum) be- stimmte anatomische Struk- turen frei prä parieren und er - lernen muss. Nachdem die an- fängliche Scheu überwunden ist, gibt es faszinierende Dinge zu ent- decken und quasi Unmengen zum Lernen – und das ist eigentlich das zentrale Ele ment dieses Kur ses, der Lern aufwand ist immens. Zu den Testaten lassen sich immer wieder ei- nige Kommi li to nen beo bach ten, die sich die Nächte um die Ohren schlagen, um den Stoff noch reinzube- kommen und dann am Abend vor dem Testat ein Bier- chen trinken, um überhaupt schlafen zu können. Aber auch hier gilt – auch wenn es die allerwenigsten ma- chen: gut eingeteilt ist der Stoff einigermaßen stress- frei zu bewältigen. Begleitend gibt es dazu eine Vor - lesung, die vieles besser erläutern kann als jedes Buch. Meist wird das Gelernte durch mündliche Testate ab- gefragt und zum Ende des Kurses noch eine Klau sur gestellt. Histologie Ist die Anatomie im Klei nen, also der Mi kros kopier - kurs. Wie sieht der Zell kern aus und aus was ist die Darm wand aufge- baut, wie un ter schei det man die unterschiedlichen Drü sen des Kör - pers – all das kann und muss man sich in diesem Kurs anschauen. Je nach Typ Student eben mehr oder we- niger interessant. Beglei tend gibt es dazu eine Vorlesung und wieder eine oder meh- rere Klausuren, außerdem müssen meist Zeich nungen der Prä pa rate angefertigt werden, die hin und wieder die Kursleiter zu mehr oder weniger netten Äußerungen reizen. Physiologie Hier werden die Funktionen des Körpers erlernt, in Form ei- nes Praktikums, einer Vorlesung und einer Klausur. Kann ein un- heimlich spannendes Fach sein, wenn der Stress- faktor nicht zu hoch ist. Es geht dabei z.B. um die Reiz übertragung der Ner ven, das Immun system und die Re gu lation der Hor mo ne – aller dings muss man hier mehr verstehen als auswendig lernen. Biochemie Verknüpft die Chemie mit der Biologie, es geht da- bei z.B. um den Stoffwechsel, die molekulare Hor- monwirkung und um die Welt der Enzyme. Ergänzt sich gut mit der Histo logie, glücklich also, wer beides gleichzeitig lernen darf. Auch hier gibt es meist einen praktischen Teil, eine begleitende Vor lesung und zum Ende hin wieder eine Klausur. An vielen Unis eine weitere hohe Hürde. Physikum Das Physikum ist dann die zweite große Staatsprüfung, die es zu be- stehen gilt. So groß wie die Angst des Schü lers vor dem Abitur ist, so ähn lich ist es mit dem Zahn me - dizin stu dent und dem Physi - kum. Aber wie so oft im Leben stellt man fest, dass auch diese Hürde durchaus zu 00 25 ] e v i f s c P © i : o t o F [
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND STUDIEREN meistern ist und man am Ende ganz stolz vom stud. med. dent. zum cand. med. dent. aufsteigt. Das Phy sikum, das in den Se mes terferien nach dem 5. Se mes ter abläuft, bei nhaltet münd liche Prü fungen in allen Fächern, die nach dem Vor - physikum belegt wurden, also Anatomie, Histo - logie, Physio lo gie, Biochemie und natürlich die Theorie der drei Technikkurse (TPK, PH1, PH2). Hin zu kommt eine praktische Woche, in der man selbstständig und in Ei genarbeit, unter einem gewissen Zeitdruck, diverse technische Arbeiten herstellen muss. Weiter geht’s in die Klinik! Dort wo alles besser und leichter wird!?! – In der Klinik fällt es einem leichter, die notwendige Leis - tung für das Studium aufzubringen, es wird aber nicht, wie man fälschlicherwei se denken könnte, von den An for derungen her besser, im Gegen teil! Ab dem 6. Semester kann man sich darauf einstel- len, die Tage in der Klink zu verbringen und die Nächte vor dem Schreibtisch. Vor bei sind die Zei- ten, in denen man sich mittags für zwei Stun den Biochemie aus dem Bett gequält hat und zumin- dest theoretisch genügend Zeit hatte, in jede Prü - fung bestens vorbereitet zu gehen. Doch keine Pa- nik, den meis ten Dozenten ist dies (noch) bewusst und somit kann man die meisten Prüfungen halt eben auch mit drei Tagen, anstelle von drei Wochen Vorberei tung, bestehen. Auch die Tage an der Kli- nik vergehen wie im Flug. Denn neben den Vorle- sungen wird ein Großteil der Zeit aus Behand lung bestehen, und jeder, der schon einmal am Patien- ten gearbeitet hat, wird mir bestätigen, dass diese Zeit aus mehrerer Hinsicht fast schon zu schnell vergeht. Und so ist man abends, nach der Uni, auch nicht selten total erschöpft und gerädert, aber man hat das schöne Gefühl im Bauch, etwas geschafft zu haben. So gesehen ist also wirklich alles besser in der Klinik. Freut euch drauf … (fr/at) 26
28 Fachgebiete der Zahnmedizin Von Cosmetic Dentistry bis Zahntechnik 31 Lernen lernen Effektiver lernen und sicherer in die Prüfungen 33 DVT Erstaunliche Möglichkeiten 36 Sprung ins kalte Wasser Der erste Patient
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND FACHWISSEN DIE FACHGEBIETE DER ZAHNMEDIZIN Cosmetic Dentistry Cosmetic Dentistry, die kosmetische Zahnmedizin, ist ein Begriff aus den 1960er-Jahren. Sie vermittelt, dass Kenntnisse und Fähigkeiten von Zahnärzten auch dazu eingesetzt werden können, das persönliche Er- scheinungsbild zu verbessern, statt nur die Schäden zu repa rieren. Man versucht, ein persönliches Wohlge- fühl statt nur die „Abwesenheit von Krankheit“ zu erzeugen. Somit versucht man, neben der Wiederherstellung oder Verbesserung natürlicher funktionaler Ver- hältnisse im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich, die Nachfrage nach kosmetischen und optischen Verbesserungen oder Veränderungen zu erhöhen. In der kosmetischen Zahnmedizin eröffnen sich Be- handlungsmöglichkeiten wie Zahnaufhellung, Zahn- schmuck oder kosmetische Zahnkorrektur. In der Cos- metic Dentistry, ähnlich der Schönheitschirurgie, wird dem Bedürfnis nach einem jugendlichen, den allgemei- nen Trends folgenden Aussehen zu entsprechen, nach- gegangen. Endodontie Der Begriff Endodontie bzw. Endodontologie leitet sich aus dem griechischen „Endodont“ – das sich im Zahn Befindende – ab. Die Endodontologie ist ein Teilbereich der Zahnheilkunde und befasst sich mit der Diagnose und Therapie von Zahnerkrankungen und deren Folgen. Schwerpunktmäßig beschäftigt sie sich mit Erkrankun- 28 gen des Pulpa-Dentin-Komplexes und dem Bereich um die Wurzelspitze (periapikales Gewebe). Bei diesen Krankheiten handelt es sich um akute oder chronische Entzündungen des Zahnmarkes (Blut- und Lymph - gefäße, Nerven und Bindegewebe) oder des Zahnhalte- apparates. Weiterhin ist die Endodontie eine bewährte Methode der Zahnerhaltung und wird vor allem dann angewendet, wenn große Teile der Zahnkrone zerstört sind. Ziele der endodontischen Behandlung sind z.B. die Entfernung von Geweberesten aus dem Wurzelkanal- system sowie der dichte apikale (Bereich der Wurzel- spitze) und koronale (Zahnkrone betreffend) Verschluss des Wurzelkanalsystems.
STUDIUM UND FACHWISSEN studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Implantologie Die Implantologie ist die Lehre vom Einpflanzen kör- perfremder Materialien als Ersatz verloren gegange- ner körpereigener Materialien. Sie bezeichnet die wissenschaftliche und praktische Beschäftigung mit zahnmedizinischen Implantaten. Implantate zählen zu der jüngsten Generation von Zahnersatz. Als künstliche Zahnwurzeln tragen sie jegliche Form von Kronen, Brücken und Prothesen. Implantate bleiben im Körper und gewähren einen festen Halt in jeder Situation, somit wirken diese Materialien natürlicher als jeder andere Zahnersatz. Mittels moderner Tech- niken kann auch in schwierigeren Fällen durch Kno- chenaufbautechniken ein Implantat ermöglicht werden, auch wenn nicht jeder Kiefer für das Setzen von Implantaten geeignet ist. Laserzahnheilkunde In der Zahnheilkunde gewinnt die Laserbehandlung immer mehr an Bedeutung. In Abhängigkeit von La- sergerät und bestrahltem Gewebe kommt es zu den gewünschten Reaktionen, wie z.B. schmerzfreies Bohren, Sterilisation von infizierten Wurzelkanälen oder Sensibilisierung überempfindlicher Zahnhälse. Der Laser ermöglicht durch seine Anwendung neue Behandlungsmöglichkeiten und ergänzt sinnvoll bereits bestehende Therapien. Aufgrund der schnel- len, schmerzfreien und schonenden Wirkungs- weise des Lasers bietet er ein breites Feld an Möglichkeiten zur Anwendung an. Verschiedene Lasertypen mit unterschiedlichen Wellenlängen kommen für verschiedenste Behandlungsgebiete zum Einsatz. Kieferorthopädie Die Kieferorthopädie befasst sich mit der Erforschung und Behandlung von Kiefer- und Zahnfehlstellungen und deren funktionellen Störungen. Diese Fehlstel- lungen behindern das Beißen, Kauen, Sprechen und die Ästhetik erheblich und müssen behandelt werden. Je nach Fehlstellung sind Behandlungen vom Milch- gebiss bis hin zum Erwachsenengebiss nötig. In der Regel werden kieferorthopädische Behandlungen während des Kieferwachstums zwischen dem 9. und 14. Lebensjahr durchgeführt. Therapiemaßnahmen in der Kieferorthopädie reichen von prophylaktischen Maßnahmen, wie Lutschentwöhnung oder Geräten zum Offenhalten von Lücken, bis hin zu Behandlungen mit festsitzenden und/oder herausnehmbaren Be- handlungsgeräten. Bei schweren Fehlstellungen ist eine kombinierte kieferorthopädisch-kieferchirur- gische Behandlung erforderlich. Die Kieferorthopädie ist neben der Parodontologie eine weitere Möglich- keit der Facharztrichtungen, die auf das Zahnmedizin- studium aufbauen. Oralchirurgie Die Oralchirurgie ist ein Fachgebiet innerhalb der Zahnheilkunde, das sich mit Operationen in der Mundhöhle befasst. Dazu gehören z.B. die Entfer- nung von Weisheitszähnen, Narkosebehandlungen oder ästhetische Zahnfleischkorrekturen. Bei diesen chirurgischen Eingriffen im Mund-/Kieferbereich ist es besonders wichtig, die zahnärztlichen Gesichts- punkte nicht aus den Augen zu verlieren. Parodontologie Die Parodontologie ist die Lehre vom Zahnhalteap- parat (Gingiva, Wurzelzement, Wurzelhaut, kollage- nen Fasern und Alveolarknochen). Sie beschäftigt sich mit der Prävention, Behandlung und Nachsorge von Zahnbetterkrankungen. Die Parodontologie gehört zur konservierenden Zahnheilkunde und ist stark mit anderen zahnärztlichen Fachbereichen vernetzt. Sie ist neben der Oralchirurgie und der Implantologie eine der drei Facharztrichtungen nach dem Zahnmedizinstudium. In der Parodontolo- 29
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND FACHWISSEN gie ist die Parodontitis die häufigste Zahnbetter- krankung, bei der sich der Alveolarknochen zurück - bildet und die Zahnfleischtaschen vertiefen, somit findet die Zahnwurzel insgesamt weniger Halt. Dadurch kann Parodontitis zu Zahn verlust führen. Aus diesem Grund versucht man in der Parodonto- logie die Schrumpfung der Gingiva und des Alveo- larknochens zu verhindern. Prophylaxe/Dentalhygiene Die Prophylaxe (griech. „Schutz“) beschäftigt sich mit medizinischen und sozialhygienischen Maßnah- men zur Vorsorge und Vorbeugung von Krankheiten. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Dentalhygiene. Die Prophylaxe besteht aus zwei Teilbereichen: Auf der einen Seite aus den regelmäßigen speziellen Vor- sorgemaßnahmen beim Zahnarzt und auf der ande- ren Seite aus der persönlichen Mundhygiene. Es ist effizienter und oft auch wesentlich effektiver, Ge- sundheit vorbeugend zu schützen als sie wiederherzustellen. Erkrankungen, denen durch prophylaktische Maßnahmen vorgebeugt werden kann, sind Karies und Parodontitis. Zu die- sen Maßnahmen zählen zum Beispiel die profes- sionelle Zahnreinigung so- wie die Fissurenversiege- lung oder Tests, die verschiedene Risikofakto- ren angeben. Schwerpunkt von Dentalhygiene und Prophylaxe ist die professionelle Zahnreinigung. Das Ziel ist es, gesunde Zähne zu bewahren und das Krankheits- risiko zu minimieren. Auch die Besei tigung des Zahn- steins, Entfernen dunklen Pigments oder die Be- handlung der empfindlichen Zahnhälse können in der Dentalhygiene vor genommen werden. In der persönlichen Mundhygiene kann man Krankheiten mit der Verwendung von Zahnbürs ten, Zahnseide oder Interdentalbürsten vorbeugen. Prothetik Die Prothetik beschäftigt sich mit der Entwicklung und Herstellung von Zahnersatz. Es wird versucht, verloren gegangenes Gewebe künstlich zu ersetzen. Ziel ist die funktionelle und ästhetische Wiederher- stellung fehlender Zähne, fehlenden Knochengewe- bes und die damit verbundenen Beeinträchtigungen auszugleichen. Zur prothetischen Versorgung ge- hört die Planung, Herstellung sowie das Eingliedern von Zahnersatz. Zahnerhaltungskunde/ konservierende Zahnheilkunde Die Zahnerhaltungskunde, auch konservierende Zahnheilkunde genannt, befasst sich mit dem Erhalt der Zähne mithilfe der Prophylaxe, Füllungstherapie, Endodontie und Kariologie. Sie umfasst vorbeugende und therapeutische Maßnahmen, welche die Zähne in ihrer Form und Funktion bewahren oder wieder- herstellen, ohne prothetischen Zahnersatz dabei zu verwenden. Zahntechnik In der Zahntechnik werden handwerkliche Anfer - tigungen von Zahnersatz, kieferorthopädischen Geräten, Einlagefüllungen, Schienen, Biss- und Ab- druckbehelfen in einem zahntechnischen Labor individuell für den Patienten ausgeführt. Als Grund- lage derartiger Arbeiten dienen die Vorgaben eines Zahnarztes, wie z.B. Kieferabformungen oder Biss - registrierungen. 30
STUDIUM UND FACHWISSEN studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 LERNEN LERNEN LERNEN LERNEN Ihr studiert Zahnmedizin, um zu lernen. Wenn ihr das Lernen gut organisiert und mit Strate gie angeht, wird euch das helfen, den Stoff effektiver aufzubereiten, letztlich sicherer in die Prüf ungen zu gehen und entsprechende Ergebnisse zu bekommen. Voraussetzungen Die Mitschriften aus den Vorlesungen und Seminaren bilden eine wichtige Stütze eures Studiums und sollten daher verwertbar und verständlich sein. Das klingt lo- gischer als es ist. Die Schwierigkeit bei der Mitschrift ei- ner Vorlesung ist die Kombi nation zwischen Zuhören und Schreiben. Wer alles mitschreibt, kann nicht zuhö- ren, wer nicht zuhört, produziert keine sinnvollen Mitschriften. Eine Mitschrift ohne Schwerpunkte und Zusammenhänge noch mal komplett zu überarbeiten, raubt unnötig Zeit. Beim Mit schreiben kommt es darauf an, effektiv zuzuhören, also das Gesagte gedanklich zu verfolgen und zu verstehen. Die Mitschrift sollte nur die wichtigen, sinnvollen und neuen Informa tionen ent- halten. Eine Gliederung der Seite kann hilfreich sein: Lasst oben, unten und an der Seite einen breiten Rand, um den Inhalt zu strukturieren, Skizzen, Übersichten und wichtige Begriffe übersichtlich zu notieren. Für ein effektives Lernen ist es wichtig, dass es euch gut geht – gesunder Körper, gesunder Geist, da ist schon was dran. Konkret heißt das: regelmäßig und ausreichend schlafen und auf eine ausgewogene Ernährung achten. Kohlenhydrate wie Nudeln, Brot und Kartoffeln geben im Gegensatz zu Süßigkeiten lang - fristig Energie. Es ist kein Geheimnis, dass auch Obst und Gemüse zu eurem Wohlbe finden beitragen werden. Um die Durch blutung und Sauer stoff zufuhr in Gang zu halten, ist Sport nützlich. Auch ein kleiner Spazier - gang kann in der Prü fungs zeit Wunder wirken. Wenn ihr jetzt noch alles abschafft, was euch unnötig ablenkt – oder wovon ihr euch gern ablenken lasst –, kann das Lernen beginnen. Das heißt konkret: Vor dem Lernen Aufräumen, Abwaschen, den Müll runterbringen und zu guter Letzt den Arbeits platz organisieren: Der sollte ergonomisch aufgebaut und natürlich ordentlich und frei von allem, was einem vom Arbeiten ablenkt – beispielsweise viele unerledigte Aufga ben –, sein. Planung und Organisation So, ihr habt nun verwertbare Mit schrif ten, keine Ablenkung, seid fit und gesund. Und jetzt, einfach so loslernen? Moment – das Ganze sollte mit einer gewissen Struktur angegangen werden. Die Schlagworte sind Organisa tion 31
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND FACHWISSEN und Zeitplanung. Gewinnt zunächst einen Überblick darüber, wofür ihr wie viel Zeit auf wendet. Das geht am besten mit einem Zeit - protokoll, das ihr über mehrere Tage führt und in das ihr eintragt, was ihr den ganzen Tag wie lange macht. Daran seht ihr am deutlichs ten, wie ihr mit et- was Organi sation eure Zeit effektiver nutzen könnt. Danach könnt ihr mit der Zeit planung beginnen. Wer lang fristig über mehrere Tage plant, sollte darauf achten, flexibel zu bleiben. Die Zeitplanung dient besonders dazu, feste Pausenzeiten zu bestimmen, in denen ihr euch auch wirklich erholen könnt. Wer keine Pausen einplant, wird sie sich dennoch nehmen – dann aber mit einem schlech- ten Gewissen, mit dem ihr nicht wirklich neue Kraft schöpfen könnt. Effektiv lernt ihr, wenn ihr beim Planen der Arbeitszeiten einiges beachtet: Die leistungsstarken Phasen am Tag sind in der Regel am Vormittag und am späten Nach - mittag. Diese Zeit solltet ihr also mit Lerntätigkeiten ver- bringen, die besonders anstrengend sind. Der frühe Abend eignet sich dann für Übungen und Wieder ho - lungen. Es ist realis tisch, täglich etwa sechs bis acht Stun - den für konzentriertes Ar bei ten anzunehmen. Moodle, Facebook und Co. Eine ideale Möglichkeit, um Vorlesungen und Semi - nare effektiv aufzuarbeiten, stellen auch Lern - plattformen wie beispielsweise Moodle dar. Viele Unis nutzen mittlerweile diese Mög - lichkeit des Kursmanagements. Als Ergän - zung zu den laufenden Seminaren und Vorlesungen stellen euch Dozenten hier Arbeitsmaterialien wie Texte, Links und Dateien zum Download zur Verfügung. 32 Daneben könnt ihr euch in kursspezifischen Foren aktiv austauschen oder euren Wissensstand zu bestimmten fachlichen Themen testen. Moodle und Co. sind des- halb so erfolgreich und beliebt, weil sie ein schnelles und einfaches Zurückgreifen auf Arbeitsmaterialien ermöglichen. Ebenfalls sehr effektiv sind aber auch Lerngruppen. Bereits Gelerntes kann hier in einer gemütlichen Runde gemeinsam vertieft und noch offene Fragen können geklärt werden. Lernwillige Kommilitonen fin- det ihr zum Beispiel in der Vorlesung, über die Foren der Lern plattformen oder bei Face book. Karteikarten Möchte man lieber allein Fakten büffeln, eignen sich ganz klassich auch Karteikarten. Um die Karten zu erstellen, müsst ihr den Stoff zunächst sortieren, gründlich erarbeiten und das Wesent liche herausfin- den. Diese Vorbereitungen sind keine verschwendete Zeit, sondern haben bereits einen Lerneffekt. Eine Karte sollte nicht mehr als drei Informationsein - heiten enthalten und mit einer Überschrift versehen sein. Man kann auch ein Frage-Anwort-System ent- wickeln: hier wird eine Seite der Karte mit der Frage, die andere mit der Antwort beschriftet. Die Festi- gung des Stoffes funktioniert hier über ständige Wiederholung. Ihr könnt zum Beispiel ein Fünf- Fächer-System anlegen. Alle Karten, deren Inhalt gewusst wird, wandert ein Fach weiter. Wisst ihr den Inhalt nicht, wandert die Karte wieder ins erste Fach. Die einzelnen Fächer könnt ihr in unterschiedlichen Zeit ab stä n den bearbeiten. Für unterwegs könnt ihr die Karten auch ein fach mitneh- men und beispielsweise im Warte zimmer oder in der U-Bahn durchgehen. (kj, dk)
STUDIUM UND FACHWISSEN studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 DVT BIETET ERSTAUN- LICHE MÖGLICHKEITEN Speziell für den zahnmedizinischen und kieferchirurgischen Bereich wurde 1997 erstmals die dentale digitale Volumentomografie eingeführt. Diese neue Technik, die seither von den Her- stellern kontinuierlich weiterentwickelt wird, bietet frappierende Möglichkeiten. Da zudem auch der Preis der angebotenen Geräte sinkt und zunehmend weitere Anwendungen be- schrieben werden, wird die Anschaffung – insbesondere für große chirurgische Praxen oder Praxen mit Schwerpunkt Chirurgie/Implantologie – immer interessanter. Im Gegensatz zur Computertomografie (CT) werden beim DVT keine einzelnen Schichten mit entspre- chenden Detektoren erfasst, sondern der gesamte Aufnahmebereich wird in einem Aufnahmeumlauf des konusförmigen Nutzstrahlenbündels durchstrahlt. Metallhaltige Strukturen zeigen dabei erheblich gerin- gere Störsignale als beim konventionellen CT und die Strahlenbelastung der DVT ist wesentlich geringer. Vorteile gegenüber 2-D-Aufnahmen Eine dreidimensionale Bildgebung bietet den grund- sätzlichen Vorteil, die (dreidimensionalen) anatomi- schen Strukturen – ohne Dimensionsverlust – wieder- geben zu können. Dies führt zu einem erhöhten Informationsgehalt. Die räumliche Zuordnung von anatomischen Struktu- ren wird in drei Dimensionen häufig überhaupt erst möglich (z.B. räumliche Beziehung von Zahnwurzeln zum Verlauf eines Nervs; genaue Lage von verlagerten Zähnen; Beurteilung des zur Verfügung stehenden Knochenangebots usw.). Aufnahmetechnik Die Objektdetails werden mit kontinuierlicher Verände- rung des Projektionswinkels mit multiplen Einzelbil- dern innerhalb der Drehbewegung in ihrer jeweiligen Darstellung und räumlichen Zuordnung erfasst. Aus der Summe der kontinuierlich erstellten 2-D-Aufnahmen (zw. 200 und 400 einzelne Bilder) wird dann – mithilfe spezieller Rechenalgorithmen – aus den Einzelaufnah- men ein dreidimensionales Volumen rekonstruiert und auf einem Monitor dargestellt. Volumen Mittlere bis große Volumen reichen dabei von Ober- und Unterkiefer bis hin zur vollständigen kraniofazialen Aufnahme. Die Hersteller bieten verschiedenste Volu- mina mit Größen von Ø3,4x4,2cm bis zu Ø20x19cm an. 33
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND FACHWISSEN chen Implantologie, Parodontologie, Kieferorthopädie, Oralchirurgie und Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie. Rechtfertigende Indikation Laut RöV benötigt jede Röntgenaufnahme eine rechtfer- tigende Indikation. Hier ist das gesundheit liche Risiko der Strahlung gegenüber dem Nutzen (Zugewinn an Infor- mation) abzuwägen. Software Jeder Hersteller bietet mit seinem Produkt eine Software zur Darstellung und Analyse der Daten an. Die Funktio- nen und anwählbaren Ansichten bestehen z.B. in der Auswahl von sagittaler, koronaler und axialer Ansicht, Transversalansichten und einer Panoramaübersicht. Die Daten werden zur Archivierung und Bearbeitung unter anderem im standardisierten Format DICOM (Digital Imaging and Communication in Medicine) gespeichert. Qualitätssicherung/DIN Aufgrund der Neuartigkeit der DVT-Technologie ist die Gesetzeslage im Hinblick auf die Qualitätssicherung noch rudimentär. Eine erste DIN Norm (6868-161) zur Abnahmeprüfung DVT wurde verabschiedet und im Herbst 2012 veröffentlicht. Ziel ist es, bei der Vielzahl von Herstellern einheitliche Prüfkörper, Messwerte etc. zu verwenden. Zur Konstanzprüfung DVT (DIN 6868-15) wurde ein erster Entwurf gestartet. Wissenschaftliche Leitlinie der DGZMK Für die DVT liegt eine Leitlinie der Deutschen Gesell- schaft für Zahn-, Mund und Kieferheilkunde (DGZMK) vor (S1-Empfehlung). Diese finden Sie un- ter: www.dgzmk.de (Bitte geben Sie unter der Such- funktion „Leitlinie DVT“ ein.) Die Leitlinie bietet dem Anwender wertvolle Informationen, insbesondere auch zur Indikation. Eine weitere Leitlinie wurde im Juni 2012 federführend durch die DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie) Bildausschnitt eines DVT in Verbindung mit einer gängigen Software. Auflösung Das Auflösungsvermögen wird durch die Voxelgröße (möglichst klein) und die Dosis beeinflusst. Zu geringe Dosis führt zu Rauschen in der Aufnahme, da die Anzahl der Röntgenquanten nicht mehr ausreicht, um auch homogene Objekte gleichmäßig zu durchstrahlen. Letztendlich ist die Bildqualität und die Auflösung stark durch die einzelnen Elemente der ganzen Bildkette und somit auch von den angewendeten mathematischen Algorithmen abhängig. Bei längerer Scanzeit nimmt die Gefahr der Verwacklung aufgrund möglicher Pa- tienten-Bewegungen zu. Hierbei ist auch zu beachten, dass bei geringerer Voxelgröße und längerer Scanzeit ein größeres Datenpaket entsteht, welches wiederum zu längeren Rekonstruktionszeiten führt. Strahlenexposition Es sind zurzeit nur begrenzt belastbare Daten verfüg- bar. Die effektive Dosis (berechnet nach den ICRP- Gewichtungsfaktoren von 2007) schwankt zwischen den einzelnen auf den Markt befindlichen Geräten beträchtlich. Sie liegt nach der S1-Empfehlung der DGZMK zwischen 13 µSv und 1.073 µSv (Panorama- schichtaufnahme: zwischen 10 µSv und 20 µSv). Einsatzgebiete Es werden zunehmend mehr Anwendungsgebiete be- schrieben. Infrage kommen Anwendungen in den Berei- 34
STUDIUM UND FACHWISSEN studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 veröffentlicht. Diese beinhaltet Indikationen zur implan- tologischen 3-D-Röntgendiagnostik und navigations- gestützten Implantologie. Fachkunde DVT Um ein DVT-Gerät betreiben zu können, benötigt der Zahnarzt die Fachkunde im Strahlenschutz für weiterge- hende Techniken. Die Rechtsgrundlage befindet sich in der Richtlinie Fachkunde und Kenntnisse im Strahlen- schutz bei dem Betrieb von Röntgeneinrichtungen in der Medizin oder Zahnmedizin vom 22. Dezember 2005, ge- ändert durch Rundschreiben vom 27. August 2012. Abrechnung Zur Abrechnung von DVT existieren eine Reihe von Empfehlungen. Die Bundeszahnärztekammer empfiehlt (Stand: 04.08.2011) den Ansatz der GOÄ-Nr. 5370 „Com- putergesteuerte Tomografie im Kopfbereich – gegebe- nenfalls einschließlich des kraniozervikalen Übergangs“, Einfachsatz 116,57 EUR, 1,8-fach 209,83 EUR, 2,5-fach 291,44 EUR und zusätzlich die GOÄ-Nr. 5377 „Zuschlag für computergesteuerte Analyse – einschließlich speziell nachfolgender 3-D-Rekonstruktion“. Der Zuschlag nach GOÄ-Nr. 5377 ist nur mit dem einfachen Gebührensatz berechnungsfähig (46,63 EUR). Der Zahnarzt ohne DVT-Fachkundenachweis darf weder eine rechtfertigende Indikation zur DVT-Aufnahme stel- len noch darf er eine solche Aufnahme befunden. Eine Berechnungsmöglichkeit ergibt sich somit nicht. Der Zahnarzt mit DVT-Fachkundenachweis und DVT- Gerät berechnet für die Anfertigung und Befundung ei- ner DVT-Aufnahme die GOÄ-Nr. 5370. Die anschließende computergesteuerte Analyse mit einer 3-D-Rekonstruk- tion wird nach der Zuschlagsnummer GOÄ 5377 berech- net. Der Zahnarzt mit DVT-Fachkunde-Nachweis, aber ohne DVT-Gerät, kann für eine andernorts angefertigte DVT-Aufnahme keine Gebühr berechnen, da die Befun- dung zwingender Bestandteil der Röntgenuntersu- chung ist. Eine Trennung zwischen technischer Anferti- gung einer DVT-Aufnahme und ihrer Befundung ist ge- bührenrechtlich und nach der Röntgenverordnung nicht gestattet. In diesem Fall ist auch die anschließende com- putergesteuerte Analyse mit einer 3-D-Rekonstruktion nach der Zuschlagsnummer GOÄ 5377 nicht berech- nungsfähig, da sie als Zuschlagsposition nur in Verbin- dung mit der GOÄ-Nr. 5370 angesetzt werden kann. Zusammenfassung Die DVT ist ein dreidimensionales Bildgebungsverfah- ren mit erstaunlichen Möglichkeiten. Die Technik wird kontinuierlich weiterentwickelt, was allerdings nicht automatisch bedeutet, dass damit auch eine Reduzie- rung der Strahlenbelastung einhergeht. Es kommt auf die jeweilige Anwendung an und auf die in diesem Zu- sammenhang notwendigen Einstellungen usw. Damit bleibt es bei der für jeden Anwendungsfall im Rahmen der rechtfertigenden Indikation zu treffenden Abwä- gung, ob ein Gewinn an zusätzlicher Information die konkrete Strahlenbelastung rechtfertigt. Wenn es An- wendungen gibt, die bei gleicher Aussagekraft zu einer geringeren Strahlenbelastung führen, ist diesen der Vorzug zu geben. Wer einen DVT betreiben oder entsprechende Aufnah- men auswerten möchte, benötigt eine spezielle Fach- kunde. Bei der Befundung einer DVT-Aufnahme muss das gesamte Volumen befundet werden. Deshalb ist im Entscheidungsprozess für ein bestimmtes, sprich großes DVT-Volumen, sowohl der zeitliche wie auch der rechtli- che Aspekt der Befundung zu berücksichtigen. (hs) KONTAKT Dr. Hendrik Schlegel Daniela Blanke Geschäftsführender Zahnarzt Zahnärztekammer Westfalen-Lippe Auf der Horst 29/31, 48147 Münster Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen 35
SPRUNG ins kalte Wasser DER ERSTE PATIENT N un ist es also soweit, nach sechs Semestern Studium kommt heute der erste eigene Patient. Hilfe!!! Theoretisch - wei§ ich ja al les ... Hab ich an alles gedacht, noch mal schnell mit der Boxpartnerin alle Sachen durchgehen: Pinzette, Be - cher, Zahnseide, Spiegel, Sonde, Parosonde, Sau ger, Polierset ... Alles da. Trotz - dem fühle ich mich kein bisschen ruhiger, gibt es nicht noch irgendetwas, das ich tun kann? Handschuhe! Mist, auch da ... Ah, die Röntgenbilder müssen noch geholt werden, also noch mal drei Minuten Gnadenfrist ... Aber jetzt muss ich wohl tatsächlich ins Warte - zimmer gehen und MEINEN Patienten abholen. Am Telefon klang er ja sehr nett und selbst das war schon aufregend, ihn anzurufen und einen Termin zu vereinbaren. Trotzdem, was mache ich, wenn er mich sieht und mich als erstes fragt, wie oft ich denn schon behandelt habe? Neu ist das nicht – theoretisch ... Theoretisch weiß ich ja alles und dank gedul- diger Phantomköpfe hat man ja tatsäch- lich alles schon mal irgendwie gemacht und selbst das Spritzengeben haben wir letzte Woche an uns gegenseitig geübt, genau wie die Zahnreinigung oder das Ab - drucknehmen. Eigentlich ist man also ganz gut vorbereitet. Also Augen zu und durch! Ab ins Wartezimmer, den Namen aufrufen, 36
