Branchenmeldungen 14.10.2026
Aus ZWP spezial-Leser wird ZWP Designpreis-Gewinner
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Er und sein Team freuten sich über Besuch, Urkunde und nicht zuletzt die Möglichkeit, die Besonderheiten ihrer Praxis genauer vorzustellen. Im anschließenden Gespräch gab uns Marcel Lang weitere Einblicke in seine Praxisstory.
#Von Post zu Praxis
Anfänglich war ich an einem Objekt in München-Laim interessiert und wollte meine Praxis dort ansiedeln. Dann kam es zum Zerwürfnis mit den Verkäufern und die dortige Niederlassungsmöglichkeit war vom Tisch. Da ich aber schon die Finanzierungszusage der apoBank vorliegen hatte und sich der finanzielle Aufwand der dortigen Immobilie und der Kaufpreis für die Räumlichkeiten in München-Sendling ähnelten, konnte ich relativ unkompliziert umschwenken. Dann wiederum profitierte ich von dem Auseinandergehen des hier ansässigen Architekturbüros. Beide Architekten hatten sich verstritten und gaben den gemeinsamen Standort, der übrigens ganz früher eine Post gewesen war, auf. Als ich das auf ImmoScout24 sah, war ich schnell, schaute mir alles an, sagte zu und nach einer Umbauphase von etwa neun Monaten konnten wir am 1. September 2025 eröffnen.
#Über ZWP spezial zum passenden Mitstreiter
Auf das Stuttgarter Büro 12:43 Architekten bin ich über die Septemberausgaben des ZWP spezial vergangener Jahre gestoßen. Ich bin ganz bestimmt nicht der Einzige, der sich den ZWP Designpreis und die damit verbundenen Hefte gezielt mit Blick auf die eigene Praxis anschaut. Da stecken viele tolle Ideen und Inspira-
tion, aber eben auch konkrete Hinweise auf mögliche Partner drin. Zusätzlich habe ich mir internationale Preise und auch fachfremde Umsetzungen wie Yachten angesehen, um ein Gefühl dafür zu entwickeln, was gestalterisch möglich ist. Alles, was mir gefiel, habe ich in einem Moodboard zusammengetragen. So entstand nach und nach eine ziemlich konkrete Vorstellung davon, wie meine eigene Praxis einmal aussehen sollte.
Mit diesen Ideen kontaktierte ich 12:43 Architekten – nachdem ich ihre Referenzprojekte im ZWP spezial gesehen hatte – und traf die Inhaberin, Steffen Bucher, erstmals vor Ort in meinen Räumlichkeiten. Einige meiner ursprünglichen Vorstellungen flossen in den Entwurf ein, andere wurden verworfen. Nach einer kurzen Evaluierungsphase wurde schnell klar, dass die Chemie und die gestalterische Richtung stimmen. Von da an vertraute ich auf die ausgewiesene Expertise meiner Architektin Lara Pfisterer.
„Auf das Stuttgarter Büro 12:43 Architekten bin ich über die Septemberausgaben des ZWP spezial vergangener Jahre gestoßen. Ich bin ganz bestimmt nicht der Einzige, der sich den ZWP Designpreis und die damit verbundenen Hefte gezielt mit Blick auf die eigene Praxis anschaut.“
(Marcel Lang, Zahnarzt • Master of Science Kieferorthopädie [M.Sc.])
#Tischlerei, die mit anpackt
Auf Frank Widmann, den Inhaber von Widmann Einrichtungen, traf ich erstmals durch 12:43 Architekten. Dass ich der Empfehlung dann vertraut habe, habe ich nie bereut. Ganz im Gegenteil. Meine Erwartungen wurden noch übertroffen, die Zusammenarbeit war tipp-topp. Dabei ist Frank Widmann mehrfach die Extrameile gegangen, fand Lösungen für besondere Herausforderungen und schaute nicht auf die Uhr, wenn noch Handgriffe nötig waren. Dafür bin ich sehr dankbar, denn ich bin ohne Dentaldepot in die Niederlassung gegangen und die Tischlerei hätte theoretisch auch einfach nur das Mobiliar liefern müssen, ohne Weiteres zu tun. Widmann Einrichtungen ist eine tolle Firma, die ich aus Erfahrung und ohne Abstriche weiterempfehlen kann.
#Clever gespart, nachhaltig agiert
Eine Niederlassung mit dem Anspruch, von Beginn an und durchweg moderne Räumlichkeiten zu schaffen, ist natürlich ein gro-ßer finanzieller Schritt. Umso mehr schien mir die Möglichkeit, bei der Ausstattung auf refurbished Second-Hand-Geräte zurückzugreifen, eine sinnvolle Lösung. Nicht zuletzt, weil es nachhaltig ist und viele ältere Geräte auf Langlebigkeit hin hergestellt wurden, diese nach dem Refurbishment wunderbar funktionieren und wie neu aussehen. Durch dieses Vorgehen habe ich eine knappe sechsstellige Summe einsparen können. Auch Bürostühle sowie die Vitra-Stühle rund um den Beratungstisch habe ich second-hand erworben und bin damit sehr zufrieden.
#Design meets familiäres Miteinander
Der einladende und im Corporate Design der restlichen Praxis gestaltete Mitarbeiterbereich ermöglicht uns eine familiäre und wertschätzende Atmosphäre in der Praxis. Es ist eben nicht nur oben, für die Außenwirkung und die Patienten, ansprechend designt, sondern auch hinter den Kulissen, in unserem Fall im ausgebauten Keller konsequent das Interiordesign umgesetzt. Das war mir persönlich sehr wichtig, und ich freue mich, wenn wir hier oftmals die Mittagszeit zusammen verbringen, gemeinsam kochen und auch abseits des Praxisalltags Zeit miteinander verbringen können. Für mich gehört deshalb auch der Mitarbeiterbereich ganz selbstverständlich zum Gesamtkonzept einer Praxis – funktional, gestalterisch und als Ort, an dem man sich gerne aufhält.
Weitere Infos zur Praxis auf www.kfolang.de.