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ZERAMEX® P6

Eine neue Implantatgeneration

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Strong. Bright. Right. – mit diesem Anspruch positioniert sich das neue ZERAMEX® P6 Implantatsystem als wirkliche Innovation. ZERAMEX® P6 ist das erste zweiteilige und reversibel verschraubbare Keramikimplantat auf dem Markt, das eine 100 Prozent metallfreie Versorgung als zuverlässige Hightech-Lösung bietet. Die neueste Weiterentwicklung von ZERAMEX® überzeugt nicht nur mit natürlicher Ästhetik und einer hohen Verträglichkeit, sondern auch mit einer hohen Material- und Verbindungsstärke. Damit ist es Dentalpoint, dem Schweizer Spezialisten für Keramikimplantate, erstmals gelungen, was bisher in der Prothetik und für Aufbauten schon lange Standard ist: Eine komplett metallfreie Versorgung mit überzeugenden Eigenschaften und einfachem Handling.

 


Ermüdungsfestigkeiten im Vergleich


Eine starke, metallfreie Verbindung

 

Die neue Generation der ZERAMEX® Keramikimplantate zeichnet sich durch eine sehr hohe Materialstärke aus. ZERAMEX® Keramikimplantate weisen eine hohe Ermüdungsfestigkeit auf, die keinen Vergleich zu scheuen braucht (siehe Grafik). Implantat und Abutment werden aus hochverdichteten Zirkondioxid-Rohlingen hergestellt und erfüllen die hohen Anforderungen an Festigkeit, biomechanischer Stabilität und Passgenauigkeit. ZERAMEX® Keramikimplantate sind zudem korrosionsresistent und leiten weder Strom noch Wärme. Eine hohe Verbindungsstärke wird durch die neue Karbon-Keramiktechnologie erzielt. Kernstück ist die VICARBO-Schraube aus karbonfaserverstärktem Hightech-Kunststoff. Dieser zeichnet sich durch hervorragende isoelastische Eigenschaften aus, was auch die technischen Werte belegen: Elastizitätsmodul: 110 GPa., Biegefestigkeit: >1.100 MPa., Zugfestigkeit: 2.000 MPa.1 (Vergleich: Titan Grad5: Elastizitätsmodul: 114GPa., Zugfestigkeit: 1.100 MPa)2. Zudem weist er klare Stärken auf: Er ist metallfrei, biokompatibel nach ISO 10993 für Langzeitimplantate und schmiegt sich in die vorgegebene Kontur des Implantates. Die durchgehenden, der Form angepasst verlaufenden Karbonfasern nehmen die Zugkräfte dauerhaft auf und verleihen der VICARBO-Schraube ihre Festigkeit.

 

Weißer als Titan


Punkten kann ZERAMEX® auch im ästhetischen Vergleich. Die 100 Prozent metallfreien Keramikimplantate kommen dem natürlichen Vorbild Zahnwurzel in Ästhetik und Funktion sehr nah. Denn die weiße Zahnfarbe von Zirkondioxid ist optisch den grauen Titanimplantaten überlegen, weil weder graue Ränder auftreten können noch ein dunkler Implantatkern durchschimmern kann.3 Ganz im Gegenteil: Bei einer dünnen Gingiva oder Gingiva-Retraktion brillieren die Keramikimplantate mit weißer Zahnästhetik (Siehe Bild 1).

Bild 1: Ästhetik im Vergleich: Situation nach Rezession der Gingiva. Versorgung mit ZERAMEX® (links) Versorgung mit herkömmlichem Titanimplantat (rechts). Bild: Dentalpoint AG

 

Ein weiteres Plus von Keramik ist die optimale Durchblutung des Zahnfleisches. Denn die biokompatible Verträglichkeit der Keramik führt zu einer natürlichen Blutzirkulation im Zahnfleisch4 und verminderter Entzündungsreaktion sowie Knochenresorption.5 Neueste wissenschaftliche Studien belegen, dass die Blutzirkulation in der Gingiva um Zirkondioxid vergleichbar ist mit jener um einen natürlichen Zahn, während die Blutzirkulation in der Gingiva um Titan signifikant tiefer liegt.4 Zudem ist eine verminderte Bakterienanhaftung an Keramik festzustellen6, was die Hygiene für den Patienten vereinfacht und ein entzündungsfreies Zahnfleisch unterstützt.

 

Minimieren von Risiken

 

Langfristige Studien zeigen, dass Periimplantitis ein Risiko von Implantatbehandlungen ist.7 Periimplantitis kann zu Implantatverlust führen, wenn keine Behandlung erfolgt. Das ZERAMEX® P6 Implantat kann helfen, gewisse Risikofaktoren von Periimplantitis zu minimieren:

  • Plaque8: Geringe Plaque-Affinität von Keramik6
  • Metallische Korrosion9,10: Keramik kann nicht metallisch korrodieren.

 

Die richtige Wahl

 

Die Erfolgsrate, die bei den eingesetzten ZERAMEX® Implantaten mit ZERAFIL™ Oberfläche zwischen 96,7 und 98,5 Prozent liegt, spricht für die überzeugende Osseointegration dank einer optimierten Oberflächenstruktur.11 Die hydrophile Implantatoberfläche ZERAFIL™ ist durch Sandstrahlung und Ätzung so bearbeitet, dass Osteoblasten direkt an das Implantat heranwachsen können und eine feste Anhaftung an der Implantatoberfläche erzielt werden kann. (Arbeitsgruppe Prof. D. Buser, Universität Bern, Schweiz; Siehe Bild 2).12 Eine entscheidende Weiterentwicklung beim ZERAMEX®-System ist die präzise Verbindung, die in Kombination mit der karbonfaserverstärkten VICARBO-Schraube entsteht. Das Design der Verbindung wurde mit dem Ziel entwickelt, die bakterielle Besiedlung und Einlagerung zu minimieren. Ein korrekter, dauerhafter Sitz des verschraubten Abutments soll den Behandlungserfolg langfristig positiv beeinflussen. Diese verschraubte Keramik-Keramikverbindung ist hochfest, sozusagen nahtlos und dennoch spannungsfrei.