Hmm, woher wei§ ich denn jetzt, ob das normal einen professionellen Eindruck machen und auf dem Weg zur Behandlungsbox ein bisschen netten Small Talk führen. Bin ich eigentlich sehr rot im Gesicht? Atmen nicht vergessen! Was mache ich gleich noch mal zuerst? Zum Glück ist meine Boxpartnerin auch da, so bin ich wenigstens nicht ganz auf mich gestellt. Die Behandlung kann beginnen Also Patient rauf auf den Behandlungsstuhl, ich bekomme einen schicken Mundschutz und er das schicke Lätzchen, langsam fängt es an Spaß zu ma- chen ... Und da kommt auch schon mein Assistent um die Ecke, freundliche Begrüßung an den Patien - ten, ein Mut machendes Nicken an mich und schon kann es losgehen mit dem Aufnahmebogen. Wa- rum er hier sei, ob er akut irgendwo Schmerzen hat (bitte, bitte nicht!), Zahnputzgewohnheiten, wann er das letzte Mal beim Zahnarzt war, Essgewohn - heiten, Allgemeinzustand, eventuelle parodontale Erkran kungen, Zahnersatz, Operationen im Kiefer - bereich und frühere kieferorthopädische Behand - lungen abfragen. Ah, ganz wichtig und fast verges- sen, nimmt mein Patient regelmäßig Medikamente ein? Wo soll ich das denn bloß alles hinschreiben, da ist so wenig Platz in den Feldern! Nachdem das er - ledigt ist, kann der nächste Schritt erfolgen, der extraorale Befund: Abtasten des Kiefergelenkes, der Trigeminusaus tritts punkte, Palpation der Lymph - knoten, Gott sei Dank erinnert mich meine Box - partnerin unauffällig, sobald ich etwas vergesse. Und Gott sei Dank habe ich einen sehr netten Patienten erwischt, mit dem man sich richtig nett unterhalten kann. Und weiter mit dem intraoralen Befund. Hmm, wo- her weiß ich denn jetzt, ob das normal ist oder nicht? Auf den ersten Blick fällt mir auf jeden Fall nichts Auf fälliges ins Auge, die Schleimhäute sehen nor- mal aus, eine schwarze Haarzunge kann ich auch nicht erkennen und soweit ich das beur teilen kann, gibt es auch keine Ent - zün dungen. Da mein Pa tient noch alle Zähne im Mund hat, kann ich aber pri- ma eine Eck zahnführung erkennen und sehe auch, dass die Zähne in der Front verschachtelt stehen. Hurra, hab was er- kannt! Weiter zum nächsten Punkt auf der Liste ... Messen des API’s (Approxi mal - raum-Plaque-Index), des PBI’s (Papillen - blu tungs index) und des PSI’s (Parodontaler Scree - ning Index), wie doll muss ich denn jetzt die Sonde zwischen Zahn und Zahnfleisch schie ben? Hurra, hab was erkannt! Im Gegen - satz zum Phantomkopf: Der Patient spricht Und zwischendurch immer wie der den Patienten fragen, ob alles in Ordnung ist und dass er auf jeden Fall Bescheid sagen soll, wenn etwas zu unangenehm ist. Mist, wo ist nur die Zeit hin? Also weiter zur Zahn reinigung, erst Zahn stein entfer- nen, da gibt es auf jeden Fall mehr zu tun als bei meiner Kommilitonin und es blutet auch bedeu- tend mehr ... Komischer weise ist es überhaupt nicht eklig, sondern einfach nur total spannend. Meine Box partnerin saugt währenddessen ab und flitzt zwi schendurch immer mal wieder zur Material - ausgabe, um Sachen zu holen oder zum Assisten- ten, um schnell noch etwas zu fragen. Nach der Zahn steinentfernung kommt dann erst die leckere grobe Polierpaste, die nach Minze schmeckt, und 37
Komischerweise ist es (cid:31)berhaupt nicht eklig, sondern ein - fach nur total dann die feine Po lierpaste, die so schön nach Anis schmeckt. Zum Schluss noch eine ordentliche Portion Fluorid auf die Zähne und schon kann es mit dem eigentlich Be fund weitergehen. So, und wie erkenne ich jetzt noch mal genau Karies? Komischerwei se ist es gar nicht so schwierig, wie ich es mir vorgestellt habe. Aber ich habe ja auch zum Glück die Rönt genbilder, auf die ich zwi schendurch auch immer wieder gucken kann. Nicht ganz einfach ist auch das Dik tieren des Befundes, schließlich muss jede Füllung und jede Karies auch im Zahn schema an die richtige Stelle g emalt werden. Aber es klappt erstaunlich gut. Schließlich kommt wieder der Assistent um die Ecke, um die Zahn reinigung anzugucken und den Befund abzunehmen ... Ich hab tatsächlich fast alles erkannt, nur eine winzige Initial karies ist mir ent- gangen und hinten am Weisheits zahn habe ich ein bisschen Zahn stein übersehen. Und mein Patient will wiederkommen! Beim nächs ten Mal steht mir dann meine erste Füllung bevor, da werde ich dann wohl am Abend vorher noch mal schnell in meine Unterlagen schauen ... Der erste Patient ist überlebt – der nächste kommt bestimmt Be handlungszeit Ich hab es tatsächlich geschafft, die ist um, mein Patient ist zufrieden, der Assistent ist zufrieden und mir fällt ein riesen Stein vom Herzen! Jetzt muss ich noch in die Patientenakte eintragen, was ich genau gemacht habe und mit meinem Assis - tenten die weiteren Behand lungs - schritte durchgehen. Au ßer dem kann ich mir die ersten Behand lungs punkte unterschreiben lassen! Dann noch den Be hand lungs platz aufräumen, die Instrumente in den Sterilisator und alle Flächen desinfizieren und dann hab ich es tatsächlich ge- schafft! Ich fühle mich, als wäre ich einen Marathon gelaufen, bin total kaputt, aber auch ziemlich zu- frieden mit mir selbst und meiner Boxpartnerin. Der erste Patient ist überlebt, und es ist alles viel besser (fr) gelaufen, als ich vorher gedacht habe! (cid:2) 38
40 Finanzierungsmöglichkeiten des Studiums Wer kann womit wie lange gefördert werden? 44 Förderungsprogramme für Zahnmedizinstudierende Stipendien, Stiftungen und Partneruniversitäten
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND FINANZIERUNG FINANZIERUNGS- möglichkeiten des Studiums Erstausstattung, Lebenshaltung und nicht zuletzt Studien gebühren – wer hier nicht auf die Hilfe durch Eltern oder Großeltern zählen kann, muss sich früh mit dem Thema der Studien - finan zierung ausei nan - dersetzen. Möglich keiten gibt es viele: Ob Misch - finanzierung oder die Nut- zung einer einzelnen Quelle – jeder sollte selbst entscheiden, welche Me tho de die günstigste für ihn ist. Die folgenden Seiten sollen einen Über blick geben und die Ent schei dung erleichtern helfen. 40
STUDIUM UND FINANZIERUNG studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 € BAföG – Bundesaus bil dungs - förderungsgesetz Wer wird gefördert? Studenten, die ihre Ausbildung, für die sie För - derung beantragen, vor Vollendung des 30. Le- bens jahres beginnen. Es müssen Nach weise über Studienfort schritte erbracht werden, z.B. in Form von Scheinen. Ab wann und wie lange wird BAföG gewährt? BAföG kann man während der gesamten Regel - studien zeit beziehen. In welcher Höhe wird gefördert? Auf pauschale Bedarfsbeträge wer den das eigene Einkommen und Vermögen sowie das Ein kommen des Ehegatten und der Eltern angerechnet. Der BAföG-Höchstsatz liegt derzeit bei 670 Euro. Wie gestaltet sich die Rück zahlung? Die Rückzahlung der Hälfte der Förderung be- ginnt fünf Jahre nach Studienende. Die Rück - zahlung ist auf 10.000 Euro und maximal 20 Jahre begrenzt. Vorteile und Nachteile des Kredits Man muss nur die Hälfte der Förderung ohne Zinsen zurück zahlen. Das BAföG reicht oft nicht aus, um alle Lebens hal tungskosten zu decken. € Studienkredite Wer bekommt den Kredit? Jeder Student kann bei einer beliebigen Bank einen Stu dien kre dit beantragen. Es ist möglich, dass einige Banken das Angebot einschränken. Bei spiels weise erhalten nur Stu den ten aus der Region oder be- stimmter Fächer einen Kre dit. Ab wann und wie lange wird der Kredit gewährt? Der Kredit kann ab dem ersten Semester beantragt werden. Die Dauer der Auszahlung ist vom jeweiligen Kreditinstitut abhängig. Welche Höhe hat die monat liche Auszahlung? Der Student hat in der Regel die Möglichkeit, zu wählen, wie viel Geld er wann braucht. So kann die monatliche Kreditrate individuell angepasst werden. Wie gestaltet sich die Rückzahlung? Die Höhe der Rückzahlung ist abhängig von der Bank. Einige Banken liegen mit dem Effek tivzins sogar un- ter fünf Prozent. Vorteile und Nachteile des Kredits Man kann die Höhe der monatlichen Auszahlung individuell gestalten. Am Ende des Studi ums sitzt der Student auf einem hohen Schul denberg. Bei Ver einbarung eines variablen Zinses ist die Zinslast nach einigen Jahren nicht mehr abschätzbar und der Kre dit somit unkalkulierbar. € Bildungskredit Wer bekommt den Kredit? Der Antragsteller darf nicht älter sein als 35 Jahre. Ab wann und wie lange wird der Kredit gewährt? Der Bildungskredit wird erst im Hauptstudium und nur bis zum Ende des 12. Hochschulsemes ters verge- ben. Er wird bis zu 24 Monate lang gewährt. Welche Höhe hat die monat liche Auszahlung? Die Förderung beträgt maximal 300 Euro im Monat. Wie gestaltet sich die Rückzahlung? Die Rückzahlung beginnt vier Jahre nach Geneh - migung der ersten Rate. Der Zinssatz ist variabel und beträgt momentan effektiv 2,57 Prozent. Die mo nat - liche Rate beläuft sich auf 120 Euro. Vorteile und Nachteile des Kredits Der Bund übernimmt für den Stu denten eine Bürg - schaft. Der Kredit kann zusätzlich zum BAföG bean- tragt werden. Der Zinssatz ist variabel und kann sich somit erhöhen. Es besteht zudem kein An spruch auf Gewähr ung des Kredits. 41
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND FINANZIERUNG 1. Semester bezahlen. Die Dauer der Unter stützung hängt sowohl von den Studien leistungen als auch dem Engagement für die Stiftung ab. Hier muss man sich genau informieren. Welche Höhe hat die monat liche Auszahlung? Die Höhe kann von einer einmaligen Bezuschussung von 100 Euro bis zu 600 Euro monatlich reichen, es gibt sogar noch höher dotierte Forschungsstipen - dien. Hilfreich können aber auch kleinere Unter - stützun gen wie Teilstipendien oder monatliches Büchergeld sein. Wie gestaltet sich die Rückzahlung? Das ist natürlich das Beste daran: das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. Vorteile und Nachteile der Stipendien Die Bewerber müssen sich schweren Auswahl ver - fahren unterziehen und sind sogar manchmal vom Wohlwollen ihrer Dozenten abhängig, um überhaupt vorgeschlagen zu werden. Eine gewisse weltan- schauliche Übereinstimmung mit der betreffenden Stiftung ist genauso nötig wie ein beständiges Enga - gement für diese, d.h. Berichte über den Studien - ablauf etc. Für ein Stipendium ausgewählt worden zu sein ist selbstverständlich eine große Ehre, die oftmals den Eintritt ins akademische und berufliche Leben enorm erleichtert. Bildungsfonds Wer bekommt den Kredit? Nur Studenten mit überdurchschnittlichen Leis tun - gen bekommen die Unter stützung aus dem Fonds. Ab wann und wie lange wird der Kredit gewährt? Startzeitpunkt und Dauer der Förderung können in- dividuell festgelegt werden. Welche Höhe hat die monatliche Auszahlung? Monatlich werden bis zu 1.000 Euro gewährt. Außerdem übernimmt der Fonds in der Regel zu 100 Prozent die Studien ge bühren. Es können bis zu 5.000 Euro für Einmalaufwendungen gezahlt werden. Wie gestaltet sich die Rückzahlung? Nach Studienabschluss und mit Aufnahme einer Arbeit beginnt die einkommensabhängige Rück - zahlung in die Fonds. Bei andauernder Arbeits - losigkeit zahlt der Student gar nichts zurück. Vorteile und Nachteile des Kredits Die Rück zahlung erfolgt einkommensabhängig vom späteren Bruttogehalt. Bei andauernder Arbeits - losigkeit zahlt man gar nichts zurück. Der Antrag - steller muss sich einem strengen Auswahlverfah ren unterziehen. Stipendien Wer bekommt die Stipendien? Stipendien können entweder aufgrund von politi- schen und sozialen Kriterien und/oder besonders gu- ter Leistungen an jeden Studenten vergeben werden. Für manche Stipendien muss man vorgeschlagen werden, für die meisten kann man sich allerdings selbst bewerben. Ab wann und wie lange wird das Stipendium ge- währt? Es ist üblich, Stipendien frühestens ab dem 3. Fach - semester zu gewähren. Es gibt aber auch Stiftungen, die bereits ab dem 42
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studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND FINANZIERUNG FÖRDERUNGSPROGRAMME für Zahnmedizinstudierende D ie Förderungsmöglich keiten für Zahn medi - zin studierende gestalten sich im Großen und Ganzen wie für Studierende anderer Fächer. Es gibt die fächerübergreifenden Stiftungen, wie beispielsweise die Studienstiftung des deutschen Volkes, und fachspezifische Förderungsmittel. Die großen Stiftungen sind den meisten ein Begriff, die ihnen zugrundeliegenden Ideen und ihre Aufnahme - modalitäten seien aber für die Jüngeren unter uns und diejenigen, die sich noch nicht damit befasst ha- ben, noch einmal vorgestellt. Die Studienstiftung des deutschen Volkes wurde 1925 zur Begabtenförderung gegründet. Die Bewerbung erfolgt nach einem Vorschlag durch den Stufenleiter – meistens werden die zwei Abiturbesten vorgeschlagen – oder durch den Universitätsprofessor nach Erbringen hervorra- gender Studienleistungen. Zusätzlich sind zwei Gutachten erforderlich, welche die Dozenten ei- nem in der Regel gerne ausstellen. Neben hervorragenden Studienleistungen sind für die Aufnahme auch großes soziales, künstlerisches oder sportliches Engagement gewünscht, welches man nicht nur auf dem Papier aufweisen soll, sondern das auch im Bewerbungsgespräch in der Theorie überprüft wird. Das Auswahlverfahren findet nach erfolgreicher schriftlicher Bewerbung für unge- prüfte Studenten an einem Wochenende mit vielen anderen Teilnehmern statt. Dabei muss man sich in Gruppendiskussionen, Einzelgesprächen und Refera- ten präsentieren. Bei Bewerbung nach dem Physi- kum wird man allein zum Gespräch mit zwei Kom - missionsmitgliedern eingeladen. Nach gespannten Wochen des Wartens auf den entscheidenden Brief kann man nun hoffentlich in die Studienstiftler StudiVZ-Gruppe eintreten, oder landet doch bei „Studienstiftung des deutschen Volkes – war wohl nix“. Kann man sich einen glücklichen Neustipendiaten nennen, erfährt man je nach eigenen finanziellen Verhältnissen eine Förderung nach dem BAföG-Satz; das monatliche Büchergeld von 150 Euro ist aber je- dem garantiert. Besonders wertvoll und hervorzuhe- ben sind die umfassenden Weiterbildungsmög- lichkeiten bei den Sommerakademien und Sprach- kursen in verschiedenen europäischen Ländern, wo man interessante Stiftungskollegen kennenlernt. Ebenso hoch einzuschätzen sind die wesentlich besseren Voraussetzungen für zukünftige Bewer- bungen für die Doktorarbeit, Famulatur, den HiWi- Job und die erste Berufsanstellung. Bei anderen Stiftungen verläuft das Bewerbungs- verfahren ähnlich. Grundsätzlich sollte man nicht vor dem Aufwand und den hohen Anforderungen einer Bewerbung zurückschrecken, sondern, selbst wenn mal eine Drei im Notenspiegel auftaucht, sein Glück versuchen und dem Auswahlkomitee die Möglichkeit geben, es durch die eigene Persönlichkeit zu über- 44
STUDIUM UND FINANZIERUNG studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 zeugen. Auch wenn die Verärgerung bei einer Absage erst einmal groß ist, lernt man letztlich aus jedem Bewerbungsgespräch Neues über sich selbst und er- höht die Chancen für den nächsten Versuch. Neben der Studienstiftung sind vom Bundesministerium für Bildung und Forschung auch das Cusanuswerk, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Konrad-Adenauer- Stiftung, das evangelische Studentenwerk Villigst, die Friedrich-Naumann-Stiftung, die Hans-Seidel- Stiftung, die Rosa-Luxemburg-Stiftung, die Hans- Böckler-Stiftung, die Hans-Seidel-Stiftung und die Stiftung der deutschen Wirtschaft unterstützt. Austauschprogramme Eine andere und besonders attraktive Art der Stu - dierendenförderung ist das Angebot von Austausch - programmen mit Partneruniversitäten im Ausland, weil die dort oft sehr hohen Studiengebühren sowie die aufwendige Organisation einem erspart bleiben. Eure Fachschaft kann euch hier sicherlich Infor - mationen zu den Partnerschaften eurer Universität geben und den Kontakt zu früheren Austausch - studenten vermitteln. An den Universitäten Greifswald und Heidelberg gibt es beispielsweise eine Partnerschaft mit der Uni - versity of Minnesota in Minneapolis für ein dreimo- natiges Austauschprogramm, bei dem man wie auch bei Famulaturen besonders praxisintensiv arbeitet. Ist man bereits Förderungsmitglied in einer Stiftung, kann man einen Fahrtkostenzuschuss beantragen. Diesen kann übrigens jeder auch für seine Famulatur beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Bonn über den Zahnmedizinischen Aus - tauschdienst (ZAD) bekommen. Dazu wendet ihr euch an den LEO (Local Exchange Officer), den es op- timalerweise in jeder Fachschaft geben sollte. Ansonsten findet ihr auch viele Informationen dazu unter www.zad.de. Da eine Famulatur oder ein Auslandsaufenthalt im Zahnmedizinstudium nicht vorgeschrieben ist, scheuen viele die Mühe für so ein tolles Erlebnis. Man sollte aber bedenken, dass sich nach dem Studium nur in Ausnahmefällen die Gelegenheit dazu bietet, andere Länder gut kennen- zulernen, und die Semesterferien bei uns oft genug ausreichend lang sind. Ich wünsche allen viel Erfolg bei ihren Bewerbungen und Reisen! (db) INTERESSANTE LINKS Stipendien-Datenbank: www.e-fellows.net/show/detail.php/5789 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützte Stiftungen: www.stipendiumplus.de weitere Infos: www.studis-online.de/StudInfo/ Studienfinanzierung/stipendien.php 45
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48 Die Bundeszahnärztekammer Anliegen, Arbeit und Integration der Studenten 50 Kleine Einführung in die Standespolitik Was man als Zahni wissen sollte 52 Approbationsordnung für Zahnärzte In der Fassung vom 26. Januar 1955, mit den Änderungen vom 6. Dezember 2011 74 Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung Interessenvertretung der Vertragszahnärzte
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK DIE BUNDESZAHNÄRZTE - KAMMER Anliegen, Arbeit und Integration der Studenten Wer steckt dahinter? Die Mitglieder der BZÄK bilden die 17 Zahnärzte - kammern der Bundesländer. Sie entsenden Dele - gierte in die Bundesversammlung, das höchste Entscheidungsgremium der BZÄK. Die Bundes- versammlung legt die Leitlinien der Berufs- und Standespolitik der Zahnärzte und die vorrangigen Ziele und Aufgaben der BZÄK fest. Sie beschließt den Haushalt und wählt den Präsidenten und die zwei Vizepräsidenten der BZÄK für vier Jahre. Die Tätigkeitsfelder – stark verkürzt Ganz wichtig ist die ständige Einmischung der BZÄK in gesundheitspolitische Entscheidungen. 2009/2010 heißt das Mitsprache bei der Neu gestal - tung der GOZ, der Gebührenordnung der Zahn - ärzte. Aktive politische Arbeit hat die BZÄK zum Beispiel geleistet, indem sie den Entwurf einer „Honorarordnung der Zahnärzte“ (HOZ) verab- schiedet hat und damit einen Vorschlag und Maß - stab des Berufsstandes bei allen Aktivitäten zur Novellierung der GOZ vorweisen und in die Dis - kussion einbringen kann. Von der Politik erwartet die BZÄK eine zukunftsorientierte Gesundheits - reform und eine solide Finanzierungs grund lage der zukünftigen Kranken versicherung. Im Mittel- punkt steht natürlich auch der Patient: Ihm muss 48 die Politik Lösungen zur Finanzierung der Zahnbe - handlung anbieten und eine freie Zahn arztwahl ga- rantieren. Eine eigens eingerichtete Patienten - hotline der BZÄK erweitert die Mög lichkeiten der Pa- tientenberatung, -information und -aufklärung. Die BZÄK tritt gegenüber der Politik für die Un - abhängigkeit der Zahnärzte ein. Die zahnärztliche freiberufliche Selbstverwaltung muss gesichert sein, es darf nicht zu einer gewerblichen zahn ärztlichen Versorgung kommen. Auch den Entwurf einer drin- gend benötigten neuen Approbations ord nung hat die BZÄK in Zusammenarbeit mit der Deutschen Ge- sellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK), der Vereinigung der Hochschullehrer der Zahn-, Mund- und Kiefer heilkunde und dem Freien Verband der Deutschen Zahnärzte erarbeitet und vorgelegt. Diesen Ent wurf hat die Studentenschaft (vertreten durch den BdZM) vor dem Medizinischen Fakultätentag der Bundesrepublik Deutschland ver-
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Die BZÄK vertritt die Interessen der Zahnärzte vor der Politik, den Medien und nicht zuletzt vor der breiten Öffentlichkeit. Und das nicht nur bundes-, sondern auch europaweit und dar- über hinaus. Zentral für die Arbeit des Zahnarztes ist, dass sich das Verhältnis zwischen Zahnarzt und Patient frei von Fremdeinflüssen entwickeln kann. Aus diesem Grund ist ein freiheitliches und zukunftsorientiertes Gesundheitswesen, das den Patienten in den Mittel- punkt der zahnärztlichen Bemühungen stellt, das oberste Ziel der BZÄK. Im Einzelnen be- deutet das für die BZÄK, dass sie für die Erbringung und Anerkennung zahnmedizinischer Leistungen Rahmenbedingungen schaffen will, die sich an den Grundsätzen der Freiberuf- lichkeit und einer weitgehenden Autonomie des Patienten orientieren. teidigt. Nun setzten sich die BZÄK und der BdZM für eine zügige politische Umsetzung der neuen Appro ba tions ordnung ein. Auf dem Gebiet der Be- rufspraxis treibt die Bun des zahnärztekammer eine Aus richtung der modernen Zahnmedizin in Rich - tung Präven tion und Prophylaxe voran, indem sie in mehrjäh riger Zu sammenarbeit mit der Kassen - zahnärzt li chen Bun desvereinigung und der DGZMK eine wissen schaftlich fundierte Richt schnur für eine präventionsorientierte Zahn-, Mund- und Kieferheil kunde erarbeitet hat und diesbezüglich eine intensive Publikations- und Vortragstätigkeit betreibt. Im Zuge des Aufgabenbereichs „Qualitätsför de rung“ unterstützt die BZÄK die Absolventen bei der Inte- gration in den Berufsalltag. Dafür wurde die Bro- schüre „Schritte in das zahnärztliche Berufsle ben“, die als Grundlage für die Entwicklung von Curricula der Berufskundevorlesungen an den Hoch schulen dient, neu aufgelegt. Da man ja bekanntlich nie aus- lernt, macht sich die BZÄK auch die Fort- und Weiter- bildung der Zahnärzte zur Aufgabe. Die Interessen der Zahnärzte bringt deren bundesweite Vertretung nicht nur in Deutschland zur Sprache: Seit 1993 unterhält die Bundeszahn ärztekammer ein Büro in Brüssel, das die zahnärztlichen Anliegen bei der Eu- ropäischen Kommission, dem Europaparlament und dem Europarat durchsetzt. Das Büro bringt Stellung- nahmen der deutschen und europäischen Zahnärz- teschaft im Euro päischen Parlament in laufende Gesetzgebungs ver fahren ein. Wie kann ich mich als Student einbringen? Jährlich veranstaltet die Bundeszahnärztekammer den Deutschen Zahnärztetag, der traditionell Stan- despolitik, Praxis und Wissenschaft und damit Bundeszahnärztekammer (BZÄK), Kassenzahnärzt- liche Bundesvereinigung (KZBV) und Deutsche Ge- sellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) unter einem Dach vereint. Das wissen- schaftliche und standespolitische Programm des Deutschen Zahnärztetages repräsentiert somit alle Facetten des zahnärztlichen Berufsstandes. Ein spe- zieller Studententag bietet angehenden Zahnmedi- zinern eine reiche Auswahl an Informationen für das Studium und den Berufsanfang. Der Deutsche Zahn - ärztetag findet in diesem Jahr vom 8. bis 9. Novem- ber 2013 in Frankfurt am Main statt. 49
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK Kleine Einführung in die STANDESPOLITIK S tandespolitik? „Wie langweilig“, werden die meisten von euch denken. Wir haben schließ- lich das Studium begonnen, um Zahnärztinnen und Zahnärzte zu werden, oder?! Ge nau deshalb ist es so wichtig zu wissen, was es mit der Standes politik auf sich hat. Die Zahn ärz t innen und Zahnärzte in Deutsch - land sind sogenannte Frei berufler (ähnlich wie An- wälte und Steu er berater) und dürfen sich mehr oder weniger selbst verwalten. Zu diesem Zweck gibt es die re gionalen Zahnärzte kam mern, wel che die „Spielre geln“ über die Berufs ordnungen festlegen. Des Weiteren bestehen zur Selbstverwaltung die Kassen - zahn ärztli chen Vereinigungen für jedes Bun desland als Körper schaf ten des öffentlichen Rechts. Die Auf - gaben bestehen in der Wahrneh mung von Rechten der Vertrags zahnärzte gegenüber den Kran k en kassen – das Inte resse liegt insbesondere darin, möglichst güns - tige Verträge mit den Ver bänden der gesetzlichen Krank en kassen auszuhandeln (zum Bei spiel Gesamt- verträge, angemessene Vergütungsvereinbarungen, Prüfvereinbarungen und so weiter). Außerdem wird die Hono rarverteilung für die an der vertragszahnärzt- lichen Versorgung teilnehmenden Zahnärzte nach einem festgelegten Honorarverteilungsmaßstab ge- regelt. Ei gent liches Ziel der Selbstver wal tung ist es, möglichst unbürokratisch, schnell und kostengünstig im Interesse aller Zahn ärzt innen und Zahnärzte zu handeln. Klappt nur leider nicht immer ...! Von übergeordnetem Interesse für die Standespolitik ist außerdem das Selbstverständnis der Zahnmedizin 50 im Rahmen des gesamten Gesundheitssystems – vor einigen Jahren war durchaus noch in der Diskussion, ob die Zahnmedizin als „hand- werkliches“ und wenig wissen- schaftlich orientiertes Fach nicht besser an der Fach- hochschule anstatt an der Universität untergebracht sei. Gottlob wurde diesen For der ungen jedoch vom Wissen - schafts rat widerspro- chen – im gleichen Atemzug wurde jedoch auch darauf hingewiesen, dass die universi- täre Zahnmedizin sich nicht nur auf die Lehre beschränken, son- dern verstärkt auch um die For- schung kümmern solle – die Frage ist nur, woher das Geld nehmen?! Klar ist, dass sich etwas än dern muss – die bestehende Ap pro -
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 bations ordnung, wel che die zahnärztliche Ausbil- dung regelt, wurde daher im Dezember 2011 aktuali- siert. Die Inhalte der neuen „AO-Z“ stellen sich in den wesentlichen Punk ten folgendermaßen dar: (cid:129) das Zahnmedizinstudium wird wie bisher fünf Jahre an der Universität gelehrt (cid:129) Unterteilung in vier Semester naturwissenschaftli- che und the o retische Grundlagen sowie zahnmedizi- nische (nicht zahntechnische) Propädeutik – analog zum Medizinstudium (mit gleichem Physikum!) (cid:129) gefolgt von zwei Semestern mit medizinisch-theo- retischen und klinischen Grundlagenfächern und zahnmedizinischen Behandlungssimulationskursen (cid:129) anschließend vier Semester integrierter klinisch- zahnmedizinischer Unterricht (cid:129) eine Ausbildung in Erste Hilfe (cid:129) ein dreimonatiger Kranken pfle gedienst (cid:129) eine zweimonatige Famulatur. Das Studium soll verstärkt zur Prävention hin ausge- richtet werden und sich am aktuellen Stand der Wis- senschaft orientieren – die benötigten Mehrstunden werden durch eine deutliche Reduzierung der zahn- technischen Arbeiten aufgefangen. Den einzelnen Universitäts stand orten soll die Mög- lichkeit gegeben werden, ihr spezifisches Profil zu schärfen und Schwerpunkte zu setzen. Der Zahnmedi- zinstudent soll befähigt werden, in der immer älter werdenden Gesellschaft allgemeinerkrankte Patienten behandeln zu können und besser auf die alltäglichen Anforderungen in der Praxis vorbereitet zu sein. Sicher ist auch, dass wir Studenten uns viel stärker als bisher in Fragen der zahnmedizinischen Ausbil dung einbrin- gen müssen, um tatsächlich die Studienbedingungen zu verbessern, die neue Appro bationsordnung mit Le- ben zu füllen und das Zahnmedizinstudium in eine neue Ära zu bringen – es ist also auch an uns, unseren Beitrag zur Standespolitik zu leisten! (jps) Auf den folgenden Seiten findet ihr zu eurer Informa- tion die geltende Approbationsordnung für Zahn- ärzte. ] y e r g t n e c r e p 8 1 © : o t o F [ 51
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK Approbationsordnung für Zahnärzte Fassung vom 26. Januar 1955, gültig ab 1. Januar 1964 Zitierdatum 26. Januar 1955 BGBI | 1955, 37 Sachgebiet FNA 2123-2, Bundesgesetzblatt Teil III Frühere amtliche Überschrift (bis 24.12.1986 | 2524) (+++ Zuletzt geändert durch Art. 34 G v. 6.12.2011 I 2515 +++) Prüfungsordnung für Zahnärzte I. Zahnärztliche Ausbildung II. Prüfungsbestimmungen A. Allgemeine Bestimmungen B. Naturwissenschaftliche Vorprüfung C. Zahnärztliche Vorprüfung D. Zahnärztliche Prüfung III. Erteilung der Approbation als Zahnarzt IV. Ausnahmebewilligung V. Sonderbestimmungen VI. Schluss- und Übergangsbestimmungen I. Zahnärztliche Ausbildung § 1 Der Zahnarzt wird für seinen Beruf wissenschaftlich und praktisch ausgebildet. Die zahnärztliche Ausbildung umfasst § 2 1. ein Studium der Zahnheilkunde von zehn Semestern an einer wissenschaftlichen Hochschule, das sich aus einem vorklinischen und einem klinischen Teil von je fünf Semestern zusammensetzt; 2. folgende staatlichen Prüfungen: a) b) c) die naturwissenschaftliche Vorprüfung die zahnärztliche Vorprüfung die zahnärztliche Prüfung. Die Regelstudienzeit im Sinne des § 10 Abs. 2 des Hochschulrahmengesetzes beträgt einschließlich der Prüfungszeit für die zahnärztliche Prüfung nach § 33 Abs. 1 Satz 1 zehn Semester und sechs Monate. 52
