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Dentalhygiene | Traceys A-Z Tipps zur Übersicht

Traceys A-Z Tipps 02.11.2010

Tracey's A–Z Tips for Success

Da nun die erste Dekade des neuen Jahrtausends bald zu Ende geht, wird es Zeit, unsere Rolle als ZMF/ZMP und Dentalhygienikerinnen neu zu bewerten. Wir sollten uns Fragen stellen wie: Verkörpern wir unseren Beruf in der richtigen Art und Weise? Sind wir auf dem neuesten technologischen Stand? Kennen wir die neuesten Trends, Produkte und Empfehlungen? Stellen wir unsere Patienten und deren Gesundheit an erste Stelle? Leben wir das, was wir predigen? Die Beantwortung dieser Fragen wird uns helfen, festzustellen, was wir für die Zukunft ändern müssen.

Manchmal kann es sein, dass kleine Änderungen in unseren täglichen Routinen eine große Auswirkung darauf haben werden, wie wir unsere Dentalhygiene praktizieren. Ab sofort wird es monatlich "Tracey's A-Z Tips for Success"  geben. Diesen Monat beginnen wir mit A wie Aussehen. Wir alle kennen die Floskel "Beurteile niemanden nach seinem Äußeren" - aber dennoch tun wir das. Euer Erscheinungsbild sagt eine Menge über euch aus, über eure Laune, über eure Professionalität und natürlich über eure Persönlichkeit. Also lasst uns analysieren, ob wir fit für den Job sind, den wir ausüben.

Traceys Tipp

Stell dich in deiner Arbeitskleidung vor einen Spiegel und betrachte dich aus einem neuen Blickwinkel - dem des Patienten. Was sehe ich und welchen Eindruck mache ich? Würde ich von mir behandelt werden wollen, wenn ich ein Patient wäre?

1. Kleidung: Ist diese akkurat, ordentlich, sauber und gebügelt? Stell dir vor, wie Fünf-Sterne-Hotelpersonal gekleidet ist? Siehst du professionell aus? Oder ist es so, wie ich oft festgestellt habe, dass dein T-Shirt zwei Nummern zu klein ist? Und/oder zu dünn und dein BH durchschaut? Oder hängen die Extrapfunde, die du während deiner Ferien zugelegt hast, über deiner Hose wie ein Pilz, der über den Rand quillt? Was ist mit der Blutlache oder dem großen Fleck vom Zement anrühren, der gestern auf deinem Oberteil gelandet ist? Oder dem Loch, direkt unter den Achseln, das durch wiederholtes Waschen beständig wächst? Ist das Fünf-Sterne?

2. Schuhe: Wann hast du dir das letzte Mal deine Arbeitsschuhe angeschaut? Sind diese sauber und poliert? Haben sie Abnutzungen, Kratzer und löst sich vielleicht der Rand? Entsprechen deine Schuhe unserer "Schuhe begeisterten Kultur"? Oder sind sie bloß "Arbeitsschuhe" und sonst nichts?

3. Haare: Sind sie ordentlich zusammengebunden, sodass keine lose Enden in das Gesicht des Patienten hängen? Hast du jemals eine Stewardess mit frei wehendem Haar gesehen? Nein, sie haben das schön zurückgebunden. Das ist auch in einem medizinische Umfeld unerlässlich. Nicht nur für den eigenen Schutz vor Bakterien, sondern auch zum Wohle des Patienten.

4. Schmuck: Ringe, Halsbänder, Armreifen und große Ohrringe sind für den privaten Gebrauch, aber nicht für die Arbeit. Sie nehmen Bakterien auf, die durch Luftverwirbelungen transportiert werden. Leg sie ab oder lass sie zu Hause. Die Ohringe sollten nicht größer als das Ohrläppchen sein und auf keinen Fall herabhängend.

5. Fingernägel: French Nails, lange Nägel und lackierte Nägel sehen hübsch aus, sind aber unglücklicherweise nicht angemessen für unseren Beruf. Sie können pieksen, zwicken und für den Patienten unangenehm sein. Würdest du eine Massage von einer Therpeutin haben wollen, die lange lackierte Nägel hat?

6. Piercing und Tattoos: Fast jeder hat heutzutage soetwas. Was du in deiner Freizeit tust, ist deine Sache, aber es macht besonders bei unseren älteren Patienten nicht immer einen guten Eindruck. Nimm deine Piercings heraus und bedecke deine Tattoos während der Arbeitszeit. Wir wollen Professionalität ausstrahlen und ein Nasenring und die Zurschaustellung deiner Tattoos bewirken genau das Gegenteil.

7. Geruch: Viele Patienten, besonders die Älteren, sind Parfums gegenüber besonders sensibilisiert. Es ist das Beste, überhaupt kein Parfum zu benutzen. Ein gut riechendes Duschgel wirkt dezent, aber nicht aufdringlich. Also, benutz Deodorant und dusche vor und nach der Arbeit. Es gibt nichts Ekelhafteres, als in der Nähe von schlecht riechenden Personen ausharren zu müssen, ohne wegkommen zu können.

8. Lächeln und Atem: Lebst du das, was du predigst? Bist du ein Vorbild für deine Patienten? Wann hast du die Zähne letztes Mal reinigen lassen? Sind diese sauber und weiß, sodass deine Patienten sagen können: "Ich möchte Zähne wie Sie haben." Ist dein Atem gut? Oder warst du gerade in deiner Pause rauchen und riechst somit für den nächsten zu behandelnden Patienten wie ein Aschenbecher?

Entspricht dein Äußerliches den Ansprüchen eines zahnmedizinischen Profis, dann kannst du auch den Patienten mit einer Fünf-Sterne-Qualität überzeugen!

Wir wollen von unseren Patienten, dass sie Zeit und Geld in unsere Behandlung investieren, so ist ein angemessenes Äußeres einer von vielen Schritten, um das zu erreichen.

Make the small changes today to create a solid foundation for tomorrow.

“Control your own change or change will end up controlling you”!
I wish you Great Success!

Tracey

Autorin: Tracey Lennemann, RDH, BA

Tracey Lennemann

Tracey Lennemann RDH BA, (Registered Dental Hygienist) ist eine Internationale Referentin und Trainerin aus den USA und seit über 25 Jahren in Praxen sowohl in den USA als auch Europa als DH tätig. Ihre Schwerpunkte sind Parodontologie, Kommunikation und Team Motivation.

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