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Branchenmeldungen 03.04.2018

Wasserhygiene in der Zahnmedizin: ein unterschätztes Thema

Wasserhygiene in der Zahnmedizin: ein unterschätztes Thema

Hygiene ist in der Zahnmedizin ein großes Thema. Jedoch wird häufig nur auf die Oberflächenhygiene und die Validierung der Instrumente eingegangen. Das Thema Wasserhygiene bekommt hingegen kaum Beachtung. Dabei stellt auch sie einen zentralen Aspekt für die Rechtssicherheit der Zahnmediziner(-innen) dar.

Wieso ist Wasserhygiene wichtig?

Bei zahnmedizinischen Einrichtungen handelt es sich um Hochrisikobereiche. Das bedeutet, dass bei ihnen ein besonders hohes Risiko der Infizierung besteht. Dies liegt daran, dass Zahnmediziner bei ihren Patienten oft an offenen Wunden arbeiten. Kommen Keime in diese Wunde, können sie zu Krankheiten führen. So kann zum Beispiel eine Wundinfektion oder eine Wundheilungsstörung entstehen, wenn die Wunde direkt mit dem Wasser in Kontakt kommt. Daher ist hier besonders der Patient gefährdet – und wir sind alle Patienten. Jedoch sind auch der behandelnde Zahnmediziner und seine Angestellten der Gefahr ausgesetzt, zu erkranken. Zwar kommen diese meist nicht direkt mit dem Wasser in Berührung, jedoch gibt es auch Bakterien, die sich über Aerosole, feine Sprühnebel, verteilen und durch das Einatmen in den Körper gelangen. Hierzu gehören vor allem Pseudomonas aeruginosa und Legionellen. Diese Bakterien können Atemwegserkrankungen oder sogar die gefährliche Legionärskrankheit auslösen, welche tödlich verlaufen kann.

Vorgegebene Regularien müssen eingehalten werden

Das Wasser, das bei den zahnmedizinischen Behandlungen verwendet wird, muss sowohl die Regularien der Trinkwasserverordnung, der Medizinproduktebetreiberverordnung, als auch die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, kurz RKI, einhalten. Dabei bauen die Empfehlungen des RKI auf die Trinkwasserverordnung auf und konkretisieren diese. So werden zum Beispiel Grenzwerte festgelegt, die nicht überschritten werden dürfen. Bei Legionellen muss der Wert unter 1 KBE/ml liegen und bei sonstigen Kolonien darf ein Wert von 100/ml nicht überschritten werden. Zudem muss jährlich eine Wasserprobenentnahme und -analyse nach bestimmten Vorgaben erfolgen.

Wie wird eine mikrobiologische Wasserqualität erreicht, welche die Grenzwerte einhält?

Um die Grenzwerte einzuhalten, sollten Sie Ihr Wasser desinfizieren. Hierbei müssen Sie aber darauf achten, dass das Verfahren auch wirksam ist. Denn die meisten Zahnmediziner verwenden für die Entkeimung Ihrer Dentaleinheiten ein Desinfektionsmittel auf der Basis von Wasserstoffperoxid (H2O2). Bei diesem Mittel haben jedoch schon mehrere Studien gezeigt, dass es nicht wirksam genug ist, um für eine medizinisch einwandfreie Wasserqualität zu sorgen. Zwar werden die Grenzwerte kurz nach der Desinfektion eingehalten, aber schon kurze Zeit später werden sie erneut überschritten. Hier gibt es also keinen langfristigen Erfolg, wie es eigentlich sein sollte. Ein weiteres Problem ist bei H2O2, dass Sie es gar nicht bemerken, dass das Mittel nicht wirkt. Denn es kann sein, dass Sie Wasserproben zum Labor schicken und dieses Ihnen anschließend eine gute mikrobiologische Wasserqualität bescheinigt, obwohl dies gar nicht der Fall ist. Denn vor der Probenentnahme, müsste das Wasserstoffperoxid neutralisiert werden. Dies ist technisch jedoch nicht möglich. Daher kommt es, dass Sie eine Wasserprobe zum Labor schicken, die noch das Desinfektionsmittel enthält. In der Zeit von der Probennahme bis zur Untersuchung im Labor kann das Mittel dann noch nachwirken und so Bakterien abtöten. Die Wasserqualität unterscheidet sich also von der direkt nach der Entnahme. Die Wasserprobe ist demnach verfälscht und Sie können sich nicht sicher sein, dass das Analyseergebnis Ihre wirkliche mikrobiologische Wasserqualität wiederspiegelt.

SAFEWATER hält alle vorgegebenen Normen ein

Die SAFEWATER Desinfektionsanlage des Medizin-Technologieunternehmens BLUE SAFETY hält alle vorgegebenen Normen ein. Denn bei ihr wird hypochlorige Säure in einer geringen Wirkstoffkonzentration verwendet, die aber dennoch hochwirksam ist und zudem neutralisiert werden kann. So können Sie hier sicher sein, dass Sie auch das richtige Ergebnis bescheinigt bekommen. Zudem sorgt BLUE SAFETY dafür, dass eine jährliche Wasserprobenentnahme und -analyse stattfindet und dies nach den Vorgaben des RKI geschieht. Zudem vereinfacht SAFEWATER den Ablauf der Desinfektion. Denn dabei handelt es sich um eine zentrale Desinfektionsanlage, die direkt am Trinkwasseranschluss installiert wird. In einem besonderen elektrochemischen Prozess stellt sie hypochlorige Säure her, die sie automatisch den Wasser führenden Leitungen beimischt. Das desinfizierte Wasser gelangt dann zu allen Behandlungseinheiten gleichzeitig. Das bedeutet, dass die stuhlbezogene Entkeimung wegfällt und damit viel Arbeitsaufwand im Praxisalltag gespart werden kann.

Sollten zwischendurch einmal Fragen oder Probleme auftreten, kümmert sich BLUE SAFETY auch darum. Ebenfalls in diesem Paket enthalten, ist die schon erwähnte jährliche Wasserprobenentnahme und -analyse. Zudem arbeitet BLUE SAFETY einen auf Ihre Praxis zugeschnitten Spülplan aus. Denn Ihre Praxis unterscheidet sich von denen Ihrer Kollegen und sollte daher auch so betrachtet werden. Nur durch eine richtige Anwendung der Spülungen, kann eine mikrobiologisch gute Wasserqualität gesichert werden.

Ihr Interesse ist geweckt?

Dann besuchen Sie die Wasserexperten auf der id infotage dental in Berlin am Messestand C 12. Hier können Sie sich rund um das Thema rechtssichere Wasserhygiene in Ihrer Praxis beraten lassen und noch offene Fragen klären. Gerne können Sie aber auch ein kostenloses und unverbindliches Beratungsgespräch in Ihrer Praxis im Wert von 729,00 Euro vereinbaren. Auf Wunsch erfolgt dann auch eine Bestandaufnahme, um die Gegebenheiten in Ihrer Praxis zu überprüfen.

BLUE SAFETY GmbH
Tel.: 00800 88 55 22 88
beratung@bluesafety.com  
www.bluesafety.com 

Hinweis: Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.

Quelle: BLUE SAFETY

Foto: BLUE SAFETY
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