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 II. Prüfungsbestimmungen A. Allgemeine Bestimmungen § 3 Das Prüfungsjahr dauert vom 1. Januar bis zum 31. Dezember. § 4 (1) Die Prüfungen werden vor einer staatlichen Prüfungskommission (Prüfungsausschuss) abgelegt. (2) Bei jeder Universität werden ein gemeinsamer Ausschuss für die naturwissenschaftliche und die zahn- ärztliche Vorprüfung und ein Ausschuss für die zahnärztliche Prüfung gebildet. Der Vorsitzende und die Mitglieder der Ausschüsse werden für jedes Prüfungsjahr von der zuständigen Landesbehörde bestellt. Die medizinische Fakultät ist vorher zu hören. Für den Vorsitzenden und die Mitglieder des Ausschusses sind Stellvertreter zu bestellen. (3) In der Regel sind der Vorsitzende und seine Stellvertreter den ordentlichen Professoren der medizinischen Fakultät, die Mitglieder und ihre Stellvertreter den Universitätslehrern der Fächer, die Gegenstand der Prüfung sind, zu entnehmen. (4) Wer nicht als Vorsitzender oder Mitglied des Prüfungsausschusses oder als Stellvertreter von der zustän- digen Landesbehörde bestellt ist, darf nicht als Prüfer tätig sein. § 5 (1) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses (Vorsitzender) leitet die Prüfung und setzt die Prüfungstermine für die einzelnen Fächer oder Abschnitte fest. Er achtet darauf, dass die Bestimmungen der Approbationsordnung genau befolgt werden und ist berechtigt, der Prüfung in allen Fächern beizuwoh- nen. Bei vorübergehender Behinderung eines Mitglieds des Prüfungsausschusses regelt er dessen Vertretung unter Berücksichtigung des § 4 Abs. 4. Unmittelbar nach Schluss des Prüfungsjahres berichtet er der zu- ständigen Landesbehörde über die Tätigkeit des Ausschusses und legt Rechnung über die Gebühren. (2) Bei festgestellten Ordnungswidrigkeiten, insbesondere Täuschungsversuchen während der Prüfung, kann der Vorsitzende den betreffenden Prüfling von der weiteren Prüfung ausschließen. Die Prüfung gilt in allen Fächern oder Abschnitten als nicht bestanden. (3) Die besonderen Belange behinderter Prüflinge sind zur Wahrung ihrer Chancengleichheit bei Durchführung der Prüfungen zu berücksichtigen. § 6 Von einem Prüfer dürfen mit Ausnahme der Prüfungen in der Zahnerhaltungs- und der Zahnersatzkunde in der Regel nicht mehr als vier Prüflinge gleichzeitig geprüft werden. 53
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK § 7 Die zuständigen Landesbehörden können zu den Prüfungen Vertreter entsenden. § 8 Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung ist an den Vorsitzenden zu richten, der über die Zulassung entschei- det, soweit diese Verordnung nichts anderes bestimmt. § 9 (1) Dem Gesuch ist der Nachweis der Hochschulzugangsberechtigung beizufügen. (2) Die Hochschulzugangsberechtigung einer außerdeutschen Schule kann ausnahmsweise als Ersatz für den in Absatz 1 bezeichneten Nachweis gelten, wenn er von dem Kultusminister eines deutschen Landes als gleichwertig mit der Hochschulzugangsberechtigung einer deutschen Schule anerkannt ist. (3) Enthält der Nachweis über die Hochschulzugangsberechtigung keine Leistungsnote in Latein, so kann der Nachweis der notwendigen Lateinkenntnisse durch Ablegen einer Ergänzungsprüfung oder durch die regelmäßige und erfolgreiche Teilnahme an einem von der Hochschule durchgeführten Kursus über medizinische Terminologie erbracht werden. (4) Dem Gesuch ist bei Ledigen die Geburtsurkunde, bei Verheirateten oder verheiratet Gewesenen die Geburtsurkunde und die Eheurkunde beizufügen. § 10 (1) Die Zulassung zur Prüfung ist zu versagen, wenn 1. der Prüfungsbewerber die vorgeschriebenen Nachweise nicht oder nicht vollständig vorlegt, 2. die Prüfung nicht wiederholt werden darf oder 3. ein Grund vorliegt, der zur Versagung der Approbation als Zahnarzt wegen Fehlens einer der Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Nr. 2 oder 3 des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde füh- ren würde. (2) Die Entscheidung nach Abs. 1 Nr. 3 trifft die zuständige Landesbehörde. Das gleiche gilt für die Rücknahme und den Widerruf einer Zulassung zur Prüfung. Besteht Grund zu der Annahme, dass die Voraussetzungen für eine Versagung der Zulassung nach Abs. 1 Nr. 3 oder eine Rücknahme oder einen Widerruf der Zulassung vorliegen, so hat der Vorsitzende die Entscheidung der zuständigen Landesbehörde herbeizuführen. § 11 Die für die Zulassung zu den Prüfungen geforderten Nachweise und Zeugnisse sind in Urschrift vorzulegen. Der Vorsitzende kann hiervon Ausnahmen zulassen. 54
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 § 12 Die Prüfung darf nur bei dem Ausschuss fortgesetzt oder wiederholt werden, bei dem sie begonnen wurde. Ausnahmen können aus besonderen Gründen gestattet werden. Mit dem Gesuch um Ausnahmebewilligung ist zugleich eine Erklärung des Vorsitzenden des bisherigen Prüfungsausschusses vorzulegen, ob dem Wechsel des Ausschusses Bedenken entgegenstehen. § 13 (1) Jeder Prüfer gibt für die von ihm abgehaltene Prüfung auf einem Einzelzeugnis ein Urteil unter aus- schließlicher Verwendung der Bezeichnungen „sehr gut“ (1), „gut“ (2), „befriedigend“ (3), „mangelhaft“ (4), „nicht genügend“ (5) und „schlecht“ (6) ab. (2) Lautet ein Urteil „nicht genügend“ oder „schlecht“, so hat es der Prüfer in dem Einzelzeugnis kurz zu be- gründen. § 14 Für jeden Prüfling nimmt der Vorsitzende eine Niederschrift auf, in der die Namen der Prüfer, die Prüfungsfächer oder Prüfungsabschnitte, die Prüfungstage, die Urteile und das Gesamtergebnis der Prüfung anzugeben sind. Werden Wiederholungsfristen festgesetzt, so hat der Vorsitzende die Fristen und Bedingungen, von deren Erfüllung die Zulassung zur Wiederholungsprüfung abhängt, in die Niederschrift einzutragen. § 15 (1) Die Entscheidungen eines Prüfungsausschusses oder der zuständigen Landesbehörde sind für alle anderen Prüfungsausschüsse und Landesbehörden im Geltungsbereich dieser Verordnung bin- dend. (2) Ist die Prüfung endgültig nicht bestanden, so hat der Vorsitzende die zuständige Landesbehörde da- von in Kenntnis zu setzen, die die zuständigen Behörden aller anderen Länder benachrichtigt. Wird die Zulassung zur Prüfung nach § 10 Abs. 1 Nr. 3 versagt, zurückgenommen oder widerrufen, so sind die zuständigen Behörden aller Länder zu benachrichtigen. Diese setzen die Prüfungsausschüsse in Kenntnis. Die Prüfungsunterlagen bleiben bei den Prüfungsakten. § 16 (1) Erscheint der Prüfling ohne genügende Entschuldigung in einem Prüfungstermin nicht oder nicht recht- zeitig, so gilt die Prüfung in dem betreffenden Fach oder Abschnitt als nicht bestanden. In die Niederschrift hat der Vorsitzende, nachdem ihn der Prüfer über das unentschuldigte Ausbleiben schrift- lich unterrichtet hat, einzutragen: „schlecht, weil nicht erschienen“. (2) Erscheint der Prüfling zur Prüfung in zwei Prüfungsfächern oder -abschnitten ohne genügende 55
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK Entschuldigung nicht oder tritt er ohne genügende Entschuldigung von der begonnenen Prüfung zu- rück, nachdem er in einem Fach nicht bestanden hat, so gilt die betreffende Prüfung in allen Fächern oder Abschnitten als nicht bestanden. (3) Wer mit genügender Entschuldigung von der Prüfung zurücktritt, nachdem er in einem oder mehreren Fächern oder Abschnitten nicht bestanden hat, wird in den nicht bestandenen Fächern oder Abschnitten nur noch zu einer Wiederholungsprüfung zugelassen. Studien- und Prüfungsleistungen, die bereits Gegenstand einer inländischen Prüfung waren und endgültig nicht bestanden worden sind, dürfen auf das Studium nicht angerechnet werden. § 17 B. Naturwissenschaftliche Vorprüfung § 18 Der Studierende kann die naturwissenschaftliche Vorprüfung nur vor dem Prüfungsausschuss der Universität ablegen, an der er Zahnheilkunde studiert. Ausnahmen können aus wichtigem Grunde gestattet werden. § 19 (1) Die naturwissenschaftlichen Vorprüfungen finden in der Regel in der Zeit vom 10. Februar bis 30. April und vom 10. Juli bis 31. Oktober statt. Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung im ersten Prüfungshalbjahr ist bis zum 25. Januar und zur Prüfung im zweiten Prüfungshalbjahr bis zum 25. Juni bei dem Vorsitzenden einzureichen. Verspätete Gesuche dürfen nur bei ausreichender Begründung be- rücksichtigt werden; die Entscheidung trifft der Vorsitzende. (2) Bei der Meldung zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung hat der Studierende nachzuweisen, dass er nach Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung mindestens zwei Semester an deutschen Universitäten ord- nungsgemäß Zahnheilkunde studiert hat. (3) Dem Gesuch sind außerdem die in § 9 bezeichneten Nachweise mit Ausnahme des Nachweises nach § 9 Abs. 3 sowie Nachweise darüber beizufügen, dass der Studierende a) folgende Vorlesungen gehört hat: während eines Semesters eine Vorlesung über Zoologie oder Biologie, während zweier Semester je eine Vorlesung über Physik und Chemie; b) während eines Semesters an einem physikalischen und einem chemischen Praktikum regelmäßig und mit Erfolg teilgenommen hat. (4) Der Besuch der Vorlesungen wird durch die Studienbücher oder die an der jeweiligen Universität vorge- sehenen entsprechenden Unterlagen, die Teilnahme an den praktischen Übungen durch Zeugnisse nach Muster 1 nachgewiesen. 56
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 (5) Ganz oder teilweise kann die Studienzeit angerechnet werden, während der der Studierende nach Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung a) an einer ausländischen Universität oder Hochschule Zahnheilkunde studiert hat oder b) an einer deutschen oder ausländischen Universität oder Hochschule ein dem zahnärztlichen verwandtes Studium betrieben hat. § 20 (1) Der Studierende, der zur Prüfung zugelassen ist, wird von dem Vorsitzenden mindestens acht Tage vor ihrem Beginn schriftlich unter Angabe der für die einzelnen Fächer festgesetzten Prüfungszeiten zur Prüfung gela- den. (2) Der vom Vorsitzenden festgesetzte erste Prüfungstag gilt als Beginn der Prüfung. (1) Die naturwissenschaftliche Vorprüfung umfasst folgende Fächer: § 21 I. Physik, II. Chemie, III. Zoologie. An die Stelle der Prüfung in Zoologie kann auch eine Prüfung in Biologie treten. (2) Die Prüfung ist als ein einheitliches Ganzes anzusehen. Sie ist öffentlich für Studierende und Lehrer der Zahn - heilkunde und für Zahnärzte. Sie soll in der Regel an drei aufeinanderfolgenden Wochentagen stattfinden. (3) Wer an einer deutschen Universität oder Hochschule auf Grund einer Prüfung in den Naturwissenschaften den Doktorgrad erworben hat, wird nur in den Fächern geprüft, die nicht Gegenstand der Doktorprüfung gewesen sind. (4) In Ausnahmefällen kann der Studierende von der Prüfung in solchen Fächern befreit werden, die Gegenstand einer anderen an einer deutschen Universität oder Hochschule vollständig bestandenen Prüfung waren. Das gleiche gilt für Fächer, die Gegenstand einer an einer ausländischen Universität oder Hochschule vollständig bestandenen Prüfung waren, wenn diese Prüfung einer deutschen Prüfung gleichwertig ist. § 22 (1) Ist die Leistung in einem Prüfungsfach mit „nicht genügend“ beurteilt worden, so ist die Prüfung in diesem Fach nicht bestanden. Sie muss in diesem Fach wiederholt werden. (2) Die naturwissenschaftliche Vorprüfung ist im ganzen nicht bestanden und muss in allen Fächern wiederholt werden, wenn das Urteil a) in einem Fach „schlecht“ oder 57
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK b) in zwei Fächern „mangelhaft“ oder „nicht genügend“ lautet. Die Prüfung wird nicht fortgesetzt, sobald feststeht, daß sie im ganzen nicht bestanden ist. (3) Eine nichtbestandene Prüfung darf erst nach Ablauf einer Frist von zwei bis vier Monaten wiederholt werden. Der Vorsitzende setzt die Frist fest, sobald die ganze Prüfung beendet ist. Wird die Prüfung einschließlich et- waiger Wiederholungsprüfungen in einem Zeitraum von sechs Monaten nach ihrem Beginn nicht vollstän- dig bestanden, so gilt sie in allen Fächern als nicht bestanden und darf nicht wiederholt werden. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Behinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden. (4) Die Wiederholungsprüfung findet in Anwesenheit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder eines sei- ner Stellvertreter statt. (5) Wer die Wiederholungsprüfung nicht besteht, hat die naturwissenschaftliche Vorprüfung nicht bestanden. Er wird zu einer nochmaligen naturwissenschaftlichen Prüfung nicht zugelassen. Das gilt auch, wenn der Studierende nach erneutem zahnärztlichem Studium die Zulassung zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung beantragt. § 23 (1) Nach Abschluss jeder Prüfung und Wiederholungsprüfung stellt der Prüfer ein Einzelzeugnis mit einem Urteil nach § 13 aus, das unmittelbar dem Vorsitzenden zu übersenden ist. Die Urteile dürfen den übrigen Prüfern nicht zugänglich gemacht werden. (2) Der Vorsitzende ermittelt das Gesamtergebnis der bestandenen Prüfung aus der Summe der nach § 13 erteil- ten Noten. Es lautet bei einer Summe bis zu 4 „sehr gut“, von 5 bis 7 „gut“ und von 8 bis 10 „befriedigend“. Musste der Studierende in einem Fach eine Wiederholungsprüfung ablegen, so kann das Gesamtergebnis höchstens „gut“ lauten. § 24 (1) Über das Ergebnis der naturwissenschaftlichen Vorprüfung erhält der Studierende ein Zeugnis nach Muster 2. Ist eine Wiederholungsprüfung abzulegen, so ist im Zeugnis die Frist nach § 22 Abs. 3 einzutragen. Nach Ablegung der Wiederholungsprüfung erhält der Studierende ein Zeugnis nach Muster 2a. (2) Wird das Ergebnis der Prüfung gemäß § 16 festgestellt, so ist in dem Prüfungszeugnis für die betreffenden Fächer oder als Gesamtergebnis nur die getroffene Feststellung anzugeben. (3) Wurde der Studierende gemäß § 21 Abs. 4 von der Prüfung in einem Fach befreit, so ist dies in dem Prüfungszeugnis zu vermerken und das Gesamtergebnis ohne Berücksichtigung dieses Faches in entspre- chender Anwendung des § 23 Abs. 2 zu ermitteln. War die Prüfung nur noch in einem Fach abzulegen, so ist sie nur bestanden, wenn das Urteil mindestens „befriedigend“ lautet. (4) Die mit dem Zulassungsgesuch eingereichten Zeugnisse sind dem Studierenden nach Abschluss der natur- wissenschaftlichen Vorprüfung wieder auszuhändigen, nachdem ein Vermerk über das Ergebnis der Prüfung in das Studienbuch eingetragen worden ist. (5) Nach jedem Prüfungszeitraum (§ 19 Abs. 1) teilt der Vorsitzende der Universitätsbehörde alsbald die 58
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Namen der Studierenden, die sich der Prüfung oder einer Wiederholungsprüfung unterzogen haben, das Gesamtergebnis, das Nichtbestehen der Prüfung oder der Wiederholungsprüfung sowie die gemäß §§ 16 und 22 Abs. 3 getroffenen Entscheidungen mit. Verlässt der Studierende vor vollständig bestan- dener Vorprüfung die Universität, so hat die Universitätsbehörde dies im Studienbuch zu vermerken. C. Zahnärztliche Vorprüfung § 25 Der Studierende kann die zahnärztliche Vorprüfung nur vor dem Prüfungsausschuss der Universität ab- legen, an der er Zahnheilkunde studiert. Ausnahmen können aus wichtigem Grunde gestattet werden. § 26 (1) Die zahnärztlichen Vorprüfungen finden in der Regel in der Zeit vom 10. Februar bis 30. April und vom 10. Juli bis 31. Oktober statt. Das Gesuch um Zulassung zur Prüfung im ersten Prüfungshalbjahr ist bis zum 25. Januar und zur Prüfung im zweiten Prüfungshalbjahr bis zum 25. Juni bei dem Vorsitzenden ein- zureichen. Verspätete Gesuche dürfen nur bei ausreichender Begründung berücksichtigt werden; die Entscheidung trifft der Vorsitzende. (2) Bei der Meldung zur zahnärztlichen Vorprüfung hat der Studierende nachzuweisen, dass er die natur- wissenschaftliche Vorprüfung vollständig bestanden und nach Erlangung der Hochschulzugangsberech - tigung mindestens fünf Semester an deutschen Universitäten Zahnheilkunde studiert hat. Eine im Ausland vollständig bestandene der naturwissenschaftlichen Vorprüfung verwandte und gleichwertige Prüfung kann als Ersatz der naturwissenschaftlichen Vorprüfung anerkannt werden. (3) Dem Gesuch sind außerdem die nach § 19 für die Zulassung zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung er- forderlichen Nachweise, der Nachweis nach § 9 Abs. 3 sowie das Zeugnis über die vollständig bestandene naturwissenschaftliche Vorprüfung beizufügen. Die bei der Zulassung zur naturwissenschaftlichen Vorprüfung bewilligten Ausnahmen gelten auch für die zahnärztliche Vorprüfung. (4) Dem Gesuch sind ferner die Nachweise beizufügen, daß der Studierende a) folgende Vorlesungen gehört hat: (cid:129) während eines Semesters je eine Vorlesung über Histologie und Entwicklungsgeschichte, (cid:129) während zweier Semester je eine Vorlesung über Physiologie, physiologische Chemie und Werkstoffkunde, (cid:129) während dreier Semester eine Vorlesung über Anatomie; b) an folgenden praktischen Übungen regelmäßig und mit Erfolg teilgenommen hat: während eines Semesters (cid:129) an den anatomischen Präparierübungen, (cid:129) an einem physiologischen und einem physiologisch-chemischen Praktikum, 59
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK (cid:129) an einem mikroskopisch-anatomischen Kursus, (cid:129) an einem Kursus der technischen Propädeutik, (cid:129) an einem Phantomkursus der Zahnersatzkunde und während der vorlesungsfreien Monate (cid:129) an einem weiteren Phantomkursus der Zahnersatzkunde. (5) Die Bestimmungen des § 19 Abs. 4 und 5 gelten für die zahnärztliche Vorprüfung entsprechend. § 27 (1) Der Studierende, der zur Prüfung zugelassen ist, wird vom Vorsitzenden mindestens acht Tage vor ihrem Beginn schriftlich unter Angabe der für die einzelnen Fächer festgesetzten Prüfungszeiten zur Prüfung geladen. (2) Der vom Vorsitzenden festgesetzte erste Prüfungstag gilt als Beginn der Prüfung. (1) Die zahnärztliche Vorprüfung umfasst folgende Fächer: § 28 I. II. III. IV. Anatomie, Physiologie, Physiologische Chemie, Zahnersatzkunde. (2) Die Prüfung ist als ein einheitliches Ganzes anzusehen. Sie ist, soweit sie nicht mit Demonstrationen oder praktischen Übungen verbunden ist, öffentlich für Studierende und Lehrer der Zahnheilkunde und für Zahnärzte. Sie soll an zehn aufeinanderfolgenden Werktagen stattfinden, und zwar so, dass auf die Prüfung in Anatomie, Physiologie und physiologischer Chemie je ein Tag und auf die Prüfung in Zahnersatzkunde sieben Tage entfallen. (3) In der anatomischen Prüfung hat der Studierende a) die in einer der Haupthöhlen des Körpers befindlichen Teile nach Form, Lage und Verbindung (situs) zu erläutern, b) ein ihm vorgelegtes anatomisches Präparat von Kopf oder Hals zu erläutern und im Anschluss daran in einer mündlichen Prüfung gründliche Kenntnisse in der Anatomie nachzuweisen, wobei die funk- tionelle Anatomie des gesamten Kauapparates eingehend zu berücksichtigen ist, c) zwei mikroskopisch-anatomische Präparate, darunter eines aus dem Gebiet der Zähne und der Mundhöhle, zu erläutern und im Anschluss daran in einer mündlichen Prüfung gründliche Kennt- nisse in der Histologie nachzuweisen, sowie zu zeigen, dass ihm die Grundzüge der Entwicklungs- geschichte, besonders der Zähne und der Mundhöhle, bekannt sind. (4) In den Prüfungen in Physiologie und physiologischer Chemie sind neben den allgemeinen die für einen Zahnarzt erforderlichen besonderen Kenntnisse sowie Kenntnisse der wichtigsten Apparate, Untersuchungsmethoden und Nachweisreaktionen nachzuweisen. (5) In der Prüfung in Zahnersatzkunde hat der Studierende 60
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 a) mindestens vier Phantomarbeiten möglichst verschiedener Art auszuführen, für die der Studierende die erforderlichen Werkstoffe auf seine Kosten zu stellen hat, b) in einer mündlichen Prüfung gründliche Kenntnisse der Werkstoffe und der Herstellungs - methoden des Zahnersatzes unter Berücksichtigung der Anatomie und Physiologie der Mund - höhle nachzu weisen. § 29 (1) Ist die Leistung in einem Prüfungsfach mit „nicht genügend“ beurteilt worden, so ist die Prüfung in diesem Fach nicht bestanden. Sie muss in diesem Fach wiederholt werden. (2) Die zahnärztliche Vorprüfung ist im ganzen nicht bestanden und muss in allen Fächern wiederholt werden, wenn das Urteil a) in einem Fach „schlecht“ oder b) in zwei Fächern „nicht genügend“ oder c) in drei Fächern „mangelhaft“ oder „nicht genügend“ lautet. Die Prüfung wird nicht fortgesetzt, sobald feststeht, dass sie im ganzen nicht bestanden ist. (3) Die Bestimmungen des § 22 Abs. 3 gelten für die zahnärztliche Vorprüfung entsprechend. § 30 (1) Die Wiederholungsprüfungen in Physiologie und in physiologischer Chemie finden in Anwesenheit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder eines seiner Stellvertreter statt. Bei den Wieder - holungs prüfungen in Anatomie und in Zahnersatzkunde findet nur die abschließende mündliche Prüfung in Anwesenheit des Vorsitzenden des Prüfungsausschusses oder eines seiner Stellvertreter statt. (2) Wer die Wiederholungsprüfung nicht besteht, hat die zahnärztliche Vorprüfung nicht bestanden. Er wird zu einer nochmaligen Prüfung nicht zugelassen. Das gilt auch, wenn der Studierende nach erneutem zahnärztlichem Studium die Zulassung zur zahnärztlichen Vorprüfung beantragt. § 31 (1) Der Vorsitzende ermittelt das Gesamtergebnis der bestandenen Prüfung aus der Summe der nach § 13 erteilten Noten. Es lautet bei einer Summe bis zu 6 „sehr gut“, von 7 bis 10 „gut“ und von 11 bis 14 „befriedigend“. Musste der Studierende in einem Fach eine Wiederholungsprüfung ablegen, so kann das Gesamtergebnis höchstens „gut“ lauten. (2) Die Bestimmungen des § 23 Abs. 1 und des § 24 Abs. 1, 2, 4 und 5 gelten für die zahnärztliche Vorprüfung entsprechend. Über das Ergebnis der zahnärztlichen Vorprüfung erhält der Studierende ein Zeugnis nach Muster 3, nach einer Wiederholungsprüfung nach Muster 3a. 61
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK D. Zahnärztliche Prüfung § 32 Die zahnärztliche Prüfung (Abschlussprüfung) kann vor dem Prüfungsausschuss jeder Universität abgelegt werden. § 33 (1) Die Abschlussprüfung ist als ein einheitliches Ganzes anzusehen und darf nicht unterbrochen werden. Sie beginnt nach Semesterschluss, findet in der Regel innerhalb acht Wochen statt und muss einschließ- lich etwaiger Wiederholungsprüfungen innerhalb einer Frist von 6 Monaten beendet sein; die Entscheidung trifft der Vorsitzende. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Behinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden. (2) Die Gesuche um Zulassung zur Abschlussprüfung sind dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses (Vorsitzenden), vor dem sie abgelegt werden soll, bis zum 15. Februar oder 15. Juli (Beginn der Prüfungsperiode) vorzulegen. Verspätete Gesuche werden nur bei hinreichender Begründung berück- sichtigt. § 34 (1) Der Meldung sind die für die Zulassung zur zahnärztlichen Vorprüfung erforderlichen Nachweise, die Nachweise über etwa bewilligte Ausnahmen sowie das Zeugnis über die vollständig bestandene zahn- ärztliche Vorprüfung beizufügen. (2) Als Ersatz für die zahnärztliche Vorprüfung kann eine im Ausland vollständig bestandene entsprechende Prüfung nur ausnahmsweise anerkannt werden. § 35 (1) Der Meldung ist ferner der Nachweis beizufügen, daß der Kandidat nach Erlangung der Hochschulzugangsberechtigung und nach vollständig bestandener zahnärztlicher Vorprüfung mindes- tens fünf Semester an deutschen Universitäten ordnungsgemäß Zahnheilkunde studiert hat. (2) Ein nach bestandener zahnärztlicher Vorprüfung an einer ausländischen Universität abgeleistetes Studium kann nur ausnahmsweise auf die Studienzeit ganz oder teilweise angerechnet werden. § 36 (1) Der Meldung sind ferner die Nachweise beizufügen, dass der Kandidat nach vollständig bestandener zahnärztlicher Vorprüfung mindestens a) je eine Vorlesung über Einführung in die Zahnheilkunde, über allgemeine Pathologie, spezielle 62
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Pathologie, allgemeine Chirurgie, Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, Hygiene einschließlich Gesundheitsfürsorge, medizinische Mikrobiologie mit praktischen Übungen, Einführung in die Kieferorthopädie, Berufskunde und Geschichte der Medizin unter besonderer Berücksichtigung der Zahnheilkunde und je zwei Vorlesungen über Pharmakologie (einschließlich Rezeptier - kursus), Innere Medizin, Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Zahn-, Mund- und Kiefer - chirurgie, Zahnerhaltungskunde, umfassend Primärprophylaxe, Kariologie, Endodontologie, Parodontologie und Kinderzahnheilkunde, Zahnersatzkunde und Kieferorthopädie gehört hat, b) je ein Semester an einem pathohistologischen Kursus, an einem Kursus der klinisch-chemischen und -physikalischen Untersuchungsmethoden, an einem radiologischen Kursus mit besonderer Berücksichtigung des Strahlenschutzes, an einem Phantomkursus der Zahnerhaltungskunde und an einem Kursus der kieferorthopädischen Technik und je zwei Semester an einem Operationskursus und dem Kursus der kieferorthopädischen Behandlung regelmäßig und mit Erfolg teilgenommen hat, c) je ein Semester als Auskultant die Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, die chirurgische Poliklinik und als Praktikant die Hautklinik, je zwei Semester als Praktikant den Kursus und die Poliklinik der Zahnerhaltungskunde und den Kursus und die Poliklinik der Zahnersatzkunde und drei Semester als Praktikant die Klinik und Poliklinik der Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten regelmäßig und mit Erfolg besucht hat. (2) Der Nachweis über den Besuch der unter Absatz 1 Buchstabe a genannten Vorlesungen wird durch die Studienbücher oder die an der jeweiligen Hochschule vorgesehenen entsprechenden Unterlagen geführt. Der Nachweis über die Teilnahme an den unter Absatz 1 Buchstabe b genannten Kursen und über den Besuch der unter Absatz 1 Buchstabe c genannten Polikliniken und Kliniken wird durch besondere von den Kursusleitern bzw. den Leitern der Polikliniken und Kliniken nach Muster 4 auszustellende Zeugnisse geführt. § 37 Außerdem sind der Meldung beizufügen: a) ein eigenhändig geschriebener Lebenslauf, in dem der Gang der Universitätsstudien darzulegen ist, b) ein amtliches Führungszeugnis, wenn die Meldung nicht innerhalb von sechs Monaten nach der Exmatrikulation erfolgt. § 38 (1) Binnen drei Tagen nach Empfang der Zulassungsverfügung hat sich der Kandidat bei dem Vorsitzenden ohne besondere Aufforderung persönlich zu melden und hierbei die Zulassungsverfügung vorzulegen. (2) Der von dem Vorsitzenden für den ersten Prüfungsabschnitt festgesetzte Termin gilt als Tag des Beginns der Prüfung. 63
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK § 39 Zu der Abschlussprüfung ist den Studierenden der Zahnheilkunde der Zutritt gestattet, die die zahnärztli- che Vorprüfung vollständig bestanden haben. Außerdem steht jedem Lehrer in der medizinischen Fakultät sowie einem Vertreter der zuständigen Zahnärztekammer der Zutritt frei. (1) Die Abschlussprüfung umfasst folgende Abschnitte: § 40 Innere Medizin, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie, Pharmakologie, I. II. III. Hygiene, medizinische Mikrobiologie und Gesundheitsfürsorge, IV. V. VI. Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten, VII. Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, VIII. Chirurgie, Zahnerhaltungskunde, IX. X. Zahnersatzkunde, XI. Kieferorthopädie. (2) Die Prüfer in den einzelnen Abschnitten sind verpflichtet, soweit der Gegenstand Gelegenheit dazu bie- tet, festzustellen, ob der Kandidat in den mit dem betreffenden Abschnitt in Zusammenhang stehenden Gebieten der Anatomie, Physiologie und physiologischen Chemie die in der zahnärztlichen Vorprüfung nachzuweisenden Kenntnisse festgehalten und während des klinischen Studiums zu verwerten gelernt hat. Die Prüfer haben ferner bei jeder sich bietenden Gelegenheit festzustellen, ob der Kandidat über die Grundsätze unterrichtet ist, nach denen die versicherungsmedizinische Beurteilung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (Arbeits-, Erwerbs- und Berufsfähigkeit, Invalidität, Hilflosigkeit, Unfallfolgen usw.) zu erfolgen hat. Auch haben die Prüfer ihr Augenmerk darauf zu richten, dass der Kandidat auf eine wirt- schaftliche Behandlungsweise Rücksicht zu nehmen weiß. Ebenso sind bei den einzelnen Prüfungs- gegenständen ihre Geschichte und ihre Beziehungen zu den praktisch wichtigen Gebieten der Psychologie, der Vererbungslehre, der Gesundheitsfürsorge, der gerichtlichen Medizin und der Berufskrankheiten sowie der Strahlenkunde zu berücksichtigen. Endlich ist darauf zu achten, dass der Kandidat sprachliches Verständnis für die medizinischen Fachausdrücke hat. § 41 Die Prüfung in der allgemeinen Pathologie und in der pathologischen Anatomie (I) wird von einem Prüfer an einem Tag abgehalten. In der Prüfung muss der Kandidat mindestens zwei ihm vorgelegte pathologisch- anatomische Präparate aus dem Gebiete der Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten sowie der für den 64
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Zahnarzt wichtigen Erkrankungen anderer Organe, darunter ein mikroskopisches Präparat, erläutern und in einer eingehenden mündlichen Prüfung seine Kenntnisse in der allgemeinen Pathologie und den für den Zahnarzt wichtigen Gebieten der pathologischen Anatomie nachweisen. § 42 Die Prüfung in der Pharmakologie (II) wird von einem Prüfer an einem Tag abgehalten. Der Kandidat hat in Gegenwart des Prüfers einige Aufgaben zur Arzneiverordnung schriftlich zu lösen und mündlich nach- zuweisen, dass er in der allgemeinen Therapie und in der Pharmakologie und Toxikologie die für den Zahnarzt erforderlichen Kenntnisse hat. § 43 Die Prüfung in der Hygiene, der medizinischen Mikrobiologie und der Gesundheitsfürsorge (III) wird von einem Prüfer an einem Tag abgehalten. Der Kandidat hat nachzuweisen, dass er sich die für den Zahnarzt er- forderlichen Kenntnisse in der Hygiene, der medizinischen Mikrobiologie und in der Gesundheitsfürsorge und ihren Einrichtungen erworben hat. § 44 In der Prüfung für Innere Medizin (IV), die von einem Prüfer an einem Tag abgehalten wird, hat der Kandidat an einem für sein Gebiet infrage kommenden Kranken und weiter in einer mündlichen Prüfung nachzu- weisen, dass er die für den Zahnarzt erforderlichen Kenntnisse in der Inneren Medizin besitzt. § 45 Die Prüfung über Haut- und Geschlechtskrankheiten (V) wird an einem Tag von einem Prüfer abgehalten. Der Kandidat hat am Kranken nachzuweisen, dass er die für den Zahnarzt erforderlichen Kenntnisse der Haut- und Geschlechtskrankheiten besitzt. § 46 Die Prüfung in den Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten (VI) wird an einem Tag von einem Prüfer abge- halten. Der Kandidat hat nachzuweisen, dass er die für den Zahnarzt erforderlichen Kenntnisse auf dem Gebiete der Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten besitzt. § 47 (1) Die Prüfung in Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (VII) wird von einem Prüfer an zwei Tagen abge- halten. Der Kandidat hat an zwei aufeinanderfolgenden Tagen je einen Kranken in Gegenwart des Prüfers 65
