Branchenmeldungen 19.04.2011
Sachsens Kinder haben wieder gesündere Zähne
Bei einer
bundesweiten Untersuchung 2009 schnitten Mädchen und Jungen im Freistaat
hervorragend ab, teilte die Landesarbeitsgemeinschaft für
Jugendzahnpflege des Freistaates am Montag in Dresden mit. Nicht einmal
jeder zweite der Sechs- und Siebenjährigen hatte kranke Milchzähne, 2004
waren es noch mehr als die Hälfte. Der Anteil der Schulanfänger mit
kariesfreien Gebissen habe sich von 45 auf mehr als 50 Prozent erhöht,
bei den Zwölfjährigen um zwölf auf 72 Prozent und bei den 15-Jährigen
von knapp 40 auf 53,8 Prozent, hieß es.
„Die interdisziplinäre
Kooperation zahlt sich aus", sagte die Geschäftsführerin der
Landesarbeitsgemeinschaft, Birte Bittner, der Nachrichtenagentur dpa.
Nachdem Nuckelflaschenkaries in den 1990er Jahren zugenommen hatte,
seien Aufklärung und Vorbeugung verstärkt worden. Zahnärzte,
Gesundheitsdienst, Krankenkassen und der Freistaat verstärkten die
Maßnahmen zur Mundgesundheitserziehung. Dazu gehörten der geförderte
halbjährliche Gang zum Zahnarzt und zahnhygienische Aufklärung in der
Schule. „Auch bei den Eltern ist das Bewusstsein gewachsen", sagte
Bittner.
Die Studie wird regelmäßig per Stichproben in den
Altersgruppen durchgeführt und von der Universität Marburg
wissenschaftlich begleitet. Diesmal waren in Sachsen 2705 Erstklässler,
1528 Zwölfjährige und 906 Teenager begutachtet worden.
Quelle: dpa