• Tabuthema Mundgeruch: So sag ichs dem Patienten

    Bernita Bush Gissler

    Neue Website für ZFA/ZMP/DH.

  • Ultradent Products GmbH

  • News: Von „Zahnputzschule“ bis Laserschwert

    Redaktion

    In seinem Fachbuch „Die patientenorientierte Zahnarztpraxis“ erläutert Henning Wulfes, Initiator der academia • dental, die wesentlichen Faktoren bei der Behandlung von Kindern.

  • Notfall: Kreislaufstillstand in der Zahnarztpraxis

    Redaktion

    Tobias Wilkomsfeld, Dozent für Notfallmedizin, erklärt, welche Schritte zur Ersten Hilfe im Falle eines Kreislaufstillstandes gehören und wie Sie als Team richtig reagieren.

  • Der Nutzen der Gehirnforschung in der Prophylaxesitzung

    Herbert Prange

    Psychologe und Mentaltrainer Herbert Prange zeigt, wie sich aus der Gehirnforschung nützliche Beratungsstrategien für die erfolgreiche Patientencompliance ableiten lassen.

  • Emotionale Intelligenz – Patienten besser verstehen

    Patrizia Hoppe

    Häufig stoßen Zahnärzte und ihre Praxismitarbeiter an ihre Grenzen, wenn sie mit anspruchsvollen Patienten im Praxisalltag zu tun haben. Manchmal hilft es, Hintergründe für Verhaltensmuster zu verstehen und so eine bessere Kommunikation mit herausfordernden Patienten zu ermöglichen. Ein Beitrag von Patrizia Hoppe.

  • Events

    Redaktion

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  • Es grünt so grün: Begrünung für die Praxisräume

    Redaktion

    Pflanzen werten jede Zahnarztpraxis auf – und verbessern ganz nebenbei das Raumklima.

  • Praxisneuheiten

    Redaktion

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  • Unterhaltung

    Redaktion

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  • Mundhygienetag 2017 – Mundhygiene im Trend