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK zu untersuchen, die Anamnese zu erheben, die Diagnose und die Prognose zu stellen sowie den Heilplan festzulegen. Er hat den Befund sofort unter Gegenzeichnung des Prüfers niederzuschreiben und noch an demselben Tag zu Hause über den Krankheitsfall einen kritischen Bericht anzufertigen, der, mit Datum und Namensunterschrift versehen, am nächsten Morgen dem Prüfer zu übergeben ist. (2) Gelegentlich der Krankenuntersuchungen hat der Kandidat noch an weiteren Kranken seine Fähigkeiten in der Diagnose und Prognose von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten und in einer be- sonderen mündlichen Prüfung eingehende Kenntnisse auf dem Gesamtgebiet dieser Krankheiten nachzuweisen. § 48 (1) Die Prüfung in der Chirurgie (VIII) umfasst drei Teile. (2) In dem ersten Teil der Prüfung, der von einem Prüfer an zwei Tagen abgehalten wird, hat der Kandidat einen Kranken in Gegenwart des Prüfers zu untersuchen, die Anamnese zu erheben, die Diagnose und die Prognose des Falles zu stellen sowie den Heilplan festzulegen, den Befund sofort unter Gegenzeichnung des Prüfers niederzuschreiben und noch an demselben Tage zu Hause über den Krankheitsfall einen kritischen Bericht anzufertigen, der, mit Datum und Namensunterschrift verse- hen, am nächsten Tag dem Prüfer zu übergeben ist. Am zweiten Tag hat der Kandidat in einer münd- lichen Prüfung nachzuweisen, dass er die für den Zahnarzt erforderlichen Kenntnisse in der allgemei- nen Chirurgie besitzt. (3) In dem zweiten Teil der Prüfung, der von zwei Prüfern an je zwei Tagen abgehalten wird, hat der Kandidat einen Kranken in Gegenwart des Prüfers zu untersuchen, die Anamnese zu erheben, die Diagnose und die Prognose des Falles zu stellen sowie den Heilplan festzulegen, den Befund sofort un- ter Gegenzeichnung des Prüfers niederzuschreiben und noch an demselben Tage zu Hause über den Krankheitsfall einen kritischen Bericht anzufertigen, der, mit Datum und Namensunterschrift verse- hen, am nächsten Tag dem Prüfer zu übergeben ist. Dabei hat der Kandidat noch an weiteren Kranken seine Fähigkeiten in der Diagnostik und Prognostik der für den Zahnarzt wichtigen chirurgischen Krankheiten und seine Vertrautheit mit den verschiedenen Methoden ihrer Behandlung sowie seine Fähigkeiten in der Ausführung kleinerer Operationen nachzuweisen. In einer mündlichen Prüfung hat sich der Prüfer zu überzeugen, dass der Kandidat ausreichende Kenntnisse in der Diagnose, Prognose und Therapie der chirurgischen Erkrankungen des Zahn-, Mund- und Kieferbereiches hat. (4) In dem dritten Teil der Prüfung, der von einem Prüfer an einem Tag abgehalten wird, hat der Kandidat die für den Zahnarzt erforderlichen Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten der Radiologie sowie die nach der Röntgenverordnung für den Strahlenschutz erforderliche Fachkunde nachzuweisen. § 49 Die Prüfung in der Zahnerhaltungskunde (IX) wird in der Regel an fünf Tagen abgehalten. Sie umfasst drei Teile. In allen Teilen hat der Prüfling seine Kenntnisse in der Prophylaxe der Karies und der Parodontopathien nachzuweisen. Der Kandidat hat 66
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 1. in Kariologie und Endodontologie theoretisch und praktisch seine Vertrautheit mit diesen Fächern nach- zuweisen und dabei am Kranken mindestens vier verschiedene Füllungen, eine Wurzelkanalbehandlung sowie eine endodontische Behandlung selbst auszuführen, 2. in Parodontologie theoretisch und praktisch nachzuweisen, dass er mit der Beurteilung eines Krankheitsfalles auf diesem Gebiet wie auch mit der Planung und den Methoden der Behandlung einer Parodontopathie vertraut ist, 3. in Kinderzahnheilkunde seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Kinderzahnheilkunde sowie der oralen Primärprophylaxe nachzuweisen. Die Prüfung in den unter den Nummern 1 bis 3 genannten Teilen soll von je einem Prüfer durchgeführt wer- den. Sie kann von demselben Prüfer durchgeführt werden, wenn an einer Hochschule die Voraussetzungen für gesonderte Prüfungen nicht bestehen. Die Note für den Teil unter Nummer 1 wird gegenüber den Noten unter den Nummern 2 und 3 doppelt gewertet. Die Summe der Zahlenwerte der Einzelurteile wird abwei- chend von § 52 Abs. 3 Satz 1 nicht durch die Zahl der Prüfer, sondern durch die Zahl vier geteilt. Wird in ei- nem Teil das Urteil „nicht genügend“ oder „schlecht“ abgegeben, so kann das Gesamturteil höchstens „nicht genügend“ lauten. § 50 Die Prüfung in der Zahnersatzkunde (X) wird von einem Prüfer und in der Regel an zehn Tagen abgehalten. Der Kandidat hat seine theoretischen Kenntnisse über die Planung und Ausführung von Behandlungsmaßnahmen auf dem Gebiet der Zahnersatzkunde nachzuweisen und sowohl herausnehmba- ren wie festsitzenden Zahnersatz anzufertigen und einzugliedern. § 51 Die Prüfung in der Kieferorthopädie (XI) wird von einem Prüfer und in der Regel an vier Tagen abgehalten. Der Kandidat hat in einem schriftlichen Bericht über einen Krankheitsfall und in einer mündlichen Prüfung seine theoretischen Kenntnisse über die Genese und die Beurteilung von Kieferdeformitäten sowie in der Planung von Regulierungsapparaten nachzuweisen und außerdem mindestens eine einfache Regulierungsapparatur selbst herzustellen. § 52 (1) Jeder Prüfer stellt für jeden Kandidaten ein Einzelzeugnis mit einem Urteil nach § 13 aus, das unmittel- bar an den Vorsitzenden zu senden ist. Die Urteile dürfen den übrigen Prüfern nicht zugänglich gemacht werden. (2) Die Ermittlung der Urteile für die einzelnen Abschnitte und des Gesamtergebnisses der Abschlußprüfung erfolgt durch den Vorsitzenden, der aufgrund der Einzelzeugnisse die Urteile für die einzelnen Prüfungsabschnitte und das Gesamtergebnis in die Niederschrift (§ 14) einträgt. Die 67
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK Einzelzeugnisse werden mit der Niederschrift der zuständigen Landesbehörde nach Beendigung der Prüfung übersandt. (3) Sind an einem Prüfungsabschnitt mehrere Prüfer beteiligt, so ermittelt der Vorsitzende das Urteil in fol- gender Weise: Die Summe der Zahlenwerte der Einzelurteile wird durch die Zahl der Prüfer geteilt; der Quotient ergibt das Gesamturteil für den Prüfungsabschnitt. Ein bei der Teilung verbleibender Bruch wird erst bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses nach § 58 Abs. 1 berücksichtigt. Hat ein Prüfer das Urteil „nicht genügend“ oder „schlecht“ abgegeben, so kann das Gesamturteil höchstens „nicht genügend“ lau- ten. (4) Der Kandidat hat sich nach Beendigung jedes Prüfungsabschnittes zur Entgegennahme der Mitteilung des Urteils ohne besondere Aufforderung binnen zwei Tagen bei dem Vorsitzenden und alsdann binnen 24 Stunden bei dem Prüfer (oder den Prüfern) für den nächstfolgenden Prüfungsabschnitt zur Festsetzung der Prüfungstermine persönlich zu melden. Hierbei ist darauf zu achten, dass in der Regel zwischen den beiden Prüfungsabschnitten ein Zeitraum von höchstens drei Tagen liegt. (5) Die Reihenfolge, in der die einzelnen Prüfungsabschnitte zu prüfen sind, bestimmt der Vorsitzende. § 53 (1) Ist ein Prüfungsabschnitt als „nicht genügend“ oder „schlecht“ beurteilt worden, so ist er nicht bestanden und muss wiederholt werden. (2) Die Abschlussprüfung ist im ganzen nicht bestanden und muss in allen Abschnitten wiederholt werden, wenn das Urteil a) in einem der Abschnitte VII bis X oder in zwei der Abschnitte I bis VI und XI „schlecht“ oder b) in zwei der Abschnitte VII bis X oder in vier der Abschnitte I bis XI „nicht genügend“ oder schlechter oder c) in zwei der Abschnitte VII bis X und in zwei weiteren Abschnitten oder in fünf der Abschnitte I bis XI „mangelhaft“ oder schlechter lautet. Sobald feststeht, dass die ganze Abschlussprüfung nicht bestanden ist, ist sie nicht fortzusetzen. § 54 (1) Der Vorsitzende setzt die Frist für die Wiederholung der nicht bestandenen Prüfungsabschnitte fest, nach- dem der Kandidat sich der Abschlussprüfung in allen Abschnitten unterzogen hat, sofern ihre Fortsetzung nicht nach § 53 Abs. 2 Satz 2 unterblieben ist. Die Frist beträgt mindestens zwei und höchstens sechs Monate. (2) Die Wiederholung der ganzen Abschlussprüfung findet nach Ermessen des Vorsitzenden frühestens sechs und spätestens neun Monate nach Beendigung der erfolglosen Abschlussprüfung statt. Bei der Wiederholung der ganzen Abschlussprüfung beginnen die in § 33 Abs. 1 genannten Fristen mit dem Beginn der Wiederholungsprüfung. (3) Vor der Wiederholung der ganzen Abschlussprüfung hat der Kandidat nach Ermessen und Weisung des Vorsitzenden wenigstens ein weiteres halbes Jahr Zahnheilkunde zu studieren. 68
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 (4) Wer die Wiederholungsprüfung nicht besteht, hat die Abschlussprüfung nicht bestanden. Er wird zu ei- ner nochmaligen Prüfung nicht zugelassen. Das gilt auch, wenn der Kandidat nach erneutem zahnärzt- lichem Studium die Zulassung zur Abschlussprüfung beantragt. § 55 Die Wiederholungsprüfungen müssen außer im praktischen Teil in Anwesenheit des Vorsitzenden oder ei- nes seiner Stellvertreter stattfinden. § 56 (1) Wer sich nicht rechtzeitig zu einem Prüfungsabschnitt nach § 52 Abs. 4 meldet, kann vom Vorsitzenden bis zur folgenden Prüfungsperiode zurückgestellt werden. (2) Wird die Abschlussprüfung einschließlich der Wiederholungsprüfungen in einem Zeitraum von zwölf Monaten nach ihrem Beginn, im Falle des § 54 Abs. 2 nach Beginn der Wiederholungsprüfung, nicht vollständig beendet, so gilt sie in allen Abschnitten als nicht bestanden und darf nicht wiederholt wer- den. § 33 Abs. 1 bleibt unberührt. § 57 (1) Verlangt der Kandidat die mit dem Zulassungsgesuch eingereichten Nachweise vor Beendigung der Prüfung zurück, so sind die zuständigen Behörden aller Länder zu benachrichtigen, dass der Kandidat die Prüfung begonnen, aber nicht beendet hat, und dass ihm auf seinen Antrag die Zeugnisse zurück- gegeben worden sind. In die Urschrift des Universitätsabgangszeugnisses oder des an seiner Stelle vor- gesehenen Nachweises (Studienbuch) ist ein Vermerk über das Ergebnis der bisherigen Prüfung ein- zutragen. (2) Ist die Abschlussprüfung endgültig nicht bestanden, so kann die Rückgabe der Zeugnisse von Amts wegen erfolgen. § 58 (1) Ist die Abschlussprüfung bestanden, so ermittelt der Vorsitzende ihr Gesamtergebnis auf folgende Weise: Es wird für die Prüfungsabschnitte Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Chirurgie, Zahnerhaltungskunde und Zahnersatzkunde je das Fünffache, für die Prüfungsabschnitte Allgemeine Pathologie und pathologische Anatomie, Kieferorthopädie und Innere Medizin das Dreifache, für den Prüfungsabschnitt Hygiene das Zweifache und für die Prüfungsabschnitte Pharmakologie, Haut- und Geschlechtskrankheiten und Hals-, Nasen- und Ohrenkrankheiten das Einfache der Zahlen einge- setzt, die dem Urteil für jeden Prüfungsabschnitt nach § 13 bzw. § 52 Abs. 3 zugrundeliegen. Die Summe der so gewonnenen Zahlen ergibt das Gesamtergebnis, das bei Summen unter 51 „sehr gut“, 69
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK von 51 bis unter 85 „gut“ und von 85 ab „befriedigend“ lautet. Muss der Kandidat auch nur in einem Prüfungsabschnitt eine Wiederholungsprüfung ablegen, so kann das Gesamtergebnis höchstens „gut“ lauten. (2) Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses übersendet alsbald nach Feststellung des Prüfungsergebnisses die Prüfungsakten mit den eingereichten Nachweisen der zuständigen Landesbehörde. (3) Über das Bestehen der zahnärztlichen Prüfung stellt der Vorsitzende dem Kandidaten ein Zeugnis nach Muster 5 aus. III. Erteilung der Approbation als Zahnarzt § 59 (1) Der Antrag auf Approbation als Zahnarzt ist an die zuständige Behörde des Landes zu richten, in dem der Antragsteller die zahnärztliche Prüfung bestanden hat. Dem Antrag sind beizufügen: 1. ein kurzgefasster Lebenslauf, 2. bei Ledigen die Geburtsurkunde, bei Verheirateten oder verheiratet Gewesenen die Geburtsurkunde und die Eheurkunde, 3. ein Identitätsnachweis, 4. ein amtliches Führungszeugnis, das nicht früher als einen Monat vor der Vorlage ausgestellt sein darf, 5. eine Erklärung darüber, ob gegen den Antragsteller ein gerichtliches Strafverfahren oder ein staatsanwaltli- ches Ermittlungsverfahren anhängig ist, 6. eine ärztliche Bescheinigung, die nicht älter als einen Monat sein darf, aus der hervorgeht, dass der Antragsteller nicht in gesundheitlicher Hinsicht zur Ausübung des Berufs ungeeignet ist und 7. das Zeugnis über die zahnärztliche Prüfung. (2) Soweit die Nachweise nicht in deutscher Sprache ausgestellt sind, sind sie zusätzlich in beglaubigter Überset- zung vorzulegen. Die zuständige Behörde kann die Vorlage weiterer Nachweise, insbesondere über eine bis- herige Tätigkeit, verlangen. (3) Hat der Antragsteller den zahnärztlichen Beruf im Herkunftsstaat bereits ausgeübt, so kann die für die Erteilung der Approbation als Zahnarzt zuständige Behörde bei der zuständigen Behörde des Herkunftsstaats Auskünfte über etwa gegen den Antragsteller verhängte Strafen oder sonstige berufs- oder strafrechtliche Maßnahmen wegen schwerwiegenden und genau bestimmten standeswidrigen Verhaltens oder strafbarer Handlungen, die die Ausübung des Berufs im Herkunftsstaat betreffen, einholen. Hat die für die Erteilung der Approbation als Zahnarzt zuständige Behörde in Fällen des Satzes 1 von Tatbeständen Kenntnis, die außer- halb des Geltungsbereichs des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde eingetreten sind und im Hinblick auf die Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde von Bedeutung sein können, so hat sie die zuständige Stelle des Herkunftsstaats zu unterrich- ten und sie zu bitten, diese Tatbestände zu überprüfen und ihr das Ergebnis und die Folgerungen, die sie hin- sichtlich der von ihr ausgestellten Bescheinigungen und Nachweise daraus zieht, mitzuteilen. 70
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 (4) (weggefallen) (5) Über den Antrag nach § 2 Absatz 1 des Zahnheilkundegesetzes ist kurzfristig, spätestens drei Monate nach Vorlage der nach den Absätzen 1 und 2 sowie § 2 Absatz 6 des Zahnheilkundegesetzes vom Antragsteller vorzulegenden Unterlagen, zu entscheiden. Die zuständige Behörde bestätigt den Antragstellern nach § 2 Absatz 2 und 3 des Zahnheilkundegesetzes binnen eines Monats nach Eingang des Antrags den Antragseingang und den Empfang der Unterlagen und teilt ihm mit, welche Unterlagen fehlen. (6) Die Approbationsurkunde wird nach dem Muster der Anlage 6 zu dieser Verordnung ausgestellt. IV. Ausnahmebewilligung § 60 (1) Über die Zulassung der in § 9 Abs. 2, §§ 18, 19 Abs. 5, § 21 Abs. 4, § 22 Abs. 3, §§ 25, 26 Abs. 2 und 5, § 33 Abs. 1, § 34 Abs. 2, § 35 Abs. 2 und § 61 Abs. 3 und 5 vorgesehenen Ausnahmen entscheidet die zu- ständige Behörde des Landes, in dem die Prüfung abgelegt wird. (2) Über die Zulassung von Ausnahmen nach § 12 entscheidet die zuständige Landesbehörde des Landes, in dem die Prüfung fortgesetzt oder wiederholt werden soll, im Einvernehmen mit der zuständigen Landesbehörde, in deren Bereich die Prüfung begonnen worden ist. Die Vorsitzenden der beteiligten Prüfungsausschüsse sind vor der Entscheidung zu hören. V. Sonderbestimmungen § 61 (1) (weggefallen) (2) Studierende der Medizin, die die ärztliche Vorprüfung oder den Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung nach einem mindestens zweijährigen Medizinstudium nach der Approbationsordnung für Ärzte vom 27. Juni 2002 (BGBl. I S. 2405) vollständig bestanden haben, können zur zahnärztlichen Vorprüfung zuge- lassen werden, wenn sie nachweisen, dass sie a) zwei Vorlesungen über Werkstoffkunde gehört und b) regelmäßig und mit Erfolg an einem Kursus der technischen Propädeutik, an einem Phantomkursus der Zahnersatzkunde und während der vorlesungsfreien Monate an einem weiteren Phantomkursus der Zahnersatzkunde teilgenommen haben. (3) Studierende der Medizin, die die Nachweise nach Absatz 2 erbracht haben, werden in der zahnärztlichen Vorprüfung nur in dem Fach Zahnersatzkunde (§ 28 Abs. 1 IV) geprüft. Die Prüfung muss einschließ- lich einer etwaigen Wiederholungsprüfung innerhalb eines Zeitraums von sechs Monaten nach Beginn 71
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK beendet sein. Andernfalls gilt sie endgültig als nicht bestanden. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Verhinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden. Die Prüfung ist bestanden, wenn das Urteil mindestens „befriedigend“ lautet. (4) Ärzte und Medizinalassistenten werden zur zahnärztlichen Prüfung zugelassen, wenn sie nachweisen, dass sie a) eine Vorlesung über Einführung in die Kieferorthopädie und je zwei Vorlesungen über Werkstoffkunde, Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten, Zahn-, Mund- und Kieferchirurgie, Zahnerhaltungskunde, Zahnersatzkunde und Kieferorthopädie gehört, b) während eines Semesters an einem Röntgenkursus, an einem Kursus der technischen Propädeutik, an einem Phantomkursus der Zahnerhaltungskunde, an einem Kursus der kieferorthopädischen Technik, an einem Phantomkursus der Zahnersatzkunde und während der vorlesungsfreien Monate an einem weiteren Phantomkursus der Zahnersatzkunde sowie während zweier Semester an einem Operationskursus und an einem Kursus der kieferorthopädischen Behandlung regelmäßig und mit Erfolg teilgenommen, c) je zwei Semester als Praktikant den Kursus und die Poliklinik der Zahnerhaltungskunde und den Kursus und die Poliklinik der Zahnersatzkunde und drei Semester als Praktikant die Klinik und Poliklinik der Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten regelmäßig und mit Erfolg besucht haben. § 36 Abs. 2 gilt entsprechend. (5) Ärzte und Medizinalassistenten, die nach Absatz 4 zur Prüfung zugelassen sind, sind von den Prüfungen in den Prüfungsabschnitten I bis VI befreit. In der Prüfung in Zahnersatzkunde (Prüfungsabschnitt X) hat der Kandidat auch die für die zahnärztliche Vorprüfung erforderlichen Kenntnisse der Werkstoffe und der Herstellungsmethoden des Zahnersatzes (§ 28 Abs. 5 Buchstabe b) nachzuweisen. Die Prüfung muss einschließlich etwaiger Wiederholungsprüfungen innerhalb eines Zeitraums von neun Monaten beendet sein. Andernfalls gilt sie endgültig als nicht bestanden. Die Frist kann bei länger dauernder Krankheit oder bei Verhinderung aus anderen zwingenden Gründen verlängert werden. (6) Die Prüfung nach Absatz 4 ist im ganzen nicht bestanden und muss in allen Abschnitten wiederholt wer- den, wenn das Urteil in einem der Abschnitte VII bis X „schlecht“ oder in zweien der Abschnitte VII bis X „nicht genügend“ oder schlechter oder in dreien der Abschnitte VII bis XI „mangelhaft“ oder schlech- ter lautet. Ist die Prüfung bestanden, so ermittelt der Vorsitzende ihr Gesamtergebnis in entsprechender Abweichung von der Bestimmung des § 58 Abs. 1. 72
STUDIUM UND POLITIK studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 VI. Schluss- und Übergangsbestimmungen § 62 zeitlich überholt § 63 Nach § 14 des Dritten Überleitungsgesetzes vom 4. Januar 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 1) in Verbindung mit § 21 des Gesetzes über die Ausübung der Zahnheilkunde vom 31. März 1952 (Bundesgesetzbl. I S. 221) gilt diese Verordnung auch im Land Berlin. Diese Prüfungsordnung tritt am 1. Mai 1955 in Kraft. § 64 73
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND POLITIK Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung Von der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) wird jeder Zahnmedizinstudent im Laufe seines Studiums oder der anschließenden Assis - tenz zeit einmal hören. Die KZBV vertritt die Interes - sen der Ver trags zahnärzte in Deutschland. KZBV E in Vertragszahnarzt (umgangssprachlich Kas - sen arzt) ist überwiegend in der Versorgung ge- setzlich versicherter Patienten tätig und erbringt Leis tungen zulasten der gesetz lichen Kran ken ver - sicherung. Da die meisten Patienten gesetzlich ver- sichert sind, ist die große Mehr zahl der Zahnärzte als Ver tragszahn arzt tätig. Für die vertragszahnärztliche Tä tig keit ist eine entsprechende Zulassung nötig. Zahn ärzte erhalten die Kassenzu las sung nach ihrer zwei jährigen Assis tenzzeit in einer Zahnklinik oder einer zugelassenen Praxis im Anschluss an das Studium. Diese Zulassung ist an bestimmte Vo raussetzungen ge- bunden: Der Zahnarzt muss die Eintragung in das Arzt - register sowie seine Eig nung nachweisen und an einem Einführungs lehr gang zur gesetz lichen Kran ken ver - sicherung teilnehmen. Die KZBV wird von den 17 Kassen zahnärztlichen Vereinigungen (KZV) der Län der auf Bundesebene gebildet. Pro Bundesland gibt es eine Kassenzahn ärzt liche Verei nigung, mit Ausnah me von Nord rhein-Westfalen mit zwei KZVen. Der Ver trags - zahnarzt muss Mitglied in einem Landesverband der KZBV sein, um die Behand lungen mit den Kran ken - kassen abzurechnen. Jede Landes-KZV nimmt die Ab - rech nung der Ver tragszahnärzte entgegen, verrechnet diese im Rahmen des Budgets mit den Kranken kassen und verteilt das Geld nach einem Honorar vertei lungs - maßstab an die Zahnärzte. Die Aufgaben der KZBV und der KZV (cid:129) Sicherstellung der zahnärztli chen Versorgung für die Ver sicherten der gesetzlichen Kran ken kassen (cid:129) Gewährleistung einer ordnungsgemäßen Durch - führung der Versorgung (cid:129) Wahrung der Rechte der Zahn ärzte gegenüber den Kranken kassen, der Aufsichtsbehörde und dem Gesetzgeber (cid:129) Sicherung angemessener Ver gü tungen für die Vertrags zahn ärzte (cid:129) Regelung der länderübergreifenden Durch füh - rung der zahn ärztlichen Versorgung und des Zah - lungsausgleichs zwischen den 17 KZVen (cid:129) Aufstellung von Richtlinien zur Betriebs-, Wirt - schafts- und Rechnungsführung der KZV Die KZBV ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und untersteht der Aufsicht des Bundes gesund - heitsministeriums. Ein Zahnarzt, der keine gesetzlich versicherten Pa tien ten behandelt, benötigt keine Kassenzulassung. Die Kosten für diese Privat be hand - lung tragen gesetzlich Versicherte ohne Kostener - stattung ausschließlich selbst. Die berufsständische Vereinigung von Zahnärzten, die in freier Praxis ohne Kassenzulassung tätig sind, ist die Privat-Zahnärzt - liche Vereinigung Deutschlands e.V. (PZVD). 74
76 BdZA 78 BdZM 80 Alles gratis, oder was? Rabatte und Co. für Zahnis 82 campus 2.0 84 Daumen hoch für den dentalen Rundumblick 86 – wissen, was geht! 88 Tonga – Where the time stands still 90 ZAD – Zahnmedizinischer Austauschdienst 91 Kostenlose Fortbildung für Studenten 92 Masterstudiengänge 94 Hin und weg – Wissenswertes zum Studienplatztausch 96 Wohngemeinschaften 99 Ratgeber zur Niederlassung: dentalSUCCESS 100 ZWP online – finden statt suchen 102 Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI)
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR Junge Zahn medizin: DER BdZA STELLT SICH VOR Der Bundesverband der zahnmedizinischen Alumni, der im Rahmen der Quintessenz Jubi- läumstagung 2009 in Berlin gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Interes- sen junger Zahnärzte zu vertreten und eine Vernetzung zum Informations- und Erfahrungs- austausch zu fördern. D ie seit dem Zahnärztetag 2010 online ge- stellte neue Community www.alumni- groups.de ermöglicht einen exklusiven Aus- tausch zwischen Zahnmedizinern. Dieses Medium erlaubt eine engere Vernetzung zwischen deutsch- sprachigen und auch internationalen jungen Zahn- medizinern. Intern können vielseitige Themen kom- muniziert werden. Auch die Arbeitsgruppen des BdZA haben verschie- dentlich Ergebnisse er zielt. So konnte die Arbeits- gruppe für Fort- und Weiterbildung durch die Ko - operation mit verschiedenen Fachgesellschaften die kostenfreie Teilnahme für BdZA-Mitglieder zu Weiterbildungsveranstaltungen organisieren. Zur IDS 2013 wurde nun auch wieder ein neuer Vor- stand gewählt, welcher sich wie folgt zusammen- setzt: ZA Jan-Philipp Schmidt (Vorsitzender) wurde bei der Wahl in seinem Amt bestätigt. Vervollstän- digt wird der neue Vorstand durch ZA David Rieforth (Schriftführer), ehemaliger Vorsitzender des BdZM, 76
STUDIUM UND MEHR studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 und durch Dr. Christine Bellmann (Kassenwart). ZÄ Juliane von Hoyningen-Huene (ehem. Gnoth) wird den Verband nach außen auf internationaler Ebene als neu gewählte stellvertretende Vorsitzende ver- treten. Auf der IDS 2013 wurde außerdem wieder der ALUMNI-Preis der Zahnmedizin durch den BdZA vergeben. Nachdem 2011 Dr. Dr. Weitkamp, Gründ - ungsmitglied des BdZA und Ehrenvorsitzender der BZÄK, den Preis erhielt, wurde dieser 2013 an Birgit Dohlus, freie Journalistin, Vorstandsmitglied des Dentista Clubs und Herausgeberin der Dentista, ver liehen. Wie die vorangegangenen Preisträger hat sich Frau Dohlus in besonderem Maße um die Ideen des Verbandes stark gemacht. Der ebenfalls auf der IDS 2013 neu gewählte Vorstand hat sich zum Ziel gesetzt, die bereits angelaufenen Projekte weiter voranzutreiben und die jungen Zahnmedizi- ner in Deutschland bei ihrem Berufseinstieg und ih- rer Berufsausübung zu unterstützen und zu för- dern. Weitere Informationen zum BdZA sowie Mit- gliedsanträge sind unter www.bdza.de oder www.dents.de zu finden. Für Fragen und Anregungen steht euch der BdZA gern und jederzeit unter der E-Mail: mail@bdza.de zur Verfügung. KONTAKT Bundesgeschäftsstelle Chausseestr. 14, 10115 Berlin Tel.: 030 223209-90 E-Mail: mail@bdza.de www.bdza.de Von links nach rechts: Jan-Philipp Schmidt (Vorsitzender), Juliane von Hoyningen- Huene (Stellv. Vorsitzende), Dr. Christine Bellmann (Kassenwart), David Rieforth (Schriftführer) 77
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR BdZM Durch engagierte Studenten erfolgreich! Bundesverband der Zahnmedizin - studenten in Deutschland e. V. D er Bundesverband der Zahn me dizinstuden - ten in Deutschland e.V. – BdZM – vertritt die Interes sen aller Zahnmedizin studier en den in Deutschland und ist der Dach verband der Fach - schaften für Zahnmedizin. Ziele und Anliegen des BdZM Ziel des BdZM ist es, die gemeinsamen Interessen und Anliegen von Studierenden der Zahnmedizin an den bundesdeutschen Hochschu len zu vertreten, die Kom- munikation unter den einzelnen Fach schaften zu för- dern, für die sozialen und gesellschaftspolitischen Anliegen der Studierenden einzutreten und hinsicht- lich der Belan ge des Studiums und der Aus- und Weiterbildung die Position der Studierenden zu stär- ken. Es ist eine der wichtigsten Aufga ben des BdZM, die Interessen der Studierenden in die Dis kussion um die neue Approbationsordnung einfließen zu lassen. Bei den Ver hand lungen im Koordinie rungsaus schuss der Bundeszahnärzte kammer, der Deutschen Gesell schaft für Zahn-, Mund- und Kie fer heil kun de, der Vereini- gung der Hochschullehrer der Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde und des Freien Verbandes der Deut - schen Zahnärzte werden die studentischen Interessen vom BdZM vertreten. Vertretung studentischer Interessen Der BdZM beschäftigt sich seit der BuFaTa (Bundes - fachschafts ta gung) 2003 mit dem Thema „Appro - bationsordnung“ und wird auch weiterhin alles tun, um 78 die studentischen Interessen in den Diskussionen und Entwürfen berücksichtigt zu wissen. Als gleichsam vor- dringlich sieht der BdZM die finanzielle Problematik des Zahnmedizinstudiums. Aufgrund der weitestgehend de- solaten Fi nanz situation der zahnmedizinischen Univer- sitäten und der damit einhergehenden Praxis, immer mehr der Kosten auf die Stu dierenden abzuwälzen, wird die Belastung für den einzelnen Stu denten untragbar. Ganz konkret kann sich selbst verständlich jeder Student oder an gehende Student mit Fragen oder Hilfegesuchen bezüglich des Zahn medizinstudiums an den BdZM wenden. Da wir alle selbst im Stu - dienalltag eingebunden sind, ist es am besten, den Kontakt per E-Mail über vorstand@bdzm.de zu wählen. Übrigens ist jeder, der sich für die Ziele des BdZM einset- zen möchte, herzlich willkommen. Egal ob ihr einen Artikel über Themen, die eure Uni betreffen, schreiben wollt, In teresse an Hochschul politik habt oder die Kommu nikation zwischen den Unis fördern wollt, meldet euch einfach. Der BdZM freut sich auf euer Engagement! Der neu gewählte Vorstand des BdZM: Carsten Lorenz (l.), Marjatta Pillette (3. v. l.), Arthur Heinitz (2. v. r.) und Paul Schuh (r.)
