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Branchenmeldungen 05.10.2018

FVDZ kann sich bei den BLZK-Wahlen durchsetzen

FVDZ kann sich bei den BLZK-Wahlen durchsetzen

Der FVDZ erringt die Mehrheit bei den BLZK-Wahlen

Der FVDZ Bayern hat erwartungsgemäß deutlich die Wahlen zur Bayerischen Landeszahnärztekammer (BLZK) gewonnen. Nachdem die Ergebnisse aller acht Wahlbezirke vorliegen, steht der Wahlsieger fest. Der FVDZ Bayern und regionale Vereine haben 40 von 70 Delegiertensitzen und somit eine klare Mehrheit in der künftigen Vollversammlung der BLZK errungen.

Bereits die beiden ersten ausgezählten Bezirke erfüllten die Prognose: In Mittelfranken bestätigte die gemeinsame Liste von FVDZ, FZM und AZ das Ergebnis der Wahl von 2014 mit zehn von zehn Delegiertenplätzen. Zukunft Zahnärzte Bayern (ZZB) hatte es nicht geschafft, eine eigene Liste aufzustellen. In Mittelfranken steht künftig mit Dr. Silvia Morneburg (Nürnberg) erstmals eine Zahnärztin an der Spitze des Zahnärztlichen Bezirksverbandes.

Die Oberpfalz folgte nach. Hier errang das Team Oberpfalz des FVDZ, Oberpfälzer Obleute und regionaler Zahnarztvereine mit Dr. Michael Rottner (Regensburg) als Spitzenkandidat für die BLZK wie vor vier Jahren alle fünf Sitze für die BLZK. Auch in der Oberpfalz wird mit Dr. Cosima Rücker (Amberg) erstmals eine Frau den Zahnärztlichen Bezirksverband lenken.

In Unterfranken schafften es Dr. Jürgen Welsch (Hofheim) und Dr. Manuel Eichinger (Würzburg) erneut, gegen einen von Zukunft Zahnärzte Bayern (ZZB) geprägten Zahnärztlichen Bezirksverband zwei von sieben Mandaten zu erringen. In Niederbayern traten Freier Verband und ZZB erstmals auf einer gemeinsamen Wahlliste an und setzten somit ein positives Signal in Sachen Zusammenarbeit.

Schwaben und Oberfranken sind fest in der Hand des FVDZ. Seit Jahren erzielt der Verein hier Spitzenergebnisse. Die beiden Spitzenkandidaten Christian Berger (Kempten) und Dr. Rüdiger Schott (Sparneck) holten in ihren Heimatbezirken alle Mandate: In Schwaben neun und in Oberfranken fünf. In Oberfranken war eine gegnerische Liste gar nicht erst angetreten, in Schwaben ließ der FVDZ der gegnerischen Liste keine Chance.

In den beiden großen Bezirken München Stadt und Land sowie Oberbayern schnitt der FVDZ erwartungsgemäß mäßig ab. Zwar gelang es in München, das Ergebnis von 2014 zu verdoppeln, dennoch wird der FVDZ hier nur 4 von 14 Delegiertensitzen haben. Der Spitzenkandidat des FVDZ, Dr. Christian Öttl, sicherte sich den Delegiertenplatz in der VV der BLZK. Oberbayern bleibt in der Hand der regionalen Liste Team Oberbayern. Der FVDZ konnte sich mit drei Sitzen nicht verbessern.

Der FVDZ-Landesvorsitzende Dr. Reiner Zajitschek zum Wahlausgang: „Wir setzen unseren Slogan „Stark für Bayern“ schon seit Jahren mit handfester Unterstützung für die Zahnarztpraxen um. Das wurde von den Wählern/innen honoriert. Wir haben mit starken Themen und starken Persönlichkeiten in unseren Teams gepunktet. Wir werden in der Vollversammlung der BLZK wie bisher mit eigener Mehrheit den liberalen bayerischen Weg für die Zahnarztpraxen weiter prägen: so wenig Bürokratie wie nötig und so viel Freiraum wie möglich!“

Quelle: FVDZ

Foto: tinyakov – stock.adobe.com
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