OEMUS MEDIA AG · Holbeinstraße 29 · 04229 Leipzig ·No. 1/2017 ·Leipzig, 7. Juni 2017 © Kzenon/Shutterstock.com © Liliya Kandrashevich/Shutterstock.com n i d d e r d a S a d e N © Kinder in der Praxis ZFZ-Sommer-Akademie Erfrischend lecker 29 34 36 Was sind Azubis „wert“? ZFA trotz unterdurchschnittlicher Vergütung weiter unter den Top 10 Ausbildungsberufen. Die Redewendung „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“ scheinen Arbeit- geber hierzulande besonders wört- lich zu nehmen. Im Schnitt lagen die tarifl ichen Aus- bildungsvergütungen in Deutschland 2016 bei 854 Euro im Monat. Trotz der hohen Nachfrage nach Zahnmedi- zinischen Fachangestellten liegt deren Vergütung unter dem Durchschnitt. Für die Auswertung des Bundesinsti- tuts für Berufsbildung (BIBB) wurden 181 Berufe in Westdeutschland und 151 Berufe in Ostdeutschland bezüg- lich ihrer Entlohnung verglichen. Die Ausbildung zur ZFA ist nur im Mittel- feld zu fi nden. Auszubildende, die nach Tarif bezahlt werden, erhalten im Schnitt im ersten Lehrjahr 750 Euro, im 2. 790 Euro und im 3. Lehrjahr 840 Euro. Für Auszubildende, die nicht nach Tarif bezahlt werden, sieht es noch schlechter aus: Sie erhalten in der Regel nur 730 Euro im 1., 770 Euro im 2. und 820 Euro im 3. Lehrjahr. Während in anderen Berufsfeldern die Lohnschere zwischen Ost und West noch deutlich zu erkennen ist, gibt es bei der Ausbildung zur ZFA nur ge- ringe regionale Unterschiede. Fast schon überraschend, dass der Berufswunsch „Zahnmedizinische Fach angestellte“ dennoch auch 2016 unter den Top 10 der Ausbildungsbe- rufe zu fi nden ist. Dies zeigt die Ana- lyse des BIBB aus der Erhebung zur Zahl der neu abgeschlossenen Ausbil- dungsverträge. Mit weiblichen Auszu- bildenden wurden 2016 die meisten Ausbildungsverträge in den kaufmän- nischen Berufen – Kauffrau für Büro- management, im Einzelhandel, im Groß- und Außenhandel sowie Indus- triekauffrau –, als Medizinische und Zahnmedizinische Fachangestellte, Verkäuferin und Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk sowie als Ho- telfachfrau und Friseurin abgeschlos- sen. Bei den Männern lagen nach dem Kfz-Mechatroniker, der Elektroniker, der Kaufmann im Einzelhandel, der Industriemechaniker, der Anlagenme- chaniker Sanitär-, Heizungs- und Kli- matechnik, der Fachinformatiker, der Verkäufer, die Fachkraft für Lagerlo- gistik sowie der Kaufmann im Groß- und Außenhandel beziehungsweise der Kaufmann für Büromanagement auf den weiteren Plätzen. Die Ranglisten lassen keinen weite- ren Rückschluss auf die bei den Ju- gendlichen „beliebtesten“ Berufe zu, da eine Ausbildungsentscheidung auch immer in Verbindung mit dem vorhandenen Platzangebot gesehen werden muss.  Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung/ ZWP online Facts: Gemäß der Rangliste 2016 der Ausbildungsberufe nach Neu- abschlüssen in Deutschland ent- schieden sich bundesweit 12.780 Personen für eine Lehrstelle als Zahnmedizinische Fachangestellte. Damit kletterte der Berufswunsch ZMF im Vergleich zum Vorjahr in der Rangliste um eine Position nach vorn. Tabuthema Mundgeruch: So sag ichs dem Patienten Neue Website für ZFA/ZMP/DH. Ab sofort ist die neue Website www. halitosis-fortbildung.de online: Hier können Dentalfachkräfte sowohl ausführliche Vorträge als auch kom- pakte 2-Minuten-Interviews zur Fortbildung „Halitosis – Wie sage ich es meinem Patienten?“ abrufen. Dabei wird neben den wissenschaftli- chen Grundlagen – Ursachen, Präva- lenz, Therapie – zu Halitosis auch die Relevanz der ZFA in der Praxis darge- stellt. Eine Kommunikationstrainerin erläutert, wie man sensible Fragen diskret-empathisch und zugleich selbstsicher anspricht. „Gerade im Umgang mit heiklen Themen wie Mundgeruch kommt insbesondere Prophylaxe-Assistentinnen und Den- talhygienikerinnen eine wichtige Rolle als vertraute Ansprechpartnerin in der Praxis zu“, so Dr. med. dent. Sebastian Michaelis, Gründungs- mitglied und im Vorstand des Arbeitskreises Halitosis der DGZMK. Daher bietet die Fort- b i l d u n g s - w e b s i t e allen ZFAs, ZMPs und DHs maßge- schn e i d e r t e s Basiswissen und hand- feste Tipps zum Thema taktvolle Halitosisansprache.  Quelle: MEDA Pharma GmbH & Co. KG ANZEIGE ZFAntastisch! Die neue minilu Academy bietet Fortbildung, die wirklich weiterbringt: • besuche kostenlose Live-Webinare mit Top-Referenten zu aktuellen Themen • schaue Dir vergangene Webinare im On-Demand-Bereich an • erfahre in kurzen Video-Tutorials, wie Du kleine Reparaturen und Wartungsarbeiten in der Praxis selbst durchführen kannst Das alles und noch viel mehr findest Du auf: miniluacademy.de Werde meine Freundin! …
26 AKTUELLES No. 1/2017 ·7. Juni 2017 Sylvia Gabel Referatsleiterin für Zahnmedizini- sche Fachangestellte im Verband medizinischer Fachberufe e.V. +49 2261 5074273 www.vmf-online.de Tag der Zahngesundheit Liebe Leserinnen, jedes Jahr hat der 25. September für unsere Berufsangehörigen eine be- sondere Bedeutung. 1991 wurde dieses Datum erstmals dem Tag der Zahngesundheit gewidmet. Ein Ak- tionskreis aus Organisationen der Zahnärzteschaft und Krankenkassen hat ihn ins Leben gerufen. Seitdem dient er dazu, besonders auf die Vorsorge, Zahngesundheit und die Förderung von Eigenverant- wortung hinzuweisen. Der Aktions- kreis bestimmt auch den Leitgedan- ken und koordiniert die Maßnahmen und Aktionen dazu. In diesem Jahr steht dieser Tag unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Ge- meinsam für starke Milchzähne“. Es geht darum, zu zeigen, wie wichtig Milchzähne sind. Nicht nur, dass ver- lorene oder kariöse Milchzähne die korrekte Zuordnung der bleibenden Zähne erschweren. Sie sind auch sehr wichtig für die Sprachentwicklung. Zu den wichtigsten Akteuren an diesem Tag gehören die Zahnmedi- zinischen Fachangestellten, auch wenn sie – leider – in den offi ziellen Reden zu diesem Tag kaum eine Rolle spielen. Aber wir beschäftigen uns mit unseren kleinen Patienten und erklären den Großen, in diesem Fall den Eltern, wie man Milchzähne gesund und sauber erhält. Wir be- gleiten unsere Arbeitgeber in Kinder- gärten und wir sind es, die den Mäd- chen und Jungen dort erklären, wie man Zähne putzt und sich zahnge- sund ernährt. Viele ZFA haben im Laufe der Jahre ein Konzept dazu entwickelt, das in den Kitas sehr gut ankommt. Unterstützung erhält man oft vom Gesundheitsamt, z. B. mit Materia- lien, Zahnbürsten und Zahnpasta. In vielen Praxen wird der Tag der Zahngesundheit gelebt, und dort fi nden praxisinterne Aktionen statt, etwa Zahnbürstentausch „alt gegen neu“, Informationsabende über Zahnputztechniken. Auch eine Ver- anschaulichung, wie viel Stückchen Würfelzucker sich in Ketchup und Limo verstecken, kommt gut an. Das gestaltet unseren Praxisalltag in- teressant, und Azubis bringen sich gerne mit ihren Ideen ein. Lassen Sie uns jetzt kreativ werden und den Tag der Zahngesundheit 2017 planen.  Herzliche Grüße Sylvia Gabel Editorische Notiz (Schreibweise männlich/weiblich) Wir bitten um Verständnis, dass – aus Gründen der Lesbarkeit – auf eine durch gängige Nennung der männlichen und weiblichen Bezeichnungen verzichtet wurde. Selbstverständlich beziehen sich alle Texte in gleicher Weise auf Männer und Frauen. IMPRESSUM Verlag OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Tel.: 0341 48474-0 Fax: 0341 48474-290 kontakt@oemus-media.de www.oemus.com Verleger Torsten R. Oemus Verlagsleitung Ingolf Döbbecke Dipl.-Päd. Jürgen Isbaner Dipl.-Betriebsw. Lutz V. Hiller Chefredaktion Dipl.-Päd. Jürgen Isbaner (ji) V.i.S.d.P. isbaner@oemus-media.de Verlags- und Urheberrecht Redaktionsleitung Majang Hartwig-Kramer (mhk) m.hartwig-kramer@ oemus-media.de Redaktion Kerstin Oesterreich (keo) k.oesterreich@oemus-media.de Anzeigenverkauf Verkaufsleitung Dipl.-Betriebsw. Lutz V. Hiller hiller@oemus-media.de Projektmanagement/ Vertrieb Stefan Thieme s.thieme@oemus-media.de Produktionsleitung Gernot Meyer meyer@oemus-media.de Anzeigendisposition Lysann Reichardt l.reichardt@oemus-media.de Layout/Satz Stephan Krause Lektorat Marion Herner Ann-Katrin Paulick Erscheinungsweise Zahnärztliche Assistenz erscheint 2017 mit 2 Ausgaben Druckerei Vogel Druck und Medienservice GmbH Leibnizstraße 5 97204 Höchberg Zahnärztliche Assistenz ist ein eigenständiges redaktionelles Publikationsorgan der OEMUS MEDIA AG. Die Zeitschrift und die enthaltenen Beiträge und Abbildungen sind urheberrechtlich geschützt. Jede Ver wertung ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt besonders für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfi lmungen und die Ein speicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen. Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmi- gung des Verlages. Bei Einsendungen an die Redaktion wird das Einverständnis zur vollen oder auszugsweisen Veröffentlichung vorausgesetzt, sofern nichts anderes vermerkt ist. Mit Einsen- dung des Manuskriptes geht das Recht zur Veröffentlichung als auch die Rechte zur Übersetzung, zur Vergabe von Nachdruckrechten in deutscher oder fremder Sprache, zur elektronischen Spei- cherung in Datenbanken zur Herstellung von Sonderdrucken und Fotokopien an den Verlag über. Für un verlangt eingesandte Bücher und Manuskripte kann keine Gewähr übernommen werden. Mit anderen als den redaktionseigenen Signa oder mit Verfassernamen gekennzeichnete Beiträge geben die Auffassung der Verfasser wieder, welche der Meinung der Redaktion nicht zu entspre- chen braucht. Der Autor des Beitrages trägt die Verantwortung. Gekennzeichnete Sonderteile und Anzeigen befi nden sich außerhalb der Verant wortung der Redaktion. Für Verbands-, Unterneh- mens- und Marktinformationen kann keine Gewähr übernommen werden. Eine Haftung für Fol- gen aus unrichtigen oder fehlerhaften Darstellungen wird in jedem Falle ausgeschlossen. Gerichts- stand ist Leipzig. Mandelfrucht als Alleskönner Verzehr von Mandeln schützt vor Zahnverlust und Karies. Sie ist nicht nur ein bewährtes Sie ist nicht nur ein bewährtes Mittel im Kampf gegen Krebs, Mittel im Kampf gegen Krebs, Her z- Kreislauf- Erkrankungen, Her z- Kreislauf- Erkrankungen, Gicht oder Arthritis: Laut For- Gicht oder Arthritis: Laut For- schern schützt die indische Man- schern schützt die indische Man- del (Terminalia chebula) auch del (Terminalia chebula) auch Zähne und Zahnfl eisch und stellt Zähne und Zahnfl eisch und stellt ein alternatives antimikrobi- ein alternatives antimikrobi- elles Mittel elles Mittel Mund gesundheit dar. Mund gesundheit dar. Die Terminalia ch- Die Terminalia ch- tötet dem- ebula tötet dem- ebula nach Keime im im nach Keime Mund und beugt Mund und beugt der Entstehung von der Entstehung von Plaque und Parodon- Plaque und Parodon- titis titis sowie Mundtro- sowie Mundtro- in puncto in puncto ckenheit und Mundgeruch vor, ckenheit und Mundgeruch vor, berichten die Forscher. berichten die Forscher. Dafür rückte man im Dafür rückte man im Zuge der wissenschaft lichen Un- Zuge der wissenschaft lichen Un- tersuchung der Mandel zu Leibe tersuchung der Mandel zu Leibe und prüfte den Ethanol gehalt der und prüfte den Ethanol gehalt der Frucht, welcher eine antibakterielle Frucht, welcher eine antibakterielle Wirkung auf das Keimwachstum Wirkung auf das Keimwachstum hat, und belegte auf diesem hat, und belegte auf diesem Wege ihre Wirksamkeit bei Wege ihre Wirksamkeit bei der Behandlung und Prä- der Behandlung und Prä- vention von Parodontal- vention von Parodontal- erkrankungen. Weitere erkrankungen. Weitere Un tersuchungen seien jedoch erforderlich, so jedoch erforderlich, so die Forscher.  die Forscher. © Natalyll Studio / s Quelle: ZWP online Quelle: ZWP online Praxispersonal als Marketingfaktor Bedeutung des Internets stark rückläufi g. Ist der Internet-Hype vorbei? Jahre- lang betrachteten Ärzte die Präsenz ihrer Praxis im Internet als wichtigs- tes Marketing-Instrument. Doch nun zeichnet sich eine Trendwende ab: Seit 2013 haben Internet-Maßnah- men, wie die eigene Praxishomepage oder die Teilnahme an Verzeichnissen und Portalen, drastisch an Bedeu- tung verloren (2013: 83,6 Prozent, 2016: 60,4 Prozent). Dies zeigen die Studien aus der Reihe „Ärzte im Zu- kunftsmarkt Gesundheit“, die die Stiftung Gesundheit jährlich veröf- fentlicht. Gewonnen hat dagegen ein sehr traditioneller Wert: Das Praxis- personal als Marketingfaktor hat in den vergangenen Jahren deutlich zu- gelegt und liegt mit 57,1 Prozent nur noch knapp hinter dem rückläufi gen Internet-Wert. „Die Ergebnisse zeigen, wie funda- mental wichtig die persönliche Inter- aktion im Praxisalltag noch immer ist“, bilanziert Stefanie Woerns, Vor- standsmitglied der Stiftung Gesund- heit. Dass Ärzte derzeit vermehrt auf klassische Werte setzen, könne mit einer allgemeinen Verunsicherung durch die zunehmende Digitalisie- rung und Technisierung in der Patien- tenversorgung zusammenhängen.  Quelle: Stiftung Gesundheit Bedeutung der wichtigsten Marketingmaßnahmen im Zeitverlauf Quelle: Ärzte im Zukunftsmarkt Gesundheit 2016, Stiftung Gesundheit. ZWP Designpreis 2017: Blickfang gesucht Bewerben Sie sich bis zum 1. Juli 2017 um den Titel „Deutschlands schönste Zahnarztpraxis“. Kontakt OEMUS MEDIA AG Stichwort: ZWP Designpreis 2017 Holbeinstraße 29, 04229 Leipzig Tel.: +49 341 48474-120 E-Mail: zwp-redaktion@oemus-media.de www.designpreis.org Anmeldung Was schön ist, will gesehen werden! Das gilt für über den Lauf- steg getragene Krea- tionen ebenso wie für die Räumlichkeiten, in denen wir uns täglich bewegen. Will Ihre Praxis gesehen werden? Dann zeigen Sie uns, welches Ambiente Sie sich für Ihre tägliche Arbeit geschaffen haben! Begeistern Sie die Jury der ZWP Zahnarzt Wirtschaft Praxis und be- werben Sie sich als „Deutschlands schönste Zahnarztpraxis“ 2017. Ob individuelles Design, stilvolles Inte- rieur, unverwechselbare Farbgebung oder einzigartige Architektur: Die Kriterien, um sich als Titelanwärter zu qualifi zieren, sind vielfältig. Das kann der Empfangsbereich sein, der durch außergewöhnliche Licht- effekte besticht, der Behandlungs- raum, der Ästhetik, Form und Zweck ideal in Einklang bringt, oder das Wartezimmer, das sich durch indivi- duelle Details auszeichnet. Ihr aus- geklügeltes Gesamtkonzept könnte genau das sein, was uns überzeugt! Der Gewinner, „Deutschlands schönste Zahnarztpraxis“ 2017, er- hält eine exklusive 360grad-Praxis- tour der OEMUS MEDIA AG für den modernen Webauftritt. Der virtuelle Rundgang bietet per Mausklick die einzigartige Chance, Räumlichkei- ten, Praxisteam und -kompetenzen informativ, kompakt und unterhalt- sam vorzustellen, aus jeder Perspek- tive. Einsendeschluss für den diesjähri- gen ZWP Designpreis ist am 1. Juli 2017. Die Teilnahmebedingungen und -unterlagen sowie alle Bewer- ber der vergangenen Jahre fi nden Sie auf www.designpreis.org. Wann bewerben auch Sie sich? Wir freuen uns darauf. 