STUDIUM UND MEHR studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Alle Studenten der Zahnmedizin in Deutsch land sind eingeladen, sich im BdZM zu engagieren. Zum Beispiel könnt ihr eigene Ideen und Projekte im Rahmen des BdZM initiieren. Aber auch bei bestehenden Projekten kann es nie genug Unterstützung geben und man lernt dabei schnell die Verbandsarbeit kennen, die deutlich spannender ist als es die Namen der Arbeitsgruppen ver- muten lassen. Ein breit gefächertes Angebot erwartet euch! Ganz konkret können sich Studenten der Zahn medizin in den AGs Studentische Ausbildung, Öffentlichkeitsar- beit, Multimediale Medien, zahni Redak tion, ZuZa und in die Gruppe der Veran stal tungs planung einbringen. Kommunikation und Austausch Nennenswerte Erfolge hat der BdZM zum Beispiel mit Projekten wie dem zahniPortal, den zahni Groups, der dentalfresh als Verbandsmagazin und der Etab lierung einer zahniRedaktion erreicht. Diese Sprach rohre sind mit am wichtigsten für unser zentrales Anliegen, die Kommunikation und den Austausch zwischen den Studierenden zu ermöglichen. Es gibt auch eine Reihe von Großpro jekten, die wir in den letzten Jahren reali- siert haben. Die Studie zur Zufriedenheit der Studierenden der Zahnmedizin ist solch ein Mammutprojekt, bei dem über 1.500 Studierende an allen Zahnmedi zi ni schen Univer sitäten in Deutsch land in halbstündigen Interviews zu deren Studien si tua tion befragt wurden. Durch dieses Projekt konnte die Verbandsarbeit inhaltlich nachhaltig gestaltet werden. Gerade ist auch unser neuestes Projekt online gegan- gen: die Seite www.uni-zahnbehandlung.de. Hier kön- interessierte Patienten über die nen Behandlungsmöglichkeiten einzelnen Unistandorten in ganz Deutschland informieren und auf diese Weise neue Patienten für die oft von Patientenmangel geplagten Fakultäten gewonnen werden. sich an den Engagement und Zusammenarbeit stehen im Vordergrund Jedes Mal wieder ein Riesenerfolg für uns als Laien auf diesem Gebiet – schließlich sind wir alle hauptberuflich Studenten – ist die Organisation und die geglückte Umsetzung jedes einzelnen Treffens. Die Verbandsarbeit lebt von vielen kleinen Schritten, die aber auch nur durch das Engagement vieler einzelner Personen zum Ziel führen, weshalb der größte Erfolg des BdZM die Zusammenarbeit an sich ist. Es ist jeder aufgefordert mitzumachen und mitzu gestalten, bei Interesse schickt einfach eine formlose E-Mail an vor- stand@bdzm.de (at/dr) 79
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR Ein jeder an der Uni kennt sie, ein jeder liebt sie: Gratisproben und Vergünstigungen. Diese erfreuen sich unter Zahnis einer großen Beliebt- heit, sind doch mit BAföG oder Aus- hilfsjob keine großen Sprünge möglich. Dentalunternehmen bieten daher re- gelmäßig Aktionen für Studenten an, mit denen sich grundlegende und für den Praxisalltag wichtige Produkte ken- nenlernen und austesten lassen. Denn ihr – die Zahnärzte von morgen – seid längst als reizvolle Zielgruppe ent- deckt worden und von Dentaldepots und Industrieunternehmen hart umworben. Doch nicht nur Rabatte und Freeware warten im Zuge eures Studentendaseins auf euch, sondern auch eine Vielzahl an speziellen Studenten- portalen. Auf welche Benefits ihr euch freuen dürft, stellen wir euch hier kurz vor. Materialunterstützung und Sonderpreise Von Übungskursen bis hin zur Nachwuchsför- derung – das Angebot ist vielfältig. Besonders loh- nenswert ist für Studenten all das, was einen Einblick in die Praxis bietet. Dazu zählen zum Beispiel Trainingskurse mit Material- unterstützung. Gleiches gilt auch für sogenannte Studentenan- gebote, bei denen man als Zahni Produkte und Ge- räte bis zu 50 Prozent günstiger erhält. So kann man sich bereits als Student an bestimmten Dental- materialien wie Bondings, Komposits und Abform- massen austesten und probieren, ob es sich damit gut 8480 So lange der Vorrat reicht! ALLES GRATIS, ODER WAS? arbeiten lässt. Generell gilt: Je eher man die produktspezifischen Eigenschaf- ten kennenlernt und sich eine sachgemäße Anwen- dung aneignet, desto leichter fällt dann auch die Arbeit im späteren Berufsalltag. Vergünstigungen dieser Art bietet unter anderem der Dentalprodukteherstel- ler W&H an. So könnt ihr mit dem „student’s kit“ aus einem für euch zusammengestellten Produktsorti- ment wählen und einen Koffer mit bis zu drei Wunschinstrumenten be- packen. Sehenswert ist auch der W&H dentalcampus – eine Plattform zum Austausch mit Gleichgesinnten, auf der eine bunte Mischung aus Spaß und Unter- haltung auf euch wartet. Auch die Förderung von Nachwuchs- wissenschaftlern und das Präsentieren der Studien- ergebnisse von jungen Zahnmedizinern in ausge- wählten Fachkreisen sowie Forschungswettbewerbe sind ein großer Pluspunkt. Gefördert werden vor al- lem Nachwuchstalente mit Arbeitsgemeinschaften,
STUDIUM UND MEHR studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 in denen die Forschungsergebnisse vorgestellt wer- den können. Das ermöglicht ein Netzwerken mit be- reits etablierten Fachleuten, was einen großen Vorteil hinsichtlich des eigenen beruflichen Werdegangs nach sich ziehen kann. Ebenso verhält es sich mit Ab- schlussarbeiten, für die ihr euch im Optimalfall direkt einen Praxispartner aus der Industrie sucht. Ist man bereits am Ende seines Studiums angelangt und plant nach der Assistenzzeit den Schritt in die Selbstständigkeit, sind spezielle Erstausstattungs- angebote von Interesse und locken mit günstigen Konditionen. Sponsoring und Spaßfaktor Auch der Spaß kommt natürlich nicht zu kurz, be- kanntlich wollen Studenten ja nicht den ganzen Tag lang nur pauken. Das wissen auch die Dentalunter- nehmen und bieten beispielsweise das Sponsoring von Examenspartys, die Unterstützung bei Uni - veranstaltungen, Symposien und BuFaTas sowie die Zusammenarbeit mit den Fachschaften an. Daneben locken die Websites der Hersteller mit Online-Spielen, Anwendervideos und Diskussions- plattformen, um so eine Auszeit vom Uni-Alltag anzubieten. Interessant sind diese Portale außer- dem, weil sie Studien und Newsletter mit Infos aus der Pra- xiswelt, zu Aufbau- weiterbildungen sowie Ankündi- gungen und Berichte über Fachtagungen präsentieren. Andere Herstel- ler wiederum bie- ten euch Aktionen wie originelle Foto- wettbewerbe und Gewinn- spiele. Als Preis locken da schon einmal 100 Liter Frei- bier für die nächste Semesterparty. Fazit Rabatte, kostenlose Übungsseminare und Dental - artikel können für euch eine ideale Möglichkeit sein, um Produkte kennenzulernen und auszutesten. Vor allem Kurse, in denen ihr den Umgang und die An- wendung mit und von Instrumenten sowie Materia- lien lernt, sind hilfreich, um festzustellen, ob ihr sie im späteren Berufsalltag anwenden möchtet. Angesichts der vielen Testangebote sollte jedoch nicht blindlings den Werbeversprechen der Herstel- ler vertraut werden, sondern jeder für sich selbst ab- wägen, welches Produkt am geeignetsten ist. Denn eine unabhängige Beratung ist hierbei leider nicht immer gegeben. Wie viel man von diesem praktischen Wissen bereits im Studium mit- nimmt, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Überzeugt euch einfach selbst! Weitere Informationen findet ihr auf den Websites der Hersteller oder fragt einfach direkt bei euren Fachschaf- ten nach Angeboten und speziellen Kooperationen. (cb, dk) 81
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR campus 2.0 [Alle Fotos: © tovovan] In der Mittagspause schnell einen Tweet zum (wieder mal) nicht schmeckenden Mensaessen mit den Freunden teilen, auf Facebook checken, ob die nette Kommilitonin aus dem Phantomkurs auch wirklich mit dem Hiwi aus der Vorklinik zusammen ist oder das Video von der Party am Samstag auf YouTube stellen? – Kein Problem, denn das Social Web macht‘s möglich. Vernetzung, Aus- tausch und Kommunikation sind dabei die Zauber- worte, die den Hype um Portale, Foren und Com- munitys entstehen lassen. Zu verdanken ist all das dem Web 2.0 und zugegeben – bequem ist es ja auch! Vom Computer, iPad oder Smartphone aus kann jeder innerhalb weniger Sekunden durch Deutschland, Europa, ja sogar die ganze Welt sur- fen, auf der Suche nach neuen Informationen und Möglichkeiten. Sicherlich erzählen wir euch an dieser Stelle nichts Neues – wisst ihr alles schon – denn ihr seid schließlich DIE Generation Social Media und mehr oder weniger mit allen Skills eines modernen Me- dien-Menschens aufgewachsen. Neu hingegen könnten für euch die Aktivitäten der OEMUS MEDIA AG im Social Web sein. Dabei han- delt es sich nämlich nicht nur um einen der weltweit führenden 82 Fachverlage auf dem Gebiet der Zahnmedizin, son- dern auch bei allen Online-Aktivitäten ist das Leipziger Verlagshaus ganz vorne mit dabei. Vorstellen möchten wir an dieser Stelle deshalb einige online- und social-networking-Möglich- keiten mit hohem dentalen Mehrwert. Für euch, eure Freunde, Kommilitonen und Bekannte. Also klickt rein, liket, sharet, erzählt es weiter und entscheidet selbst, welche für euch die richtigen Kommunikationsplattformen sind. Must-have für Studenten Für Zahnmedizinstudenten und Assistenten ist besonders das Magazin dentalfresh empfehlens- wert. Dieses werdet ihr bald kennenlernen, denn es wird vier Mal im Jahr durch eure Fachschaf - ten an den Unis verteilt. Neben Berichten aus der Praxis und Famu- laturrückblicke wird hier auch über BuFaTas und Dentalfachmessen in- formiert, Weiterbildungen werden angekündigt und Nachwuchspro- gramme vorgestellt. Auch dental- fresh ist natürlich auf Facebook präsent: Neben Kuriosem aus der Dentalwelt findet ihr hier auch Wis- senswertes aus den Bereichen Stu- dium, Forschung und Praxis. Lustige YouTube-Videos und interessante
STUDIUM UND MEHR studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 E-Mail oder Telefon Passwort E-Mail war gestern Facebook ist heute Anmelden Links aus der Dentalwelt runden das Ganze ab. Die Seite bietet einen kurzweiligen Lesestoff für die Zeit zwischen den Vorlesungen, gibt einen ersten Ein- blick in die Praxis und dient darüber hinaus auch als ideale Plattform, um sich mit Zahnmedizin-Assis- tenten auszutauschen und schon ein erstes Net- working zu beginnen: facebook.com/dental- fresh.community Tipps zur Nieder lassung und Newsletter Praktischer Ratgeber für alle Zahnärzte, die gerade eine Niederlas- sung planen, ist die dentalSUCCESS. Das E-Book enthält Wis- senswertes über Pla- nung, Marketing und Führung einer Arzt- praxis und informiert junge Zahnmediziner zudem über Fachfra- gen und Weiterbildung. Checklisten zur Praxisgrün- dung sowie Tipps zur Abrechnung und Patien- tenbindung machen das Handbuch komplett. Auch die Facebook-Seite von dentalSUCCESS eignet sich hervorragend als Diskussions- und Informa- tionsplattform: facebook.com/DS.DentalSuccess Wenn‘s noch schneller gehen soll, könnt ihr die dentalSUCCESS auch auf Twitter abonnieren und immer auf dem neuesten Stand der Dinge sein. Alle Twitter-Liebhaber folgen einfach @dental_suc- cess Für Zahnis und junge Zahnmediziner gibt es seit Mai 2012 zudem den neuen Newsletter YOUNG DENTISTS NEWS, der einmal im Monat jeweils don- nerstags über aktuelle Themen aus der Zahnmedi- zin und der Dentalbranche berichtet und in dem ihr Tipps zur Niederlassung und zu den ersten Schritten im Studium, Events und Fortbildungs - angebote der OEMUS MEDIA AG findet. Abon- nieren könnt ihr den Newsletter ganz einfach unter: zwp-online.info/ newsletter Natürlich bietet die OEMUS MEDIA AG nicht nur Plattformen und Themen für Zahnis. Auch zahlreiche Medien zu zahnmedizinischen Fachge - bieten, General Interest-Publikationen – die einen ganz heitlichen Überblick über aktuelle Themen und Entwicklungen aufzeigen – und produkt - orientierte Fachmagazine warten auf euch. Reinschauen lohnt sich also! Weitere Infos findet ihr unter www.oemus.com 83
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR DAUMEN HOCH... ...für den dentalen Rundumblick Jeder kennt es, jeder spricht darüber, und die meisten Privatpersonen und mittlerweile auch Unternehmen loggen sich täglich ein. Face- book ist in aller Munde und verzeichnet derzeit 800 Millionen Nutzer – und täglich werden es mehr. Auch die OEMUS MEDIA AG und ZWP online sind seit einiger Zeit auf der beliebten Social Media-Plattform vertreten. Künftig informiert die OEMUS MEDIA AG auf Face- book über aktuelle verlagseigene Veranstaltungen, Fortbildungen und Neuerscheinungen, wie beispiels- weise neue themenspezifische eBooks oder DVDs. Die tagesaktuellen News aus Branche, Wissenschaft und Forschung sowie interessante Fallberichte aus der Praxis, gekoppelt mit umfangreichen Bildergale- rien und Anwendervideos, erhalten die Leser ab so- fort über den Facebook-Account von ZWP online. Somit bietet sich für den Leser ein klar strukturierter Informationsfluss. Unter www.facebook.com/zwp - online einfach „Gefällt mir“ klicken und immer in- formiert sein! 84
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studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR 9. Jahrgang | März 2013 ISSN 1860-630X Preis: € 3,50 zzgl. MwSt. Zeitschrift des Bundesverbandes der Zahnmedizinstudenten in Deutschland e.V. !)( '!)
Erfolg im Dialog SemPmm Studium, Examen und dann? Die dental bauer-gruppe ist der kompetente Partner für Ihre Existenzgründung – sei es Praxisneugründung, Sozietät oder Praxisübernahme. Wir begleiten Sie durch Ihre Assistenzzeit mit Seminaren, Workshops und individueller Nieder- lassungsberatung. Wir bieten Ihnen eine Vielzahl an Dienstleistungen und führen ein umfangreiches Vollsortiment. Informieren Sie sich über unser Leistungsspektrum. Unsere dental bauer-Standorte fi nden Sie bundesweit – somit garantieren wir Ihnen eine überregional vernetzte Beratung. Wir freuen uns auf Sie: dental bauer GmbH & Co. KG Ernst-Simon-Straße 12 D-72072 Tübingen e-mail tuebingen@dentalbauer.de Tel 0800/6644718 bundesweit zum Nulltarif Kiel Hamburg Salzwedel Kassel DD Döbeln Chemnitz Oldenburg Hannover Gütersloh Hamm LLNNLNLNLNL ’s-Hertogenbosch Krefeld Vaals Koblenz Frankfurt Mannheim St. Ingbert Nürnberg Stuttgart Tübingen Augsburg Regensburg Freiburg Konstanz Bregenz Stand: März 2013 AAAAAAA Graz www. dentalbauer.de
TONGA Where the time stands still Nach 28 Stunden Flugzeit und ein paar Stunden bin ich am Flughafen von Tongatapu, der Aufenthalt in Dubai, Melbourne und Auckland Bei meiner Ankunft standen die Pa kete ungeöffnet im Büro von Dr. Amanaki, dem Leiter der zahnmedizi - nischen Abteilung. Nach dem wöchentlichen Gebet wurden dann als Hauptinsel des Königreichs Tonga, angekommen. Alles ist anders auf dieser Insel, es hat durch gehend min- erstes feierlich die Spenden ausgepackt und alles destens 30 Grad, wo man auch hinsieht stehen Palmen fein säuberlich in den Schränken verstaut. und es ist grün wie im Urwald. Am Straßen rand wachsen Danach habe ich direkt einen Behandlungsstuhl und Bananen, Papayas, Mangos, Wasser melonen, Kokos- eine Assistenz zugeteilt bekommen, und schon saß nüsse und überall laufen Hunde, Schweine, Hühner und der erste Patient vor mir. Der Tongaer geht nur zum Ziegen frei herum. Die Men schen sind arm, aber außer- Zahnarzt, wenn er starke Schmerzen hat, insofern ordentlich freundlich und herzlich. Jeder grüßt jeden, sind einfache Füllungen ohne Pulpabeteiligung sel- immer mit einem Lä cheln im Gesicht. Es heißt, Tonga ist ten. Es steht also oft nur die Extraktion oder eine Wur- der Ort, an dem die Zeit stillsteht. So etwas wie Stress gibt zelkanalbehandlung zur Wahl. Der Patient entschei- es hier nicht, wenn man für irgendetwas eine Stunde län- det – die meisten wollen den Zahn loswerden. Wird ger braucht, ist das eben so. Es gibt keine Pläne, will man doch eine Endo durchgeführt, ist ihr Erfolg recht frag- den Bus nehmen, stellt man sich eben so lange an den lich, ein Röntgengerät gibt es zwar, es wird aber auf- Stra ßenrand, bis einer kommt. grund von Mangel an Filmen nicht verwendet. Die Am Montagmorgen um halb 9 stand ich dann be reit in Feilen sind uralt und nicht steril, außerdem gibt es der Klinik. Das Gebäude wurde letztes Jahr neu gebaut, keine Spülkanülen. Im Allgemeinen hapert es an der so machen die Räume einen guten Ein druck. Auch die Hygiene, Bohrer bleiben oft den ganzen Tag im Win- zehn Stühle sind ganz neu, all das wurde von Japan kelstück, zwischen zwei Patienten wird lediglich mit finanziert. So gut die Ausstattung auch sein mag, es einem in Alkohol getränkten Wattetupfer der ein oder mangelt leider an Verbrauchs materia lien aller Art. andere Teil der Einheit abgewischt. Im Vorfeld hatte ich um die 50 Dentalfirmen um Spenden Ich konnte auch einige Frontzahnfüllungen machen, gebeten, und nach einigen Wochen glich mein Zimmer da es in Tonga zum Schönheitsideal gehört, Gold inlays einem kleinen Dentaldepot. Insgesamt 60 Kilogramm auf den Vestibulärflächen zu tragen, die regelmäßig Material habe ich dann per DHL nach Tonga geschickt. herausfallen. 88
Oft habe ich also einen Zahn gezogen und den Patien- ten dann mit unzähligen weiteren zerstörten Zähnen wieder nach Hause schicken müssen. An meinem vorletzten Tag auf Tongatapu hatte ich das Glück, zusammen mit einem Zahnarzt und einigen Hel- ferinnen die kleine Insel Atata zu besuchen. Sie wird nur einmal im Jahr angefahren und hat ca. 100 Einwohner. Auf dem Gelände der Primary School haben wir den ganzen Tag unter einem Baum Zähne extrahiert. Als Zeichen der Dankbarkeit wurde uns ein riesiges Mit - tagessen aufgetischt, das wir dann alle zusammen in einem der Klassenzimmer genossen haben. Zwei Wochen später bin ich nach einem recht abenteu- erlichen Flug mit einer winzigen Propellermaschine auf Vava’u gelandet. Auch hier ist die Klinik neu und es ste- hen drei Stühle zur Verfügung. Vom Behandlungsspek- trum her war es ähnlich wie auf der Hauptinsel. Parallel zur Behandlung läuft noch das Mali Mali Programm, bei dem man verschiedene Grundschulen abfährt und mit den Kindern Zähneputzen übt. Auch auf Vava’u habe ich zwei Wochen verbracht, bevor ich auf die nächste Insel weitergeflogen bin. Ha’apai ist die kleinste und ursprünglichste der drei In- selgruppen und hat nur ca. 2.000 Einwohner. In der Kli- nik gibt es einen Behandlungsraum mit zwei Stüh len, wovon einer kaputt ist. Licht gibt es auch keines, ich habe meistens mit Stirnlampe behandelt. Es arbeitet momentan kein Zahnarzt auf Ha’apai, nur zwei „Dental Therapists“, die auch Extraktionen durch- führen und Füllungen legen. Bei einer eröffneten Pulpa hat der Patient die Wahl, sich auf der Haupt insel einer Endo zu unterziehen oder den Zahn entfernen zu las- sen. An den Wochenenden habe ich die zahlreichen umlie- genden Inseln besucht. Man sollte schon in der Lage sein, sich irgendwie selbst zu beschäftigen, ich habe viel gelesen, bin Kajak und Fahrrad gefahren oder habe mich im Fischen versucht. Die Zeit auf Tonga war eine großartige Erfahrung, durch die Arbeit in den Krankenhäusern lernt man die Menschen von einer ganz anderen Seite kennen. Die völlig unterschiedliche Lebenskultur hat mich jeden Tag aufs Neue überrascht. Ich habe viel behandelt und gelernt, nebenbei konnte ich diesen wunderschönen Ort entdecken. Seit Oktober 2012 hat mich das Unternehmen Heraeus Kulzer im Rahmen des Deutsch land sti pen diums unter- stützt. Diese finanzielle Hilfe hat es mir deutlich er- leichtert, die relativ hohen Kosten für meinen Aufent- halt zu tragen. (mk) 89
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR Zahnmedizinischer AUSTAUSCHDIENST Zur Famulatur ins Ausland D er Zahnmedizinische Austauschdienst wurde 1981 von Studenten für Studenten gegrün- det. Der ZAD ist ein gemeinnütziger Verein und hilft jungen deutschen Zahnmedizinern (Stu- denten und Jungapprobierten), die eine Famulatur im Ausland machen möchten, bei der Planung und Realisierung ihres Vorhabens. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern bietet euch der ZAD in internationalen Projekten die Möglichkeit, prakti- sche Erfahrungen zu sammeln sowie Ausbildungs- wege im Ausland kennenzulernen. Zu den Auf gaben des ZAD gehört auch die Vermittlung ausländischer Zahmedizinstudenten und Jungapprobierter an eine deutsche Universität. Zudem fördert der ZAD inter- national den Aufbau und die Betreuung von Zahnstationen in Entwicklungsländern. Durch den Ausbau der Aktivitäten in Entwicklungsländern leis - tet der ZAD als gemeinnützig anerkannter Verein ei- nen aktiven Bei trag zum Dienst am Menschen. Der ZAD arbeitet eng mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) zusammen, der unter be- stimmten Voraussetzungen Reisekostenzuschüsse an Zahnmedizinstudenten zahlt, die im außereuro- päischen Ausland famulieren wollen. Durch die intensive Mitarbeit in der International Association of Dental Students (IADS) ist der ZAD Teil eines Netzwerkes, das auf internationaler Ebene den Austausch junger Akademiker fördert. Der ZAD-Vorstand besteht aus Studenten der Zahnmedizin und wird alle zwei Jahre von der Jahresversammlung der „Local Exchange Officers“ (LEO) gewählt. Um möglichst studentennah arbei- ten zu können, gibt es in fast jeder deutschen Universitätszahnklinik einen solchen „LEO“ als Ansprechpartner. Die Verwaltung des ZAD sowie die konkrete Sachbear beitung und Geschäftsführung finden im Bonner ZAD-Büro statt, das in die Bundesgeschäftsstelle des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte integriert ist. Der Freie Verband setzt sich sehr für die Belange der Studentenschaft ein, was auch daran abzulesen ist, dass der Studentenbeauftragte des Freien Verbandes, Thomas Walber, gleichzeitig Geschäftsführer des ZAD ist. 90
STUDIUM UND MEHR studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 KOSTENLOSE FORTBILDUNG FÜR STUDENTEN – die Kongresse, Seminare und Workshops der OEMUS MEDIA AG Jeder Zahnmedizinstudent dürfte sich der Tatsa- che bewusst sein, dass das während des Studiums vermittelte theoretische und praktische Know- how auf Dauer nicht ausreicht, um sich in einem extrem innovativen Marktumfeld langfristig zu be- haupten. Ob Implantologie oder Endodontologie, äs- thetische oder digitale Zahnmedizin, ob Laser oder Skalpell – kaum eine andere medizinische Disziplin kann mit dem Innovationstempo in der Zahnmedizin mithalten. Was in diesem Kontext für den niedergelas- sen Zahnarzt gilt, sollte daher bereits auch für Studen- ten zur Maxime werden – die permanente Fortbildung. Die OEMUS MEDIA AG, als einer der führenden Fach- verlage, dentaler Online-Anbieter und erfolgreicher Kongressveranstalter, stellt bei allen eigenen Kongres- sen sowie bei durch die OEMUS MEDIA AG betreuten Kongressen führender Fachgesellschaften kostenfrei Kontingente für Studenten bereit. Den Studenten er- schließt sich auf diese Weise der freie Zugang zu hoch- karätiger Fortbildung auf folgenden Gebieten: Implantologie Parodontologie Endodontologie Laserzahnmedizin Oralchirurgie Ästhetische Zahnheilkunde Prophylaxe Die Kongresse der OEMUS MEDIA AG beinhalten ne- ben dem wissenschaftlichen Programm im Haupt- plenum auch ein breites Angebot an Seminaren, Workshops und Hands-on-Kursen, wodurch zusätz- lich eine vertiefende Beschäftigung mit den Spezial- themen bis hin zu praktischen Übungen ermöglicht wird. Von besonderem Interesse für Studierende sind vor allem die START UP-Kongresse Implantologie bzw. Laserzahnmedizin. Hier werden die fachlichen Basics und die praktische Umsetzung der Therapien einsteigerorientiert vermittelt. (ji) Alle Infos findet ihr unter OEMUS MEDIA AG Holbeinstr. 29 04229 Leipzig Tel.: 0341 48474-308 Fax: 0341 48474-290 E-Mail: event@oemus-media.de www.oemus.com Impressionen 91
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR MASTERSTUDIENGÄNGE in der Zahnmedizin Zahnärzte haben die Möglichkeit, nach dem Staatsexamen den Mastertitel als Abschluss eines postgradualen Masterstudienganges zu erwerben, wie er mittlerweile von sehr vielen Hoch- schulen und Instituten angeboten wird. i b a s a w i r A / m o c . k c o t s r e t t u h s © Mit der Bologna-Erklärung beschlossen 1999 die Bildungsminister von 29 europäischen Nationen die Einführung eines konseku - tiven zweistufigen Abschlusssystems, dessen Ab - schlüsse meist als „Bachelor“ und „Master“ bezeich- net werden. Im Gegensatz zu Fächern, die mit einem Diplom oder Magister abschließen, wurden Fächer, die mit einem Staats examen abschließen, nicht in Bachelor und Master gegliedert. Für Zahnmediziner gibt es allerdings die Möglich- keit, den Masterabschluss im Rahmen einer post - gradu alen Weiterbildung nach Erlangung der Ap- probation zu erwerben. Diese Master studien gänge werden als berufsbegleitende part-time Studien- gänge oder universitätsgebundene full-time Stu- diengänge angeboten. Die freiwillige, selbstbe- stimmte, postgraduale Fortbildung ist mit einem hohen Zeit- und Kostenaufwand verbunden, bie- tet aber als Ergebnis eine zusätzliche, staatlich an - erkannte Qualifikation. Die folgende Übersicht in - formiert über Masterabschlüsse für Zahnmediziner in Deutschland, Österreich und der Schweiz, erhebt aber keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Bildungseinrichtung Studiengänge Kontakt Steinbeis-Hochschule Berlin – Biotechnology in Interdisciplinary Dentistry and Management (M.Sc.) – Esthetic Dentistry (M.Sc.) – Oral Implantology (M.Sc.) – Periodontology (M.Sc.) – Innovationsmanagement, Dentale Technologie Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald – Masterstudiengang Zahnmedizinische Ästhetik und Funktion – Zahnärztliche Funktionsanalyse und -thera- pie mit Computerunterstützung – Masterstudiengang Zahnmedizinische Pro- thetik – Masterstudiengang Clinical Dental CAD/CAM Tel.: 030 2933090 E-Mail: shb@stw.de www.steinbeis-hochschule.de Frau Kristin Ostendorf Tel.: 03834 515500 E-Mail: masterzahn@uni- greifswald.de www.medizin.uni-greifswald.de/dental/mas- ter 92
