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Keramik versus Komposit

© Oemus Media AG

Branchenmeldungen 14.03.2010

Keramik versus Komposit

Vom 12.03. bis zum 13.03.2010 lud die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin (DGKZ) ins Düsseldorfer Hotel „InterContinental“ zu ihrer siebten Jahrestagung ein. Nach dem großen Erfolg der Veranstaltung der Vorjahre nutzten auch in diesem Jahr wieder rund 150 Teilnehmer das umfassende Fortbildungsangebot.

Kosmetische Zahnmedizin im Kontext orofazialer Ästhetik polarisiert auch heute noch wie kaum ein anderes Thema. Die Deutsche Gesellschaft für Kosmetische Zahnmedizin hat diese interdisziplinäre Herausforderung zum Gegenstand ihres seit 2003 währenden Engagements für ein seriöses und fachlich fundiertes Angebot bei ästhetisch/kosmetischen Behandlungen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich gemacht und sah sich auf ihrer siebten Jahrestagung aus berufenem Munde von Universität und Praxis mehr als bestätigt. Das wissenschaftlich ausgesprochen anspruchsvolle Programm stand in diesem Jahr unter dem Motto „Keramik versus Komposit“ und wurde von den Teilnehmern begeistert aufgenommen. Hochkarätige Referenten aus dem In- und Ausland beleuchteten alle relevanten Aspekte.

Impressionen


Nach der Begrüßung durch den Präsidenten der DGKZ Prof. Dr. Martin Jörgens/Düsseldorf zeigt Dr. Michael Sachs/Oberursel die Chancen und Möglichkeiten einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Ästhetischer Chirurgie und Zahnmedizin als Element eines globalen Gesundheitsmarktes auf. Im Anschluss verdeutlichte Prof. Dr. Dr. Johannes Hönig mit seinem Vortrag zur Rejuvenation des äußeren Erscheinungsbildes auf beeindruckende Weise die Leistungsfähigkeit der ästhetischen Chirurgie und Dr. Stefan Lipp/Düsseldorf ergänzte in seinem Referat die Therapiemöglichkeiten der, für Zahnärzte besonders interessanten, Region der Lippe und Nasolabialfalte.


Der Block zum Themenschwerpunkt „Keramik und Komposite“ wurde von Prof. Dr. Andrej Kielbassa/Berlin mit einem Vortrag zur ästhetischen Front- und Seitenzahnrestauration mit Keramik eröffnet. In der Folge beleuchteten zahlreiche, namhafte Referenten alle relevanten Aspekte der Thematik. Die Palette reichte dabei von konventionellen und Non-Prep-Veneers, über verschiedenste Aspekte von Komposit- und Keramikrestaurationen im Zahnhals-, Front- und Seitenzahnbereich, der Vorbeugung von Restaurationsfrakturen aus funktioneller Sicht, die ästhetischen und funktionellen Aspekte der postendodontischen Versorgungen sowie die Gegenüberstellungen der Versorgungen mit Veneers und Kompositrestaurationen nach kieferorthopädischer Therapie.


Hervorragend besucht waren auch die Workshops am Samstag, wo sich die Teilnehmer ergänzend oder über die Vortragsthemen hinaus fachliches Know-how für den Praxisalltag holen konnten. Ein Angebot war u.a. der praktische Arbeitskurs „Perfect Smile – Das Konzept für die perfekte Frontzahnästhetik“ mit Dr. Jürgen Wahlmann/Edewecht. Wie immer bei den Jahreskongressen der DGKZ wurde auch wieder über den Tellerrand hinausgeschaut: Die IGÄM-Kursreihe „Unterspritzungstechniken zur Faltenbehandlung im Gesicht“ unter der Leitung von Dr. Andreas Britz/Hamburg ergänzte innovativ und informativ den rein zahnärztlichen Part dieser interessanten Veranstaltung. Abgerundet wurde die 7. Internationale Jahrestagung der DGKZ durch ein begleitendes Programm für die zahnärztliche Assistenz und eine informative Dentalausstellung.

Die Teilnehmer waren mit dem Ambiente des Düsseldorfer Hotels „InterContinental“ sowie mit den angebotenen Inhalten der Veranstaltung sehr zufrieden und gaben durch die Bank ein positives Feedback – ein Kongressbesuch, der sich in jedem Fall gelohnt hat.

Die nächste Jahrestagung der DGKZ findet am 13./14. Mai 2011 in Berlin statt.

Kontakt:
Oemus Media AG
Holbeinstraße 29, 04229 Leipzig
Tel.: 0341/48474-308
Fax: 0341/48474-290
E-Mail: event@oemus-media.de
Web: www.dgkz-jahrestagung.de


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