FÜR EIN STRAHLENDES LACHEN! Es sind keine Abformungen oder individuelle Schienen nötig: Opalescence Go kann direkt aus der Verpackung verwendet werden! Das komfortable, anpassungsfähige UltraFit™ Tray ist bereits vorgefüllt, reicht bis zu den Molaren und passt sich schnell jedem Lächeln an. Vor dem Tragen des UltraFitTM Tray im Mund. UltraFitTM Tray nach nur 10 Minuten im Mund. © 2017 Ultradent Products, Inc. All Rights Reserved. ultradent.com/de
28 AKTUELLES No. 1/2017 ·7. Juni 2017 Der Schlüssel zum Erfolg in der Prophylaxe Prophylaxe in der Zahnmedizin bedeutet die Anwendung von Maßnahmen, die das Entstehen oder die Verschlechterung von Krankheiten der Zähne und des Zahnhalteapparates verhindern. Von Bernita Bush Gissler RDH, BS, Lommiswil. Pathogene Mikroorganismen modifiziert durch 1 – Mundhygiene – Retentionsfaktoren – Ernährung 5 Negativer Stress Psyche – Immunmodulation Genetik – Immundefekte – Syndrom Parodontitis Systemische Erkrankung Viren – Immunmodulation 2 Soziales Umfeld – Familie – Erziehung – Beruf – sozioökonomische Faktoren – Kultur – politische Ausrichtung? 2 4 Gewohnheiten – allgemeiner Umgang mit Gesundheit – Rauchen – Alkohol – Ernährung – Medikamente 3 1 Abb. 1: König-Modell, 1971. – Abb. 2: Ätiologie der Parodontitis-Interaktion zwischen Zahnplaque und Wirt. Vorsorge und frühzeitiges Erken- nen – zwei triftige Gründe für einen Prophylaxetermin. Axelsson, Lindhe und viele andere haben in den 1970er-Jahren oralen Krank- heiten den Kampf angesagt. Sie zeigten uns den Weg und erläuter- ten die Notwendigkeit, diesen Weg gehen zu müssen. Neueste klini- sche Studien und systematische Re- views bestätigen dies und ergän- zen die Kenntnisse mit aktuellen Forschungsergebnissen. Gewachsenes medizinisches Wis- sen sowie die Entwicklung von Medi- kamenten und Therapien sorgen dafür, dass Menschen heute länger leben. Die Herausforderung, die orale Gesundheit der Bevölkerung ab dem 60., 70. sogar 80. Lebensjahr auf- rechtzuerhalten, wird immer größer. Die Patienten von heute unterschei- den sich von jenen von vor 20 Jahren. Die Menschen haben eine höhere Le- benserwartung, in hohem Alter mehr Zähne und sogar Implantate. Sie brin- gen unter Umständen aber auch me- dizinische Voraussetzungen mit, die eventuell die Prophylaxe/kausale Be- handlung beeinträchtigen können. Der erste Schritt ist die Anamnese und eine vorsorgliche Untersuchung zum frühzeitigen Erkennen von krank- haften Zuständen und medizi nischen Risikofaktoren. Durch eine gründliche Recherche der Kranken geschichte be- kommen wir Hinweise, u. a. zu Medi- kamenteneinnahmen und systemi- schen Krankheiten, die den Weg zum Behandlungsplan oder zu anderweiti- gen Empfehlungen weisen. Karies Wissenschaftliche Fakten zeigen die Ursachen von Karies auf: Bekannt als chronische Infektionskrankheit, wel- che als multifaktorieller Prozess der Demineralisation zum irrever siblen Verlust der Zahnhartsubstanz führt. Das König-Modell, 1971, zeigt die Faktoren, die bei der Entstehung von Karies ins Spiel kommen. Mühlemann, 1967; Baehni P, 1983; Axelsson/ Lindhe, 1987 sprachen über die spe- zifi sche Plaquehypothese, dass die Speichelmenge, der pH-Wert und die lokalen Faktoren das Kariesrisiko erhöhen. In der Praxis werden die Maßnah- men ergänzt, Mundhygiene instruktion erteilt, Empfehlungen gemäß des kli- nischen Befundes gegeben. Auch die Industrie hat darauf reagiert und Mundhygiene-Hilfsmittel, d. h. Pro- dukte, die gezielt auf die Prophylaxe ausgerichtet sind und auf wissen- schaftlichen Erkenntnissen basieren, auf den Markt gebracht. Die Zahnpas- ten, Gels, Lacke, Spülungen usw. wir- ken plaque- und karieshemmend, re- mineralisieren Schmelz und dämmen Entzündungen des Weichgewebes ein. Produkte, die patientengerecht eingesetzt sind, unterstützen die häus- liche Pfl ege. Die sichtbaren und spür- baren Verbesserungen des Weichge- webes motivieren die Patienten zum Weitermachen. Prophylaxekonzept Als nächster Schritt soll in der Pra - xis ein Prophylaxekonzept ent wickelt werden, um die aus der gründlichen Anamnese resultierenden Erkennt- nisse in eine Strategie umzusetzen. Das Konzept funktioniert nur, wenn die Patienten individuell informiert und betreut werden. Jene Patienten, die zu den Hochrisikogruppen gehö- ren, bedürfen dabei einer besonderen Aufmerksamkeit. Zu den in der Literatur genannten Kariesrisikogruppen gehören Kinder, Jugendliche ab 14 Jahren und Se- nioren. Bei Kindern und Jugendlichen ist es äußerst wichtig, Ernährungs- beratung/Lenkung in die Prophylaxe einzubeziehen. Frühzeitige Mund- m o c . k c o t s r e t t u h S / S H N N A O I S A E D A N U O K © hygiene instruktionen für Kinder, die An leitung zur selbstständig durch- führbaren häuslichen Pfl ege – unter Einbezug der Eltern – gehören in ein umfassendes Konzept. Auf einem Public Health-Niveau kann sogar Gruppenprophylaxe in Schulen oder Heimen für Patienten organisiert werden, die keinen oder nur eingeschränkten Zugang zur Pro- phylaxe haben. Bei der Konzepterarbeitung sind viele Aspekte in Betracht zu ziehen: Zahnstellung, schlechte Gewohnhei- ten, Eigenmotivation und die Entwick- lung des Bewusstseins der jungen Pa- tienten. Senioren mit erhöhtem Ka- riesrisiko benötigen ebenfalls Ernäh- rungsberatung/Lenkung. Speziell bei ihnen sind Speichelmenge und -quali- tät, Medikamenteneinnahme, moto- rische und Sehfähigkeiten zu berück- sichtigen. Wenn diese Faktoren bei der Kariesprophylaxe-Strategie Be- achtung fi nden, ist man bereits auf Erfolgskurs. Parodontalerkrankungen Die wissenschaftliche Forschung liefert ebenfalls Erkenntnisse, die mul- tifaktoriellen Ursachen von Parodon- talerkrankungen betreffend, und un- terscheidet dabei chronische und ag- gressive Formen. Der „Haupttäter“ befi ndet sich wiederum im Biofi lm. Der Verlauf der Parodontitiden kann und wird durch Risikofaktoren wie die Mikrofl ora, Genetik, Rauchen, syste- mische Erkrankungen, Arzneimittel usw. beeinfl usst. Diese Faktoren müs- sen im Prophylaxekonzept und in der Behandlungsstrategie berücksichtigt werden. Im Fokus der Parodonti- tisprophylaxe der unterstützenden Parodontitistherapie (UPT) stehen der Istzustand, die medizinischen und nichtmedizinischen Risikofaktoren. Vom Praxisteam werden die profes- sionelle mechanische Plaqueentfer- nung (PMPR; ggf. selektive subgingi- vale Instrumentation), eine indivi- duelle Mundhygieneinstruktion mit den entsprechenden Hilfsmitteln und adjuvante Therapien durchgeführt. Ein Praxisteam-Konzept, welches auf Wissen und Evidenz basiert, trägt zum Erfolg der Prophylaxe bei. Selbst- verständlich ist die Fähigkeit, dass das Team die Patienten zu motivieren ver- mag, ein großer Teil des Erfolgs. Wichtig sind formulierte Strategien mit konkreten Zielsetzungen, wobei die Aufgabenbereiche auf jedes Teammitglied entsprechend seiner Ausbildung und Kompetenz abge- stimmt sein sollten. Im Plenum wer- den die zu empfehlenden Mund- hygieneartikel bestimmt und Infor- mationen über dessen Anwendun- gen ausgetauscht. Team playing Wenn das ganze Team an einem Strang zieht und den Patienten von den Praxisstrategien überzeugen kann, dann ist der letzte Schritt er- reicht und der Erfolg bald in Sicht. Erfolg – das positive Ergebnis einer Bemühung Das Team bemüht sich umfassend darum, dass die Ziele bzw. das Praxis- konzept kommuniziert und verstan- den werden. Der Weg zum Erfolg kann erst dann beginnen, wenn die Patienten vom Konzept überzeugt und motiviert sind. Erfolg defi niert sich vor allem dann, wenn die Pa- tienten über Jahre hinweg verbesserte und stabile orale Verhältnisse aufwei- sen. Natürlich werden nicht alle Pa- tienten „compliant“ sein oder sich überzeugen lassen. Für das Team be- steht die ständige Herausforderung, sich weiterzubilden und die Behand- lungen nach neusten wissenschaft- lichen Erkenntnissen und entspre- chend ihrer Kompetenzen durchzu- führen. Die UPT ist ein Leben lang zu beachten und notwendig, um die orale Gesundheit der Patienten zu er- halten. Die Kombination aller Fakto- ren kann zum Erfolg führen. Das ist auch die Grundlage, auf der es ge- lingt, Prophylaxemaßnahmen des UPT-Termins in den Vordergrund zu rücken und der Kausaltherapie einen nachfolgenden Rang einzuräumen. Der Schlüssel zum Erfolg in der Pro- phylaxe liegt in Ihrer Hand.  Infos zur Autorin Kontakt Bernita Bush Gissler RDH, BS Sonnenrainweg 5 4514 Lommiswil Schweiz bbush@solnet.ch 3 4 Abb. 3: Das Team. – Abb. 4 : Die beitragenden Faktoren zum Erfolg. Evidenz Ausbildung/Kompetenz Motivation Konzept/Strategie ERFOLG © danleap/Shutterstock.com
No. 1/2017 · 7. Juni 2017 ZAHNFEE 29 Von „Zahnputzschule“ bis Laserschwert In seinem Fachbuch „Die patientenorientierte Zahnarztpraxis“ erläutert Henning Wulfes, Initiator der academia • dental, die wesentlichen Faktoren bei der Behandlung von Kindern. Auf die Ankündigung eines Zahn- arztbesuches reagieren Kinder sel- ten mit Vorfreude. Denn kaum ein Kind setzt sich wirklich gerne auf den Zahnarztstuhl und öffnet den Mund. Dabei können schon einige wenige, bewusst auf das kindliche Erleben abgestimmte Verhaltens- weisen von Eltern und Praxisteam dazu beitragen, dass kleinere Pa- tienten Vertrauen gewinnen, sich so die Behandlungsbereitschaft erhöht und der Zahnarztbesuch als positive Erfahrung erlebt wird. Hierbei spie- len auch raumgestalterische Kom- ponenten und das Ambiente der Praxis eine große Rolle. In der vor- liegenden Ausgabe der „Zahnärztli- chen Assistenz“ stellen wir Ihnen einen Buchausschnitt vor. Beginn Buchauszug Leistungsschwerpunkt: Kinder- und Jugendzahnheil- kunde In der Kinderzahnmedizin sind sowohl für Prävention, Prophylaxe als auch für die Behandlung eigen- ständige Therapieformen sowie eine auf die Bedürfnisse von Kin- dern ausgerichtete Ausstattung gefordert. So kommen im Milch- und Wechselgebiss für Restauratio- nen spezielle Sanierungstechniken zur Anwendung. Kindertypische komplizierte Unfälle mit erhebli- chem Behandlungsumfang stellen eine große Herausforderung dar. Erfahrungen in der psychologi- schen Behandlungsführung mit Kindern zählen zu den besonderen Anforderungen, die an das ganze Behandlerteam gestellt werden. Dabei gilt es, die Bedürfnisse und Eigenheiten eines Kindes zu erfas- sen, um Ängsten keinen Raum zu geben. Idealerweise erhalten die Eltern kleiner Kinder bereits vor ihrem ersten Besuch in der Praxis ein Informationsschreiben mit eini- gen Verhaltenstipps: • Nicht unbewusst Angst erzeu- gen: Negatives oder Äußerun- gen wie „Es tut überhaupt nicht weh“ oder „Du musst keine m o c . k c o t s r e t t u h s / n o n e z K © • • Angst haben“ unbedingt ver- meiden Keinen Druck aufbauen: „Wenn du den Mund weit aufmachst und stillhältst, gibt es eine Über- raschung.“ Besser kleine Beloh- nung für Tapferkeit ohne Voran- kündigung (Praxisbesuch bleibt positiv in Erinnerung!) Nicht ständig auf das Kind ein- reden, die Gesprächsführung während der Behandlung dem Praxisteam überlassen. Dies ist darin geschult, mit den Ängs- ten der Kinder umzugehen. Schon im Empfangsbereich zeigt sich der Unterschied: Der Tresen ist für die Kleinen entspre- chend abgesenkt (alternativ Trep- penstufe) – Augenkontakt ist so- fort möglich. In einem speziellen Spiel- und Wartebereich (ggf. mit Themenecken, kreativem Spiel- zeug, Malutensilien, Touchscreen Kindercomputer, Bällebad etc.) können die Kinder nach Herzens- lust spielen. Das Sitzangebot ist auf ihre Größe abgestimmt. Sie gewöhnen sich so schnell ein und fühlen sich bereits nach wenigen Minuten in der Praxis wohl. Die Helferin begrüßt das Kind auf Au- genhöhe und begleitet es an der Hand ins Sprechzimmer mit sei- nem bunten, kindgerechten Be- handlungsstuhl oder -liege. So be- treten sie dies entspannter und ohne Ängste. Das auf die Bedürf- nisse von Kindern ausgerichtete Ambiente und der „spielerische“ Behandlungsablauf, indem der junge Patient in die Handlung ein- bezogen wird (z. B. Rollenspiele mit Handpuppe), bieten eine ent- spannte Atmosphäre. Die zahnärztlichen Behand- lungsinstrumente erhalten kind- gerechte Bezeichnungen: • UV-Lampe = Laserschwert • Füllungsmaterial = Knete • Betäubung = Schlafsaft Die Zahnfee nimmt sich der ein- geschlafenen Zähne an (wegge- zaubert = Extraktion). Die erfor- derlichen zahnärztlichen Maßnah- men werden dabei zur Neben- sache. Läsionen an der Milchzahnden- tition erfahren eine adäquate Ver- sorgung (Füllung, Wurzelbehand- lung etc.). Die Behandlungsinstru- mente sind so positioniert, dass die kleinen Patienten sie nicht sehen können. Die Kinder werden durch spannende kindgerechte DVDs oder Hörspiele (Zahnge- schichten, Fantasiereisen) von der Behandlung abgelenkt. Das Ange- bot lässt sich um Kinderhypnose oder eine Lachgassedierung (Bei- spiel USA) erweitern. Indem die Kinder sich beim Ver- lassen der Praxis aus einer „Schatz- kiste“ bedienen dürfen, behalten sie den Besuch mittelfristig in guter Erinnerung. Eine „Zahnputzschule“ ist Be- standteil dieses Praxiskonzeptes. Viele auf Kinderzahnheilkunde ausgerichtete Praxen sehen in der Behandlung von Zahnfehlstellun- gen einen weiteren Schwerpunkt. Sich diesem Thema in Kindergär- ten und Schulen zu widmen, ver- dient besondere Anerkennung. Da sich das Vertrauen der Kinder nur mit hohem Zeiteinsatz gewin- nen lässt, stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Indem ge- schulte Mitarbeiter die psycholo- gische Behandlungs- vorbereitung über- nehmen, gewinnt ein entsprechendes Kon- zept an wirtschaftli- cher Effi zienz. Die Kinderzahnheilkunde Infos zum Autor kann ebenfalls dazu dienen, die Patientenklientel einer übernom- menen Praxis „zu verjüngen“. All- gemeinpraxen, die spezielle Kin- dersprechstunden anbieten, profi - tieren davon, dass oftmals die El- tern ebenfalls die Praxis wählen. Darüber hinaus erkennen Eltern zunehmend, wie wichtig die regel- mäßigen Vorsorgeuntersuchungen ihrer Kinder sind. Wer bereits in frühester Jugend positive Er- fahrungen mit zahnärztlichen Behandlungen machte, geht ein Leben lang angstfrei zum Zahn- arzt. Buchauszug Ende Aktion „Die patientenorientierte Zahn- arztpraxis“ ist ein Ratgeber für Zahnärzte, Praxismitarbeiter in Lei- tungsfunktion sowie Existenzgrün- der und vermittelt Tipps und Denk- anstöße, mit denen sich Praxisab- läufe optimieren lassen. Leserinnen der „Zahnärztlichen Assistenz“ er- halten das Fachbuch zum Ange- botspreis von nur 39 Euro statt 49 Euro (UVP). Dazu einfach eine Mail mit dem Bestellcode „Zahn39“ an vertrieb@bego.com senden.  Henning Wulfes. Die patientenorientierte Zahnarztpraxis. Marketingstrategien • Praxis - management. ISBN 978-3-9809111-3-9, Deutsch. Die australische Zahnfee bezahlt am meisten Am 22. August feiert die ganze Welt den Tag der Zahnfee – und ihre Spendierhosen. tern als Kind in den 1980er-Jahren noch magere 91 Cent pro Zahn, ist mittlerweile der Wert eines Zahnes um 289 Prozent gestiegen. Über bis zu 43 Dollar pro Zahn dürfen sich australische Kinder freuen, wenn sie einen Milchzahn verlieren. Die Zahnfee scheint in Australien besonders spendabel zu sein, dass Milchzähnen solch hoher Wert beigemessen wird. Der durchschnittliche Milchzahn-Preis liegt jedoch „nur“ bei 2,62 Dollar. Die kleine Studie fand ebenfalls heraus, dass der Preis eines Milch- zahns abhängig ist von verschiede- nen Faktoren. Wohnort und Ge- schlecht spielen ebenso eine Rolle wie die Geburtsreihenfolge bei Ge- schwistern. So bekommen Sand- wichkinder in der Regel weniger als ihre jüngeren und älteren Ge- schwister. Auch Mädchen bekom- men durchschnittlich mehr für ihre Milchzähne als ihre älteren Ge- schwister, vor allem wenn diese männlich sind. Am 22. August wird alljährlich mit dem „Tag der Zahnfee“ an einen alten Brauch erinnert: Wenn einem Kind ein Milchzahn ausfällt und es diesen unter das Kopfkis- sen oder in ein Glas neben dem Nachttisch legt, ersetzt die Zahn- fee den Zahn nachts durch eine Überraschung. Die Fabelgestalt aus dem britischen und amerikani- schen Volksglauben ist demnach eine schwer beschäftigte Frau, die unermüdlich um das Wohl von Kindermündern bemüht ist und den Kleinen die Angst vor dem Zahnwechsel nehmen soll. Um dies zu würdigen, wird ihr Ehren- tag mit verschiedenen Aktionen gefeiert (siehe Editorial S. 26).  Quelle: ZWP online Laut einer aktuellen Umfrage der australischen Mundgesundheits- marke Jack n' Jill mit 1.000 Eltern zahlt die Zahnfee in Down Under die höchsten Preise für verlorene Milchzähne. Bekamen heutige El- L/shutterstock.co m E N U N G E S L U G ©