Medizinische Hochschule Hannover – M.Sc. Lingual Orthodontics Donau-Universität Krems, Österreich – Computeroptimierte Zahnheilkunde (M.Sc.) – Endodontie (M.Sc.) – Kieferorthopädie (M.Sc.) – Orale Chirurgie/Implantologie (M.Sc.) – Ästhetisch-Rekonstruktive Zahnmedizin (M.Sc.) – Interzeptive Kieferorthopädie (M.Sc.) – Parodontologie (M.Sc.) Professor Dr. Rainer Schwestka-Polly Tel.: 0511 5324846 www.mh- hannover.de/lingual_orthodontics.html Tel.: +43 2732 8936000 E-Mail: info@donau-uni.ac.at www.donau-uni.ac.at DGZI – Deutsche Gesellschaft für Zahnärztliche Implantologie e.V. – Implantologie – Implantatprothetik AALZ – Aachener Arbeitskreis für Laserzahnheilkunde – Master of Science (M.Sc.) in Lasers in Dentistry Universität Witten/Herdecke – Ästhetische Gesichtschirurgie (M.Sc.) – Implantology (M.Sc.) Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main – Master of Oral Implantology Tel.: 0211 1697077 E-Mail: sekretariat@dgzi-info.de www.dgzi.de Frau Dajana Rongen Tel.: 0241 4757130 E-Mail: rongen@aalz.de Tel.: 02302 9 26-0 E-Mail: public@uni-wh.de www.uni-wh.de Tel.: 069 63014457 E-Mail: info-moi@uni-frankfurt.de www.uni-frankfurt.de Albert-Ludwigs-Universität Freiburg – Master Online Parodontologie & Periimplantäre Therapie (M.Sc.) Tel.: 0761 27047280 E-Mail: info@masteronline-parodontologie.de www.masteronline-parodontologie.de Medizinische Universität Wien – Parodontologie (M.Sc.) – Master of Dental Science Prothetik (MDSc) – Master of Dental Science Orale Implantologie Tel.: +43 1 14016021000 E-Mail: ute.fink@meduniwien.ac.at www.meduniwien.ac.at IMC International Medical College/ MIB GmbH, Münster – Implantology and Dental Surgery (M.Sc.) – Aesthetic and Dental Surgery (M.Sc.) – Specialized Orthodontics (M.Sc.) Tel.: 0251 2108639 E-Mail: imc@med-college.de www.med-college.de RWTH International Academy, Aachen – Master of Science in Lasers in Dentistry Deutsche Gesellschaft für Implantologie, Ludwigshafen – Master of Science in Oral Implantology Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg Akademie für Zahnärztliche Fortbildung Karlsruhe – Integrated Practice in Dentistry (M.A.) Dresden International University – Parodontologie und Implantattherapie (M.Sc.) Universität Bern, Schweiz – Kieferorthopädie (MAS) – Oralchirurgie (MAS) – Kronen- und Brückenprothetik (MAS) – Zahnerhaltung, Präventiv- und Kinderzahnmedizin (MAS) – Parodontologie (MAS) – Zahnärztliche Prothetik (MAS) Verena Jacoby, Tel.: 0241 8023543 www.academy.rwth-aachen.de Tel.: 0621 68124452 E-Mail: info@dgi-master.de www.dgi-master.de Prof. Dr. Winfried Walther Tel.: 0721 9181200 E-Mail: fortbildung@za-karlsruhe.de www.za-karlsruhe.de Marlen Zumpe Tel.: 0351 40470108 E-Mail: marlen.zumpe@di-uni.de Tel.: +41 31 6313928 E-Mail: zuw@zuw.unibe.ch www.unibe.ch 93
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR Hin und weg – Wissenswertes zum STUDIENPLATZTAUSCH I hr habt nun also den lang ersehnten Studien- platz der Zahn medizin erhalten, seid aber lei- der genau da gelandet, wo ihr auf gar keinen Fall hin wolltet. Weg von Familie, Freunden und Job, die Stadt ist zu groß, zu klein, zu nördlich oder zu süd- lich und außerdem habt ihr von dieser Uni bis jetzt eigentlich nur Schlech tes gehört. Also ein klassisches ZVS-Opfer. Anstatt sich so richtig auf die Uni zu freuen, sucht ihr verzweifelt nach einem Tausch - part ner und tragt euch in alle vorhandenen Tauschbörsen ein. Theoretisch kann man auch tauschen, eigentlich braucht ihr nur jemanden zu finden, der im glei chen Fachsemester ist. Aller - dings kocht da leider jede Uni noch ihr eigenes Süppchen, gerade bei den technischen Kursen. Beson ders muss man sich informieren, ob die bereits gemachten Scheine an der Wunsch-Uni überhaupt anerkannt werden, gerade bei einem Wechsel in ein anderes Bundes land ist dies nicht vorauszusetzen. Es be- steht dabei auch die Mög - lichkeit eines Ring tau sches, das bedeutet zum Beispiel, dass Pe - ter aus Berlin gerne nach Müns ter möchte, Anne aus Müns ter aber nach Rostock, zum Glück gibt es aber auch noch Susi, die unbedingt von Rostock nach Berlin will. Und dem Himmel sei Dank sind alle drei auch noch im gleichen Fach semester, also Tauschbörse Direktbewerbung Ringtausch 94
STUDIUM UND MEHR studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 und man ist froh, es doch gezwungenermaßen mit der Uni versucht zu haben. Denn mit nieman- dem kann man so gut feiern, lachen und Spaß haben wie mit den Freun den, mit denen man vorher ge- (fr) meinsam gelitten, gelernt und geschwitzt hat! TIPP Die aktuellen Tauschangebote findet ihr auf www.zahniportal.de Scheingleich. Am einfachsten, zu tauschen, ist es generell nach den großen Prü fungen, also nach dem Vorphy sikum, oder noch besser nach dem Physikum, denn da dies staatliche Prüfungen sind, werden sie eigentlich von allen Unis aner- kannt. Habt ihr also jemanden gefunden, der im gleichen Fachsemes ter ist und die Unis auch alles abgesegnet haben, dann herzlichen Glück- wunsch! Je nachdem, wo ihr weg und hin wollt, kann dies sehr schnell gehen, aber auch mal eben ein paar Se mes ter dauern. Die an dere Mög lich keit, von eurer Uni wegzu kom men, ist die Di rekt - be wer bung an anderen Unis. Leider ist dies meist erst zu höheren Fach se mes tern mög lich und es gibt natürlich auch keine Garan tie, einen Platz zu erhalten. Sollten an eurer Wunsch-Uni in dem pas senden Semester tatsächlich Plät ze frei sein, habt ihr an man chen Unis be son ders gute Kar ten, wenn ihr mit einer Mel de be schei nigung nach- weisen könnt, dass ihr mit Eltern, Kind etc. im näheren Um kreis wohnt. Aller dings lohnt es sich meistens, sich erst mal auf die neue Uni ein zu las sen, die Stadt kennenzulernen und unter den Kom mi litonen Freunde zu finden, in vielen Fällen ist nach ein oder zwei Semes- tern der Wunsch, unbedingt woan- ders hinzugehen, bereits begraben 95
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR WOHNGEMEIN- WOHNGEMEIN- SCHAFTEN SCHAFTEN Lebst du noch oder WG’st du schon? Ist die Studienplatzzusage einmal ins Haus geflat- tert, geht die Planung schon los und eine der zen- tralen Fragen lautet: Wo werde ich (mit wem) woh- nen? Die gute alte WG ist eine übliche und häufig genutzte Variante der studentischen Unterbrin- gungsarten. Doch wie sieht das WG-Leben wirk- lich aus? Wir haben die Vor- und Nachteile des WG-Daseins unter die Lupe genommen und ein paar Denkanstöße zusammengestellt. sprüche befriedigt werden, steht dem Einzug nichts im Wege. Nach kurzer Zeit werdet ihr feststellen, dass das WG- Leben die Sozialkompetenz und die Small-Talk- Fähigkeiten erheblich verbessert. Wenn man nach vollbrachtem Tagwerk ins Sweet Home kommt, in der Küche irgendjemand Kaffee gekocht hat und einem dieser jemand tatsächlich nach dem Befinden und dem Erlebten fragt, dann weiß man: Jetzt eine leere Wohnung, nein danke. Beim gemeinsamen Brain storming findet ihr schnell die Sahnestück- chen im Angebot von YouTube, und der perfekte Mitbewoh ner ergänzt das eigene Kultfilm-Archiv um die Streifen, die man schon immer mal sehen wollte. Sollte an einem Samstagabend mal nichts los sein, habt ihr in der WG die Option, ins Nachbar zimmer „auszugehen“. Wann der letzte Bus fährt ist nicht von Pro – Leben in einer WG Die Wohngemeinschaft ist eine fast schon tradi- tionelle Wohnform für Studenten. Zwar wird heute zum Kummer einiger nicht mehr wie in den späten 60ern alles, aber wirklich ALLES geteilt, dennoch hat das WG-Leben auch heute noch seine ganz eigenen Reize. Ihr solltet schon bei der Besichtigung der WG darauf achten, ob die potenziellen Mitbewohner zur eige- nen Persönlichkeit passen. Habt ihr eine WG gefun- den, in der alle menschlichen und wohnlichen An- 96
STUDIUM UND MEHR studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Belang, für Unter- haltung ist gesorgt, meist auch durch WG-fremde Gäste, die spontan auf- schlagen – zu Hause sind sie nämlich einsam und allein. Der Heimweg führt nach wieviel-Bier- chen-warens-noch- mal quer über den Flur ins eigene Bett, herrlich. Apropos Bett: Es wird euch auf Dauer nicht verborgen bleiben, wie sehr sich der Mitbewohner und seine Freundin ins Zeug legen. Lasst euch nicht zu einem flapsigen Kommentar verführen – denn wer im Glashaus sitzt … Eine WG ist gerade dann empfehlenswert, wenn ihr das Studium in einer fremden Stadt beginnt und hier schon mal erste Kontakte knüpfen könnt. Die Mit bewohner können auch eine große Hilfe sein, was die Orientierung an der Uni und die Empfehlungen für Clubs und Kneipen betrifft. Auch wenn der eigene Drucker versagt, im Urlaub die Pflanzen gegossen werden müssen und das Meerschweinchen Betreu- ung braucht, ist das gemeinschaftliche Wohnen mehr als praktisch. Die besten Freunde müssen die Mitbewohner nicht immer werden, aber auch eine gewisse Distanz ist dem Frieden in der WG nicht abträglich. Nicht zuletzt ist die finanzielle Kompo nente entscheidend bei der Wahl Pro–Kontra WG: Ein Zimmer in einer WG ist meist wesentlich güns tiger als eine kleine Wohnung in der gleichen Lage, zudem verfügt die WG-Wohnung in der Regel über mehr Platz in Küche, Bad oder Flur. Contra – Leben in einer WG Der klassische Student befindet sich den lieben langen Tag unter Menschen – vorausgesetzt natürlich, er ver- folgt seine universitäre Ausbildung mit ein wenig Ernst. Morgens sitzt man in der Vorlesung oder im Se- minar und um einen herum sind immer die lieben Kommilitonen. Noch mehr davon trifft man beim Mittagessen in der Mensa und abends begegnet man beim Bierchen meist noch vielen anderen Freunden. Keine Frage – diese Kontakte sind enorm wichtig und machen insbesondere die Studenten- zeit zu einer der aufregends ten in unserem Leben. Lebt man in einer Wohngemeinschaft, gibt man leider auch immer ein Stück Selbst be stim mung ab. Das fängt bei der Suche nach dem richtigen Wohnpartner schon an: nicht selten muss man sich als ortsfremder Ersti einem regelrechten „Casting” unterziehen, denn in vielen Universi- tätsstädten ist bezahlbarer Wohn raum knapp und 97
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR es kommen bis zu 20 Bewerber auf ein freies WG-Zimmer. Dementsprechend wählerisch und lei- der auch oberflächlich erfolgt dann die Auswahl durch die WG’ler. Zum Teil reicht es schon aus, das falsche Geschlecht zu haben, um rigoros abgelehnt zu werden. Selbst wenn die Um stände nicht so un- günstig sind und man nach einem etwa halbstündi- gen „Vor stellungs gespräch” das Zim mer ergattert hat, kann es schnell passieren, dass sich die „ach so netten“ Bewoh ner als sture Prinzipien reiter offenbaren. Dies muss nicht zwangsläufig an deren schlechtem Cha rak ter liegen, es ist einfach so, dass nun einmal nicht jeder Mensch mit jedem zu- rechtkommt. Die Gefahr lautet also: Der erste Ein- druck kann täuschen! Es ist ratsam, mehrmals die zukünftigen Mitbewohner zu besuchen, bevor man sich mit Sack und Pack bei ihnen niederlässt und durch Mietverträge an sie gebunden bleibt. Den- noch bleiben Nachteile: der Schlaf rhythmus kann empfindlich gestört werden durch Mitbewohner, die anderweitige Verpflich tungen, Prämissen oder rücksichtslose Gäste haben. Der morgendliche Badbesuch kann nicht erfolgen, wann man mag (oder muss!), sondern wenn es der Zeitplan der Mitbewohner erlaubt. Endlich im Bad angelangt können einen diverse Freuden ereilen, und das ist nicht jedermanns Ding. Problematisch kann auch 98 die Beziehung zu den Mitbewohnern bzw. deren Beziehung untereinander sein – oftmals stehen sich die Mitglieder einer Wohngemein schaft un - terschiedlich nahe und dies wiederum kann zu alt - bekannten zwischenmenschlichen Proble- men und Eifersüchteleien führen. Auch finanziell kön- nen sich die vermeintlichen Vorteile schnell ins Ge genteil verkehren – wenn man beispiels- weise eine wahn sinnig hohe Ne - benkostennachzahlung leisten soll, weil der Mit - bewohner gern zweimal am Tag ausgiebig badet, ist die „faire“ Teilung aller Kosten gar nicht mehr so gerecht. Ob die Wohngemeinschaft die ideale Lösung für euch ist, hängt letztendlich von eurer eigenen Persön lichkeit und Lebensvorstellung ab – also horcht gut in euch hinein und tut das, worauf ihr Lust habt! (cid:2) (bm/kj)
STUDIUM UND MEHR studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Ratgeber zur Niederlassung: DENTAL SUCCESS Das eBook dentalSUCCESS hilft jungen Zahnärzten bei der erfolgreichen Gründung der eigenen Praxis. Der Ratgeber zur Niederlassung entsteht in Kooperation mit dem Bundes- verband der zahnmedizinischen Alumni in Deutschland e.V. (BdZA). Mit bevorstehender Niederlassung muss aus einem guten Zahnarzt auch ein guter Unter- nehmer werden. Das zahnärztliche Investi- tionsvolumen für eine Einzelpraxisneugründung ist höher als das jeder anderen medizinischen Fach- gruppe – aus diesem Grund ist es wichtig, dass eigene Ideen reifen können und persönliche Ziele überlegt entwickelt und konsequent umgesetzt werden. dentalSUCCESS möchte Unterstützung, Anregung und Hilfestellung auf dem Weg in eine erfolgreiche be- rufliche Zukunft geben. Das eBook greift alle wichti- gen Themen rund um die Niederlassung aus verschie- denen Perspektiven auf. Auf 76 Seiten werden hier jungen Zahnärztinnen und Zahnärzten Inspirationen und Denkanstöße für den gelungenen Start in die zahnärztliche Existenz geboten. Finanzierung, Steu- ern oder Versicherungen sind in dentalSUCCESS genauso ein Thema wie Erfahrungsberichte von Pra- xisinhabern. Der Gedanke an die erste eigene Praxis nimmt dabei greifbare Formen an, und das in dem auf die Generation Copy & Paste zugeschnittenen Format des eBooks. In Zusammenarbeit mit Spezialisten aus verschiedenen Bereichen ist ein umfangreicher Rat- geber entstanden, der regelmäßig aktualisiert und erweitert wird. Unter Facebook und Twitter könnt ihr in direkten Kontakt mit dentalSUCCESS treten. Alle Fans und Follower erfahren als erste relevante Neuigkeiten rund um die Existenzgründung für Zahnärzte! Wer lieber analog statt virtuell blättert, kann bei der OEMUS MEDIA AG eine Printversion von dental - SUCCESS bestellen. (kj) O] 99
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR W er in der Dentalbranche fündig werden will, ist auf Deutschlands größtem dentalen Nachrichtenportal www.zwp- online.info genau richtig. Hier findet man in nur ein paar Klicks sofort die gesuchte Information und umfassende Übersichten. Ganz egal, ob Fachartikel, Videobeiträge, Bildergalerien, Verbände, Firmen und deren Produkte oder auch die wichtigsten Veranstaltungen – auf ZWP online ist alles bereits übersichtlich gelistet und kann mit nur wenigen Klicks gefunden werden. Mehr als 33.000 Empfänger erhalten daneben jede Wo- che per Newsletter die ak- tuellsten Informationen aus Zahnmedizin, Wissenschaft, Fortbildung, Event, Berufspolitik und Wirtschaft. Darüber hinaus gibt es weitere Newsletter für Zahnmedizinische Fachangestellte, Zahntechni- ker, Kieferorthopäden, Studenten und Assistenten und seit Januar Spezialistennewsletter für die einzelnen Teildisziplinen der Zahnmedizin. Junge Zahnmedizin auf ZWP online Im letzten Jahr fiel auf dem Portal der Startschuss für die eigens für Studenten und Assistenten eingerichtete Rubrik „Junge Zahnmedizin“. Neben informativen News aus Zahnmedizin und Bran- che, Tipps und Tricks zur Niederlassung sowie ersten Schritten im Studium informiert die neue Rubrik im wöchentlichen Turnus zudem über zukünftige Events und Fortbildungsangebote. 100 Mehr als 20.000 Bilder und 700 Videos aus der Zahnmedizin Auch hier verfügt ZWP online über eine spezielle Plattform – das Mediacenter. Täglich kommen neue Videos und Bildergalerien hinzu – seien es Veranstaltungsimpressionen oder zahnmedi- zinische Fachbeiträge, die das nötige Know-how und einen Eindruck aus dem klinischen Praxisall- tag vermitteln. Auch für unterwegs Dank einer modernen Mobileversion haben alle Smartphone-User die Möglichkeit, zu jeder Zeit und an jedem Ort aktuellste Informationen rund um den Dentalmarkt abzurufen. Dafür einfach die Seite aufrufen und sie als Lesezei- chen auf dem Homebildschirm abspeichern – fertig! Zudem verfügt ZWP online seit Anfang des Jahres über eine eigene App, die im Google Play Store oder App Store downloadbar ist.
STUDIUM UND MEHR studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Mit E-Papern und eBooks im Trend der Zeit Mit nur wenigen Klicks sind sämtliche Publika- tionen der OEMUS MEDIA AG auf ZWP online zu finden und stehen kostenfrei zur Verfügung. Es gibt sowohl eine Volltextsuche als auch die Möglichkeit, sich die Artikel als PDF innerhalb des E-Papers herunterzuladen und natürlich auch bequem auszudrucken. Fortbildungen spielen eine wesentliche Rolle. Auf ZWP online findet sich zu diesem Thema nicht nur eine um- fassende, sich ständig weiterentwickelnde Da- tenbank der Aus- und Weiterbildungsangebote. Bei vielen dieser Einträge kann das Programm- heft als E-Paper angeschaut oder als PDF her- untergeladen werden. Zusätzlich werden in der Library des Portals eBooks zu den verschiedensten Spezialgebieten der Zahnmedizin sowie zum Thema Wirtschaft und Recht angeboten. Diese themenspezifi- schen eBooks können ganz einfach online und inter aktiv mit dem gewohnten Lesekomfort ge- nutzt werden. Mit einem einfachen Klick kann man überall auf der Welt und zu jeder Zeit sein „digitales Buch“ lesen. Das Original-Layout der renommierten OEMUS MEDIA –Publikationen sowie eine realistische Blätterfunktion sorgen für ein natürliches Leseverhalten. Falls der Leser die eBooks doch lieber als Printausgabe haben möchte, gibt es auch die Möglichkeit, einen ge- bundenen Farbdruck des gewünschten eBooks zu bestellen. Fachinformationen auf einen Klick Die Rubrik „ZWP Thema“ ermöglicht einen schnel- len Zugriff auf Fachinformationen zu einem Spe- cial-Thema. Monatlich rückt das „ZWP Thema“ ein neues Gebiet der Zahnmedizin in den Fokus. Neben zahlreichen News, Videobeiträgen und diversen Bildergalerien werden dem Leser ge- bündelt fachübergreifend wissenschaftliche Informationen in Form von Fach- bzw. Anwen- derberichten sowie Marktübersichten und Pro- duktinformationen schnell abrufbar zur Verfü- gung gestellt. Alles schnell im Blick mit QR-Codes Im Zentrum des Portalkonzeptes steht die konsequente Verknüpfung von On- und Offline-Medien. Da- hingehend hat die OEMUS MEDIA AG wieder einen weiteren Schritt in Richtung „Innovationsführer“ ge- wagt und in sämtlichen Publikatio- nen die QR-Codes eingeführt. Sie er- möglichen einen noch schnelleren Zugriff auf mediale Zusatzinforma- tionen im World Wide Web und enthalten weiterführende Informa- tionen in Form von Webadressen, Videos oder Bildergalerien. Download ZWP online App App Store Download ZWP online App Android – Play Store ZWP online im Social Web Wer dem größten dentalen Nachrichtenportal bei Twitter, Facebook, Google+ & Co. folgt, bleibt immer auf dem Laufenden. Unter twitter.com/ ZWPonline oder auch http://www.zwponline.info/ googleplus können aktuelle ZWP online-Meldun- gen bequem nachgelesen werden. Auch bei Face- book werden tägliche News von ZWP online gepos- tet und können unter facebook.com/ZWPonline verfolgt werden. 101
studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIUM UND MEHR STARTSEITE NEWS VERANSTALTUNGEN FORTBILDUNGEN Mehr praktisches Wissen IN DER IMPLANTOLOGIE Die Implantologie ist ein fester Bestandteil der Zahnmedizin geworden. Schon heute können Zahnärzte ihren Beruf ohne fundierte Kennt- nisse in diesem Bereich nicht mehr ausüben. Deshalb wollen sich immer mehr Studierende schon während ihres Studiums einen umfassenden Einblick in die Im- plantologie verschaffen. Jedoch können viele Lehr- pläne zurzeit das Fach nicht entsprechend umsetzen. Die Deutsche Gesellschaft für Orale Implantologie (DGOI) ist eine implantologische Fachgesellschaft, die spezielle Kurskonzepte für die angehenden Zahnme- diziner entwickelt hat. Unter dem Titel „Implantologie für Studierende“ (IfS) veranstaltet die DGOI zweitägige Kurse am Chiemsee. Hier gewinnen die Teilnehmer in einer entspannten Atmosphäre und mit viel Spaß ei- nen ersten Einblick in die Implantologie. Am Ende des Kurses erhalten die Studierenden ein Zertifikat, das im Falle einer späteren Teilnahme am Curriculum Implan- tologie „8+1“ der DGOI anerkannt wird. „Wir wollen die jungen Kolleginnen und Kollegen für die Implantologie motivieren, sodass sie nach der Ap- probation das Thema mit einer strukturierten curricu- laren Fortbildung bei den wissenschaftlichen Gesell- schaften oder Zahnärztekammern weiter vertiefen Links: Prof. Dr. Georg-H. Nentwig, Fortbildungsreferent der DGOI, leitet auch die Abteilung Implantologie für Studierende (IFS) der Fach- gesellschaft. | Rechts: Neben den einführenden Vorträgen kamen die Workshops bei den Teilnehmern sehr gut an. 00 102
STUDIUM UND MEHR studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 STUDIENGRUPPEN TAGUNGEN STUDIERENDE PARTNER Mehr als 70 Studierende besuchten 2012 den DGOI-Kurs im Sporthotel Achental in Grassau. und schließlich zur Praxisreife führen“, so der Fortbil- dungsreferent der DGOI, Prof. Dr. Georg-H. Nentwig, Frankfurt am Main. Er leitet auch die Abteilung IfS und hat das Kursprogramm konzipiert. Die Studierenden erhalten grundlegendes Wissen in der gebietsbezoge- nen Anatomie wie Physiologie, über die verschiedenen Implantatsysteme, die chirurgische wie prothetische Planung und verschiedene chirurgische Techniken. Einer der beiden Tage steht ganz im Zeichen der prak- tischen Übungen an Tierpräparaten. Bisher haben mehr als 200 Studierende aus ganz Deutschland diesen Kurs besucht. Sie bewerten das Implantologie-Wochenende sehr positiv. Die Vorträge und Themen kommen bei ihnen besonders gut an, weil sie für Einsteiger leicht verständlich sind. Auch der praktische Teil mit den Übungen am Phantom und den Tierpräparaten macht den Studierenden viel Spaß. Während des Bayerischen Abends mit zünftigem Span- ferkelbüfett finden sich schnell Kontakte zu Kommilito- nen anderer Universitäten und zu den Referenten. Der nächste Kurs: 26. und 27. Juli 2014 Sporthotel Achental Grassau/Chiemgau In der güns - tigen Kurspau- schale sind bereits Essen, Getränke und die Abendveranstaltung im Sporthotel Achental enthalten. Wer sich nach diesem Wochenende intensiver mit der Implantologie ausein- andersetzen möchte, findet bei der DGOI weiterfüh- rende Fortbildungsmöglichkeiten. Die Mitgliedschaft in der Fachgesellschaft ist für Studierende kostenfrei. WEITERE INFORMATIONEN DGOI Büro, Frau Claudia Hesse Bruchsaler Straße 8, 76703 Kraichtal Tel.: 07251 618996-16 Fax: 07251 618996-26 E-Mail: hesse@dgoi.info www.dgoi.info 00 103
Universitätenverzeichnis Aachen Universität RWTH Aachen Universitätsklinikum Adresse Pauwelsstraße 30 52074 Aachen Tel.: 0241 800 oder Tel.: 0241 8084444 E-Mail: info@ukaachen.de Studienbeginn WS Zulassungszahlen 58 Studiengebühren keine Quelle www.rwth-aachen.de www.asta.rwth-aachen.de www.zvs.de Erstsemesterveranstaltung am 1. Tag des Wintersemesters Dekanat Dekan Univ.-Prof. Dr. rer. nat. Stefan Uhlig Pauwelsstraße 30 52074 Aachen Tel.: 0241 8089165 E-Mail: dekanat@ukaachen.de Mo, Di: 08.00–16.00 Uhr Mi–Fr: 08.00–15.30 Uhr Studienberatung Zentrale Studienberatung Templergraben 83/Ecke Pontstraße Parterre/1. Etage Tel.: 0241 80940-49, -50, -51 E-Mail: zsb@zhv.rwth-aachen.de Mo: 9.30–12.30 Uhr und 15.00–17.00 Uhr, Di, Do, Fr: 09.30–12.30 Uhr, Mi: 15.00–17 .00 Uhr Fachschaft Neues Klinikum Fachschaft Zahnmedizin Pauwelsstraße 30 · Aufzug C2 · 5. Etage · Flur 24 · Raum 4 104 52074 Aachen Tel.: 0241 8089184 E-Mail: fs-zahnmedizin@ukaachen.de BAföG-Amt Studentenwerk Aachen Peterstraße 44-46 52072 Aachen Tel.: 0241 8093200 E-Mail: bafoeg@studentenwerk-aachen.de AStA/Studierendenrat Peterstraße 44–46 52072 Aachen Tel.: 0241 8093792 Mo– Fr: 10.00–14.00 Uhr Mensa · Mensa I · Turmstraße 3 · 52072 Aachen Mo–Do: 11.30–14.15 Uhr · Fr: 11.30–14.00 Uhr · Mensa II/ Vegetaria · Turmstraße 3 · 52072 Aachen Mo–Do: 11.30–14.15 Uhr · Fr: 11.30–14.00 Uhr · Mensa III · Bayernallee 9 · 52066 Aachen Mo–Do: 11.30–14.15 Uhr, Fr: 11.30–14.00 Uhr Berlin Universität Uni Berlin Charité Adresse Charité Centrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Aßmannshauser Straße 4–6 14197 Berlin Tel.: 030 45050 Studienbeginn WS und SS Zulassungszahlen 40 Studiengebühren keine Quelle www.charite.de, www.zvs.de Dekanat Dekanin Prof. Dr. Annette Grüters-Kieslich Charité – Universitätsmedizin Berlin
Universitätenverzeichnis Charitéplatz 1 · 10117 Berlin Tel.: 030 450570252 E-Mail: v-dekan@charite.de Fachschaft Charité Centrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Aßmannshauser Straße 4–6 14197 Berlin Tel.: 030 84456203 E-Mail: info@svzm.de www.svzm.de BAföG-Amt Studentenwerk Berlin als Amt für Ausbildungsförderung Behrenstraße 40/41 10117 Berlin Tel.: 030 9393970 Di: 10.00–12.00 Uhr und 13.30–15.30 Uhr Do: 13.00–16.00 Uhr Bonn Universität Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn Adresse Regina-Pacis-Weg 3 53113 Bonn Studienbeginn WS Zulassungszahlen 68 Studiengebühren keine Quelle www.uni-bonn.de www.zvs.de Dekanat Dekan Prof. Dr. Max P. Baur Sigmund-Freud-Straße 25 Haus 372 (Venusberg) 53105 Bonn Tel.: 0228 28719200 Mo, Di, Fr: 9.00–12.00 Uhr Mi: 13.00–14.30 Uhr Studiendekanatsreferentin Anke Stümpfig E-Mail: anke.stuempfig@ukb.uni-bonn.de Studienberatung Zentrale Studienberatung Poppelsdorfer Allee 49 53115 Bonn Tel.: 0228 737080 E-Mail: zsb@uni-bonn.de Mo–Do: 09.30–12.00 Uhr Mo, Di: 13.30–15.00 Uhr Do: 13.30–18.00 Uhr Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin Welschnonnenstraße 17 53111 Bonn Tel.: 0228 2872487 E-Mail: fszmed@uni-bonn.de BAföG-Amt Nassestraße 11 53113 Bonn Tel.: 0228 737175 E-Mail: bafoeg@studentenwerk-bonn.de Mo-Fr: 10.00–13.00 Uhr AStA/Studierendenrat Nassestraße 11 53113 Bonn Tel.: 0228 7370-30,-36 E-Mail: info@asta-bonn.de Mo–Do: 12.00–14.00 Uhr Fr: 12.00–13.35 Uhr Mensa · Mensa Nassestraße 11 · 53113 Bonn Mo–Do: 11.30–14.30 Uhr und 17.30–19.30 Uhr Fr: 11.30–14.00 Uhr und 17.30–19.30 Uhr, Sa: 12.00–13.45 Uhr · Mensa Poppelsdorf · Endenicher Allee 19 · 53115 Bonn Mo–Do: 11.30–14.30 Uhr, Fr: 11.30–14.00 Uhr · mensa römer-castell (mrc) · Römerstraße 164 · 53117 Bonn Mo–Do: 11.30–14.15 Uhr, Fr: 11.30–14.00 Uhr · Mensa St. Augustin · Grantham-Allee 20 · 53757 St. Augustin · Mo-Do: 11.30–14.30 Uhr, Fr: 11.30–14.00 Uhr 105
