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BIORESORB Macro Pore

Neuartiges Material lässt Knochen wachsen!

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Lässt Knochen wachsen

 

Mikro- und makroporöse > 99% ß-Tricalciumphosphatkeramik als Knochenregenerationsmaterial


 

Nicht autologe Knochenaufbaumaterialien gewinnen im Rahmen der gezielten Knochenregeneration immer mehr an Bedeutung. Die Entwicklung derartiger Materialien wurde in den letzten Jahren stetig den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen angepasst, weil sie eindeutige Vorteile gegenüber anderen Materialien besitzen.
Inzwischen ist die Weiterentwicklung so weit vorangeschritten, dass es durch ein neues patentiertes Verfahren möglich ist, auch poröse Materialien herzustellen, die dem Knochen sehr ähnlich sind.

 

Warum BIORESORB® Macro Pore?

 

Mit Bioresorb Macro Pore verwenden Sie ein Material, das synthetisch aus Reinstchemikalien gewonnen wird. Es weist als phasenreines ß-Tricalciumphosphat (> 99%) eine kristalline Struktur auf, die optimale biologische Eigenschaften hat. Neben seiner 100%igen Resorbierbarkeit, ist es für jeden Behandler in allen Indikationssituationen leicht zu applizieren.


• Es besteht bei synthetischen Materialien absolut kein Restrisiko der Übertragung eventueller Krankheitserreger bzw. der Abstoßungsgefahr.


• Wichtig: Die Aufklärungspflicht gegenüber dem Patienten entfällt. Das bedeutet eine erhebliche Zeitersparnis.


• Bisher unerreicht: Das makroporöse Material verhält sich in der Applikation ähnlich dem autologen Knochen.


• Die Sruktur von Bioresorb Macro Pore ist knochenähnlich. Die Durchblutung ist auf Grund der optimalen interkonnektierenden Porosität vollständig möglich.


• Eine extrem hohe sofortige Stabilität der Partikel im Defektlager ist gesichert.

 

Interkonnektierende Porosität


 

Der Knochen erhält durch die offen durchgängigen Strukturen des Granulats die Möglichkeit zum Einwachsen über komplette Osteonenstrukturen. Das Granulat hat zudem aufgrund seiner Kapillaren außergewöhnliche tamponierende Eigenschaften.

 

Osteokonduktiv


 

Bioresorb Macro Pore regt den Knochen zum direkten Einwachsen in seine durchgehenden Poren an, bevor der Resorptionsvorgang beginnt. Somit wirkt Bioresorb Macro Pore als Leitschiene für die Knochenneubildung.

 

Biokompatibel

 

Die hohe Biokompatibilität von ß-Tricalciumphosphat (TCP) wurde in zahlreichen Untersuchungen eindrucksvoll belegt. Es konnten weder ungünstige Gewebereaktionen noch immunologische Abwehrreaktionen beobachtet werden. Bioresorb Macro Pore zeigt eine sehr gute Integration in den natürlichen Knochen ohne bindegewebige Abkapselung oder pathologische Gewebeveränderung. Eine Osteoklastentätigkeit ist nicht nachweisbar.
Vollständige Resorption
Die Resorptionsrate von Bioresorb Macro Pore ist der Knochenneubildung angepasst. Simultan zum Abbau des ß-TCP verläuft der Aufbau des natürlichen Knochens im Augmentationsbereich unterschiedlich, abhängig von der Regenerationsdynamik.

 

Insertion von Sofortimplantaten


 

Das Einbringen des Bioresorb Macro Pore Granulats nach Sofortimplantation oder in einen Alveolardefekt erhöht die Erfolgsaussicht der Therapie.

 

Ein Körnchen Wahrheit

 

Der Anteil an Mikroporen mit einer durchschnittlichen Größe von 5 µm sowie der Anteil an Makroporen mit einer mittleren Größe von 500 µm beträgt jeweils 30 Volumen-%.
Das Größenintervall der Mikroporen beläuft sich auf 0,5–10 µm und das der Makroporen auf 50–700 µm. Durch die große Porosität wird im Vergleich zu anderen Knochenaufbaumaterialien eine deutlich bessere Regenerationsdynamik erzielt. Die homogene Struktur aus Makro- und Mikroporen bewirkt eine hohe Kapillarwirkung und damit eine Benetzung der deutlich vergrößerten Oberfläche mit Blutbestandteilen und Zellen osteogener Potenz. Die Porenstruktur lässt im Vergleich zu herkömmlichen Augmentationsmaterialien mehr Raum für die Vaskularisierung und sorgt daher für eine bessere Nutrition des Regenerates. Die stark vergrößerte Oberfläche bietet mehr Kontaktfläche für die zelluläre Resorption, daraus resultiert eine kürzere Resorptionszeit.