30 WISSEN No. 1/2017 ·7. Juni 2017 Notfall: Kreislaufstillstand in der Zahnarztpraxis Tobias Wilkomsfeld, Dozent für Notfallmedizin, erklärt, welche Schritte zur Ersten Hilfe im Falle eines Kreislaufstillstandes gehören und wie Sie als Team richtig reagieren. Der plötzliche Kreislaufstillstand stellt eine der häufi gsten Todesur- sachen in Europa dar. Je nachdem, wie der plötzliche Kreislaufstill- stand defi niert wird, betrifft er zwischen 350.000 und 700.000 Menschen pro Jahr. Mit unverzüg- lich eingeleiteten Wiederbele- bungsmaßnahmen hat das Praxis- team die Chance, die Überlebens- rate des Patienten zu verdoppeln oder sogar zu vervierfachen. Um einen Notfallpatienten bestmög- lich zu versorgen, kommt es darauf an, den Kreislaufstillstand schnell zu erkennen, um zügig den Ret- tungsdienst zu rufen und die Re- animation einzuleiten. Als Leit- symptome fehlende Reaktion und die nicht normale Atmung zu nennen. sind die Erkennen der Situation Doch wie reagiert man richtig auf diesen Notfall? Zunächst muss ge- prüft werden, ob der Patient bei Be- wusstsein ist. Rütteln Sie ihn hierzu leicht an den Schultern und setzen Sie einen Schmerzreiz durch Reiben der Fingerknöchel auf dem Brustbein aus. Machen Sie die Atemwege frei. Überstrecken Sie den Kopf des Pa- tienten und kontrollieren Sie durch Sehen, Hören und Fühlen die At- mung. Dieser Vorgang sollte nicht länger als zehn Sekunden dauern. Notruf auslösen Ein Notruf über die 112 muss in jedem Falle abgesetzt werden. Im Zweifel gilt: Lieber einmal zu oft an- rufen. Informieren Sie daher mög- lichst zeitgleich weitere Praxismitar- beiter über den Notfall, damit Arzt und Notfallausstattung schnellst- möglich beim Patienten eintreffen. Sollten Sie Zweifel haben, ob eine normale Atmung vorliegt, beginnen Sie mit der kardiopulmonalen Reani- mation (CPR). Da der Untergrund möglichst hart sein sollte, muss der Patient für die Herzdruckmassage vom Behandlungsstuhl auf den Boden gehoben werden. Herzdruckmassage Bevor Sie mit der eigentlichen Herzdruckmassage beginnen, ent- kleiden Sie den Oberkörper des Pati- enten und legen beide Hände über-  einander auf das untere Drittel des Brustbeins. Mit gestreckten Armen üben Sie nun mit den Handballen 100 bis 120 Mal pro Minute kräfti- gen Druck aus: Der Brustkorb sollte jedes Mal etwa fünf bis sechs Zenti- meter hinabgedrückt werden. Ein geübter Helfer sollte die Herzdruck- massage nach 30 Kompressionen für zwei Beatmungen unterbrechen. Es folgen 30 Kompressionen und wie- der zwei Beatmungen. Im Idealfall übernimmt ein Helfer die Herzdruck- massage, ein anderer die Beatmung. Um die Wirksamkeit der Thoraxkom- pressionen kontinuierlich hoch zu halten, sollte nach zwei Minuten ein Helferwechsel stattfi nden. Einsatz: Defi brillator Die Beatmung kann durch einen Beatmungsbeutel maximal effi zient gestaltet werden. Hierzu wird der Beutel direkt mit einer Leitung und dem Druckminderer der Sauer- stofffl asche verbunden und der Flow auf 12–15 l/min eingestellt. Verfügt die Praxis über einen Defi - brillator (AED), sollte dieser von einem weiteren Mitarbeiter geholt und angeschlossen werden. Die Herzdruckmassage unterbrechen Sie nur auf Anweisung des Gerätes, TERMINE 2017 • 15. September, Leipzig • 29. September, Berlin • 13. Oktober, Essen • 3. November, Wiesbaden vorliegt denn dieses erkennt auch, ob ein Kammerfl immern und einen elektrischen Impuls notwen- dig macht. Des Weiteren leitet der AED den Reanimierenden Schritt für Schritt an. Dadurch kann eine Re- animation und die damit verbun- dene Stresssituation deutlich er- leichtert werden. Alle Maßnahmen müssen so lange ausgeführt wer- den, bis der Rettungsdienst über- nehmen kann oder der Patient wie- der reagiert und atmet.  selbstständig Infos zum Autor Infos und Anmeldung Kontakt OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Tel.: +49 341 48474-380 Web: www.oemus.com event@oemus-media.de Beste Übersicht im kleinen Patientenmund Vor allem das Arbeiten im kleinen Mundraum und das geringere Durchhaltevermögen von Kindern während des Eingriffs bedeuten eine große Herausforderung. Im Vergleich zu erwachsenen Pa- tienten legen Kinder bei zahnärztli- chen Behandlungen deutlich weni- ger Geduld an den Tag, daher müs- sen Eingriffe zügig und möglichst stressfrei erfolgen. Um die Arbeit an den kleinen Patienten zu erleichtern, wird in der Salzburger Kinderzahnor- dination von Dr. Dinah Fräßle-Fuchs und ihren Kolleginnen mit speziellen Mit der Mikroturbine TK-94 L profi tiert Dr. Dinah Fräßle-Fuchs stets von bester Übersicht im kleinen Patientenmund. Verhaltensführungstechniken gear- beitet. Auch das gesamte Ordinati- onskonzept ist kindgerecht gestal- tet. Standardisierte Abläufe und eine festgelegte Auswahl an Instrumen- ten sorgen beispielsweise dafür, dass sich die Behandlerin voll und ganz auf die Kommunikation mit dem kleinen Pa tienten sowie seine Be- dürfnisse konzentrieren kann. Zügiges und effi zientes Arbeiten Eine besondere Herausforderung in der Kinderbehandlung bedeutet das Arbeiten im kleinen Mundraum. „Bei unseren kleinen Patienten ar- beiten wir – natürlich physiologisch bedingt – auf sehr engem Raum. Daher muss das verwendete Instru- mentarium sicher, einfach und schnell in der Handhabung sein. Für die Kinder selbst sind ein harmloses Aussehen der Instrumente und ein leises Geräusch ganz wesentlich“, erklärt Dr. Dinah Fräßle-Fuchs. Bei der täglichen Arbeit verwendet die Zahnmedizinerin die Mikroturbine TK-94 L von W&H und zeigt sich vor allem von den ergonomischen Ei- genschaften überzeugt. „In Kombi- nation mit den Kurzschaftbohrern bietet der kleine Turbinenkopf eine große Platzersparnis, was die Arbeit im Kindermund enorm erleichtert. Besonders wichtig ist für die Ärztin eine gute Sicht auf die Behandlungs- stelle, um die Eingriffe rasch und ef- fi zient durchführen zu können. Ziel jedes Eingriffs ist es, die Behand- lungsdauer so kurz wie möglich zu halten und die jungen Patienten kei- ner unnötigen Stressbelastung aus- zusetzen. „Die Mikroturbine sorgt für eine sehr gute Ausleuchtung des Arbeitsfeldes. Durch das LED+ am Instrumentenkopf habe ich beste Sicht auf das Behandlungsareal, sehe deutliche Kontraste im Mund und kann somit zügig arbeiten. Ein zusätzliches Plus ist das 5-fach- Spray, das für eine optimale Kühlung sorgt und mich beim sicheren Eingriff unterstützt“, erklärt die Salzburger Zahnmedizinerin weiter. Gute Lichtqualität an der Behand- lungsstelle zählt bei den Kinder- zahnärztinnen zu den wesentlichen Anforderungen an das Praxis-Instru- mentarium. Neben der TK-94 L kommt auch die Synea Vision Turbine TK-97 L zum Einsatz. Ausge- stattet mit einem 5-fach-Ring-LED+ sorgt sie für eine schattenfreie Aus- leuchtung der Behandlungsstelle. Dank des schlanken Designs, des ge- ringen Gewichts sowie des kleinen Turbinenkopfs ist sie wie die Mikro- turbine für den Einsatz in der Kin- derzahnheilkunde ideal. „Wir ver- wenden die W&H Turbinen in unse- rer Praxis, da sie unsere Anforderun- Fortsetzung auf Seite 31
No. 1/2017 · 7. Juni 2017 WISSEN 31 Vorzügen der W&H Mikroturbine auch in Sachen einfacher Pfl ege, Zuverlässigkeit und hoher Wert- beständigkeit sowie Langlebigkeit überzeugt. „Die Mikroturbine hat sich bisher als robust und langlebig erwiesen. Bis heute gab es keinen Reparaturfall“, äußert sich die Ärz- tin zufrieden. Lediglich hinsichtlich des Angebots an Kurzschaftboh- rer-Formen würde sie sich künftig ein noch breiteres Angebot wün- schen, um von der Platzersparnis der W&H Mikroturbine bei weiteren Anwendungen zu profi tieren.  In der Salzburger Ordination fühlen sich die Kinder sichtlich wohl und schenken Dr. Dinah Fräßle-Fuchs und ihren Kolleginnen vollstes Vertrauen. Infos zur Autorin Infos zum Unternehmen zähne zu suchen, die ein Durch- schimmern der kariösen Läsion in den allermeisten Fällen verhindert.“ Nach Angaben von Dr. Fräßle-Fuchs führt eine Nichtbehandlung speziell im Seitenzahnbereich häufi g zu einem Stützzonenverlust. Analog zu bleibenden Zähnen könne fortge- schrittene Karies zu Schmerzen, Schwellungen und Infektionen füh- ren. Bei chronischen Milchzahnent- zündungen würden darüber hinaus mögliche Schäden am entsprechen- den bleibenden Zahnkeim – der so- genannte Turnerzahn – hinzukom- men. Um hier eine gezielte und schonende Therapie für den Zahn- erhalt zu gewährleisten, ist der Ein- satz von Instrumenten, die eine gute Übersicht im kleinen Patien- tenmund bieten, entscheidend. Neben den ergonomischen Eigen- schaften und dem leichten Gewicht zeigt sich Dr. Fräßle-Fuchs von den Kontakt W&H Deutschland GmbH Tel.: +49 8682 8967-0 www.wh.com  Fortsetzung von Seite 30 gen an Ergonomie, Leistung und Lichtqualität bestens erfüllen. Im Zuge unserer Arbeit mit den Kindern haben wir mit den schlanken W&H Instrumenten ausschließlich positive Erfahrungen gesammelt“, so Dr. Fräßle-Fuchs. Symbiose aus Funktionalität und Ergonomie Die Zahnmedizinerin verweist da- rauf, dass Karies die häufi gste Er- krankung des Mundraumes bei Kin- dern ist. Milchzähne weisen einen geringeren Mineralisationsgrad auf, was zu einem rascheren Voran- schreiten von Karies führt. Durch das vergleichsweise große Pulpa- kavum müssen häufi ger Vital- amputationen und Wurzelbehand- lungen durchgeführt werden. „Für die Diagnosestellung ist das Anferti- gen von Röntgenbildern essenziell. Klinisch werden 90 % der Fälle an Zwischenraumkaries bei Milchzäh- nen übersehen. Der Grund hierfür ist in der opaken Farbe der Milch- Einsatz einer Lupenbrille während der Prophylaxe Dentalhygienikerin Sabrina Dogan erklärt die wichtigsten Anwendungsmöglichkeiten des vielseitigen Hilfsmittels. Die dentale Prophylaxe ist ein wichti- ger Bestandteil vieler Praxiskonzepte. Eine Mundgesundheitssprechstunde und das Arbeiten auf höchstem Ni- veau erfordern den gezielten Einsatz speziell ausgewählter Hilfsmittel. Für die Prophylaxefachkraft sowie den Praxisinhaber gilt dabei: „Wer gut sieht, kann gezielter, besser und ef- fektiver behandeln.“ Für den Einsatz einer geeigneten Lupenbrille in der Prophylaxesitzung gibt es daher gute Gründe. Das Arbeiten mit Lupenbrille bringt viele Vorteile für den Patienten und die zahnärztliche Fachkraft mit sich. Zum einen ist durch die verbesserten Sichtverhältnisse ein äußerst exaktes Agieren möglich, zum anderen wer- den krankhafte Befunde in der Mund- höhle durch eine Mehrfachvergröße- rung frühzeitiger erkannt; sie können daher gezielt, minimalinvasiv und sub- stanzschonend behandelt werden. Eine spezielle Vergrößerungstech- nik steigert somit die Behandlungs- qualität. In der Prophylaxesitzung ge- nügt eine 2,5-fach vergrößerte Dar- stellung, für den Zahnarzt bietet sich in Abhängigkeit des Arbeitsschwer- punktes eine 3,5- bis 8,0-fache Ver- größerung an. Mithilfe der Lupenbrille fi nden auch Aspekte zur Arbeitshaltung und Sitz- position vereinfacht Anwendung. Bei- spielsweise wird der Behandler durch die verbesserte Visualisierung und einen steileren Neigungswinkel auto- matisch eine ergonomische, aufrechte Sitzposition während der Behand- lungsmaßnahme einnehmen. Dies mi- nimiert Haltungsschäden und beugt Folgeerkrankungen der Muskulatur sowie des Skelettsystems vor. Auch ein geeigneter Arbeitsabstand von mindestens 30 Zentimetern stellt sich mit einer individuell angepassten Lupenbrille fast von selbst ein. Durch qualitativ hochwertige op- tische Systeme sowie eine maximale Schärfentechnik/Tiefenschärfe wird das menschliche Auge während der Behandlungsmaßnahme geschont und die Diagnostik in der Mund- höhle des Patienten ist um ein Viel- faches einfacher und genauer. Einsatzbereiche Die Lupenbrille kann beispiels- weise zu folgenden diagnostischen Maßnahmen und Behandlungen ein- gesetzt werden: • Diagnostik und Erkennen einer Initialkaries • genaueres Beurteilen von Karies, Wurzelkaries und Erosionen • gezielte Diagnostik bei Füllungs- rändern, Kronenrändern und iat- rogenen Reizfaktoren • Endodontie • Diagnostik von Schmelzrissen • oder Frakturen in der Prophylaxesitzung zum ge- zielten Visualisieren von Zahnstein oder Zahnverfärbungen sowie zum Messen der Sondierungstie- fen und Rezessionen • Beurteilung der Weichgewebe • Sichtkontrolle von Prophylaxeinst- rumenten (Handinstrumente wie Scaler oder Kürette), beispiels- weise nach dem Aufschleifen • bei der Präparation von neuem, hochwertigem Zahnersatz • bei längeren Behandlungssitzun- gen mit großem zeitlichen Um- fang und langer Behandlungs- dauer. Auswahlkriterien Bei der Auswahl der richtigen Lu- penbrille sind einige Kriterien zu be- achten. Zuallererst sollte die Brille in- dividuell auf den jeweiligen Behand- ler eingestellt und angepasst oder, bei der Nutzung durch mehrere Pra- xismitglieder, individuell anpassbar und variabel einstellbar sein. Eine Auslegung für den Praxisalltag aus hygienischer Sicht ist Voraussetzung, aus diesem Grund muss eine gute Reinigung und Pfl ege leicht umsetz- bar sein und den hygienischen An- forderungen entsprechen. Die Lupenbrille sollte mit Beach- tung der Sehstärke des Behandlers einen Arbeitsabstand von mindes- tens 30 Zentimetern herbeiführen 1 2 und dabei anfangs eine 2- bis 3,5- fache Vergrößerung nicht über- schreiten. Insgesamt darf die Brille nicht zu schwer sein, ein guter Trage- komfort und eine Fixiermöglichkeit am Hinterkopf durch ein Arbeits- band sind ebenso wichtig wie wei- che Unterlagen aus nachgiebigen Materialien, beispielsweise im Be- reich der Kontaktstellen/Aufl agefl ä- chen, an der Nase und hinter den Ohren. Nicht zuletzt darf die Lupen- brille die gewöhnliche Arbeitsweise nicht negativ beeinträchtigen und muss den Behandler unterstützen, indem sie ein großes Sehfeld erzeugt und nicht die Sicht einschränkt. Wartung Bezogen auf die Reinigung einer Lupenbrille kann mit gewöhnlichen Reinigungstüchern, die mit Reini- gungsmitteln getränkt sind, gearbei- tet werden. Auch trockene Stofftü- cher, welche mit Wasser befeuchtet werden, können zum Einsatz kom- men. Um ein Verkratzen der Linsen zu vermeiden, empfi ehlt sich die Lagerung in einer vom Hersteller mitgelieferten Transportbox mit wei- cher Innenauskleidung. Bei groben Einschränkungen des Sehfeldes oder negativen Auswirkungen, bezogen auf die Optik oder Größenwieder- gabe, sollte eine Kontrolle durch den Hersteller Abhilfe schaffen.  Infos zur Autorin Kontakt Sabrina Dogan Dentalhygienikerin und Praxismanagerin Praxis für Zahnheilkunde Dr. W. Hoffmann und Dr. K. Glinz Abb. 1: Lupenbrille mit Beleuchtungselement in der praktischen Anwendung während einer Prophylaxebehandlung. – Abb. 2: Lagerungs- und Transportbox mit weicher Innenaus- Sinsheimer Straße 1 kleidung (Inhalt: individualisierte Lupenbrille personenbezogen mit Adapter für ein Beleuchtungselement, Firma SurgiTel). 69256 Mauer