Universitätenverzeichnis Dresden Universität Technische Universität Dresden Adresse Mommsenstraße 9 01062 Dresden Tel.: 0351 463-0 01062 Dresden Tel.: 0351 463320-42, -43 E-Mail: stura@stura.tu-dresden.de Mo: 12.00–16.00 Uhr Di: 09.00–11.30 Uhr und 12–18 Uhr Do: 9–11.30 Uhr und 12.00–16.00 Uhr Fr: 9.00–11.30 Uhr und 12.00–13.00 Uhr Mensa E-Mail: infostelle@mailbox.tu-dresden.de · Mensa Bergstraße 51 · 01069 Dresden Studienbeginn WS Zulassungszahlen 50 Studiengebühren keine Quelle www.tu-dresden.de www.zvs.de Studienberatung Zentrale Studienberatung Mommsenstraße 7 01062 Dresden Tel.: 0351 463-36063 E-Mail: studienberatung@tu-dresden.de Die: 9.00–18.00 Uhr Do: 10.00–16.00 Uhr Fr: 9.00–12.00 Uhr Fachschaft Medizin/Zahnmedizin der TU Dresden Blasewitzer Straße 86 · (KKD-Haus 10) 01307 Dresden Raum 3.422 BAföG-Amt Studentenwerk Dresden Mo-Fr: 10.30–15.00 Uhr · Mensa Mommsenstraße 13 · 01069 Dresden Mo-Fr: 10.45–15.00 Uhr · Mensa Reichenbachstraße 1 · 01069 Dresden Mo–Do: 10.45–15Uhr, Fr: 10.45–14.00 Uhr Düsseldorf Universität Heinrich Heine Universität Düsseldorf Adresse Universitätsstraße 1 40225 Düsseldorf Tel.: 0211 81-00 Studienbeginn WS Zulassungszahlen 54 Studiengebühren keine Quelle www.uni-duesseldorf.de www.zvs.de Dekanat Dekan Univ.-Prof. Dr. Joachim Windolf Hauptabteilungsleiter: Dr. Manfred Krebs Moorenstraße 5 · Gebäude 11.72 · Raum 10 Fritz-Löffler-Straße 18 01069 Dresden Tel.: 0351 4697-526 E-Mail: bafoeg@studentenwerk-dresden.de AStA/Studierendenrat Studentenrat TU Dresden 40225 Düsseldorf Tel.: 0211 8104602 E-Mail: med.dekanat@uni-duesseldorf.de Studienberatung Zentrale Studienberatung Universitätsstraße 1 · Gebäude 16.11 TU-Kerngelände · Haus der Jugend · Baracke 1 40225 Düsseldorf 106
Universitätenverzeichnis E-Mail: studierendenservice@uni-duesseldorf.de Di-Fr: 8.00–18.00 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung · Pflichtlehrveranstaltung – kann zweimal wiederholt werden · vor Teilnahme am 3. Prüfungsversuch kann die Pflichtlehr - veranstaltung einmal wiederholt werden · ist auch der 3. Prüfungsversuch nicht erfolgreich, kann die Prüfung noch zweimal wiederholt werden · Klinische Kurse (Praxis) – max. 4 Wiederholungen zulässig Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin Moorenstraße 5 40225 Düsseldorf · Raum 2 (Alte Kieferklinik) Tel.: 0211 8117066 BAföG-Amt Studentenwerk Düsseldorf Universitätsstraße 1 40225 Düsseldorf Tel.: 0211 8113381 E-Mail: bafoegamt@studentenwerk-duesseldorf.de AStA/Studierendenrat Universitätsstraße 1 · Gebäude 25.23 (U1) 40225 Düsseldorf Tel.: 0211 8113281 Mo –Fr: 10.15–14.00 Uhr Mensa · Universitätsmensa · Universitätsstraße 1 · Gebäude 21.11 40225 Düsseldorf · Mo–Fr: 11.30–15.00 Uhr · Essenausgabe Süd · Universitätsstraße 1 · Gebäude 21.11 40225 Düsseldorf · Mo– Fr: 11.30–14:15 Uhr · Restaurant · Universitätsstraße 1 · Gebäude 25.22 40225 Düsseldorf · Mo–Fr: 11.30–14.15 Uhr Erlangen-Nürnberg Universität Friedrich-Alexander-Universität Adresse Schlossplatz 4 91054 Erlangen Tel.: 09131 85-0 E-Mail: web-redaktion@zuv.uni-erlangen.de Studienbeginn WS und SS Zulassungszahlen 49 Studiengebühren 500 € Quelle www.uni-erlangen.de www.zvs.de Dekanat Prof. Dr. med. Dr. hc. Jürgen Schüttler Östliche Stadtmauer 30a · 2. Obergeschoss 91054 Erlangen Tel.: 09131 85-22262 E-Mail: dekanat@med.uni-erlangen.de Studienberatung Informations- und Beratungszentrum für Studien gestaltung & Career Service (IZB) Schlossplatz 4 91023 Erlangen Tel.: 09131 85-23333, -24444 E-Mail: ibz@zuv.uni-erlangen.de Mo–Fr: 08.30–12.00 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung · naturwissenschaftliche Vorprüfung · bei Nichtbestehen nehmen Studenten als „Wiederholer“ an der Klausur des darauffolgenden Semesters teil ( Klausur kann höchstens zweimal in aufeinanderfolgenden Semestern wiederholt werden) · zahnärztliche Vorprüfung/klinische Prüfung kann im Zeitraum von 6 Monaten wiederholt werden per Antrag an das Prüfungsamt Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin Glückstraße 11 91054 Erlangen Tel.: 0176 30490145 www.stu-dent.de 107
Universitätenverzeichnis BAföG-Amt Amt für Ausbildungsförderung Hofmannstraße 27 91052 Erlangen Tel.: 09131 8917-0 Mo, Do: 08.30–12.00 Uhr und 13.00-16.00 Uhr Die, Fr: 8.30–12.00 Uhr AStA/Studierendenrat Klinikum der J. W. Goethe-Universität · Haus 1 Theodor-Stern-Kai 7 60590 Frankfurt am Main Tel.: 069 6301-6010 oder -5682 E-Mail: Dekan@kgu.de Studienberatung Studien-Service-Center Bockenheimer Landstraße 133 Asta Hochschule Nürnberg · Liebigstraße 6 · 1. Stock (über) 60325 Frankfurt am Main 90489 Nürnberg Tel.: 069 7987980 Tel.: 0911 5880-4600 E-Mail: ssc@uni-frankfurt.de E-Mail: asta@ohm-hochschule.de Mo, Mi: 14:30–17.00 Uhr Mo–Fr: 13.15 –15.00 Uhr Mensa · Mensa Langemarckplatz 4 · 91054 Erlangen Mo–Do: 11.30–14.45 Uhr, Fr: 11.30–14.00 Uhr Di, Do: 9:30–12.00 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung · Südmensa · Erwin-Rommel-Straße 60 · 91058 Erlangen · nicht bestandene Erfolgskontrolle kann vor dem nächsten Mo–Do: 11.15–14.15 Uhr, Fr: 11.15–14.00 Uhr Kurs zweimal (theoretische Prüfung), bzw. einmal (prakti- · Mensa Insel Schütt · Andreij-Sacharow-Platz 1 sche Prüfung) wiederholt werden 90403 Nürnberg · Mo–Fr: 11.30–14.00 Uhr · Wiederholungen nicht bestanden – einmalige Wiederho - Frankfurt am Main Universität lung der Unterrichtseinheit möglich Fachschaft Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main Frankfurt am Main · Fachschaft Zahnmedizin Adresse Senckenberganlage 31 60325 Frankfurt am Main Tel.: 069 798-0 E-Mail: praesident@uni-frankfurt.de Studienbeginn WS Zulassungszahlen 96 Studiengebühren keine Quelle www.uni-frankfurt.de www.zvs.de Dekanat Dekan Prof. Dr. Josef M. Pfeilschifter Dekanat des Fachbereichs Medizin 108 Theodor-Stern-Kai 7 · Raum 024 60596 Frankfurt am Main Tel.: 069 6301-6704 E-Mail: info@stud-dents.de BAföG-Amt Studentenwerk Frankfurt am Main Amt für Ausbildungsförderung Bockenheimer Landstraße 133 60325 Frankfurt am Main E-Mail: info@studentenwerkfrankfurt.de AStA/Studierendenrat ASTA-Geschäftsstelle · Studierendenhaus/EG Mertonstraße 26–28 60325 Frankfurt am Main Tel.: 069 798231-80, -81, -82 oder 069 777575 E-Mail: info@asta-frankfurt.de Mo, Di, Do: 09.30–13.00 Uhr und 13.30–15.00 Uhr,
Universitätenverzeichnis Fr: 09.30–13.00 Uhr Mensa E-Mail: martina.feldmeier@uniklinik-freiburg.de Sprechzeiten Bender & Feldmaier: Mo–Fr: 10.00–12.00 Uhr Mensen – Johann Wolfgang Goethe-Universität · Mensa Casino · Campus Westend Mo–Do: 14.00–15.00 Uhr Studienberatung Grüneburgplatz 1 · 60323 Frankfurt am Main Service Center Studium – Zentrale Studienberatung Mo–Fr: 11.30 Uhr–15.00 Uhr · Mensa Anbei Casino · Grüneburgplatz 1 Mo-Fr: 11:30–15.00 Uhr Freiburg im Breisgau Universität Albert-Ludwigs-Universität Freiburg Adresse Fahnenbergplatz 79085 Freiburg im Breisgau Tel.: 0761 203-0 E-Mail: info@uni-freiburg.de Studienbeginn WS und SS Zulassungszahlen 42 Studiengebühren keine Quelle www.uni-freiburg.de www.hochschulSTART.de Dekanat Sedanstraße 6 2.Obergeschoss 79098 Freiburg im Breisgau Tel.: 0761 203-4246 E-Mail: studienberatung@service.uni-freiburg.de Mo–Do: 09.00–16.30 Uhr, Fr: 9.00–12.00 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung · Ermöglichung der jeweils einmaligen Wiederholung sämtlicher Kurse/Praktika bei nicht erfolgreichem Abschluss · Anspruch auf 2. Wiederholungsmöglichkeit besteht grund- sätzlich nicht, 2. Wiederholung kann jedoch vom Leiter der Lehrveranstaltung gestattet werden (soweit noch Kursus-/ Praktikumsplätze frei sind) · weitere Wiederholungen sind unzulässig Fachschaft Verein der Studierenden der Zahnmedizin in Freiburg e.V. (VSZF) Universitätsklinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Hugstetter Straße 55 79106 Freiburg im Breisgau Tel.: 0761 270-4835 E-Mail: zmk-fachschaft@uniklinik-freiburg.de Studiendekan Prof. Dr. Dr. h.c. J. R. Strub BAföG-Amt Universitätsklinikum Freiburg Klinik für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Hugstetter Str. 55 79106 Freiburg im Breisgau Sprechzeit: Do vormittags Tel.: 0761 270-4921 E-Mail: martina.feldmeier@uniklinik-freiburg.de Studenten- und Prüfungssekretariat Vorklinischer Studienabschnitt: Sandra Bender Tel.: 0761 270-4796 E-Mail: sandra.bender@uniklinik-freiburg.de Klinischer Studienabschnitt: Martina Feldmeier Tel.: 0761 270-4921 Studentenwerk Freiburg Schreiberstraße 12–16 79098 Freiburg im Breisgau Tel.: 0761 2101-200 E-Mail: heinemann@studentenwerk.uni-freiburg.de Di: 09.00–12.00 Uhr Do: 13.30–16.00 Uhr AStA/Studierendenrat AStA Uni Freiburg Belfortstraße 24 79098 Freiburg im Breisgau Tel.: 0761 203-2032 E-Mail: info@asta.uni-freiburg.de 109
Universitätenverzeichnis Mensa Tel.: 0641 9916223 · Mensa Rempartstraße 18 · 79098 Freiburg im Breisgau E-Mail: zsb@uni-giessen.de Mittag Mo– Fr: 11.30–14.00 Uhr, Sa: 11.30–13.30 Uhr Mo, Fr: 09.00–12.00 Uhr Abend Mo–Fr: 17.30–19.30 Uhr · Mensa Institutsviertel Di, Do: 15.00–17.00 Uhr Studienordnung Stefan-Meier-Straße 28 · 79104 Freiburg im Breisgau Studienordnung Zahnheilkunde Mo–Fr: 11.30–14.00 Uhr · Mensa Littenweiler Kunzenweg 29 · 79117 Freiburg im Breisgau Mo–Fr: 11.30–14.00 Uhr Pastabuffet bis 14.45 Uhr Gießen Universität Justus-Liebig-Universität Gießen Adresse Ludwigstraße 23 35390 Gießen Tel.: 0641 990 E-Mail: praesident@admin.uni-giessen.de Studienbeginn WS und SS Zulassungszahlen 32 Studiengebühren keine Quelle www.uni-giessen.de www.zvs.de Dekanat Dekanat FB 11 Prof. Dr. Trinad Chakraborty Rudolf-Buchheim-Straße 6 35394 Gießen Tel.: 0641 9948000 Fachschaft Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Fachschaft Zahnmedizin Schlangenzahl 14 35392 Gießen Tel.: 0176 96687213 E-Mail: info@zahnmedizin-gießen.de Di: ab 19.00 Uhr BAföG-Amt Studentenwerk Gießen Otto-Behaghel-Straße 23 35394 Gießen Tel.: 0641 400080 im Semester: AstA der FH Gießen-Friedberg Wiesenstraße 10 35390 Gießen Mo-Do: 9.00–15.00 Uhr Fr: 9.00–14.30 Uhr AStA/Studierendenrat AStA der JLU Gießen Jürgen-Dietz-Haus Otto-Behaghel-Straße 25d 35394 Gießen Tel.: 0641 9914800 und 9914794 E-Mail: asta@uni-giessen.de Mo–Do: 11.00–14.00 Uhr Fr: 11.00–13.00 Uhr Di: 18.00 Uhr öffentliche AStA-Sitzung Mensa · Neue Mensa E-Mail: dekan@dekanat.med.uni-giessen.de Otto-Behaghel-Straße 27 · 35394 Gießen Studienberatung Erwin-Stein-Gebäude Goethestraße 58 35359 Gießen 1. Stock 110 Mo–Fr: 11.30–14.00 Uhr · Mensa Otto-Eger-Heim Leihgesterner Weg 16 · 35394 Gießen Mo–Do: 11.30–14.30 Uhr, Fr: 11.30–14.00 Uhr
Universitätenverzeichnis Göttingen Universität Platz der Göttinger Sieben 4 37073 Göttingen Tel.: 0551 395101 Georg-August-Universität Göttingen E-Mail: bafoeg@studentenwerk-goettingen.de Adresse Wilhelmsplatz 1 37073 Göttingen Tel.: 0551 390 AStA/Studierendenrat Goßlerstraße 16a 37073 Göttingen Tel.: 0551 394564 E-Mail: internet.redaktion@zvw.uni-goettingen.de E-Mail: info@asta.uni-goettingen.de Studienbeginn WS und SS Zulassungszahlen 44 Studiengebühren 700 € (Einschreibe-/Studiengebühren) Quelle www.uni-goettingen.de www.zvs.de Dekanat Prof. Dr. Michael P. Schön von-Siebold-Str. 3 37075 Göttingen Tel.: 0551 39-9902 Mo–Fr: 10.15–13.00 Uhr Mensa · Zentralmensa Platz der Göttinger Sieben 4 · 37073 Göttingen Mo–Fr: 11.30–14.15 Uhr, Sa: 11.30–14.00 Uhr · Zentralmensa Mo–Do: 11.30–20.00 Uhr, Fr: 11.30–18.00 Uhr, Sa: 11.45–14.30 Uhr · Mensa am Turm Goßlerstraße 12b · 37073 Göttingen Mo–Fr: 11.30–14.15 Uhr Greifswald Universität E-Mail: dekanat@med.uni-goettingen.de Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald Studienberatung Zentrale Studienberatung · Wilhelmsplatz 2 37073 Göttingen Adresse Domstraße 11 17487 Greifswald Kontakt über Studienzentrale: Tel.: 0551 39113 Tel.: 03834 861150 E-Mail: infoline-studium@uni-goettingen.de E-Mail: pressestelle@uni-greifswald.de Studienordnung vorhanden Kurswiederholung Studienbeginn WS Zulassungszahlen · Theoretische Prüfung einmalige Wiederholung möglich 49 · Praktische Prüfung kann zweimal wiederholt werden Studiengebühren Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin Robert-Koch-Straße 40 37075 Göttingen Tel.: 0551 398347 E-Mail: info@zahni-goettingen.de BAföG-Amt Studentenwerk Göttingen keine Quelle www.uni-greifswald.de www.zvs.de Bewerbungsfrist höheres Fachsemester geht über das Studierendendekanat Dekanat Dekan Prof. Dr. med. Rainer Rettig 111
Universitätenverzeichnis Institut für Physiologie Greifswalder Str. 11c 17495 Karlsburg Tel.: 03834 86-19300 E-Mail: rettig@uni-greifswald.de Studienberatung Zentrale Studienberatung Rubenowstraße 2 17487 Greifswald Tel.: 03834 861293 Halle (Saale) Universität Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Adresse Universitätsplatz 10 06108 Halle (Saale) Tel.: 0345 5520 Studienbeginn WS E-Mail: zsb@uni-greifswald.de Zulassungszahlen Mo–Fr: 09.00–11.30 Uhr Di: 13.00–16.00 Uhr Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin Rotgerberstraße 8–10 17489 Greifswald Tel.: 03834 867198 E-Mail: fachschaft.zahnmedizin@uni-greifswald.de BAföG-Amt Studentenwerk Greifswald · Amt für Ausbildungsförderung Am Schießwall 1–4 40 Studiengebühren 500 € bei Studium über die Regelstudienzeit/ Zweitstudium Quelle www.uni-halle.de www.zvs.de Studienberatung Allgemeine Studienberatung Universitätplatz 11 (Löwengebäude) 17489 Greifswald 06099 Halle (Saale) Tel.: 03834 861740 E-Mail: bafoeg@studentenwerk-greifswald.de Mo–Do: 10.30–12.00 Uhr Di: 13.30–16.00 Uhr AStA/Studierendenrat Friedrich-Löffler-Straße 28 · 1. OG 17489 Greifswald Tel.: 03834 8617-50, -51 E-Mail: vorsitz@asta-greifswald.de Mensa · Mensa am Wall Tel.: 0345 5521308 E-Mail: ssc@uni-halle.de Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin Große Steinstraße 19 06112 Halle (Saale) Tel.: 0345 5571203 E-Mail: interessenvertretung@zahnmedizin-halle.de BAföG-Amt Ausbildungsförderung Wolfgang-Langenbeck-Straße 5 Am Schießwall 1–4 · 17489 Greifswald 06120 Halle (Saale) Mo–Fr: 11.00–14.00 Uhr · Mensa Campus Beitz-Platz Tel.: 0345 6847113 E-Mail: bafoeg@studentenwerk-halle.de Fleischmannstraße 8 · 17489 Greifswald Mo, Mit, Do: 9.00–15.00 Uhr Mo–Fr: 11.00–14.00 Uhr 112 Di: 9.00–18.00 Uhr Fr: 9.00–13.00 Uhr AStA/Studierendenrat Studierendenrat
Universitätenverzeichnis Universitätsplatz 7 06099 Halle (Saale) Tel.: 0345 5521411 E-Mail: stura@uni-halle.de Mensa · Mensa Brandbergweg 23 Mo–Fr: 11.30–13.00 Uhr · Mensa Burg · Seebener Straße 1 Mo-Mi: 9.00–15.00 Uhr, Do: 10.00–18.00 Uhr Fr. 9.00–13.00 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung · Bestehen der Praktika/Kurse ist Voraussetzung für die Zu - lassung zur Abschlussprüfung des Kurses/Praktikums · Genügt ein Studierender diesen Leistungsanforderungen Mo–Do: 09.30–14.15 Uhr, Fr: 09.30–13.45 Uhr nicht, hat er den Kurs/das Praktikum im darauffolgenden · Mensa Harz · Harz 42 EG+OG: Mo–Fr: 11.15–14.00 Uhr Hamburg Universität Universität Hamburg Adresse Edmund-Siemers-Allee 1 20146 Hamburg Tel.: 040 428380 E-Mail: online-dienste@uni-hamburg.de Studienbeginn WS Zulassungszahlen 80 Studiengebühren 375 €pro Semester Quelle www.uni-hamburg.de www.zvs.de Dekanat Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus Martinistraße 52 20146 Hamburg Tel.: 040 741052003 · N55 E-Mail: dekan@uke.uni-hamburg.de Studienberatung Zentrale Studienberatung Alsterstraße 1 20146 Hamburg Tel.: 040 42838-7181 E-Mail: fsr@uke.uni-hamburg.de Semester zu wiederholen – weitere Wiederholungsmög lich - keit des Kurses ist nur in besonderen Härtefällen möglich – über eine solche 2. Wiederholung entscheidet die Kursleitung · Theoretische Abschlussprüfungen von Kursen/Praktika dürfen 2 wiederholt werden Fachschaft Zurzeit besteht keine offizielle Fachschaft in Hamburg (steht vor einer Neugründung) Fachschaft Zahnmedizin Martinistraße 52 20246 Hamburg Tel.: 040 473520 E-Mail: fachschaft@zm-hamburg.de BAföG-Amt Amt für Ausbildungsförderung Frau Prof. Rune Studentenwerk Hamburg Grindelallee 9 20146 Hamburg Tel.: 040 419020 Di, Do: 10.30–12.30 Uhr und 14.00–17.00 Uhr E-Mail: bafoeg@studierendenwerk-hamburg.de AStA/Studierendenrat AStA Uni-Hamburg Von-Melle-Park 5/EG 20146 Hamburg Tel.: 040 450204-0 E-Mail: bafoeg@studierendenwerk-hamburg.de Mo, Do: 8.00–16.00 Uhr Die: 10.00–16.00 Uhr Fr: 8.00–12.30 Uhr Mensa · Mensa Harburg · Denickestraße 22 · 21073 Hamburg Mo–Fr: 07.45–18.00 Uhr 113
Universitätenverzeichnis · Mensa Campus · Von-Melle-Park 5 · 20146 Hamburg Mo–Do: 10.00–16.00 Uhr, Fr: 10.00–15.30 Uhr 30167 Hannover Tel.: 0511 7688126 · Mensa City Nord · Hebebrandstraße 1 · 22297 Hamburg E-Mail: bafoeg.hannover@sw-h.niedersachsen.de Mo–Fr: 08.00–14.30 Uhr Hannover Universität Mo, Mit, Fr: 10.00–20.00 Uhr Die: 13.00–17.00 Uhr AStA/Studierendenrat Carl-Neuberg Straße 1 · OE 9542 30623 Hannover MHH Medizinische Hochschule Hannover Tel.: 0511 5325414 Adresse Carl-Neuberg-Straße 1 30625 Hannover Tel.: 0511 5320 E-Mail: pressestellemh-hannover.de Studienbeginn WS Zulassungszahlen 78 Studiengebühren E-Mail: info@mhh-asta.de Mensa · Hauptmensa · Callinstraße 23 30167 Hannover Mo–Fr: 10.30–14.15 Uhr Sa, So, Feiertag: 12.00–14.00 Uhr Heidelberg Universität Studiengebühren für Module und Masterarbeit Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg pro Leistungspunkt 50 € insgesamt 4.500 € Quelle www.mh-hannover.de www.zvs.de Dekanat Studiendekan für Zahnheilkunde: Prof. Dr. Ingo Just OE 5340 · Carl-Neuberg-Straße 1 30625 Hannover Tel.: 0511 5324804 E-Mail: Tschernitschek.Harald@MH-Hannover.de Fachschaft Fachgruppe Zahnmedizin Hannover Zahnklinik der MHH · OE 9545 Carl-Neuberg-Straße 1 30625 Hannover Tel.: 0511 532-5403 E-Mail: DirkRust@aol.com BAföG-Amt Studentenwerk Hannover · BAföG-Abteilung Callinstraße 30a 114 Adresse Grabengasse 1 69117 Heidelberg Tel.: 06221 540 E-Mail: www.redaktion@rektorat.uni-heidelberg.de Studienbeginn WS Zulassungszahlen 81 Studiengebühren keine Quelle www.uni-heidelberg.de www.zvs.de Dekanat Prof. Dr. Christopher Lux Im Neuenheimer Feld 672 69120 Heidelberg E-Mail: dekanat@med.uni-heidelberg.de Studienberatung Seminarstraße 2 69117 Heidelberg
Universitätenverzeichnis Tel.: 06221 545454 E-Mail: studium@uni-heidelberg.de Mo–Do: 9.00–16.00 Uhr, Fr: 9.00–13.00 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung · mündliche/schriftliche Prüfungen können einschließlich Wiederholungsmöglichkeiten jeweils insgesamt nur drei- mal innerhalb von 18 Monaten abgelegt werden · bei Nichtbestehen ist der Studierende bis Ende des Semesters exmatrikuliert · Verlängerung der Frist durch Studiendekan möglich Fachschaft Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Studierende der Zahnheilkunde (S.D.Z.) e.V. Im Neuenheimer Feld 400 69120 Heidelberg Tel.: 06221 546304 E-Mail: Webmaster@zahnmedizin-heidelberg.de BAföG-Amt Amt für Ausbildungsförderung des Studentenwerks Heidelberg Marstallhof 1 69117 Heidelberg Tel.: 06221 545404 Mi: 12.30–15.30 Uhr, Fr: 09.00–12.00 Uhr AStA/Studierendenrat Zentrales Fachschaftenbüro (ZFB) Albert-Ueberle-Straße 3–5 69120 Heidelberg Tel.: 06221 545404 E-Mail: foe@stw.uni-heidelberg.de Mensa · zeughaus-Buffet im Marstall Marstallhof 3 · 69117 Heidelberg Mo–Sa: 11.15–22.00 Uhr · Triplex-Mensa am Uniplatz Universitätsplatz 14 (Grabengasse) · 69117 Heidelberg Mo–Fr: 11.00–14.00 Uhr · Zentralmensa (INF 304) Im Neuenheimer Feld 304 · 69120 Heidelberg Mo–Fr: 11.15–14.00 Uhr Jena Universität Friedrich-Schiller-Universität Jena Adresse PF 07737 Jena Tel.: 03641 9300 E-Mail: rektor@uni-jena.de Studienbeginn WS Zulassungszahlen 57 Studiengebühren 500 € Langzeitstudiengebühren Quelle www.uni-jena.de www.zvs.de Dekanat Priv.-Doz. Dr. Michael Eiselt Geschäftsführer des Dekanats Institut für Medizinische Psychologie Bachstraße 18 07740 Jena Tel.: 03641 933143 E-Mail: Michael.Eiselt@med.uni-jena.de Studienberatung Zentralen Studienberatung Universitätshauptgebäude Tel.: 03641 931111 E-Mail: studium@uni-jena.de Uni Jena · Studierenden-Service-Zentrum Fürstenstraße 1 · 07743 Jena Studienordnung vorhanden Kurswiederholung · Seminare, Kurse, praktische Übungen, Demonstrationen können nur einmal wiederholt werden · Leistungskontrollen können innerhalb eines Zeitraums von 12 Monaten nach Abschluss der jeweiligen Lehrveranstaltungen zweimal wiederholt werden Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin 115
Universitätenverzeichnis Bachstraße 18 07740 Jena Tel.: 03641 934072 www.zvs.de Dekanat Personaldezernat E-Mail: fachschaft.zahnmedizin@med.uni-jena.de Prof. Dr. Stefan Schreiber · App. 2126 BAföG-Amt Christian-Albrechts-Platz 4 Amt für Ausbildungsförderung (BAföG) 24118 Kiel Am Planetarium 4 07743 Jena Tel.: 03641 930570 E-Mail: f@stw.uni-jena.de Mo–Do: 09.00–16.00 Uhr, Fr: 09.00–14.00 Uhr AStA/Studierendenrat Studierendenrat Jena Carl-Zeiss-Straße 3 07737 Jena Tel.: 03641 930990 E-Mail: stura@stura.uni-jena.de Mensa · Mensa Ernst-Abbe-Platz Krautgasse 8 · 07743 Jena Mo–Fr: 08.00–20.00 Uhr · Mensa Fachhochschule Tel.: 0431 880-2126 E-Mail: dekanat@med.uni-kiel.de Studienberatung Zentrale Studienberatung Christian-Albrechts-Platz 5 24118 Kiel Tel.: 0431 8807440 E-Mail: zsb@uv.uni-kiel.de Mo, Mit: 09.00–11.30 Uhr und 14.00–16.00 Uhr Do: 9.00–11.30 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung · Prüfungen zu Leistungsnachweisen können dreimal wiederholt werden · bei abschließenden Pflichtlehrveranstaltungen muss Carl-Zeiss-Promenade 6 · 07745 Jena Leistungsnachweis vor Vorlesungsbeginn des darauffol- Mo–Fr: 7.00–15.00 Uhr Kiel Universität Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Adresse Christian-Albrechts-Platz 4 24118 Kiel Tel.: 0431 88000 E-Mail: mail@uni-kiel.de Studienbeginn WS Zulassungszahlen 65 Studiengebühren keine Quelle www.uni-kiel.de 116 genden Semesters erbracht sein Fachschaft Christian-Albrechts-Universität Fachschaft Zahnmedizin Arnold-Heller Straße 16 24105 Kiel Tel.: 0431 5972902 E-Mail: fszm_kiel@googlegroups.com BAföG-Amt CAU zu Kiel · Studentenhaus Westring 385 24118 Kiel Tel.: 0431 8816-168, -206 E-Mail: gs.kiel@studentenwerk-s-h.de Di: 13.00–16.30 Uhr Do: 09.00–12.30 Uhr AStA/Studierendenrat Westring 385 24118 Kiel
Universitätenverzeichnis Tel.: 0431 880-26 47, -17 20 E-Mail: info@asta.uni-kiel.de Mo–Fr: 10.30–14.00 Uhr Mensa · Mensa 1 · Westring 385 · 24118 Kiel Mo–Fr: 11.15–14.00 Uhr · Mensa 2 · Leibnizstraße 14 · 24118 Kiel Mo–Fr: 11.30–14.00 Uhr Studienordnung vorhanden Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin Zentrum für Zahn-, Mund- & Kieferheilkunde Kerpener Straße 32 50931 Köln Tel.: 0221 411216 · Mensa in der Seeburg · Düsternbrooker Weg 2 · 24106 Kiel E-Mail: info@fs-zahnmedizin-koeln.de Mo–Fr: 11.30–14.00 Uhr Köln Universität Universität zu Köln Adresse Albertus-Magnus-Platz 50923 Köln Tel.: 0221 4700 E-Mail: pressestelle@uni-koeln.de Studienbeginn WS Zulassungszahlen 66 Studiengebühren keine Quelle www.uni-koeln.de www.zvs.de Dekanat Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Thomas Krieg Robert-Koch-Straße 10 Gebäude 55 50931 Köln Studienberatung Zentrale Studienberatung Hauptgebäude Albertus-Magnus-Platz Bauteil 2 · Hochparterre 50923 Köln Tel.: 0221 4701021, -3789 E-Mail: ZSB@verw.uni-koeln.de Mo, Di, Do: 09.30–11.30 Uhr BAföG-Amt Studentenwerk Köln Amt für Ausbildungsförderung Servicehaus · Universitätsstraße 16 50674 Köln Tel.: 0221 94265-0 E-Mail: bafoeg@kstw.de Di, Do: 9.00–12.30 Uhr AStA/Studierendenrat AStA der Universität zu Köln Universitätsstraße 16 · 50937 Köln Tel.: 0221 4702993 Mensa · UniMensa Zülpicher Straße 70 · 50937 Köln Mo–Fr: 11.30–14.15 Uhr und 17.30–21.00 Uhr · Mensa SpoHo Carl-Diem-Weg 2 · 50933 Köln Mo–Do: 11.15–14.30 Uhr, Fr: 11.30–14.15 Uhr · Mensa Robert-Koch-Straße 10 · 50931 Köln Mo–Fr: 11.30–14.15 Uhr Leipzig Universität Universität Leipzig Adresse Ritterstraße 26 04109 Leipzig Tel.: 0341 97108 E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@uni-leipzig.de Studienbeginn WS 117
Universitätenverzeichnis Zulassungszahlen 51 Studiengebühren Erststudium keine Studiengebühren Quelle www.uni-leipzig.de www.zvs.de Dekanat Medizinische Fakultät Direktor Prof. Dr. Joachim Thiery Liebigstraße 27 04103 Leipzig Tel.: 0341 9715930 Studienberatung Zentrale Studienberatung Goethestraße 6 · Erdgeschoss 04109 Leipzig Tel.: 0341 9732044 E-Mail: zsb@uni-leipzig.de Clearing und Einzelberatung (keine Voranmeldung erforderlich) Mo, Mi, Fr: 8.00–9.00 Uhr Mo, Mi: 15.00–16.00 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung 04109 Leipzig Tel.: 0341 96595 E-Mail: pampel@studentenwerk-leipzig.de Di: 13.00–17.00 Uhr, Do: 09.00–11.00 Uhr AStA/Studierendenrat StudentInnenRat der Universität Leipzig Universitätsstraße 1 04109 Leipzig Tel.: 0341 9737850 E-Mail: gf@stura.uni-leipzig.de Mensa · Mensa am Park Universitätsstraße 5 · 04109 Leipzig Mo–Do: 10.45–14.15 Uhr, Fr, Sa: 11.00–14.00 Uhr Mainz Universität Johannes Gutenberg-Universität Mainz Adresse Campus Mainz · Saarstraße 21 55128 Mainz Tel.: 06131 390 E-Mail: presse@verwaltung.uni-mainz.de Studienbeginn WS und SS · Mündliche/schriftliche Leistungskontrollen können ein- Zulassungszahlen schließlich Wiederholungsmöglichkeit dreimal innerhalb von 49 12 Monaten nach Praktikums-/Kursende abgelegt werden Studiengebühren · Kurse Technische Propädeutik, Phantomkurs I, 650 € unter bestimmten Voraussetzungen Phantomkurs II können bei nicht ausreichenden Quelle Kursleistungen maximal je zweimal neu belegt/wiederholt www.uni-mainz.de werden Fachschaft UniDens e.V. Nürnberger Straße 57 04103 Leipzig Tel.: 0341 9721022 E-Mail: fs@unidens.de BAföG-Amt www.zvs.de Dekanat Dekan des Fachbereiches Medizin Univ.-Prof. Dr. Dr. R. Urban Obere Zahlbacher Straße 63 55131 Mainz Tel.: 06131 179720 E-Mail: dekan@dekanat-med.klinik.uni-mainz.de Amt für Ausbildungsförderung Goethestraße 6 Studienberatung Studierenden Service Center 118
Universitätenverzeichnis Forum universitatis · Eingang 1, 1. OG Johann-Joachim-Becker-Weg 4 55099 Mainz Tel.: 06131 3922122 E-Mail: zsb@uni-mainz.de Mo–Do: 09.00–16.00 Uhr Fr: 09.00–13.00 Uhr Fachschaft Zulassungszahlen 30 Studiengebühren keine Quelle www.uni-marburg.de, www.zvs.de Bewerbungsfrist höheres Fachsemester unterschiedlich; es sind aber nicht zu jedem Semester Fachschaft Zahnmedizin Vorklinik · Zimmer 00–412 Plätze frei Becherweg 13 55128 Mainz Studienberatung Zentrale Allgemeine Studienberatung Tel.: 06131 3923390 Biegenstraße 10 BAföG-Amt 35037 Marburg Förderungsabteilung – Amt für Ausbildungsförderung Tel.: 06421 2822222 Saarstraße 21 · Forum 6 · 2. Stock E-Mail: ZAS@verwaltung.uni-marburg.de 55122 Mainz Tel.: 06131 3923129 E-Mail: bafoeg@uni-mainz.de Mo, Mit: 9.00–15.30 Uhr Di, Do, Fr: 9.00–12.00 Uhr AStA/Studierendenrat Allgemeiner Studierendenausschuss Staudingerweg 21 55128 Mainz Tel.: 06131 3924801 E-Mail: info@asta.uni-mainz.de Mensa Zentralmensa Mainz Mo–Fr: 11.30–14.20 Uhr Sa: 11.30–13.15 Uhr Marburg Universität Philipps-Universität Marburg Adresse Biegenstraße 10 35037 Marburg Tel.: 06421 2820 Mo: 09.30–12.30 Uhr Mi: 14.00–17.00 Uhr Do: 14.00–17.00 Uhr Fr: 09.30–12.30 Uhr Fachschaft Medizinisches Zentrum für ZMK Fachschaft Zahnmedizin Georg-Voigt-Straße 3 35039 Marburg Tel.: 06421 64118 E-Mail: info@zahni-net.de BAföG-Amt Studentenwerk Marburg BAföG Amt Erlenring 5 35037 Marburg Tel.: 06421 2960 E-Mail: bafoeg@studentenwerk-marburg.de Mo,Mit: 12.00–15.30 Uhr, Fr: 11.00–13.00 Uhr AStA/Studierendenrat Erlenring 5 35037 Marburg Tel.: 06421 17030 E-Mail: vorstand@asta-marburg.de Mo–Fr: 11.00 Uhr und 13.30 Uhr E-Mail: info@uni-marburg.de Mensa Studienbeginn WS und SS · Mensa Erlenring Ebene 3 · Mo–Fr: 11.30–14.15 Uhr, Fr: 11.30–14 Uhr 119
