Branchenmeldungen 23.10.2026

Niedrigere Festzuschüsse – höherer Beratungsbedarf

KZVB – Ab 2027 sinken die Zuschüsse der gesetzlichen Krankenkassen für Zahnersatz. Dadurch dürfte der Beratungsbedarf bei den Patienten steigen. Die KZVB reagiert darauf mit einem neuen Service: Ab sofort können gesetzlich Versicherte eine kostenlose Zweitmeinung per Videosprechstunde einholen.

Niedrigere Festzuschüsse – höherer Beratungsbedarf

Foto: MQ-Illustrations – stock.adobe.com/ mit KI optimiert

Die Zahnarzt-Zweitmeinung der KZVB gibt es bereits seit 20 Jahren. Bislang konnten sich die Patienten aber nur persönlich in den Zahnärztehäusern München und Nürnberg beraten lassen. Erfahrene Zahnärzte, die auch als Gutachter tätig sind, schauen sich dort den Heil- und Kostenplan an und führen bei Bedarf auch eine Untersuchung durch.

Für Patienten, die den Weg nach München oder Nürnberg nicht auf sich nehmen wollen, gibt es nun eine Videosprechstunde. Dafür braucht man lediglich ein Smartphone oder einen Computer mit Webcam. Einen Termin kann man online oder per Telefon vereinbaren. Die Kontaktdaten finden Patienten auf www.kzvb.de/patient/zweitmeinung.

Sollte sich in der Videosprechstunde herausstellen, dass eine persönliche Untersuchung sinnvoll ist, kann diese weiterhin in München oder Nürnberg durchgeführt werden.

Neben Zahnersatz bietet die KZVB auch für kieferorthopädische Behandlungen eine kostenlose Zweitmeinung an.

Ziel dieses Angebots ist es, das Vertrauensverhältnis zwischen dem Patienten und seinem Behandler zu stärken. Über 90 Prozent der Patienten setzen nach der Beratung die Behandlung bei ihrem bisherigen Zahnarzt fort.

Die Beratungszahnärzte verpflichten sich zudem, den Patienten nicht selbst zu behandeln. 

Weitere Informationen zu den Beratungsangeboten der KZVB für Patienten gibt es auf www.kzvb.de/patient/patientenberatung. 

 

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