32 DU & ICH No. 1/2017 ·7. Juni 2017 Der Nutzen der Gehirnforschung in der Prophylaxesitzung Psychologe und Mentaltrainer Herbert Prange zeigt, wie sich aus der Gehirnforschung nützliche Beratungsstrategien für die erfolgreiche Patientencompliance ableiten lassen. Eine bahnbrechende Erkenntnis in der modernen Gehirnforschung ist: Alle Informationen, die wir wahr- nehmen, werden im limbischen Sys- tem (Zwischenhirn) mit Emotionen aufgeladen. Es gibt im Großhirn keine Information ohne Emotion (s. u. a. Ernst Pöppel, Geheimnisvol- ler Kosmos Gehirn). Diese Emotio- nen gehen entweder in Richtung „gut für mich“ oder in Richtung „schlecht für mich“. Gut für mich bedeutet „hin zu“ – Nähe auf- bauen, Freude zeigen. Schlecht für mich heißt „weg von“ – Achtung, Gefahr, Angst, Skepsis. Glücksbotenstoff Dopamin Der bereits erwähnte Ernst Pöppel, Gehirnforscher aus München, meint, dass unser ganzes Gehirn für die Suche nach dem Schönen gebaut wurde, für das „Hin zu“-Programm. Das Leid müssten wir nicht suchen, denn es würde sowieso hinter jeder Ecke auf uns warten. Wenn wir im „Hin zu“-Programm sind, schüttet das Gehirn den Botenstoff Dopamin aus. Er macht wach, aktiviert uns und lenkt die Aufmerksamkeit auf alles, was uns nützlich erscheint und den nächsten Moment oder unser ganzes Leben verschönern könnte. Dopamin lässt uns nach Lösungen suchen, wenn wir Probleme sehen und sorgt für gute Laune – daher auch die Be- zeichnung Glücksbotenstoff (s. Ste- fan Klein, Die Glücksformel). Wie können wir die Produktion von Do- pamin anheizen? Neben vielen klei- nen gibt es zwei große und einfache Möglichkeiten: Neugierde wecken und Vorfreude erzeugen. Die Macht der Bilder Die zweite große Erkenntnis der Gehirnforschung ist: Wir haben ein Bildergehirn (s. Gerald Hüther, Die Macht der inneren Bilder). Wir den- ken in Bildern, unsere Millionen un- bewusst emotional aufgeladenen Signale erzeugen ständig innere Bil- der. Folglich wäre es von Vorteil, wenn Sie Ihre Kommunikation mit sprachlichen Bildern oder Fotos an- reichern. Es gibt Rhetoriktrainings, in welchen das bildhafte Sprechen trai- niert wird. Als andere Möglichkeit sollten in der Praxis von jedem Pa- tienten Mundaufnahmen im Über- blick und mit der Intraoralkamera ge- macht werden – bei der Erstbefun- dung und im Behandlungsverlauf. Klartext Die dritte große Erkenntnis ist: Wir haben im Gehirn eine so- genannte Verhaltensblockade, die einen Gedanken daran hindern soll, sogleich in die Tat umgesetzt zu werden. Menschen mit einer schwa- chen Verhaltensblockade sind häu- fi g überschuldet. Wir durchdringen ten optimal ist, so wäre die Frage: Was tun, damit es so bleibt? Die Antwort könnte lauten: Regelmä- ßig zur Prophylaxe kommen. Wenn aber beim Patienten Plaque, Zahn- stein oder gar Blutungen festzustel- len sind, sollten Sie so vorgehen: Erster Schritt: der Befund Sie zeigen dem Patienten das Röntgenbild und fragen ihn, ob er wissen möchte, was die hellen und dunkleren Flecken auf dem Bild be- deuten, und ob er wissen will, was genau Ihre Untersuchung mit der Sonde und die sonstigen Untersu- chungen wie Plaque- und Sichtbe- fund ergeben haben. Mit „möchten  ihm die Risiken, beispielsweise: „Die Parodontitiskeime belasten Ihr Immunsystem immer stärker, sie gefährden Ihr Herz-Kreislauf-Sys- tem, sie sorgen bei Frauen auch für Fehlgeburten, bei Männer manch- mal für Impotenz.“ Sie zeigen auf den Patientenmund, der vielleicht schon vor Entsetzen offensteht, bei Männern meist mehr als bei Frauen. „In Ihrem Mund breiten sich die Keime weiter aus, sie verur- sachen weitere Karies, schwere Schäden am Zahnfl eisch und letzt- lich den Verlust von Zähnen. Au- ßerdem kann Mundgeruch hervor- gerufen oder zusätzlich unterstützt werden.“ „Nach neuester Gehirnforschung ist es nicht korrekt, nur das glorreiche Ziel darzustellen, sondern es ist besser, auch die Katastrophe, das Leid, die schlechten Gefühle, die wir meiden wollen, anzusprechen.” diese Blockade dann, wenn wir beide Emotionsrichtungen aktivie- ren. Wir müssen erfassen, was wir vermeiden wollen, welche Katastro- phe verhindert werden soll UND welches Schöne wir mit unserer Ent- scheidung erwarten dürfen. Beides gehört zusammen, unser Gehirn ak- tiviert unser Handlungsprogramm immer im „Weg von“ und im „Hin zu“. Nach neuester Gehirnfor- schung ist es nicht korrekt, nur das glorreiche Ziel darzustellen, sondern es ist besser, auch die Katastrophe, das Leid, die schlechten Gefühle, die wir meiden wollen, anzusprechen. Wir entscheiden unser Verhalten zumindest unbewusst immer im „Weg von“ UND „Hin zu“. Die erfolgreichste Beratungsstra- tegie sieht nun folgendermaßen aus. Der erste Schritt besteht in der Befundung des Istzustandes. Wenn die Mundpfl ege des Patien-  Sie wissen“ wird die Neugierde ge- weckt und die Dopaminproduktion im Gehirn angekurbelt. Wenn der Patient sich jetzt vorbeugt, zeigt er, dass er neugierig ist. Er ist jetzt auf- merksamer und merkt sich Ihre Worte wesentlich besser. Dann stel- len Sie mit wenigen Worten die Lage dar. Zeigen Sie ihm die Großaufnah- men und verweisen auf Plaque und andere Details, aber alles nur kurz und bündig. Zweiter Schritt: die Risikoanalyse Fragen Sie den Patienten (nach einer kleinen Atempause und einem problematisch wirkenden Gesichtsausdruck), was mit seinen Zähnen passiert, wenn keine Be- handlung erfolgt. Der Patient muss in die Situation gebracht werden, sich mit dieser Katastrophenfrage auseinanderzusetzen. Erläutern Sie Dritter Schritt: die Rettung, die Behandlung „Damit wir die Katastrophe ver- hindern und Sie wieder einen ge- sunden Mund mit einem frischen Atem haben, möchte ich mit Ihnen folgendermaßen vorgehen.“ Ihr Behandlungsvorschlag sollte da- nach kurz und eindeutig formu- liert werden. Zeigen Sie dem Pa- tienten Vorher-Nachher-Bilder von anderen Patienten, auf denen na- türlich nur deren Mund zu sehen ist. Zunächst das Erstbefund-Bild: „Auf diesem Bild sehen Sie einen Mund – vergleichbar mit ihrem Zu- stand.“ Dann das Nachher-Bild: „So sieht der Mund des Patienten nach einem Jahr aus und so (das dritte Bild) nach zwei Jahren. Der Patient kommt seit drei Jahren alle Infos zum Autor k . c o m c e r s t o t t u h S / g © L i g h t s p r i n vier Monate zu mir – das ist das Er- folgsrezept.“ Das Gespräch darf insgesamt nicht länger als sechs Minuten dau- ern. Sie werden sich wundern, wie schnell Ihre Informationen in dieser kompakten Form gegeben werden können. Sie dürfen auf keinen Fall abschweifen oder etwas näher er- läutern. Auch dürfen keine Zwi- schenfragen des Patienten zugelas- sen werden, was Sie mit klaren Gesten verhindern können. Wich- tig ist, dass Sie dieses Gespräch kurz halten, da sich das Gehirn nur maximal sieben Minuten auf ein Thema konzentrieren kann. In meinen Vorträgen demon- striere ich dieses Gespräch und empfehle immer, dass die Teilneh- mer sich an dieses Drehbuch hal- ten. Es lohnt sich, denn der Patient stellt anschließend kaum Fragen, da alle Teile seines Gehirns bedient wurden – das Katastrophenmodul, das Lösungsmodul und das Hand- lungsmodul. Wie können wir nun Vorfreude, den zweiten Dopamin-Pusher, er- zeugen? Sie könnten Ihre Termin- erinnerung folgendermaßen formu- lieren: „Sehr geehrte Frau Meier, ich möchte Sie an Ihren nächsten Prophylaxetermin am Donnerstag um 14 Uhr erinnern, damit Sie sich heute schon auf uns freuen können. Denn Sie wissen: Prophylaxe macht gesünder und attraktiver.“ Bei der Begrüßung dürfen Sie auch Ihre Patienten fragen, ob sie sich auf den Termin gefreut haben. Wenn nicht, so nehmen Sie dies zum Anlass, Ihre Patienten zwei Tage vor- her per SMS, Mail oder Sprachnach- richt daran zu erinnern.  Kontakt Herbert Prange Carrer Pinar 11/7 07183 Costa de la Calma Islas Baleares/Spanien info@herbertprange.com www.herbertprange.com
No. 1/2017 · 7. Juni 2017 DU & ICH 33 Emotionale Intelligenz – Patienten besser verstehen Häufi g stoßen Zahnärzte und ihre Praxismitarbeiter an ihre Grenzen, wenn sie mit anspruchsvollen Patienten im Praxisalltag zu tun haben. Manchmal hilft es, Hintergründe für Verhaltensmuster zu verstehen und so eine bessere Kommunikation mit herausfordernden Patienten zu ermöglichen. Ein Beitrag von Patrizia Hoppe. Jeder Mensch vereint verschiedene Formen der Intelligenz in sich – eine davon ist die emotionale. Ge- rade diese ist für das Einfühlungs- vermögen und die gegenseitige Empathie ganz entscheidend und kann helfen, potenzielle Konfl ikte zu umschiffen. In der Regel können Menschen schwerpunktmäßig einem Verhal- tenstypus zugeordnet werden. Wir unterscheiden die „roten“ von den „grünen“ und den „blauen“ In- telligenztypen. Die „grünen“ arbeiten vermehrt mit dem Stammhirn, das heißt, sie berufen sich auf ihre Erfahrungen in ihrer Bewertung von Situatio- nen. Die „roten“ Menschen reagie- ren mit einer direkten Einordnung in Positiv oder Negativ. Sie haben ihren Schwerpunkt im Zwischen- hirn. Die „blauen“ reagieren emotio- nal mit dem Großhirn. Sie bevorzu- gen logische Begründungen. Haben Menschen einen großen Anteil grün, sind dies Kontaktmen- schen. Sie streben nach mensch- licher Nähe. Vereinen Menschen einen gro- ßen Anteil rot in ihrer emotionalen Intelligenz, dann hat man meistens dominante Menschen vor sich, welche nach Überlegenheit stre- ben. Ein großer Anteil blau zeigt sich bei häufi g distanziert wirkenden Menschen. Sie bevorzugen einen bestimmten Sicherheitsabstand zu ihrem Gegenüber. Wie verhalten sich die unter- schiedlichen Typen in den Beziehungen zu anderen Menschen? Grüne Menschen besitzen ein Ge- spür für andere, sie strahlen große Empathie aus und erfreuen sich meistens allge- meiner Beliebtheit. Rote Menschen strahlen eine natürliche Autorität aus und neigen zum Wettbewerb. Blaue Menschen üben sich (un- bewußt) in Zurückhaltung. Sie wir- ken distanziert und verschlossen. Wie orientieren sich die drei Typen in der Zeit? Grüne Menschen sind rück- wärtsgewandt. Sie rufen häufi g die Vergangenheit in Erinnerung. Sie sind oft unpünktlich. Vertrautes gibt ihnen Sicherheit; sie handeln gerne aus Erfahrung. Radikale Ver- änderungen verunsichern sie. Rote Menschen leben im Hier und Jetzt. Sie strotzen vor Aktivität und Dynamik und handeln impulsiv und direkt. Die Blauen sind sehr bedacht. Sie sind zukunftsorientiert, schät- zen planvolles Handeln und streben nach Fortschritt. Häufi g erscheinen sie überpünktlich zu Terminen. Wie denken und arbeiten die verschiedenen Intelligenztypen? Die Grünen erspüren Situatio- nen. Sie verfügen über gute Intui- tion und Fingerspitzengefühl. Sie können sich gut auf ihr Bauchge- fühl verlassen und auf den ersten Eindruck. Meist sind sie sehr fanta- sievoll und kreativ in Lösungsfi n- dungen. Die Roten begreifen Situatio- nen. Sie denken praktisch und er- kennen direkt, was machbar ist und was nicht. In ihrer Arbeitsweise sind sie fl exibel und neigen zum improvisieren. Die Blauen sind Perfektionisten. Sie verfügen über ein systemati- sches, analytisches Denken und können Situationen gut abstrahie- ren. Dadurch können sie schwieri- gen Situationen mit „kühlem Kopf“ begegnen. Was ist die Erfolgsstrategie der drei Typen? Grüne sind sympathisch. Man mag sie auf Anhieb. Sie erzählen gerne und konkretisieren kaum. Rote sind mitreißend und wer- den bewundert. Ihr Lieblingsspruch ist: „Hoppla! Jetzt komm ich.“ Ihr Auftreten ist forsch. Blaue überzeugen durch wohl- überlegte Argumentation. Sie sind sehr nachdenklich und können da- durch ganz kompliziert sein. Häufi g werden sie trotzdem still verehrt. Wie verhalten sich die Typen bei Terminen in der Praxis? Die soften Grünen kommen häufi g zu spät zu Terminen und haben stets zahlreiche Gründe Gut wer sie hat, besser, wer sich fortwährend weiterbildet: Eine ausgeprägte emotionale Intelligenz hilft schließlich nicht nur im Beruf weiter. m o c . k c o t s r e t t u h S / x i r e g a y o V © m o c . k c o t s r e t t u h S / n o o c c a r y k c u l © Dank einer typgerechten Ansprache klappts auch mit der konfl iktfreien Patientenkommunikation. parat, warum sie es wieder nicht geschafft haben, (pünktlich) zum Termin zu erscheinen. Die impulsiven Roten sind in der Regel pünktlich und dulden keine Wartezeiten. Sie sind fordernd. Die Behandlung soll sofort starten. Die ernsthaften Blauen erschei- nen zu Terminen meistens zu früh. Sie akzeptieren Wartezeiten, wenn diese nachvollziehbar begründet wurden. Woran erkennt man äußerlich den Intelligenztypus? Mimik: Grün: ausgeprägt, freundlich Rot: dominant, bestimmend Blau: wirkt undurchsichtig, gibt sein Innenleben nicht preis Augenkontakt: Grün: sanfter Blick Rot: fi xierender Blick Blau: ausweichender Blick Gestik: Grün: einladend, fl ießend Rot: lebhaft, unruhig Blau: angespannt (verschränkte Arme, knetende Finger) Körperhaltung: Grün: entspannt Rot: dominant, steht gerne, gestreckter Kopf, Umherlaufen Blau: angespannt Anfangsängste: Grün: Spaßvogel Rot: „Das packen wir schon!“ Blau: wortkarg, unlocker Persönlicher Kontakt: Grün: kommt Ihnen entgegen Rot: kommt sofort zur Sache Blau: meidet Kontakt, bleibt distanziert Partner. Sie legen Wert auf eine Be- stätigung, eine zweite Meinung. In der Beratung brauchen sie in ers- ter Linie ein Sicherheits- gefühl. © C i e n p i e s D e s i g t o c k . c o m Rote Patienten entschei- n / S h u t t e s r den sich spontan. Wenn die Behandlung konkreten Nutzen aufweist, sind sie sofort zu be- geistern. Sie schätzen im Beratungs- gespräch eine überlegene Aus- strahlung (Selbstsicherheit) des Ge- sprächspartners. Blaue Patienten sind zögerlich und wägen Für und Wider aus- giebig ab. Sie fragen viel nach und brauchen Details, um eine Entscheidung zu fällen. Sie beein- druckt Perfektion, gut darstellbar mit Modellen oder ggf. anhand von Beispielen ähnlicher Behand- lungsfälle. Jeder Mensch vereint Anteile aus den drei beschriebenen Typen – doch Schwerpunkte und dominie- rende Eigenschaften lassen jeden Menschen überwiegend einem der drei Typen zuordnen. Hat man die Unterschiede für sich herausgearbeitet, gelingt es sehr gut, sein Gegenüber einzu- ordnen und besser zu verstehen. Diese kurze Analyse erleichtert uns dann den zwischenmenschlichen Umgang und hilft uns ganz neben- bei auch, uns selbst etwas besser zu verstehen.  Infos zur Autorin Wie verhalten sich die drei Typen in Therapiegesprächen? Grüne Patienten entscheiden sich für Behandlungspläne erst nach Rücksprache z. B. mit dem Kontakt Patrizia Hoppe Zahnärztin und Fachkundelehrerin am Walter-Eucken-Berufskolleg Düsseldorf