Universitätenverzeichnis · Mensa Lahnberge Fachschaft Mo–Do: 11.30–14.15 Uhr, Fr: 11.30–14.00 Uhr Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten München Universität Fachschaft Zahnmedizin Goethestraße 70 80336 München Tel.: 089 54487843 Ludwig-Maximilians-Universität München E-Mail: fachschaft@dent.med.uni-muenchen.de Adresse Geschwister-Scholl-Platz 1 80539 München Tel.: 089 21800 Studienbeginn WS und SS Zulassungszahlen 62 Studiengebühren 500 € pro Semester Quelle www.uni-muenchen.de www.zvs.de Erstsemesterveranstaltung 1 bis 2 Wochen vor Semesterbeginn Dekanat BAföG-Amt Studentenwerk München Amt für Ausbildungsförderung Leopoldstraße 15 · 2. Stock 80802 München Tel.: 089 381961 E-Mail: muenchen@bafoeg-bayern.de Mo, Fr: 10.00–12.00 Uhr Mo, Mi: 13.00–16.00 Uhr AStA/Studierendenrat Leopoldstraße 15 80802 München Tel.: 089 21802072, -73 E-Mail: info@stuve.uni-muenchen.de Mensa · Hauptmensa Studiendekan – Studienberatung Medizin: Leopoldstraße 13a · 80802 München Prof. Dr. Dr. h. c. Maximilian Reiser · FACR · FRCR Mo–Do: 11.00–14.30 Uhr, Fr: 11.00–14.00 Uhr Bavariaring 19 80336 München Studienberatung Ludwig-Maximilians-Universität München Zentrale Studienberatung Ludwigstraße 27/I.Zi. G118 · Mensa im Altstadtklinikum Schillerstraße 47 · 80336 München Mo–Do: 11.00–14.15 Uhr, Fr: 11.00–14.00 Uhr Münster 80539 München Universität Tel.: 089 218023-45, -50 Mo–Fr: 09.00–12.00 Uhr Die, Do: 13.00–16.00 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung Westfälische Wilhelms-Universität Münster Adresse Schlossplatz 2 48149 Münster Tel.: 0251 830 E-Mail: verwaltung@uni-muenster.de · theoretische Lehrveranstaltungen können zweimal wieder- Studienbeginn holt werden WS und SS · in der Praxis kann vom Kursleiter ein Nachholtermin ange- Zulassungszahlen boten werden 60 120
Universitätenverzeichnis Studiengebühren keine Quelle www.uni-muenster.de www.zvs.de AStA/Studierendenrat AStA-Sozialberatung Schlossplatz 1 48149 Münster Tel.: 0251 8322280 Bewerbungsfrist höheres Fachsemester E-Mail: asta@uni-muenster.de in den letzten Semestern wurden nur wenige Plätze Mensa vergeben Dekanat · Mensa am Aasee Bismarckallee 11 · 48151 Münster Univ.-Prof. Dr. med. Wilhelm Schmitz Mo–Fr: 07.00–15.00 Uhr und 17.30–22.00 Uhr Domagkstraße 3 48149 Münster Tel.: 0251 8355491 E-Mail: dekanmed@uni-muenster.de Studienberatung Zentrale Studienberatung (ZSB) Schlossplatz 5 48149 Münster Tel.: 0251 8322357 E-Mail: zsb@uni-muenster.de Sa: 11.00–15.00 Uhr · Mensa am Ring Domagkstraße 61 · 48149 Münster Mo–Fr: 09.00–18.00 Uhr Regensburg Universität Universität Regensburg Adresse Mo–Do: 10.00–12.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr Universitätsstraße 31 Fr: 10.00–12.00 Uhr Studienordnung Studienordnung Medizin Fachschaft Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Fachschaft Zahnmedizin Waldeyerstraße 30 48149 Münster Tel.: 0251 8347149 E-Mail: zmkfs@uni-muenster.de BAföG-Amt Studentenwerk Münster Amt für Ausbildungsförderung Schlossplatz 1 Bismarckallee 11 48151 Münster Tel.: 0251 837-9539 E-Mail: bafoeg@studentenwerk-muenster.de Mo–Mi: 10.00–12.00 Uhr Do: 13.00–15.30 Uhr Fr: 10.00–12.00 Uhr 93053 Regensburg Tel.: 0941 9430 E-Mail: registratur@verwaltung.uni-regensburg.de Studienbeginn WS und SS Zulassungszahlen 46 und 41 Studiengebühren 500 € Quelle www.uni-regensburg.de www.zvs.de Erstsemesterveranstaltung eine Woche vor Semesterbeginn Studienberatung Studentenhaus Zi. 2.24 Albertus-Magnus-Straße 4 93053 Regensburg Tel.: 0941 9432220 -2219 E-Mail: studienberatung@uni-regensburg.de Sekretariat Mo–Do: 08.00–12.00 Uhr und 13.00–16.00 Uhr 121
Universitätenverzeichnis Fr: 08.00–12.00 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung 18051 Rostock Tel.: 0381 490-0 E-Mail: pressestelle@uni-rostock.de Studienbeginn · Studierende, die den Nachweis der regelmäßigen/erfolg - WS reichen Teilnahme nicht erbracht haben – einmal Wieder - Zulassungszahlen ho lung möglich 25 · theoretische Prüfung der Naturwissenschaftlichen Fakultät, Studiengebühren Biologie und Vorklinik Medizin kann innerhalb von 4 Monaten viermal wiederholt werden, 4. Wiederholung keine Quelle muss bis spätestens zum Beginn der Vorlesungszeit des www.uni-rostock.de 7. Semesters erfolgt sein Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin Franz-Josef-Strauß-Allee 11 93042 Regensburg Tel.: 0941 9446147 www.zvs.de Bewerbungsfrist höheres Fachsemester bei der Klinikleitung (Sekretariat) nachfragen Direktbewerbung zum ersten Semester bei der Klinikleitung (Sekretariat) nachfragen Erstsemesterveranstaltung E-Mail: mail@fs-zahnmedizin.de eine Woche vor Semesterbeginn bzw. in der 1. Woche BAföG-Amt Dekanat Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz Dekan Prof. Dr. med. Emil Christian Reisinger Albertus-Magnus-Straße 4 93053 Regensburg Tel.: 0941 943-2209 AStA/Studierendenrat Universitätsstraße 31 93040 Regensburg Studentenhaus · 1. Stock · Zimmer 1.26 Tel.: 0941 9432243 E-Mail: info@asta-regensburg.de täglich 08.30–12.30 Uhr Mensa · UNI Mensa Mo–Fr: 11.15–13.45 Uhr · FH Mensa Mo–Fr: 11.30–13.45 Uhr Rostock Universität Universität Rostock Adresse Universitätsplatz 1 122 Ernst-Heydemann-Straße 8 18057 Rostock Tel.: 0381 4945021 E-Mail: studiendekanat@med.uni-rostock.de Di: 09.00–16.00 Uhr Do: 09.00–16.00 Uhr Studienberatung Allgemeine Studienberatung Parkstraße 6 18055 Rostock Tel.: 0381 4981253 E-Mail: studienberatung@uni-rostock.de Fachschaft Strempelstraße 13 18057 Rostock Tel.: 0381 4946542 (10.00–12.30 Uhr) BAföG-Amt Abteilung Ausbildungsförderung Sekretariat Frau Katrin Storm St.-Georg-Straße 104–107 18055 Rostock Tel.: 0381 4592851
Universitätenverzeichnis E-Mail: katrin.storm@studentenwerk-rostock.de Di: 09.00–12.00 Uhr und 14.00–17.00 Uhr Do: 09.00–12.00 Uhr und 14.00–16.00 Uhr AStA/Studierendenrat AStA/StuRa Universität Rostock Parkstraße 6 18057 Rostock Tel.: 0381 4985601 E-Mail: buero.asta@uni-rostock.de Mo: 10.00–16.00 Uhr Di: 13.00–19.00 Uhr Mi: 10.00–16.00 Uhr Do: 11.00–17.00 Uhr Mensa · Cafeteria Ulmenstraße 69 Haus 1 · 18057 Rostock Mo–Do: 08.00–15.30 Uhr, Fr: 08.00–14.00 Uhr · Campus Mensa Wismar Philipp-Müller-Straße 14a · 23966 Wismar Mo–Do: 08.00–15.00 Uhr, Fr: 08.00–14.30 Uhr · Mensa St.-Georg-Straße 104–107 · 18055 Rostocktock Saarland Universität Universität des Saarlandes Adresse Postfach 151150 66041 Saarbrücken Tel.: 0681 3020 E-Mail: postzentrale@univw.uni-saarland.de Studienbeginn WS Zulassungszahlen 26 Studiengebühren keine Quelle www.uni-saarland.de www.zvs.de Dekanat Dekan Univ.-Prof. Dr. med. Michael D. Menger Gebäude 15 66421 Homburg Tel.: 06841 1626000 E-Mail: studiendekanat@uniklinikum-saarland.de Fr: 13.00–15.00 Uhr Studienberatung Campus Center · Gebäude A4 4 · PF 151150 66041 Saarbrücken Tel.: 0681 3023513 E-Mail: studienberatung@uni-saarland.de Studienordnung vorhanden Kurswiederholung · praktische Übungen einmalige Wiederholung möglich (Wiederholung innerhalb von 4 Semestern) · Prüfungswiederholung ist auch außerhalb des Studienplanes möglich · Ausnahmen sind von Seiten der Bereichsräte möglich Fachschaft Klinik und Poliklinik für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten Fachschaft Zahnmedizin Unibaugelände 74 66424 Homburg BAföG-Amt Universitätsgelände · Gebäude D4 1 Tel.: 0681 3024990 E-Mail: bafoeg-amt@studentenwerk-saarland.de Mo–Do: 08.00–12.30 Uhr und 13.30–16.00 Uhr Fr: 08.00–12.30 Uhr AStA/Studierendenrat der Universität des Saarlandes Im Stadtwald Gebäude A5.2 66123 Saarbrücken Tel.: 0681 3022900 E-Mail: sekretariat@asta.uni-saarland.de Mo–Mi: 09.00–17.00 Uhr Do,Fr: 9.00–15.00 Uhr Mensa · Mensa Homburg: Mittag in der Vorlesungszeit: Mo–Fr: 11.30–14.00 Uhr in der vorlesungsfreien Zeit: Mo–Fr: 11.30–13.30 Uhr 123
Universitätenverzeichnis Abend in der Vorlesungszeit: Mo–Do: 16.45–19.00 Uhr Fax: 07071 7501159 · Mensa Saarbrücken: in der Vorlesungszeit: E-Mail: bafoeg@sw-tuebingen-hohenheim.de Mo–Do: 11.15–14.00 Uhr, Fr: 11.15–13.45 Uhr AStA/Studierendenrat Tübingen Universität Eberhard Karls Universität Tübingen Adresse Geschwister-Scholl-Platz 72074 Tübingen Tel.: 07071 290 E-Mail: info@uni-tuebingen.de Studienbeginn WS und SS Zulassungszahlen 32 Studiengebühren keine Quelle www.uni-tuebingen.de www.zvs.de Studienberatung Wilhelmstraße 30 72074 Tübingen Tel.: 07071 2977999 E-Mail: info@asta.uni-tuebingen.de Mensa · Mensa Morgenstelle Mo–Fr: 11.30–14.00 Uhr · Mensa Wilhelmstraße Mo–Fr: 11.30–14.00 Uhr, Mo-Do: 18.00–19.00 Uhr Abend Semester: 18.00–20.15 Uhr Ferien: 18.00–19.30 Uhr · Mensa Reutlingen Mo–Fr: 11.30–13.45 Uhr Ulm Universität Universität Ulm Adresse 89069 Ulm Zentrale Studienberatung · Wilhelmstraße 11 · 2.OG. Tel.: 0731 50-10 72074 Tübingen E-Mail: info-fszm@uni-ulm.de Tel.: 07071 2972555 E-Mail: zsb@uni-tuebingen.de Mo, Mit: 15.00–17.00 Uhr und Di, Do, Fr: 09.00–11.30 Uhr Studienordnung vorhanden Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin Osianderstraße 2–8 72076 Tübingen Tel.: 07071 2974657 Studienbeginn WS und SS Zulassungszahlen 27 Studiengebühren keine Quelle www.uni-ulm.de www.zvs.de Bewerbungsfrist höheres Fachsemester WS: 15. Juli E-Mail: fachschaft@zahnmedizin.uni-tuebingen.de Erstsemesterveranstaltung BAföG-Amt Amt für Ausbildungsförderung Karlstraße 11 72072 Tübingen Tel.: 07071 750110 124 in der Woche vor Semesterbeginn Studienberatung Zentrale Studienberatung · Frau Westhauser Albert-Einstein-Allee 5 89081 Ulm
Universitätenverzeichnis Tel.: 0731 5022054 E-Mail: zentralestudienberatung@uni-ulm.de Mo–Fr: 09.00–11.30 Uhr Studienordnung vorhanden Kurswiederholung Witten-Herdecke Universität Universität Witten/Herdecke Adresse Alfred-Herrhausen-Straße 50 · Scheinpflichtige Lehrveranstaltungen können nur einmal 58448 Witten wiederholt werden Tel.: 02302 9260 · schriftlichen Antrag auf 2. Wiederholungsmöglichkeit, E-Mail: public@uni-wh.de wenn infolge einer außergewöhnlichen Behinderung ein Studienbeginn besonderer Härtefall vorliegt Fachschaft Fachschaft Zahnmedizin Albert-Einstein-Allee 11 89069 Ulm Tel.: 0731 5022339 E-Mail: info-fszm@uni-ulm.de BAföG-Amt Studentenwerk Ulm · BaföG-Beratung Karlstraße 36 89081 Ulm WS Zulassungszahlen 40 Studiengebühren Studienbeiträge Zahnmedizin 800 Euro pro Monat Quelle www.uni-wh.de www.zvs.de Dekanat Prof. Dr. Stefan Wirth Alfred-Herrhausen-Straße 50 E-Mail: bafoeg@studentenwerk.uni-ulm.de 58448 Witten Mo: 13.00–15.00 Uhr Mi: 13.00–16.00 Uhr Fr: 10.00–12.00 Uhr AStA/Studierendenrat StuVe Uni Ulm c/o AStA Uni Ulm Albert-Einstein-Allee 11 · O.E. M25/2302 89069 Ulm Tel.: 0731 5022401 Tel.: 02302 926-714 E-Mail: stefan.wirth@uni-wh.de Departement für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Prof. Dr. Stefan Zimmer Alfred-Herrhausen-Straße 44 58448 Witten Tel.: 02302 926660 E-Mail: stefan.zimmer@uni-wh.de E-Mail: stuve.oeffentlichkeitsarbeit@uni-ulm.de Fachschaft Mo: 08.00–10.00 Uhr Di: 9.00–11.00 Uhr Mi: 10.00–11.00 Uhr Do: 8.00–10.00 Uhr Fr: 8.00–10.00 Uhr Mensa · Mensa I, Festpunkt O 25 Fachschaft Zahnmedizin Alfred-Herrhausen-Straße 50 58448 Witten Tel.: 02302 926839 E-Mail: fachschaft-zahnmedizin@uni-wh.de BAföG-Amt Hochschulwerk Witten/Herdecke e.V. Mo–Do: 11.30–13.45 Uhr, Fr: 11.30–13.30 Uhr Alfred-Herrhausen-Straße 50 58455 Witten Tel.: 02302 926840 E-Mail: hsw@uni-wh.de 125
Universitätenverzeichnis Tel.: 0931 201720 E-Mail: s86210@stud-mail.uni-wuerzburg.de BAföG-Amt Studentenwerk Würzburg Am Studentenhaus 97072 Würzburg Tel.: 0931 80050 E-Mail: wuerzburg@bafoeg-bayern.de Mo–Fr: 09.00–13.00 Uhr (Di+Do nur Zimmer 104) AStA/Studierendenrat Studierendenvertretung Mensagebäude am Hubland Zi. 111 · 97074 Würzburg Tel.: 0931 8885819 E-Mail: sprecherrat@mail.uni-wuerzburg.de Mo–Do: 10.00–14.00 Uhr Fr: 10.00–13.00 Uhr Mensa · Mensa Aschaffenburg – ehemalige „Jäger-Kaserne“ Mo–Fr: 11.00–14.00 Uhr · Mensa Austraße Bamberg · Austraße 37 · 96047 Bamberg Mo–Fr: 11.30–14.00 Uhr · Mensa Feldkirchenstraße Bamberg Feldkirchenstraße 21 · 96052 Bamberg Mo–Do: 11.30–14.30 Uhr, Fr: 11.30–14.00 Uhr Würzburg Universität Julius-Maximilians-Universität Adresse Sanderring 2 97070 Würzburg Tel.: 0931 310 Studienbeginn WS und SS Zulassungszahlen 59 Studiengebühren 500 € Quelle www.uni-wuerzburg.de www.zvs.de Dekanat Studiendekanat der Medizinischen Fakultät Studiendekan Prof. Dr. M. Frosch Josef-Schneider-Straße 2 Bau D7 · 97080 Würzburg Tel.: 0931 20153856 E-Mail: Borde_C@klinik.uni-wuerzburg.de Studienberatung Zentrale Studienberatung Ottostraße 16 97070 Würzburg Tel.: 0931 312914 E-Mail: studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de Mo–Fr: 08.00–12.00 Uhr Mi: 14.00–16.00 Uhr Studienordnung vorläufige Teilstudienordnung Zahnmedizin Kurswiederholung betreffende Lehrveranstaltung kann einmal wiederholt werden Fachschaft Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde Fachschaft Zahnmedizin Pleicherwall 2 97070 Würzburg 126
PRAXISGRÜNDUNG? WIR MACHEN TRÄUME WAHR. Sie wollen sich erfolgreich niederlassen? Dann brauchen Sie einen Partner, der Ihnen alles bietet. Henry Schein unterstützt Sie als Full-Service-Anbieter in allen praxisrelevanten Fragen. Besuchen Sie uns einfach in einem unserer Dentalen Informations Centren (DIC) in Ihrer Nähe. www.henryschein-dental.de existenzgruendung@henryschein.de
Abformmaterialien Abformmaterialien Materialien zur Abformung im Mund. Unter - schei dung in starre und elastische Abform materia lien. Abrasion Abnutzung von Zahn - hartsubs tanz durch Reibung i.d.R. mit körperfremden Materialien (z.B.: Putz körper in Zahnpasta). Adhäsive Haftende Substanz (ei- gentliche Haft ver mittler) zum Be - festigen der Fül lung im Zahn. Alveolarknochen Kieferknochen Amalgam Legierung mehrerer Metalle (i.d.R. Queck silber). Auf - grund des Queck silbers werden nur noch Silberamal game bei Fül - lungen verwendet. Antagonist Gegenzahn. Der Zahn, auf den ein Zahn beim Kiefer - schluss in Gegen kiefer beißt. Apex (Wurzel-)Spitze, Kuppe aqui gleich, auf gleicher Höhe Attrition Abnutzung von Zahn - hartsubstanz durch körpereigene Ma teri a lien, also i.d.R. durch den An tagonisten. Aufbissschiene Herausnehmbare Kunst stoff schie ne (Okklu sions - schie ne/Stabilisierungsschiene) versehen mit Einbissen für obere/ untere Zahnrei hen zur Neu ein stel - lung des Kiefers. Verwen dung bei Zahnfehlstellung. bukkal Zur Wange hin gerichtet. CAD/CAM Computer Aided Design („rech nerunterstützter Entwurf“)/ Com puter Ai ded Manufactoring („rech ner un terstützte Fertigung“) – System zur Planung, Mo dellie - 128 GLOSSAR Foramen (apikale) Öffnung des Wurzelkanals an der Wur zel spitze, durch die Blut-/Lymph gefäße und Nerven eintreten. Füllungsmaterialien Mischungen zur Herstellung von Füllungen. Un - terscheidung zwischen plastischen (Amalgam) und starren (Kera mik- Inlays) Füllungs ma teria lien. Gingiva Der Teil der Mundschleim - haut (Mu ko sa), der dem Kiefer - damm (Alveo lar fortsatz) fest (un- verschieblich) aufliegt. Gingivaextension Verfahren zur Neubildung von keratinisiertem (verhorntem) Zahn fleisch und Ver - hinderung von Schädigungen der Knochenhaut der Alveole nach Zahnfleisch rückgang und künstli- chem Zahn ersatz. Gingivarezession Entzündungs - freier Zahnfleisch rück gang/Zahn - fleischschwund. Gingivitis Oberflächliche Entzün - dung des Zahnflei sches, die im chronischen Fall zu Parodontose führt. Glasionomerzement (Wurzel-) Füllungs-/Unter fül lungs materi - a lien Guttapercha Produkt, das als ther- moplastisches Abformmaterial oder provisorisches Verschluss - ma terial verwendet wird. Hartmetallfräser Rotierende Ins - tru mente mit glättender Schneid - wirkung und definierter Spann - größe beim Abtrag zur Bear bei - tung von Metall oder Kunststoff. rung und Aus füh rung von festsit- zendem Zahner satz. Chelatbildner Eigene organische Verbindung (wie Ionen-/Liganden - bindung), die mit Me tallen stabile ring - förmige Kom plexe (Chelate) bilden. Craniomandibuläre Dysfunktion Schmerzhafte und nicht schmerz- hafte Funktionsstörungen der Mus - kel- und Kiefergelenkfunktion, Abk.: CMD. Distal Von der Zahnbogenmitte ab- gewandt. distobukkal Von der Zahnbogen - mitte abgewandt und wangen- wärts gerichtet. divergierend In verschiedene Rich - tungen strebend. Erosion (Zahnmedizin) Zahn hart - substanzverlust durch Ein wirken von Flüssigkeiten/Säu ren bzw. Ga - sen und Schleifkör pern in Zahn - pas ten. Extraktion Verfahren zur mechani- schen Ent fernung eines nicht er- haltungswürdigen Zahnes. exzessive Präparation Ausge - dehn te Präparation. Fissuren Täler des Schmelzes auf der Kau fläche der Seitenzähne. Fluoridierung Zuführung von Flu - oriden auf systematische (Koch - salz) und lokale (Na trium fluorid in Zahn pasten) Wei se zur Prophylaxe von Karies. Foetor ex ore Schlechter Mund - ge ruch als Folge von Erkrankun gen (z.B. Diabetes) und bak terieller Zerset z ungs pro zesse.
GLOSSAR Ramifikation koronal Zur Zahnkrone hin gerich- tet. labial Die Lippe (Labium) betref- Parodontalsonde Graduiertes Ins- trument zur Messung der Sondie - rungstiefe/Taschentiefe. fend, der Lippe zugewandt. Parodontitis Entzündliche Erkran- Kontamination Verschmutzung/ Verunreinigung durch Mikro orga - nis men oder chemische Stoffe. OPMI Operationsmikroskop orthoradial senkrecht palatinal Zum Gaumen hin liegend. Indikation Grund zur Durchführung einer ärztlichen Maßnahme, nach Abschätzen von Nutzen/Risiken. Infra unter kariöse Läsionen Durch Karies entstandener Defekt. Kavität Der zur Aufnahme einer Fül lung präparierte Defekt nach Entfer nen kariöser Zahnhart subs - tanz. Kavitätenboden Zur Pulpa hinge- richtete Grenzfläche einer okklu- salen Kavität. K-Feile Feilengrundtyp: Instrument zur Wur zelkanalauf be reit ung mit spiralförmigen Schnei den (An - stiegs win kel von 45°) mit einer drehenden/schabenden Hand ha - bung. Kofferdam Spanngummi aus elas- tischem Plas tik/Latex, der zur Ab - schirmung des behandelten Zah - nes vom restlichen Mundraum oder vom Speichel dient. Ver wen - dung insbesondere bei Wur zel - kanalbehandlungen und beim Ein - setzen von Füllungen. Komposite Zahnfarbenes (i.d.R. lichthärtendes) Füllungsmaterial aus einer Kunst stoffmatrix. konisch kegelförmig Konkrement Zahnstein. Dunkle, fest haftende ver kalkte Abla gerung auf der Wur zeloberfläche, entstan - den durch Mi neralisation von Plaque. lateral seitlich LeCron-Instrument Modellier- ins trument mit geriffeltem Griff so- wie einem lanzett- und einem löf- felförmigen Arbeitsende. mesial Der Mittellinie des Kiefers zugewandt. Mesialbiss Fehlstellung des Kie- fers, bei der der Oberkiefer hinter dem Unterkiefer liegt (Unterbiss). mesiobukkal Zur Mittellinie (me- sial) und wangenwärts (bukkal) ge- richtet. mesopalatinal Zur Mittellinie (me- sial) und zum Gau men hin (palati- nal) orientiert. Molaren Mahlzähne des mensch- lichen Ober- und Unterkiefers mit den größten Kauflächen. Morphologie Lehre der Struktur/ Form der Orga nismen. Grundlage der Systematik/Evolutionslehre. Obliteration Hartsubstanzbildung mit Einengung des Pulpalumens infolge eines Trau mas. Okklusalfläche Kaufläche. Teil des Zahnes, der zur Zerkleinerung der Nahrung dient. Okklusion Verschluss der norma- len Schluss bissstellung der Zähne. Bezeichnet jeden Kontakt der Zähne des Ober-/Unterkiefers. kung der Zahn fleischtaschen. Parodontose Degenerativer Pro- zess der Zahn bett erkrankung. Perforation Durchlöcherung/ Durch bohrung Prämolaren Zähne zwischen Eck- zahn und den Molaren (in der Zäh - lung der 4. und 5. Zahn). Zwei höck - rige Oberfläche mit i.d.R. ein bis zwei Wurzeln. Professionelle Zahnreinigung Mechanische Entfernung bzw. Rei - nigung aller harten/weichen Belä - ge auf den Zähnen beim Zahnarzt. Vorbildung/Einfüh - rung für eine Wis senschaft oder Studium. Propädeutik Pulpa Weichgewebe im Inneren des Zahn es (Zahnmark), bestehend aus Bin de gewebe, Blutgefäßen, Ner ven und Lymphgefäßen. Pulpakammerdach Zahnhart - subs tanz zwischen Pulpa und Kavität. Pulpakavum Pulpakammer. Der von der Kronen pulpa eingenom- mene Raum In neren des Zahnes. im Pulpitis Meist infektiöse Entzün- dung der Pulpa, verursacht durch mechanische, thermische und chemische Reizung oder Bakterien. Ramifikation Verästelung des Wurzelkanals im Bereich der Wur - zelspitze. 129
Remineralisation Remineralisation Erneute Einla - gerung verlorengegangener/zer - störter Mineralien des Zahn - schmelzes nach vorangegangener Demineralisierung. Sekundärkaries Erneute Karies - bildung am Rand von Füllungen/ Kronen durch zu breite Randspalten oder mangelnde Mund hygiene. Spreader Spreizer. Instrument für die laterale Verdichtung von Gutta - perchastiften im Wurzelkanal. Stepp-back-Technik Methode zur konischen Wurzel ka nal aufberei - tung. Stiftaufbau Wiederherstellung ei- nes Zahnes durch Verankerung der Füllungen mittels eines Stiftes im Wurzelkanal. sub unterhalb super über Supra oberhalb taktil den Tastsinn betreffend Trepanation Anbohrung eines nervtoten Zahnes und koronale Eröffnung des Pulp akavums des Zahnes mit dem Ziel der Druck - entlastung des betroffenen Zah nes und der Zugäng lich machung des Wurzelkanals. GLOSSAR GLOSSAR Verblockung Die starre Verbindung von Zähnen. Primäre V. durch verbundene Kro nen, Inlays oder Schienen. Sekun däre V. durch Geschiebe oder Teles kope. Vitalitätsprüfung Feststellen der Vitalität des Zahn marks mithilfe von Kälte oder elektrischen Reizen zur Feststellung, ob ein Zahn lebt oder nicht. Wurzelkanalbehandlung Füllung/Aufbereitung des Wurzel - ka nals zur Versorgung eines Zahnes, dessen Pulpa irreversibel geschädigt ist. Wurzelspitzenresektion Opera - tiver Eingriff an der Wur zel spitze. Möglich nach einer endodonti- schen Behandlung. Xerostomie Trockenheit der Mund - schleimhaut durch verminderte Speichelpro duk tion. Xylitol Verwendung als nichtgär - bares Koh lenhydrat (Zuckeraus - tausch stoff) mit kariostatischer und antikariogener Subs tanz. Zahnbelag Auflagerung (Plaque) an den Zahn oberflächen. Zahnhals Bereich der Zahn - schmelzgrenze zum Zahnzement, der im gesunden Gebiss von Zahn - fleisch bedeckt ist. Zahnhartsubstanz Oberbegriff für Zahnschmelz, Dentin (Zahnbein) und Wurzelzement. Zahnimplantat In den Kiefer - knochen eingesetztes künstliches Material, das für die Fixie rung des Zahnersatzes die Funk tion der Zahnwurzel übernimmt. Zahnkaries Erkrankung des Den - tins/Zahn schmel zes durch den Einfluss von Säuren oder mang- elnde Mundhygiene. Zahnkrone Bezeichnung für den oberen Teil des Zahnes außerhalb des Zahnflei sches sowie den her- gestellten Zahnersatz. Zahnschmelzhypoplasie Defekte am Zahnschmelz, wie verminder- ter Zahnschmelz, weißliche Fle - cken oder Rillen. Zahnstein Feste Auflagerung auf dem Zahn, entstanden durch Ein- la gerung von Minera lien aus dem Speichel und Plaque. zervikal Im Bereich des Zahn halses gelegen. Betrifft auch den angren- zenden Schmelz und Wurzelze ment. zirkumferent drumherum 130
2013 | 2014 zahnmedizin IMPRESSUM studenten HANDBUCH zahnmedizin 2013 I 2014 Herausgeber: OEMUS MEDIA AG Verleger: Torsten R. Oemus Verlag: OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Tel.: 0341 48474-0 Fax: 0341 48474-290 E-Mail: kontakt@oemus-media.de Deutsche Bank AG Leipzig BLZ 860 700 00 · Kto. 1 501 501 Verlagsleitung: Ingolf Döbbecke Tel.: 0341 48474-0 Dipl.-Päd. Jürgen Isbaner Tel.: 0341 48474-0 Dipl.-Betriebsw. Lutz V. Hiller Tel.: 0341 48474-0 Produktmanagement/Anzeigenleitung: Dipl.-Betriebsw. Lutz V. Hiller Tel.: 0341 48474-0 E-Mail: hiller@oemus-media.de Redaktion: Denise Keil (dk) Tel.: 0341 48474-102 E-Mail: d.keil@oemus-media.de Jürgen Isbaner Tel.: 0341 48474-321 E-Mail: isbaner@oemus-media.de Mitwirkende an dieser Ausgabe: Dr. Hendrik Schlegel (hs) Dipl.-Päd. Jürgen Isbaner (ji) Christin Bunn (cb) Kristin Jahn (kj) Berit Melle (bm) Franziska Riso (fr) Jan-Philipp Schmidt (jps) Art Timmermeister (at) Matthias Kelch (mk) Daniel Bäumer (db) Korrektorat: Ingrid Motschmann Hans Motschmann Tel.: 0341 48474-125/-126 Layout/Satz: Franziska Vogel Tel.: 0341 48474-139 E-Mail: f.vogel@oemus-media.de Erscheinungsweise: Das studenten HANDBUCH zahnmedizin erscheint 1 x jährlich. Es gelten die AGB, Gerichts stand ist Leip zig. Der Bezugspreis ist für Mitglieder über den Mitgliedsbeitrag in dem BdZM abgegolten. Verlags- und Urheberrecht: Die Zeitschrift und die enthaltenen Beiträge und Abbil dungen sind urhe- berrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Dies gilt besonders für Vervielfältigungen, Über setzungen, Mik roverfilmungen und die Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen. Nach druck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung des Verlages. Bei Einsendungen an die Redaktion wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vorausgesetzt, sofern nichts anderes vermerkt ist. Mit Einsendung des Manuskriptes gehen das Recht zur Veröffentlichung als auch die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nach - druckrechten in deutscher oder fremder Sprache, zur elektronischen Speicherung in Datenbanken zur Herstellung von Sonderdrucken und Fotokopien an den Verlag über. Für unverlangt eingesandte Bücher und Manu s kripte kann keine Gewähr übernommen werden. Mit anderen als den redaktionseigenen Signa oder mit Verfassernamen gekenn zeichnete Beiträge geben die Auffassung der Verfasser wider, die der Meinung der Redaktion nicht zu entsprechen braucht. Der Verfasser dieses Beitrages trägt die Verantwortung. Gekennzeichnete Sonderteile und Anzeigen befinden sich außerhalb der Veran t wortung der Redaktion. Für Verbands-, Unternehmens- und Mark t informationen kann keine Gewähr übernom- men werden. Eine Haftung für Folgen aus unrichtigen oder fehlerhaften Darstellungen wird in jedem Falle ausgeschlossen. Gerichtsstand ist Leipzig.
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