Branchenmeldungen 24.09.2026
FVDZ zum Tag der Zahngesundheit: Prävention ist kein Luxus
Die Zahnmedizin zeigt seit vielen Jahren, was Vorsorge erreichen kann. Wer früh ansetzt, regelmäßig vorsorgt und über gesundheitliche Zusammenhänge Bescheid weiß, kann Erkrankungen verhindern oder zumindest frühzeitig erkennen.
„Wir reden gerade viel darüber, dass unser Gesundheitssystem immer teurer wird und wo gespart werden kann. Prävention darf dabei nicht unter die Räder kommen“, sagt der Bundesvorsitzende des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte Dr. Christian Öttl. „Am Ende ist es doch ganz einfach: Eine Erkrankung, die gar nicht erst entsteht, muss auch nicht behandelt werden. Wer heute bei der Vorsorge spart, zahlt morgen möglicherweise drauf.“
Das diesjährige Motto am Tag der Zahngesundheit lenkt den Blick auf etwas vermeintlich Selbstverständliches: das Kauen. Dabei geht es um weit mehr als die Nahrungsaufnahme. Kauen unterstützt unter anderem Verdauung und Sprachentwicklung. Eine gesunde Ernährung, funktionierendes Kauen und Mundgesundheit gehören zusammen.
Für den FVDZ gehört zur Prävention aber auch Eigenverantwortung. Menschen müssen wissen, was sie selbst für ihre Gesundheit tun können. Gleichzeitig braucht es ein Gesundheitssystem, das Vorsorge ermöglicht und fördert, anstatt erst dann aktiv zu werden, wenn eine Erkrankung bereits da ist.
Genau darauf weist auch die Bundeszahnärztekammer zum Tag der Zahngesundheit hin: Prävention erhält Lebensqualität und kann langfristig die Sozialsysteme entlasten.
Für den FVDZ ist deshalb klar: Prävention ist kein Bereich, an dem man sparen sollte. Sie ist ein wesentlicher Teil einer nachhaltigen Gesundheitspolitik.