34 VERANSTALTUNGEN No. 1/2017 ·7. Juni 2017 Sommer-Akademie 2017 Kleine Unterschiede, große Konsequenzen: ZFZ Stuttgart fokussiert die Individualität in der Behandlung. Mit regelmäßig ca. 1.000 Teilneh- mern und über 50 Dentalausstellern in den vergangenen Jahren hat sich die Sommer-Akademie längst als größte Teamveranstaltung im deutschsprachigen Raum etabliert. Am 7. und 8. Juli lädt das Zahn- medizinische FortbildungsZentrum (ZFZ) Stuttgart erneut zur traditio- nellen Fortbildungsveranstaltung im Forum Ludwigsburg ein – diesmal in Zusammenarbeit mit dem Gender Dentistry International e.V. Beliebt für seine abwechslungsreichen und praxisnahen Fachevents lautet das Motto in diesem Jahr „Der kleine Unterschied“ und legt den The- menschwerpunkt damit auf die In- dividualität jedes einzelnen. Allzu oft wird sich im Praxisalltag bei der Betrachtung dieser „Individualität“ im Wesentlichen auf unterschied- liche Erkrankungsrisiken fokussiert: Patient mit erhöhtem Kariesrisiko, Patient mit erhöhtem Parodontitis- risiko, Patient mit erhöhtem Mund- Zum Programm krebsrisiko. Die Sommer-Akademie 2017 geht in ihrer Fragestellung viel weiter, u. a. mit diesen Themen: • Brauchen Frauen und Männer möglicherweise unterschiedli- che zahnärztliche Betreuung al- lein aufgrund ihres unterschied- lichen Geschlechts? • Brauchen Senioren möglicher- weise andere zahnärztliche Betreuung allein aufgrund ihres höheren Alters? • Brauchen Patienten mit be- stimmten Allgemeinerkrankun- gen möglicherweise andere zahnärztliche Betreuung allein aufgrund der Allgemeinerkran- kung? Zur Beantwortung der Fragen wurde das beliebte Fachevent unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Einwag (Direktor ZFZ Stuttgart) wie im Vorjahr um einen „Vor-Kon- gress“ ergänzt und Experten aus den unterschiedlichsten Fachgebie- ten eingeladen: Neben der Medi-  zin und der Zahnmedizin kommen diese aus dem Marketing, der Kommunikation, der Soziologie und sogar aus dem Bereich der künst lichen Intelligenz! Wer sich jetzt fragt, was das alles mit dem Helferinnen-Alltag zu tun haben soll, wird von den Antworten der Re ferenten mehr als überrascht sein. Wie es sich für die 24. Aus- gabe der Sommer-Akademie ge- hört, sind alle Vorträge in ein viel- fältiges Rahmenprogramm einge- bettet, das jede Menge Überra- schungen bereithält. Ein buntes Sommerfest mit Barbecue am Frei- tagabend rundet die Veranstal- tung ab und so lohnt der Besuch in Ludwigsburg allemal. Interessierte DHs können zudem die Chance nutzen und die Reise mit der Teil- nahme an der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Den- talhygieniker/Innen e.V. (DGDH), die unmittelbar vor der Som- mer-Akademie am 6. und 7. Juli stattfi ndet, verknüpfen.  Programm Prof. Dr. Johannes Einwag, Direktor ZFZ Stuttgart, führt wie immer durch die Ver- anstaltung. Kontakt: Zahnmedizinisches FortbildungsZentrum Stuttgart Herdweg 50 70174 Stuttgart Tel.: +49 711 2271655 m.fl ohr@zfz-stuttgart.de www.zfz-stuttgart.de Von Prävention bis Therapie: DHs treffen sich in Ludwigsburg Die diesjährige Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen fi ndet in Kooperation mit der ZFZ-Sommer-Akademie statt. Am 6. und 7. Juli fi ndet im Hotel Nestor in Ludwigsburg die mittler- weile 23. Jahrestagung für Den- talhygieniker/Innen statt. Unter dem Motto „Prävention und unter- stützende PA-Therapie – Neues und Bewährtes“ will die Deutsche Ge- sellschaft für Denta l hygieniker/ Innen e.V. (DGDH) wieder Innen e.V. (DGDH) wieder „über den deutschen Teller- „über den deutschen Teller- rand“ schauen und so neue rand“ schauen und so neue Anregungen für die Praxis Anregungen für die Praxis geben. geben. Im Anschluss an die jährli- che Mitgliederversammlung che Mitgliederversammlung am Donnerstagmittag star- am Donnerstagmittag star- tet die Tagung mit der Prä- tet die Tagung mit der Prä- sentation der Ergebnisse der Multi centerstudie „Pro- phylaxe periimplantärer Er- krankungen“, an der viele DGDH- Mitglieder mitge- wirkt haben. Prof. Dr. Jo- 23. JAHRESTAGUNG für Dentalhygieniker/Innen • 4 km zur Autobahn (A 81) • zu Fuß 10 Minuten zum S-Bahnhof (S4 und S5) • 5 Minuten zum Schloss mit blühendem Barock • 600 Parkplätze So fi nden Sie das Hotel Nestor Stuttgart / Heilbronn Ausfahrt Ludwigsburg-Nord B27 Richtung Ludwigsburg (Zentrum) von Stuttgarter Straße links in die Friedrich-Ebert-Straße von Stuttgart rechts in die Friedrich-Ebert-Straße Mit öff entlichen Verkehrsmittel nach Marbach nach Bietigheim m.fl ohr@zfz-stuttgart.de www.zfz-stuttgart.de Donnerstag, 06.07.2017 bis Freitag, 07.07.2017 im Hotel Nestor Ludwigsburg In Kooperation mit: hannes Einwag wird die mit Span- nung erwarteten Ergebnisse vor- stellen und bei anschließenden Fra- gen ausführlich Rede und Antwort stehen. Anschließend befasst sich Prof. Dr. Dr. Adrian Kasaj mit dem wich- tigen Thema „Was tun bei paro- dontalen Resttaschen“ und wird den Prophylaxespezialistinnen si- cherlich viele neue Anregungen mitbringen. Bevor im Anschluss die traditionelle Abendveranstaltung startet, gibt Dentalhygienikerin Miriam Heyne aus Stuttgart noch einen Überblick zu den Neuigkeiten von der diesjährigen Internationa- len Dental-Schau. Am Freitag wird es wieder in- ternational. Prof. Mogens Kilian, DMD, D.Sc., D.hc., aus Dänemark macht den Auftakt mit einem span- nenden Vortrag zum oralen Mikro- biom. Danach bearbeitet Mário Rui Araújo, PhD Candidate, M. Psych., BSDH, RDH, aus Portugal das Thema Instruktion und Motivation, bevor zum Abschluss Grace Park, BOH (Otago), RDH, RDT, aus Neu- seeland in ihrem Vortrag „The Past, Present and Future of the Dental Profession in New Zealand“ eine Zeitreise durch den Berufszweig unternimmt. Für die Übersetzung der Vorträge ist selbstverständlich gesorgt.  Programm und Anmeldeformular stehen unter www.dgdh.de/fortbil- dungen zum Download bereit. Kontakt: Deutsche Gesellschaft für Dentalhygieniker/Innen e.V. (DGDH) Tel.: +49 5144 92779 www.dgdh.de ANZEIGE Team Day der praxisHochschule Köln Prophylaxe 1./2. Dezember 2017 Köln TEAM DAY der praxisHochschule Köln ONLINE-ANMELDUNG/ KONGRESSPROGRAMM Fax an +49 341 48474-290  Bitte senden Sie mir das Programm zum TEAM DAY der praxisHochschule Köln zu. 1./2. Dezember 2017 praxisHochschule Köln Thema: Prophylaxe Titel, Name, Vorname www.team-day.koeln E-Mail-Adresse (Für die digitale Zusendung des Programms.) Praxisstempel / Laborstempel Holbeinstraße 29 04229 Leipzig · Deutschland Tel.: +49 341 48474-308 event@oemus-media.de O E M U S M E D I A A G 7 1 / 1 A Z
E G I E Z N A No. 1/2017 · 7. Juni 2017 Mundhygiene in Hamburg Über 200 begeisterte Teilnehmer beim MUNDHYGIENETAG Anfang Mai. Bildergalerie Unweit der Reeperbahn und mit Blick auf den Hamburger Hafen fand am ersten Mai-Wochenende unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Stefan Zimmer der MUND- HYGIENETAG erstmalig in Hamburg statt. Nach den Erfolgen der Veran- staltungsreihe in den letzten drei Jahren in Düsseldorf, Wiesbaden, Berlin, Marburg und München konn- ten in der Hansestadt weit über 200 Zahnärzte, DHs und Prophylaxeassis- tentinnen begeistert werden, ihr Wissen in Vorträgen, Weiterbildun- gen und einer umfangreichen Indus- trieausstellung im Bereich der häusli- chen Mundhygiene upzudaten. Kaum ein Bereich der Zahnmedizin ist kontinuierlich mit so vielen Neue- rungen konfrontiert wie die häusliche Mundhygiene. Zahnpasten und Zahn- bürsten mit neuen Wirkversprechen, neuartige Hilfsmittel für die Reinigung der Interdentalräume, Empfehlungen für Risikopatienten und die stete Diskussion um den Sinn oder Unsinn von Mundduschen. Wer soll da noch den Überblick behalten? Der Patient als Verbraucher kann das defi nitiv nicht leisten und ist daher auf die kom petente Beratung von Zahn- ärzten und Fachpersonal angewiesen. Den ak tuellen Stand des Wissens ver- mitteln hierfür die MUNDHYGIENE- TAGE 2017. Eröffnet wurde das wissenschaft- liche Programm des Hauptkongresses am Samstag von Prof. Dr. Stefan Zim- mer mit gleich zwei Vorträgen, in welchen er zunächst über Elektro- zahnbürsten und anschließend zur Zahnpasta als Allzweckwaffe in der oralen Prävention sprach. Auch die weiteren Referenten gaben mit ihren Vorträgen einen Überblick über das breite Spektrum der häuslichen Prophylaxe. Ebenfalls zwei Vorträge hielt Priv.-Doz. Dr. Gregor Petersilka. Zunächst widmete er sich den Zusammenhängen zwi- schen Mundhygiene und Parodontitis, als letzter Referent des Tages setzte er sich zudem mit supra- und subgin- givaler Irrigation und der Leistung von Mundduschen auseinander. Darüber hinaus erfuhren die Teil- nehmer von Priv.-Doz. Dr. Mozhgan Bizhang, wo die Zahnbürste nicht aus- reicht und besondere Hilfsmittel für Interdentalraum- und Zungenpfl ege notwendig sind, sowie von Prof. Dr. Nicole B. Arweiler, wo die häusliche Prophylaxe welchen Risikopatienten zu empfehlen ist. Die Vortragsreihe wurde abgerundet durch Prof. Dr. Thorsten M. Auschill, welcher über die Infi ltrationstherapie zur Behandlung fl uorotischer Veränderungen sprach. Die parallel bzw. als Pre-Congress laufenden Seminare zu den Themen Hygiene und Qualitätsmanagement boten eine vom eigentlichen Thema des Hauptkongresses abweichende zusätzliche Fortbildungsoption. Im Seminar von Christoph Jäger erfolgte die Ausbildung zur zertifi zierten Qua- litätsmanagement-Beauftragten (QMB). Im 20-Stunden-Kurs von Iris Wälter-Bergob wurden die Teilneh- mer als Hygienebeauftragte weiterge- bildet und qualifi ziert, durch den Ein- satz des DIOS HygieneMobils als Highlight war eine besonders praxis- nahe Ausbildung möglich. Die Pausen zwischen den Vorträ- gen wurden von den Besuchern inten- siv genutzt, um sich mit den Teil- nehmern der anderen Kongresse rege auszutauschen oder die Industrieaus- stellung zu besuchen und sich über die neuesten Produkte zu informie- ren. Der nächste MUNDHYGIENETAG 2017 fi ndet am 29. und 30. Septem- ber in Berlin statt und erwartet die Teilnehmer ebenfalls wieder mit span- nenden, praxisnahen Vorträgen.  Informationen zum Programm und Anmeldungen unter www.mundhy- gienetag.de Kontakt OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Tel.: +49 341 48474-308 event@oemus-media.de www.mundhygienetag.de Infos und Anmeldung Mut zur Lücke. Wer gesunde Zähne hat, hat gut lachen. Interdentalbürsten von TePe sorgen für die besonders effektive und schonende Reinigung der Interdentalräume. Gut zur Lücke. TePe Interdentalbürsten • Ideal für die tägliche Anwendung • In 9 Größen/Farben • Kunststoffummantelter Draht und optimale Borstenanordnung • Auch für Zahnspangen, Brücken und prothetische Versorgungen Hier geht es zum Spot: tepe.com/gutzurluecke In D e u t schla n d M e i s t g e k a u fte In t e r d e t s r ü b l a e nt
36 SERVICE No. 1/2017 ·7. Juni 2017 Es grünt so grün: Begrünung für die Praxisräume Pfl anzen werten jede Zahnarztpraxis auf – und verbessern ganz nebenbei das Raumklima. Angesichts der Tatsache, dass die Deutschen durchschnittlich rund 20 Prozent ihres Lebens am Arbeitsplatz verbringen, sollte dieser auch ent- sprechend harmonisch ausgestaltet sein. Doch nicht nur für einen selbst, auch für die Patienten stellen Grün- pfl anzen optisch angenehme Farb- tupfer dar und sind ein ideales Design element, das Ruhe ausstrahlt, Stress entgegenwirkt und sogar die Aufregung vor der Behandlung redu- zieren kann. Topf- und Zimmerpfl an- zen oder auch Blumensträuße lassen die sonst manchmal kühl-funktional wirkende Praxis im Nu zum Wohl- fühlort avancieren. Treffsichere Alleskönner Selbst arbeitsplatztypische Be- schwerden wie beispielsweise tro- ckene Haut oder Erkältungen lassen sich deutlich mindern, wie eine Gut zu wissen: Als Dekoration oder Verschönerung der betrieblichen Räume sind Grün- pfl anzen steuerlich abzugsfähig, da diese vom Finanzamt als Büro- und Praxismöbel gewertet werden. Ob frische Schnittblumen oder Topf- pfl anzen spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist jedoch, dass auf der Quittung oder der ausgestellten Rechnung eine genaue Bezeichnung und eventuell auch ein Dekorations- grund (Ostern oder Weihnachten) vermerkt ist. Top 10 dekorative Schadstofffresser • Bogenhanf produziert überproportional viel Sauerstoff und ist weitgehend resistent gegen Schädlingsbefall – pfl egeleicht • Chrysanthemen sind hervorragende Luftentgifter und sorgen mit ihren prächtigen Blütenfarben für tolle Farbtupfer • Drachenbaum absorbiert sehr gut Formaldehyd, Trichlorethylen und auch Benzol, auch für eher dunkle Standorte gut geeignet • Efeutute kann sehr gut Kohlenmonoxid und Benzol abbauen, auch bei geringen Lichtverhältnissen • Einblatt entfernt besonders gut Trichlorethylen und ist zudem auch noch schön anzuschauen m o c . k c o t s r e t t u h S / o m i n e v © , m o c . k c o t s r e t t u h S / s o t o h p a i d e M © • Grünlilie absorbiert enorm viel Kohlendioxid und ist somit optimal für Räume, in denen sich viele Menschen aufhalten • Homalomena fi ltert bestens Ammoniakverbindungen aus der Luft • Nachtfalterorchidee blüht bei hoher Luftfeuchtigkeit und fi ltert verlässlich das giftige Xylol aus der