 

Bild 2: Osseointegration: Schnittbilder nach acht Wochen: Überzeugende Osseointegration des Implantates mit der ZERAFIL™ Oberfläche auf ATZ-Keramik.6)

 

Einfach zu verarbeiten

 

Das ZERAMEX® P6 basiert auf einem Design, welches eines der wissenschaftlich am meisten dokumentierten Implantatsysteme ist und sich durch eine tiefe Verlustrate auszeichnet.13 In der Praxis erweist sich das ZERAMEX® P6 Implantat als einfach und effizient zu verarbeitendes Keramikimplantat. Es wird mit dem vergleichbaren chirurgischen Protokoll wie dem Straumann® Standard Plus Implantat gesetzt. ZERAMEX® bietet ein eigenes Instrumenten-Kit an. Ein spezielles Übertragungsteil (Pickup) zur Inserierung und ein Prothetikschlüssel sind notwendig.

 

Prothetische Flexibilität


Dank dem zweiteiligen, reversibel verschraubbaren Design bietet das ZERAMEX® P6 Implantat grosse prothetische Flexibilität und bleibt trotzdem ein einfaches und übersichtliches System. Arbeiten Sie mit den gewohnten Abläufen und bieten Sie vollkeramische, verschraubte Restaurationen an. Mit der kommenden Integration in die CADCAM Systeme von Exocad und 3shape profitieren Sie auch von den Vorteilen des digitalen Workflows.

 

Erwähnenswert ist auch die einfache prothetische Versorgung des Implantates. So sorgt die Sechskant-Indexierung für einen sicheren Rotationsschutz und das Abutment lässt sich sicher und einfach positionieren. Das P6-Abutment aus hochfestem Zirkondioxid (ZrO2-ATZ-HIP) liegt dabei passgenau auf der Implantatschulter auf. Im Allgemeinen lässt sich das Implantat dank des Tissue Level Designs und des schlanken Prothetikportfolios einfach und in wenigen Schritten versorgen. ZERAMEX® P6 Implantate finden bei folgenden Indikationen Anwendung:

 

  • Einzelzahnversorgung, verschraubt oder zementiert
  • Brückenversorgung über mehrere Implantate, verschraubt oder zementiert
  • Stegversorgung über mehrere Implantate
  • Steg-/Hybridversorgung in Kombination mit Locator®

 

Die Abutment-Implantatverbindung beim ZERAMEX® P6 System ist entweder verschraubt (P6 Abutments) oder geklebt (ZERALOCK™  Abutments).

 

References:

1)      Invibio T-PB-PUR-E-0031-A (3/2013).

2)      Boyer R et al., Materials Properties Handbook: Titanium Alloys, ASM International, 1994.

3)      Cosgarea R et al., Peri-implant soft tissue colour around titanium and zirconia abutments: a prospective randomized controlled clinical study. Clinical Oral Implant Research 26, 2015 / 537–544.

4)      Kajiwara N et al., Soft tissue biological response to zirconia and metal implant abutments compared with natural tooth: Microcirculation Monitoring as a Novel Bioindicator., Implant Dentistry Volume 24, Number 1 2015.

5)      Warashina H et al. Biological reaction to alumina, zirconia, titanium and polyethylene particles implanted onto murine calvaria. Biomaterials. 2003 Sep; 24(21):3655-61.

6)      Scarano A et al., Bacterial adhesion on commercially pure titanium and zirconium oxide disks: an in vivo human study. J Periodontol. 2004 Feb; 75(2):292-6.

7)      Derks J et al., Effectiveness of Implant Therapy Analyzed in a Swedish Population: Prevalence of Periimplantitis. J Dent Res. 2016 Jan; 95(1):43-9.

8)      Canullo L et al., Distinguishing predictive profiles for patient-based risk assessment and diagnostics of plaque induced, surgically and prosthetically triggered peri-implantitis. Clin Oral Implants Res. 2015 Nov 20.

9)      Wachi T et al., Release of titanium ions from an implant surface and their effect on cytokine production related to alveolar bone resorption. Toxicology. 2015 Jan 2; 327:1-9.

10)   Sridhar S et al., In Vitro Investigation of the Eff ect of Oral Bacteria in the Surface Oxidation of Dental Implants. Clin Implant Dent Relat Res. 2015 Oct;17 Suppl 2:e562-75.

11)   Jank S et al., Success Rate of Two-Piece Zirconia Implants: A Retrospective Statistical Analysis. Implant Dent. 2016 Feb 1.

12)   Chappuis V et al., Osseointegration of zirconia and titanium implants in the presence of multi nucleated giant cells. CIDRR, 2015 Sept. 17.

13)   Derks J et al., Eff ectiveness of implant therapy analyzed in a Swedish population: early and late implant loss. J Dent Res. 2015 Mar; 94(3 Suppl):44S-51S.


Straumann® ist eine eingetragene Marke von Institut Straumann AG, Basel, Schweiz

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