Branchenmeldungen 31.08.2026
Mehr Wirtschaftlichkeit durch prozesskompatible Prothetikkomponenten
Dr. Andreas Schütt, Gründer und Geschäftsführer des Unternehmens, stellte den anwesenden Fachjournalistinnen und Fachjournalisten den Ansatz von OrangeCAD MED sowie die dahinterstehende Prozess- und Produktstrategie vor.
Tatsache ist: Dentallabore stehen unter wachsendem wirtschaftlichem Druck. Gleichzeitig sind digitale Implantatworkflows so eng aufeinander abgestimmt, dass bereits der Wechsel einzelner Komponenten Auswirkungen auf Libraries, Scanbodys, Halter, Frässtrategien und interne Abläufe haben kann. Genau an dieser Stelle setzt OrangeCAD MED an.
Das Karlsruher Unternehmen OrangeCAD MED entwickelt implantatprothetische Komponenten, die sich in bestehende digitale Laborprozesse integrieren lassen. Anwender können mit ihren gewohnten Scanbodys, Libraries, Designprozessen und Haltern weiterarbeiten. Ausgetauscht wird allein die physische Komponente. Damit erweitert OrangeCAD MED den klassischen Kompatibilitätsbegriff um eine entscheidende Ebene. Im Markt wird Kompatibilität meist über die Verbindung zum Implantat definiert. Für das Dentallabor ist jedoch ebenso relevant, ob sich eine Prothetikkomponente ohne zusätzliche technische Anpassungen in den vorhandenen Fertigungsprozess einfügt.
Der Workflow wird zum entscheidenden Faktor
Eine implantatprothetische Komponente ist mit CAD-Library, Scanbody, Frässtrategie und gegebenenfalls einem spezifischen Halter verknüpft. Erfordert ein Lieferantenwechsel neue Anpassungen an den verwendeten Systemkomponenten, wird aus einer Einkaufsentscheidung schnell eine technische Umstellung.
Viele Labore arbeiten bereits mit kompatiblen Prothetikkomponenten und haben dafür funktionierende digitale Prozesse aufgebaut. Gerade deshalb bleibt die Bezugsquelle häufig dieselbe: Library, Scanbody, Halter und physische Komponente bilden im Laboralltag eine eingespielte Prozesswelt. OrangeCAD MED eröffnet hier eine zusätzliche Wahlmöglichkeit. Das Labor kann seine Bezugsquelle neu wählen, ohne seine technische Prozesswelt verändern zu müssen. Es geht nicht nur um einen niedrigeren Stückpreis, sondern um unternehmerische Freiheit. Einkauf und Workflow lassen sich voneinander trennen. Qualität, Lieferfähigkeit, Service, Sortiment und Konditionen können neu bewertet werden, während bestehende Investitionen und Prozesse erhalten bleiben.
„Dentallabore haben oft erheblich in ihre digitale Infrastruktur investiert und Prozesse aufgebaut“, sagt Dr. Andreas Schütt, Gründer und Geschäftsführer von OrangeCAD MED. „Unser Weg ist klar: Nicht das Labor passt seinen Workflow an, sondern die Prothetikkomponente fügt sich in den bestehenden Prozess ein.“ Der praktische Ablauf bleibt unverändert: Praxis oder Labor nutzen den gewohnten Scanbody, die Konstruktion erfolgt mit der vorhandenen Library und die Versorgung wird wie bisher gefertigt. Für die physische Umsetzung kommt die passende Komponente von OrangeCAD MED zum Einsatz. Die bestehende digitale Infrastruktur kann unverändert weitergenutzt werden.
Wirtschaftlichkeit ohne Umstellungskosten
Bei einem hohen Anteil implantatgetragener Versorgungen wirken sich Preisunterschiede bei implantatprothetischen Komponenten unmittelbar auf Kalkulation und Marge aus. Der wirtschaftliche Vorteil von OrangeCAD MED entsteht deshalb auf zwei Ebenen: durch niedrigere Komponentenpreise und dadurch, dass für den Wechsel keine zusätzlichen Investitionen, Schulungen oder Prozessanpassungen erforderlich sind. Der Ansatz ist für kleinere Dentallabore ebenso relevant wie für größere Laborgruppen: Während kleinere Labore zusätzliche Investitionen vermeiden, verstärkt sich der wirtschaftliche Effekt in größeren Strukturen über hohe Stückzahlen und mehrere Standorte. „Der Preis allein reicht in der Implantatprothetik nicht“, so Dr. Andreas Schütt. „Ein wirtschaftlicher Vorteil überzeugt nur dann dauerhaft, wenn Passung, Reproduzierbarkeit und regulatorische Sicherheit stimmen.“
Technologiepartner für digitale Implantatprothetik
OrangeCAD MED verbindet implantatprothetische Komponenten mit einem tiefen Verständnis digitaler Laborprozesse. Im Mittelpunkt steht das Zusammenspiel von physischem Bauteil, CAD-Library, Scanbody, Konstruktion und Fertigung. Diese Prozessperspektive prägt die Entwicklung der Produkte und digitalen Lösungen. OrangeCAD MED wurde im Dezember 2021 von Dr. Andreas Schütt im baden-württembergischen Karlsruhe gegründet. Dort befinden sich bis heute Entwicklung und Fertigung. In das Unternehmen fließen mehr als 25 Jahre Erfahrung des Gründers in der digitalen Implantatprothetik ein. Dieses Wissen nutzt OrangeCAD MED heute, um sein Portfolio weiterzuentwickeln, sein Partnernetzwerk auszubauen und den nächsten Schritt vorzubereiten: datenbasierte Lösungen für den digitalen Workflow.
Breites Portfolio und internationale Präsenz
Das Portfolio umfasst zentrale Komponenten für die Implantatprothetik, darunter Titanbasen, Pre-Mills, gerade und angulierte Abutments, Multi-Unit-Komponenten, Gingivaformer, Abformpfosten, Laboranaloge, Schrauben und Komponenten für die Prothesenverankerung. Die Produkte sind für gängige Implantatsysteme verfügbar und lassen sich in bestehende digitale Laborworkflows integrieren.
OrangeCAD MED vertreibt seine Produkte international, insbesondere in Europa, den USA und im Nahen Osten. Je nach Zielmarkt verfügen die Produkte über die erforderlichen Konformitätsnachweise und behördlichen Freigaben, darunter CE-Kennzeichnungen gemäß der europäischen Medizinprodukteverordnung (MDR) sowie FDA-510(k)-Freigaben für den US-amerikanischen Markt. In diesen Märkten baut das Unternehmen seine Partnerschaften und Vertriebsstrukturen weiter aus.
Weitere Informationen zu OrangeCAD finden Sie auf https://www.orangecad-med.com/.