Raumluft • Weihnachts- und Osterkaktus nehmen nachts Kohlendioxid auf und geben im Gegenzug viel Sauerstoff ab – tolle Blütenpracht • Zyperngras 90 Prozent des zur Verfügung stehenden Wassers werden in Wasserdampf umgewandelt – anspruchslos in der Pfl ege lich besser geeignet als Blühpfl anzen. Bei allen Topfpfl anzen besteht aller- dings die Gefahr, dass die Blumen- erde von Bakterien und Pilzen oder gar Insekten befallen wird. Nicht völ- lig keimfrei, aber deutlich weniger be- lastet sind da Hydrokulturen. Gießen, Überprüfen auf Schimmelbefall und Entstauben sind so oder so ein Muss, nicht nur aus hygienischer Sicht. Kranke oder vernachlässigte Pfl anzen geben schließlich kein gutes Bild in der Praxis ab, denn bewusst oder un- bewusst schließen die Patienten da- raus automatisch auf die Qualität der zahnmedizinischen Betreuung. Damit die grünen Helfer ihre volle Kraft entfalten können, sollte zudem der Standort passend zu den Pfl ege- anforderungen der Pfl anze gewählt sein. Eine Pfl anze, die viel Licht braucht, kann luftreinigende Funktion beispielsweise erst dann voll entfalten, wenn sie am Fenster steht. Welche Zimmerpfl anzen für Praxen geeignet sind, weil sie das Raumklima nachweislich verbessern, lesen Sie hier. An die Pfl anztöpfe, fertig, los!  ihre norwegische Studie herausfand. Grund dafür sei der positive Ne- beneffekt der Pfl anzen als natürlicher „Klimaregler“: Sie sind in der Lage, aus der verbrauchten Luft Schad- stoffe zu fi ltern und den Sauerstoff- gehalt in der Umgebungsluft signi- fi kant zu erhöhen. Gleichzeitig verbessern sie die Luftfeuchtig- keit, was zur wichtigen Be- feuchtung der oberen Atem- wegsorgane führt, und sind in der Lage, Lärm zu dämp- fen sowie die Staubbelas- tung zu verringern. Formaldehyd beispiels- weise ist ein klassischer Raumluftschadstoff, der in unserem Alltag überall Ver- wendung fi ndet. Häufi g wird die Substanz als Bindemittel in Span- und Sperrholzplatten, Lei- men und Lacken eingesetzt, aber auch in Kosmetika, Reinigungsmit- teln, Papier und Textilien wird Form- aldehyd zugesetzt, etwa zur Des- infektion oder Konservierung. Ge- rade die typischen Gerüche einer Zahnarztpraxis, ein Mix aus Desinfek- tionsmitteln und anderen Arbeits- stoffen, machen sich oft schon vor dem eigentlichen Betreten der Räume bemerkbar und sorgen gerade bei Angstpatienten automatisch für Ner- vosität. Eine geschickt arrangierte Be- grünung verleiht dem Empfangsbe- reich oder Wartezimmer somit nicht nur ein strahlendes und angenehmes Flair, sondern dient gleichzeitig der Verbesserung des Raumklimas. Der grüne Daumen Die Gewächse können dabei ganz nach Gusto ausgewählt werden – nur pfl egeleicht sollten sie sein. Die Wohl- fahrtswirkung der Zimmerfl ora ist schließlich keine Einbahnstraße. Und wer hat im hektischen Praxisalltag schon fortwährend Zeit, sich mit dem Umtopfen und Düngen der grünen Schützlinge zu beschäftigen? Immer- grüne Pfl anzen sind daher grundsätz-  Geeiste Kefi r-Erbsen-Suppe mit Minze Antipasti-Sandwich Erdbeer-Lassi mit Sauerampfer Für 4 Portionen ca. 1 kg Erbsenschoten auspalen (er- gibt ca. 300 g Erbsen) und in kochendem Salzwasser mit 1 TL Zucker circa 15 Minuten garen. In Eiswasser abschrecken und ganz abkühlen lassen. Einige Erbsen zum Garnieren beiseitestellen. Inzwischen 600 ml Kefi r im Gefrierfach circa 30 Minuten anfrieren lassen. Erbsen, Kefi r und 150 g Sauerrahm fein pürieren. Mit Salz, Pfeffer und grüner Chilisoße abschmecken. Rest- liche Erbsen und gehackte Minze darübergeben und servieren. (201 kcal pro Portion) 1 Ciabatta-Brötchen halbieren, eine Hälfte mit 1 EL Zie- gen-Frischkäse, die andere mit 1 EL schwarzer Oliven- paste (Tapenade) bestreichen. 50 g in Essig marinierte An- tipasti (z. B. Artischockenherzen, Paprika) aus dem Glas in einem Sieb abtropfen lassen, evtl. zerkleinern. 2 in Öl ma- rinierte, getrocknete Tomaten in Streifen schneiden, mit 1 Handvoll Rucolasalat und Antipasti auf der unteren Bröt- chenhälfte verteilen. Obere Hälfte daraufsetzen, Sand- wich fest in Butterbrotpapier einwickeln und in einer Lunchbox transportieren. (425 kcal pro Portion) Für 4 Portionen Lassi (indisches Joghurtgetränk) 250 g Erdbeeren waschen und entkelchen sowie 1 reife Banane in Stücke schneiden. Alles fein pürie- ren und in 450 g Joghurt (1,5 % Fett) untermixen. ½ Zitrone auspressen. 1 walnussgroßes Stück Ingwer schälen, Ingwersaft mit der Knoblauch- presse zum Zitronensaft geben. Saftmix erhitzen, 1 EL Zucker darin auflö- sen, mit 150 ml kohlensäurehaltigem Mineralwasser aufgießen und kurz mit dem Erdbeer-Joghurt verrühren. 1 Bund Sauerampfer (ca. 40 g) wa- schen, in feine Streifen schneiden. Anschließend unter das Lassi heben und in 4 Gläsern servieren. (110 kcal pro Portion)
No. 1/2017 · 7. Juni 2017 SERVICE 37 „Das böse Buch für Per App zum Ernährungscoach Zahnärzte“ Ein tolles Geschenk für jeden Chef mit Humor. Welche ZFA kennt sie nicht, die schier endlose Liste an Vorurteilen gegen- über Zahnärzten? Doch genau mit die- sen Klischees seitens der Patienten räu- men die Comedy- und Kabarettauto- ren Linus Höke, Peter Gitzinger und Roger Schmelzer ihrer Lektüre „Das böse Buch für Zahnärzte“ jetzt auf – und schaf- jetzt auf – und schaf- fen ganz einfach neue. So bringen sie mit viel Humor auf 96 Seiten nicht nur Patienten, sondern auch die von ihnen oft gefürchteten „Zahnklempner“ zum Lachen. Es wird von den ersten Zahnbehandlun- gen durch Mammuttritte in der Stein- zeit erzählt und wie diese schließlich in durch den Vorschlag- durch den Vorschlag- hammer ersetzt wur- hammer ersetzt wur- den oder aber wie im den oder aber wie im Mittelalter Kuhmist Mittelalter Kuhmist und Zuckermasse zu und Zuckermasse zu Füllmaterial nach der Füllmaterial nach der Geburtsstunde des all- Geburtsstunde des all- seits beliebten Zahn- seits beliebten Zahn- bohrers avancierten. bohrers avancierten. Gleichzeitig wagen die Autoren einen Blick in die Zukunft der Zahnmedizin. Darüber hinaus sind Horrorgeschichten für Zahnärzte, Wis- senswertes rund um die Zahnmedi- zin oder ein Interview mit Graf Dra- cula eine humorvolle Abwechslung für die Mittagspause oder den ge- mütlichen Feierabend nach einem anstrengenden Praxistag.  www.lappan.de  Neue Qualifi zierung der Aktion Zahnfreundlich e.V. Weil Ernährungsberatung und Er- nährungslenkung heute zum Pro- phylaxeprogramm jeder Zahnarzt- praxis gehören sollten, hat die Ak- tion Zahnfreundlich e.V. eine Qualifi - zierungs-App entwickelt, die sich speziell an das zahnärztliche Team wendet. Ziel ist es, Fachwissen rund um die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Zahngesundheit zu vermitteln und nicht nur die Lern- freude des Praxisteams zu fördern, sondern auch die Freude an der Er- nährungsberatung. In drei Modulen beleuchtet die Zahnfreundlich-App u. a. Zucker und Zuckerarten, die Lebensmittelkennzeichnung, Erosio- nen, Vitamine, Probiotika und die Bedeutung des Speichels. Spontan können der eigene Kenntnisstand dazu anhand von 26 Fragen über- prüft und Wissenslücken mit den Inhalten der Zahnfreundlich-App ge- schlossen werden. Rund ein Jahr haben die Vorberei- tungen für dieses E-Learning-Pro- gramm in Anspruch genommen, bei dessen erfolgreichem Abschluss die Teilnehmer mit einer Qualifi zie- rungs-Urkunde als „Expertin oder Experte für zahnfreundliche Ernäh- rung“ ausgezeichnet werden. Die kostenfreie App ist für ZMPs und Fachangestellte sowie Azubis das ideale Lernformat: mobil, orts- und zeitunabhängig, nur auf dem ei- genen iPhone oder iPad bzw. Smart- phone oder Android-Tablet zu nut- zen – so macht auch Lernen Spaß.  Quelle: Aktion Zahnfreundlich e.V. ANZEIGE Razgovor hrvatski? SOMMERAKADEMIE2017 in Zusammenarbeit mit Gender Dentistry International 7. / 8. Juli 2017 Forum Ludwigsburg Der Sommer steht vor der Tür und mit ihm die Reisezeit. Falls im Aus- land ein Besuch beim Zahnarzt nötig wird, hilft die Verständigung mit Englischbrocken und der beherzten Zuhilfenahme von Händen und Füßen oft nicht weiter. Wie mag es da erst Patienten gehen, die hier- zulande auf zahnmedizinische Hilfe angewiesen und der deutschen Sprache nicht mächtig sind? Deshalb unterstützt Sie die Zahnärzt liche Assistenz regelmäßig mit einer kleinen Vokabelliste – diesmal: Deutsch-Kroatisch. Kroatisch für die Praxis Der kleine Unterschied aufb ohren Adresse/Anschrift Backenzahn Druckstelle Karies Krankenkasse Mund Mund öff nen/schließen Loch Oberkiefer Unterkiefer Parodontose prophylakti sch Reparatur Schneidezahn Schmerzen Spritze Wurzelkanalbehandlung Zahnschmerzen Er hat Zahnschmerzen. Zahnarzt einen Zahn ziehen den Zahn füllen der faule Zahn Zahnbelag Zahnfl eisch Zahnfl eischentzündung Zahnfüllung Zahnwurzel Zahnlücke Zahnbürste Zahnersatz Zahnkrone Zahnpfl ege zahnlos bušilica dresa kutnjaka modrica karijes dravstveno osiguranje usta otvorena usta/ blizu usta rupa Gornja čeljust Donja čeljust parodontoze profi lakti čan popravak incizor bolove špric liječenje korijenskog kanala zubobolja On ima zubobolju. stomatolog izvaditi zub ispuniti zub trule zub plaketa desni zapaljenje desni punjenje zuba korijen zuba praznina četkica za zube proteza kruna dentalne higijene bez zuba e n / Zahnärzte u n d n r Zahnärztin ü F e iter/-innen Praxismit a r b n g spunkte rtbild u o F 1 4 B ZÄK/DG Z V B M K/KZ Jetzt anmelden auf zfz-stuttgart.de Zahnmedizinisches FortbildungsZentrum Stuttgart Eine Einrichtung der Landeszahnärztekammer Baden-Württemberg Körperschaft des öffentlichen Rechts
38 PRAXISNEUHEITEN No. 1/2017 ·7. Juni 2017 Absorber mit optimaler Feuchtigkeitskontrolle Directa AB mit neuer Produktlinie. Mit DryDent® startet Directa eine Produktlinie von Speichelabsor- bern mit optimaler Feuchtigkeits- regulierung und großem Komfort. Mit den Absorbern DryDent® Paro- tid und DryDent® Sublingual in Kombination mit gewöhnlichen Speichelsaugern wird die Feuchtig- keitsregulierung signifi kant ver- bessert. DryDent® Parotid enthält keine Bindemittel und hat sehr weiche Kanten, die der Mundschleimhaut keinen Schaden zufügen. Die Pa- tienten berichten über das komfor- table Gefühl einer seidenweichen Oberfl äche. Es ist dabei absolut formbeständig und erleichtert einen freien Behandlungsraum auch für längere Zeit. DryDent® Sublingual verringert die Verletzung der Mundschleim- haut. Das absorbierende Material wird durch ein neues Verfahren gewebt, das ein Gefühl einer sei- dig weichen Oberfl äche ergibt. Ein über diesem Speichelabsorber platzierter Speichelabsauger mini- miert Schmerzen, Geräusche und hat eine beruhigende Wirkung durch reduzierte Schluckrefl exe.  Kontakt DIRECTA AB Tel.: +49 171 5308153 www.directadentalgroup.com Infos zum Unternehmen  minilu Academy bildet Kostenlose Live-Webinare mit Dental-Spezialisten. Praxisnah, effi zient, kostenfrei – mit den qualitativ hochwertigen Fortbil- dungsangeboten der minilu Aca- demy des Online-Händlers minilu.de wappnen sich Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) sowie Zahn- ärzte für den Praxisalltag. Top-Exper- ten der Dentalbranche vermitteln in Live-Webinaren Wissen aus Theorie und Praxis, in großer Themenvielfalt und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. In den kostenlosen Online-Semina- ren der minilu Academy können Teil- nehmer den renommierten Referen- ten nicht nur über eine Chatfunktion live Fragen zu ihrer Präsentation stel- len, sondern sich auch mit Kollegin- nen und Kollegen aus ganz Deutsch- land austauschen. Alle Webinare jederzeit online Der besondere Vorteil der Webi- nare: Eine Anreise zu einem Veran- staltungsort entfällt, für die Teil- nahme genügt eine Internetverbin- dung. Vergangene Webinare können jederzeit online im „on demand“-Be- reich abgerufen werden – auch auf mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones. Gewusst wie – dank Video-Tutorials Wie man kleine Reparaturen, War- tungsarbeiten, die perfekte Abfor- mung oder labortechnische Arbeiten durchführt, erfahren ZFA online in Video-Tutorials der minilu Academy. Die Sympathiefi gur minilu vermittelt Fachwissen und gibt regelmäßig Tipps zum Praxisalltag und Anwen- dungshilfen zu Produkten. Interes- sierte registrieren sich für Live-Webi- nare auf www.miniluacademy.de. So setzen Dental-Fachkräfte zum Wis- sensvorsprung an – mit einem Fort- bildungstool, das wirklich weiter- bringt.  Kontakt minilu GmbH Tel.: 0800 5889919 www.minilu.de Mut zur Lücke – gut zur Lücke TePe startet prominent besetzte Aufklärungskampagne. Infos zum Unternehmen Eine regelmäßige und gründliche interden- tale Mundhygiene ge- hört zu den wichtigs- ten, aber oft vernach- lässigten Maßnah- men zur Vorbeugung von oralen Erkrankungen. Plaque- bildung, aber auch Karies und Zahn- fl eischentzündungen wie Gingivitis und Parodontitis kann mit hochwer- tigen, effi zienten und individuellen Interdentalbürsten vorgebeugt wer- den. Obwohl eindeutige Studiener- gebnisse zeigen, dass sie nachweis- lich das beste Mittel zur Zahnzwi- schenraumreinigung sind, kaufen nur ca. 8 Prozent der Deutschen In- terdentalbürsten. TePe reagiert auf dieses beunru- higende Defi zit mit einer großange- legten Aufklärungskampagne. Als prominentes Testimonial konnte mit Jürgen Vogel einer der erfolgreichs- ten und beliebtesten deutschen Schauspieler gewonnen werden. Nicht zuletzt sein Markenzeichen – seine auffälligen Zahnlücken – und sein gesunder Lebensstil machen den sympathischen sowie sportli- chen Charakterdarsteller zum idea- len Gesicht der Kampagne. Das Hauptaugenmerk der Aufklä- rungskampagne „Mut zur Lücke – gut zur Lücke!“ ist auf die Etablie- rung und Verbesserung interden- taler Reinigung sowie präventiver Zähne zeigen: Kampagnengesicht Jürgen Vogel steht für einen unprätentiösen, aber sehr gesundheitsbewussten und selbstverantwortlichen Umgang mit seinen Zähnen. Zahnpfl ege gerichtet. Als effek- tivste Hilfsmittel für die gründliche Reinigung der Zahnzwischen- räume gelten Interdentalbürsten. Ihnen wird TePe mit Anzeigen in den reichweitenstärksten bundes- deutschen Medien und einem  Online-Spot besondere Aufmerk- samkeit widmen.  Kontakt TePe D-A-CH GmbH Tel.: +49 40 570123-0 www.tepe.com So einfach kann strahlen sein Mit Opalescence Go wird die Zahnaufhellung professionell und vielfältig. Infos zum Unternehmen Opalescence Go ist Opalescence Go ist ein vielfältig einzuset- ein vielfältig einzuset- zendes, professionel- zendes, professionel- les Zahnaufhellungs- les Zahnaufhellungs- system: Zum Einstieg in die Zahnaufhellung, zur Ergänzung einer In-Offi ce-Behandlung, zur Auffrischung – Opalescence Go ist stets genau das Richtige. So sind nach einer Prophylaxe-Sitzung viele Patienten dankbar, wenn ihre Zähne nicht nur sauber, sondern auch strahlender werden. Ein oder zwei Opalescence Go UltraFit Trays kön- nen die PZR zur „ P r o p h y l a x e plus“-Behandlung machen; dies ist oft der Einstieg in eine umfassendere Auf- hellungsbehandlung. Die vorge- fertigten, gebrauchsfertigen UltraFit Trays sind bereits mit einem 6%igen H2O2-Gel befüllt. Die Folie des Innen- trays auf der Zahnreihe formt sich nach wenigen Minuten ideal an, bleibt während der 60–90-minüti- gen Tragezeit formstabil und sitzt si- cher und komfortabel. Bereits nach wenigen Anwendungen sind Aufhellungs erfolge zu sehen. Als beliebte Aromen stehen Mint oder Melone zur Auswahl. Opalescence Go erspart Laborar- beiten und kann für den Patienten besonders preisgünstig kalkuliert werden. So ist es möglich, mehr Pa- tienten zu hellen, schönen Zähnen zu verhelfen – und der Praxis zu zahnbewussten, treuen Patienten.  Kontakt Ultradent Products GmbH Tel.: +49 2203 3592-15 www.ultradent.com/de
