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Branchenmeldungen 22.11.2018

Klagenfurter Zahnarzt muss nächste Niederlage einstecken

Klagenfurter Zahnarzt muss nächste Niederlage einstecken

Nachdem es unzählige Beschwerden über den Klagenfurter Zahnarzt hagelte, kündigte ihm die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter (BVA) den Vertrag. Das Bundesverwaltungsgericht Wien gab der BVA recht.

Seit über einem Jahr bestimmt der Fall des Klagenfurter Zahnarztes die österreichischen Schlagzeilen. Die Liste der Beschwerden über unsachgemäße Behandlung und Körperverletzung ist lang – rund 150 Fälle liegen bei der Anwaltschaft der Patienten, wie ORF berichtet. Außerdem wird dem Zahnarzt systematisches Abrechnungsfehlverhalten vorgeworfen.

Die BVA hatte dem Zahnarzt daraufhin den Vertrag gekündigt. Der Versuch des Klagenfurters, gegen diese Entscheidung vorzugehen, wurde nun vom Bundesverwaltungsgericht Wien abgewiesen. Das Gericht begründet seine Entscheidung mit den wiederholten Vertragsverletzungen des Zahnarztes.

Bereits im März dieses Jahres hatte das Landesverwaltungsgericht die vom Land Kärnten verhängten Berufsverbote bestätigt. Demnach darf der Zahnarzt weder in der Allgemeinen Zahnheilkunde noch als Kieferchirurg tätig werden.

Die Ermittlungen der Grazer Staatsanwaltschaft werden fortgeführt. Bis heute streitet der Klagenfurter sämtliche Vorwürfe ab und spricht von einer Intrige, die von den Kassen gegen ihn geführt werde.

Foto: TeamDaf – stock.adobe.com
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