Anzeige
Branchenmeldungen 12.10.2019

Wegweisende Innovationen auf der Stuttgarter FACHDENTAL

Wegweisende Innovationen auf der Stuttgarter FACHDENTAL

Schmerzfreie Behandlung dank High-Tech-Produkten

Kalter Schweiß sammelt sich auf der Stirn. Leise surrt die Deckenlampe, der typische Praxisgeruch liegt in der Luft. Der Puls rast. Millionen Menschen in Deutschland kennen dieses Gefühl: Die Angst vorm Zahnarzt ist so alt wie der Berufsstand selbst. Ganz oben auf der Liste gefürchteter Horrorinstrumente steht die Spritze. Zu Unrecht, denn moderne Behandlungsmethoden nehmen heute auch „dem Pieks“ seinen Schrecken.

Die FACHDENTAL Südwest/id infotage dental am 11. und 12. Oktober 2019 in Stuttgart gibt einen Überblick über die neuesten Technologien.


Ein vorläufiger Endpunkt auf dem Weg zur schmerzfreien, effizienten Behandlung ist etwa das in Frankreich entwickelte Anästhesie-System QuickSleeper: Dank einer speziellen, wie ein Skalpell geschliffenen Nadel spüre man nicht einmal den Einstich, sagt Armin Eberdorfer, Business Operations Manager bei der Gronauer Straight Dental GmbH, die das Produkt in Deutschland vertreibt. Gerade bei der Behandlung von Menschen mit Behinderungen oder Kindern sei dies „super“, denn „wenn der erste Kontakt mit dem Schmerz schon bei der Anästhesie stattfindet, schafft das kein Vertrauensverhältnis zwischen Arzt und Patient“.

Nach der Betäubung von Knochen- und Mundschleimhaut folgt die eigentliche Anästhesie: Anstatt ins Nervengewebe zu spritzen, wird die Nadel des Quicksleepers nun langsam in den Zahnzwischenraum geführt und das Anästhetikum im Knochen abgegeben. Somit werden die Nerven am richtigen Ort betäubt, lange Wartezeiten zwischen Einspritzen und Behandlung entfallen. Zudem schont die Methode das sogenannte Ligament, den Faserapparat, der den Zahn mit dem Kieferknochen verbindet. Hier zieht ein Schaden fast immer postoperative Schmerzen nach sich. Eine elektronische Steuerung kontrolliert den Einspritzvorgang, sodass der Patient keinen unangenehmen Druck verspürt. Da sich die Betäubung nicht über die Nervenbahnen ausbreitet, entfällt obendrein das altbekannte, lästige Taubheitsgefühl in Zunge, Wangen oder Lippe im Anschluss an die Behandlung. Auch das – wenngleich geringe – Risiko einer langfristigen Betäubung der Lippe wird vollständig vermieden.

Zahnärzte, die bereits mit dem Quicksleeper arbeiteten, seien „hellauf begeistert“, so Eberdorfer. „Die Resonanzen aus der Branche sind durchweg positiv. Dasselbe gilt für das Feedback von Patienten, die berichten, wie angenehm ihre Behandlung war.“ Neben seinen medizinischen Pluspunkten besitzt der Quicksleeper noch einen handfesten organisatorisch-ökonomischen Mehrwert: Da sich bis zu acht Zähne gleichzeitig betäuben lassen, kann pro Termin an mehreren Sektoren gearbeitet werden, was die Anzahl der Sitzungen ebenso reduziert wie die Verbrauchsmaterialkosten. Gleichzeitig ermöglicht das Wegfallen von Wartezeiten bei der Anästhesie eine straffere Termingestaltung. Planung und Pünktlichkeit werden erleichtert – das freut Zahnärzte und Patienten gleichermaßen!

Messestand der DENTALZEITUNG

Wir laden Sie herzlich ein, unseren Stand G72 auf der Fachdental Südwest/id infotage dental Stuttgart zu besuchen und sich Ihr persönliches Exemplar der aktuellen DENTALZEITUNG 5/2019 mit den Themenschwerpunkten „Praxishygiene“ und „CAD/CAM“ zu sichern.

Quelle: Landesmesse Stuttgart

Foto: OEMUS MEDIA AG

Mehr News aus Branchenmeldungen

ePaper

Anzeige