No. 1/2017 · 7. Juni 2017 UNTERHALTUNG 39 Rock die Karies Johnny M., der singende Zahnarzt aus Österreich. Putzen mit musik Zahnputzlieder Mit texten Manche sagen, der Rhythmus des Bohrens hat ihn zum Rock'n'Roll ge- bracht, doch eigentlich wurde ihm die Liebe zur Musik bereits in die Wiege gelegt: Dr. Johannes Mühlba- cher, niedergelassener Facharzt für ZMK in Linz, begann früh Gitarre zu spielen und hat bereits während der gesamten Studienzeit im Duo mit einem Medizinkollegen im Rampen- licht gestanden. Doch gehobene Tanzmusik und Rock'n'Roll nur nach- zuspielen, war ihm bald zu wenig, und er verspürte die nötige Kreativi- tät, um eigene Songs zu schreiben. The Toothbreakers Inzwischen tauscht er als Johnny M. regelmäßig die Praxisräume mit den Konzerthallen Österreichs und gibt mit seiner Band The Toothbrea- kers erdigen, ehrlichen und echten Smallrock zum Besten. Johnny M. hat auch zwei Rock/Pop-CDs kompo- niert sowie produziert und arbeitet national wie international mit promi- nenten Musikern zusammen. Von verschiedenen Liveauftritten ab- gesehen, liegt neben seiner Zahn- arztpraxis der Schwerpunkt auf der Komposition und Produktion von Musikstücken. Zahnputzlieder „The singing dentist“ schrieb be- reits während seiner Ausbildungszeit an der Universitätszahnklinik Inns- bruck 1997 drei Zahnputzlieder, die vor allen Dingen Kinder zwischen drei und zehn Jahren zur täglichen Zahnpfl ege animieren sollten und auf CD veröffentlicht wurden. 2016 entstand in Kooperation mit keinem geringeren als dem Bassisten und Produzenten der Robbie Williams Band, Jerry Meehan aus London, eine englische Ausgabe des ersten Zahnputzliedes von Johnny M. mit dem Titel „Brush Your Teeth“. Hör- proben dazu gibt es direkt auf der Praxisseite www.der-zahnarzt-linz.at oder auch unter www.johnnym.at.  Dr. Johannes Mühlbacher Boschweg 2b 4020 Linz, Österreich Tel.: +43 732 650123 dr.muehlbacher@utanet.at www.dr-muehlbacher.net  Die Zahnpasta-Diät Putzen für die gute Figur? Eine japanische Erfi ndung machts möglich. Schokolade ist nicht nur schädlich für die Zähne, sondern auch für die Hüfte. Wer sowohl auf ein karies- freies Gebiss als auch eine schlanke Linie wert legt, kann in Zukunft die neue Schoko-Minz-Zahnpasta be- m o c . a i l o t o f – n e s s u l u a P a i d u a l C © nutzen. Die Idee der Entwickler aus Japan ist, dass statt zur Schokolade zur Zahnpasta gegriffen wird. Dabei soll sowohl der Appetit auf Süßes befriedigt und gleichzeitig etwas für die Mundhygiene getan werden. Minzöl sorgt dabei für einen fri- schen Atem, der Schokogeschmack im Abgang für das gute Gefühl, etwas Süßes gegessen zu haben. Wie effektiv die Diät mit der Zahnpasta ist, wurde noch nicht getestet, einen Versuch ist es aber allemal wert. Mo- mentan ist die Schoko-Minz-Zahn- creme nur über einen japanischen Onlineshop für knapp 15 Euro zu haben. Sollte sich dieser neue Diät - Trend durchsetzen, lässt der europäi- sche Verkaufsstart aber sicher nicht mehr lange auf sich warten.  Quelle: ZWP online * Jetzt teilnehmen Keinen Stress mehr mit der Waren- wirtschaft und bei der Bestellung von Praxismaterial auch noch Geld sparen? Die Zahnärztliche Assistenz und manomed machen es möglich! Alle Leser des Heftes haben bis Anfang Juli die Chance, einen Gut- schein für die Bestellung auf der Online-Plattform manomed.com zu gewinnen. Leere Regale, fehlen- des Material und zeitaufwendige Katalogbestellungen haben damit ab sofort ein Ende. Einfach sparen manomed bietet ein komplettes Sortiment von nicht erklärungsin- tensiven Verbrauchsmaterialien, die in Produktqualität und -leistung den Markenprodukten in nichts nachste- hen, bei gleichzeitig günstigeren Preisen. Dazu einfach auf der Website manomed.com aus der gut sortier- ten Übersicht über alle Artikel und Angebote das benötigte Ver- brauchsmaterial auswählen und be- quem mit nur einem Klick zu fairen Preisen bestellen. Anschließend wird die Ware schnell und direkt in die Praxis geliefert. Gewinnchancen Als Sommerbonus verlost ma- nomed einen 200 Euro Einkaufs- gutschein für Ihre Bestellung. Für eine gut gefüllte Praxiskasse – mit- machen lohnt sich ohne Zweifel! Außerdem verschenken wir zu- sätzlich drei Mal das aktuelle Jahr- buch Prävention & Mundgesund- heit 2017. Für die Teilnahme am Gewinnspiel scannen Sie einfach den oben stehenden QR-Code und füllen Sie das Formular voll- ständig aus oder schreiben Sie uns eine E-Mail mit dem Betreff „Zahnärztliche Assistenz 1/17“ und Ihren vollständigen Kontakt- daten sowie die Anschrift Ihrer Zahnarztpraxis an za-redaktion@ oemus-media.de. Die Gewinner werden per Zufall unter allen Ein- sendern ermittelt und per E-Mail benachrichtigt. Teilnahmeschluss ist der 7. Juli 2017. Starten Sie mit der Zahnärztlichen Assistenz voll durch! Mit ein wenig Glück können Sie schon bald nach Herzenslust für Ihre Praxis shoppen oder im neuen Präventions-Jahr- buch stöbern. Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!  OEMUS MEDIA AG Redaktion Zahnärztliche Assistenz * Teilnahmebedingungen: Teilneh- men können alle Mitarbeiter von Zahnarztpraxen aus Deutsch land unter Angabe ihrer persönlichen Kontaktdaten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Adressen werden ausschließlich zum Zweck des Gewinnspiels verwendet. Der Gewinn kann nicht in bar ausge- zahlt oder gegen andere Sach- preise eingetauscht werden. Mit der Teilnahme am Gewinnspiel stimmt der Teilnehmer den Teil- nahmebedingungen zu.  Druckfrisch: Jahrbuch Prävention & Mundhygiene 2017 erschienen Jetzt direkt die Neuaufl age des Kompendiums bestellen. OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Tel.: +49 341 48474-0 Fax: +49 341 48474-290 grasse@oemus-media.de www.oemus.com Jahrbuch Prävention & Mundhygiene 2017 wendet sich sowohl an Einsteiger und erfahrene Anwender als auch an alle, die in den Themen Präven- tion und Mund hygiene eine viel- versprechende Chance sehen, das eigene Leistungsspektrum zu er- weitern. Sichern Sie sich Ihre Ausgabe auf einer der folgenden Fortbildungs- einer der folgenden Fortbildungs- veranstaltungen: • 7. MUNDHYGIENETAG, 29./30. September, Berlin • Prophylaxe – Team Day der praxisHochschule, 1./2. Dezember, Köln Oder bestellen Sie das Jahrbuch Oder bestellen Sie das Jahrbuch Prävention & Mundhygiene 2017 Prävention & Mundhygiene 2017 zum Preis von 49 Euro (zuzügl. zum Preis von 49 Euro (zuzügl. MwSt. und Versand) online im MwSt. und Versand) online im OEMUS-Shop oder unter ange- gebenem Kontakt.  Leseprobe Onlineshop Vorbeugen ist besser als heilen – das ist allgegenwärtig und unwi- dersprochen, und auch die aktuel- len Studien belegen den Paradig- menwechsel von der Restauration zur Prävention. Mit dem Jahrbuch Prävention & Mundhygiene 2017 legt die OEMUS MEDIA AG die 3. überarbeitete und erweiterte Aufl age des aktuellen Kompendi- ums zu den Themen Prävention und Mundhygiene vor und wird damit der Bedeutung der Themen für die tägliche Praxis gerecht. Renommierte Autoren aus Wis- senschaft, Praxis und Industrie wid- men sich im Jahrbuch Prävention & Mundhygiene den Grundlagen und weiterführenden Aspekten dieses Fachgebietes und geben Tipps für den Praxisalltag. Zahlreiche wissen- schaftliche Beiträge, Anwenderbe- richte und Fallbeispiele dokumentie- ren das breite Anwendungsspekt- rum. Relevante Anbieter stellen ihre Produkt- und Servicekonzepte vor. Thematische Marktübersichten er- möglichen einen schnellen und ak- tuellen Überblick über Geräte, Ma- terialien, Instrumente und Mund- pfl egeprodukte. Das Kompendium
MUNDHYGIENETAGE 2017 TERMIN 29./30. September 2017 in Berlin Maritim Hotel Berlin WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG Prof. Dr. Stefan Zimmer/Witten E16 T K N U F O R T B ILDUN G S P ONLINE-ANMELDUNG/ KONGRESSPROGRAMM www.mundhygienetag.de HAUPTVORTRÄGE Samstag, 30. September 2017 09.00 – 09.10 Uhr Eröffnung 09.10 – 09.50 Uhr Prof. Dr. Stefan Zimmer/Witten Elektrozahnbürsten 09.50 – 10.30 Uhr Prof. Dr. Stefan Zimmer/Witten Zahnpasta – Die Allzweckwaffe der oralen Prävention 10.30 – 11.15 Uhr Pause/Besuch der Industrie ausstellung 11.15 – 12.00 Uhr Priv.-Doz. Dr. Mozhgan Bizhang/Witten Wo die Zahnbürste nicht ausreicht: besondere Hilfsmittel für die Pflege von Interdentalräumen und Zunge 12.00 – 12.45 Uhr Prof. Dr. Nicole B. Arweiler/Marburg Häusliche Prophylaxe bei Risikopatienten: Was empfehle ich wem? 12.45 – 13.15 Uhr Priv.-Doz. Dr. Gregor Petersilka/Würzburg Gut geputzt und dennoch krank? Weshalb Mundhygiene und Parodontitis (nicht) zusammenhängen 13.15 – 14.30 Uhr Pause/Besuch der Industrie ausstellung 14.30 – 15.15 Uhr Prof. Dr. Thorsten M. Auschill/Marburg Infiltrationstherapie zur Behandlung fluoro- tischer Veränderungen 15.15 – 16.00 Uhr Priv.-Doz. Dr. Gregor Petersilka/Würzburg Supra- und subgingivale Irrigation: Was kann die „Munddusche“ wirklich leisten? 16.00 – 16.15 Uhr Abschlussdiskussion Jahrbuch Prävention & Mundhygiene 2017 Jahrbuch Prävention & Mundhygiene Über 150 Seiten Inhalt I aktuelle Gesamtübersicht deutscher Prophylaxemarkt I Grundlagen/Parodonto logie Hygiene und Des- infektion I Kariesdiagnostik I Parodontitis- und Periimplantitistest I Versiegelungsmaterialien I Fluoridierungsmittel I Elektrische Zahnbürsten und Mund duschen I Vorstellungen Anbieter A bis Z Alle Teilnehmer/-innen erhalten das Jahrbuch Prävention & Mundhygiene 2017 kostenfrei. SEMINAR QMB Freitag, 29. September 2017 09.00 – 18.00 Uhr (inkl. Pausen) Ausbildung zur zertifizierten Qualitätsmanagement- Beauftragten QMB Christoph Jäger/Stadthagen Kursinhalte QM-Grundwissen | Grundlagen der QM-Dokumentation | Änderungen der QM-Richtlinie vom 7.4.2014 | Verantwortung und Organisation | Haftungsentlastung durch wichtige Mitarbeiterbelehrungen | Weitere wichtige Punkte Lernerfolgskontrolle durch Multiple-Choice-Test inkl. umfassendem Kursskript SEMINAR HYGIENE 29./30. September 2017 Freitag: 12.00 – 19.00 Uhr (inkl. Pausen) Samstag: 09.00 – 19.00 Uhr (inkl. Pausen) Weiterbildung und Qualifizierung Hygienebeauftragte(r) für die Zahnarztpraxis Iris Wälter-Bergob/Meschede Kursinhalte Einführung in die Hygiene | Einführung in die Grundlagen der Bakterio- logie und Mikrobiologie | Berufsbild und Aufgaben von Hygienebeauf- tragten in der Zahnarztpraxis | Grundlagen und Richtlinien in der Hygiene, Unfallverhütungsvorschriften | Hygienepläne | Hygienemaß- nahmen bei übertragbaren Krankheiten (IfSG) | Abfall und Entsorgung | Instrumenten kunde | Anforderungen an die Hygiene bei der Aufberei- tung von Medizin produkten | Räumliche und organisatorische Aspekte des Aufbereitungsraumes | Händedesinfektion | Anforderungen an den Betrieb von Reinigungs- und Desinfektionsgeräten (RDG) | Erstellen von Verfahrens- und Arbeitsanweisungen zur Aufbereitung | Aufberei- tung von Praxis wäsche | RKI/BfArM/KRINKO 2012 | Medizinprodukte - gesetz (MPG) | Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) | Des infektionspläne | Funktion und Aufbewahrung hygienerelevanter medizinisch-technischer Geräte und Instrumente/Gerätebuch 20-Stunden-Kurs mit Sachkundenachweis Lernerfolgskontrolle durch Multiple-Choice-Test inkl. umfassendem Kursskript ORGANISATORISCHES Veranstaltungsort Maritim Hotel Berlin Stauffenbergstraße 26 | 10785 Berlin | Deutschland Tel.: +49 30 2065-0 | www.maritim.de Zimmerbuchungen in den Veranstaltungshotels und in unterschiedlichen Kategorien Tel.: +49 211 49767-20 | Fax: +49 211 49767-29 info@prime-con.eu | www.prime-con.eu Maritim Hotel Berlin: Begrenzte Zimmerkontingente im Kongresshotel KONGRESSGEBÜHREN Hauptvorträge am Samstag Zahnarzt Assistent (mit Nachweis)/ Helferin Tagungspauschale* SEMINARE Seminar QMB Kursgebühr Tagungspauschale* Seminar Hygiene Zahnarzt Assistent (mit Nachweis)/ Helferin Teampreis (ZA + ZAH) Tagungspauschale (beide Tage pro Person)* 185,– € zzgl. MwSt. 109,– € zzgl. MwSt. 59,– € zzgl. MwSt. 109,– € zzgl. MwSt. 59,– € zzgl. MwSt. 275,– € zzgl. MwSt. 224,– € zzgl. MwSt. 448,– € zzgl. MwSt. 118,– € zzgl. MwSt. * Die Tagungspauschale ist für jeden Teilnehmer verbindlich zu entrichten (umfasst Kaffeepausen, Tagungsgetränke und Imbissversorgung). Veranstalter: OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 | 04229 Leipzig | Deutschland Tel.: +49 341 48474-308 | Fax: +49 341 48474-290 event@oemus-media.de | www.oemus.com Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Stefan Zimmer/Witten Fortbildungspunkte: Die Veranstaltung entspricht den Leitsätzen und Empfehlungen der KZBV vom 23.09.05 einschließlich der Punktebewertungsempfehlung des Beirates Fortbildung der BZÄK vom 14.09.05 und der DGZMK vom 24.10.05, gültig ab 01.01.06.  bis zu 16 Fortbildungspunkte Hinweis: Nähere Informationen zu den Seminaren und den Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden Sie unter www.oemus.com E16 T K F O R T N U B ILDUN G S P MUNDHYGIENETAGE 2017 TERMINE 5./6. Mai 2017 in Hamburg – EMPIRE RIVERSIDE HOTEL 29./30. September 2017 in Berlin – Maritim Hotel WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG Prof. Dr. Stefan Zimmer/Witten MUNDHYGIENETAGE 2017 Anmeldeformular per Fax an +49 341 48474-290 oder per Post an OEMUS MEDIA AG Holbeinstraße 29 04229 Leipzig Deutschland Für den MUNDHYGIENETAG 2017 melde ich folgende Personen verbindlich an (Bitte Zutreffendes ausfüllen bzw. ankreuzen!):  29./30. September 2017 in Berlin Online-Anmeldung unter: www.mundhygienetag.de Titel, Name, Vorname, Tätigkeit Titel, Name, Vorname, Tätigkeit Praxisstempel  Hauptvorträge (Samstag)  Seminar QMB (Freitag)  Seminar Hygiene (Freitag + Samstag) Kongressteilnahme  Hauptvorträge (Samstag)  Seminar QMB (Freitag)  Seminar Hygiene (Freitag + Samstag) Kongressteilnahme Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Veranstaltungen 2017 erkenne ich an. Datum/Unterschrift O EM U S M E D I A AG ZA 1/17 E-Mail (Bitte angeben! Sie erhalten Ihr Zertifikat per E-Mail.)