Anzeige
Branchenmeldungen 27.08.2014

Forschung vor Anker

Forschung vor Anker

Vor maritimer Kulisse kamen vom 21. bis 24. August 2014 bereits zum sechsten Mal internationale Experten des Fachgebiets der Plastischen Chirurgie zusammen, um ihre Forschungsergebnisse einem interessierten Fachpublikum zu präsentieren. Die MS Cap San Diego im Hamburger Hafen bildete die Szenerie für den diesjährigen Kongress des EPSRC.

Das jährliche Treffen des European Plastic Surgery Research Council (EPSRC) fand in entspannter Atmosphäre an Bord des vor Anker liegenden Frachtschiffes statt. Prof. Dr. med. Lars Steinsträßer, Präsident des EPSRC, hieß die rund 100 Teilnehmer willkommen und versprach einen hochkarätigen Wissenstransfer in allen Disziplinen der Plastischen und Rekonstruktiven Chirurgie. Sichergestellt wurde das hohe wissenschaftliche Niveau durch die rege internationale Beteiligung. So präsentierten unter Leitung des Tagungsvorsitzenden Dr. Lorenz Larcher mehr als 70 medizinische Abteilungen aus rund 66 Städten in 39 Ländern die Ergebnisse ihrer Forschungen und evidenzbasierten Studien. 15 international renommierte Referenten stellten außerdem die Resultate ihrer Arbeiten vor.

Impressionen der Veranstaltung

Besonderen Wert legen die Veranstalter des Kongresses alljährlich auf die Möglichkeit des kollegialen Ideenaustauschs und der wissenschaftlichen Diskussion. Unterstützt wurde das Knüpfen neuer Kontakte deshalb durch das bewusst informell gehaltene Ambiente: Statt der für internationale Kongresse üblichen Anzüge und Krawatten war legere Garderobe erwünscht und es herrschte ein sehr freundschaftlicher Ton unter der rasch eingeschworenen Schiffsgemeinschaft.

Nach der Eröffnungszeremonie am Freitagmorgen widmeten sich die mündlichen Vorträge und Keynote Lectures unter anderem den Themen Verbrennungen, Ästhetische Chirurgie, Krebsforschung und Rekonstruktionen. Auch einzelne anatomische Strukturen wie Hände, Brust oder Kopf und Nacken wurden in separaten Themenblöcken behandelt. Während der Kaffeepausen konnten sich die Teilnehmer mit Erfrischungen stärken und auf dem Oberdeck in der „Microsurgical Corner“ ihre mikrochirurgischen Fähigkeiten an fünf vollausgestatteten Arbeitsplätzen an Ex-Vivo-Modellen erproben.

Abgerundet wurde das wissenschaftliche Programm durch ein abwechslungsreiches Kulturangebot, für das die lebendige Hansestadt zahlreiche Optionen bereithielt. Neben dem Willkommensempfang am Donnerstag und einem gemeinsamen Dinner am Freitagabend mit anschließendem Besuch des berühmten Hans-Albers-Platzes an der Reeperbahn kamen die Teilnehmer auch am Sonntagmorgen zum abschließenden Brunch zusammen, bevor die Jahrestagung mit vielfältig erweitertem Wissen, neuen Kontakten und schönen Erinnerungen an den Hamburger Hafen zu Ende ging.

Foto: © OEMUS MEDIA AG
Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige