Branchenmeldungen 02.10.2018

Warum ist Wasserhygiene für jede Zahnarztpraxis unverzichtbar?

Warum ist Wasserhygiene für jede Zahnarztpraxis unverzichtbar?

Foto: BLUE SAFETY

Die Hygieneanforderungen für zahnmedizinische Einrichtungen sind durch den Rahmen-Hygieneplan der Bundeszahnärztekammer und in diversen rechtlichen Regularien, wie beispielsweise dem Medizinprodukte- oder dem Infektionsschutzgesetz, festgehalten. Ein integraler Bestandteil der Praxishygiene ist lückenlose Wasserhygiene. Ohne sie ist die Hygienekette unterbrochen und die Infektionsprävention sowie Rechtssicherheit gefährdet.   

Infektionsgefahr für Behandler, Team und Patient

Wasser führende Systeme von Dentaleinheiten bieten aufgrund baulicher und materialtechnischer Gegebenheiten mikrobiellem, aquatischem Biofilm einen idealen Nährboden. Dessen zähflüssige Konsistenz verstopft nicht nur Hand- und Winkelstücke, sondern diverse Studien zeigen, dass die Stühle damit als Übertragungsweg von Bakterien fungieren. Unerwünschter Biofilm begünstigt das Auftreten von krankheitserregenden Keimen wie Kolibakterien, Pseudomonas spec. und Legionella pneumophila. Die Erreger können über die Inhalation der Aerosole oder den direkten Kontakt mit offenen Wunden während einer Behandlung übertragen werden. Eine stetige Infektionsgefahr für Behandler, Team und Patient. Im Extremfall erzeugen solche Erreger toxische Reaktionen und führen zum Tod.

Bisher empfohlene Wasserdesinfektionssysteme unwirksam

Das bislang gängigste Desinfektionsmittel für die Wasserwege der Dentaleinheiten ist Wasserstoffperoxid (H2O2). Doch bezogen auf aquatische Biofilme ist H2O2 laut Studien nicht wirksam und nachhaltig genug. Das Entkeimungsmittel stößt lediglich auf die oberen Schichten des Bakterienschleimes, dringt aber nicht in die Tiefen. Statt die Keime vollständig abzutöten, sinkt die mikrobielle Belastung nur kurzzeitig. Bereits innerhalb von 24 Stunden nach der vermeintlichen Desinfektion werden die Grenzwerte für Trinkwasser von 100 KBE/ml (Koloniebildende Einheit) um ein Vielfaches überschritten1. Das Infektionsrisiko besteht weiterhin.

Die sichere Lösung: ganzheitliches (Wasser-)Hygiene-Konzept

BLUE SAFETY hat sich seit fast zehn Jahren der Entwicklung von (Wasser-)Hygiene-Konzepten verschrieben und so Hygieneprobleme bei nunmehr viertausend Dentaleinheiten erfolgreich gelöst. Mit seinem innovativen Hygiene-Technologie-Konzept SAFEWATER sorgt BLUE SAFETY für reines Wasser gemäß den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts. Damit wird das Infektionsrisiko deutlich reduziert. Über einen Zeitraum von acht bis zehn Wochen wird der bestehende Biofilm abgetragen und das Wasser dauerhaft unter den Grenzwerten gehalten. Der Reparaturaufwand wird minimiert, Geld gespart. Komplettiert wird die Technologie durch ein umfassendes Full-Service-Paket, das die individuelle Betreuung jeder Praxis sicherstellt. Neben der Installation und Wartung übernimmt das Unternehmen auch die mikrobiologische Dokumentation.

Auf Fachdental Stuttgart mehr erfahren und limitierte Sammeltasse sichern

Bei der Fachdental Stuttgart berät BLUE SAFETY vom 12. bis 13.10. am Messestand 10C46. Sichern Sie sich bei der Gelegenheit Ihre limitierte Sammeltasse. Darüber hinaus präsentiert sich das Unternehmen noch in München (Stand A44) und Frankfurt (Stand B29 | DtZt Foyer Saal Harmonie). Abseits der Herbstmessen besuchen die Wasserexperten Interessierte auch im Rahmen der kostenfreien Sprechstunde Wasserhygiene in der Praxis. Jetzt unter www.bluesafety.com/Termin oder 00800 88 55 22 88 einen Termin vereinbaren.

Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

1 Neumann, T. (2011): Der endständige Einweg Membranfilter Germlyser ENT als Alternative zur chemischen Wasseraufbereitung in Dentaleinheiten. Eine vergleichende Untersuchung der Qualität des Betriebswassers zahnärztlicher Funktionseinheiten. Diss. Universität Greifswald.

Quelle: BLUE SAFETY

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