 

Das interkonnektierende Mikroporensystem der Granula und vor allem die Makroporen werden von kollagenem Fasergeflecht durchbaut und von Blutgefäßen erschlossen. Die Kollagenfasern übernehmen sowohl für die Gefäße als auch für den sich neu bildenden Knochen eine Leitschienenfunktion, die das direkte Wachstum von Knochen auf der Granulatoberfläche vor Beginn der Resorption stimuliert. Dabei erleichtern die Makroporen das Einwachsen von Knochen in das Material, die Osteone wachsen in die oberen Schichten des Knochenaufbaumaterials ein. Das Knochenregenerationsmaterial Bioresorb Macro Pore wird simultan zur Neubildung des Knochens vollständig resorbiert und ermöglicht so eine schnellere Regeneration des körpereigenen vitalen Knochens an der Defektstelle.
Die neu entwickelte ß-Tricalciumphosphatkeramik hat aufgrund ihrer mikro- und makroporösen Struktur osteokonduktive Eigenschaften. Diese ermöglichen es, Knochendefekte, die nicht zufriedenstellend ausheilen würden, so zu einer Ausheilung zu bringen, dass eine einzeitige oder spätere Implantation möglich wäre.
Trotz der hohen Porosität verfügt Bioresorb Macro Pore über eine optimale Stabilität und hohe Abriebfestigkeit. Die Phasenreinheit sorgt für ein stabiles Gefüge und ein homogenes Löslichkeitsverhalten unter physiologischen Bedingungen.

 



> 99% phasenreine ß-Tricalciumphosphatkeramik


 

Durch ein neues Herstellungsverfahren ist es gelungen, eine neue Generation phasenreiner bioresorbierbarer ß-Tricalciumphosphatkeramik zu produzieren, die aus einem interkonnektierenden Porensystem mit Makro- und Mikroporen besteht.

 

Defektgröße


 

Bei steigender Defektgröße verlangsamt sich das Knochenwachstum, da bei dem Regenerationsprozess kein lineares Verhalten zugrunde liegt. Deshalb ist zu beachten, dass die Defekte mit einer maximalen Ausdehnung kleiner als 1,5 cm 3 Monate, Defekte in einer Größe zwischen 1,5 cm und 2,5 cm 6 Monate und Defekte, die eine Ausdehnung von mehr als 2,5 cm haben, 9 Monate bis zur vollen knöchernen Durchbauung benötigen können.





Applikationshinweise


 

Bioresorb Macro Pore sollte ausschließlich von einem Arzt mit entsprechender Erfahrung in der Implantologie und Augmentationstechnik angewendet werden. Es sollte in angefeuchteter Form appliziert werden; die Einzelkörner haften im feuchten Zustand aneinander und erlauben ein besseres Einbinden des Materials in den Knochendefekt.
Die Durchfeuchtung soll nur mit Eigenblut vorgenommen werden. Bei Knochendefekten, bei denen eine Infektionsgefahr besteht, ist eine Kombination mit Antibiotika zu empfehlen. Ist der Knochendefekt größer als 2 cm, kann bei entsprechender anatomischer Voraussetzung autologes Knochenmaterial entnommen werden das in Mischung mit Bioresorb Macro Pore zu verwenden ist. Bei der Applikation bitte das Material gleichmäßig, aber dicht geschichtet in den Defekt auffüllen, um so die interkonnektierende Porosität zu erhalten. Nach Füllung des Knochendefektes wird die Wunde mit der üblichen Nahttechnik verschlossen. Die Schleimhautperiostlappen müssen einen Primärverschluss spannungsfrei erreichen, so dass keine Granulatpartikel ausgespült werden können. Ist ein primärer Wundverschluss nicht möglich, empfehlen wir, das Augmentationsmaterial mit der nicht resorbierbaren Membran Cytoplast Non Resorb abzudecken (Nahtlegung und Entnahmezeit gemäß Gebrauchsanleitung der Membran). In der Initialeinheilungsphase sollte keine Belastung des augmentierten Bereichs (durch Auflageprothese etc.) erfolgen.


 

Für jede Indikation steht Bioresorb Macro Pore in einer optimalen Korngröße zur Verfügung:

 

200–500 µm


 

für Parodontaldefekte und andere Defekte kleiner Ausdehnung

 

500–1000 µm

 

für Alveolardefekte, kleine und mittlere Zysten

 

1000–2000 µm


 

für Sinuslift normaler Ausdehnung

 

1400–3200 µm

 

für die Auffüllung großer Zysten und ausgedehnter Sinuselevation

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