Branchenmeldungen 20.04.2011

Science Slam - Wissenschaft mit Spassfaktor

Science Slam - Wissenschaft mit Spassfaktor

Foto: © Shutterstock.com

Am 29. April 2011 findet der erste Science Slam der Universität Basel statt. Neun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz - vom Studierenden bis zum Professor - werden gegeneinander antreten und ihre Forschungsarbeiten auf witzige und unkonventionelle Art vorstellen. Das Publikum bildet die Jury und bestimmt, wer am Ende des Abends zum Science Slam-Sieger gekürt wird. Moderator ist Prof. Ed Constable.

Am ersten Science Slam der Universität Basel treten neun Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Gegenbeweis an, dass Forschung nicht trocken und Forschende nicht langweilig sind. Beim Science Slam geht es nämlich darum, wer ein Laienpublikum am besten mit seinem Forschungsthema unterhalten kann. Die Zuschauerinnen und Zuschauer bilden die Jury und entscheiden, wer am Ende des Abends den begehrten «Erlene»-Award entgegennehmen darf. Den vortragenden Wissenschaftlern stehen maximal zehn Minuten zur Verfügung. Für ihren Auftritt dürfen sie auf technische Hilfsmittel wie Beamer oder Flipchart zurückgreifen.

Ed, the moderator
Durch den Abend führt der designierte Vizerektor und Chemieprofessor Ed Constable, der für seinen feinen britischen Humor bestens bekannt ist. Uni-Rektor Antonio Loprieno und Gerda Huber von der FHNW werden ebenfalls am Anlass teilnehmen. Kleine Sketches und musikalische Darbietungen der Jazzband mit dem für Studierende wie Forschende zutreffenden Namen «We don‘t sleep» werden zusätzlich für Spass und Unterhaltung sorgen. Die studentische Körperschaft skuba kümmert sich mit einem Barbetrieb um das leibliche Wohl.

Programm
Folgende neun Forschende präsentieren am ersten Science Slam ihre Forschungsarbeiten:

  1. «Wie wir mit einem Tanzkurs die Welt retten können», Dr. Alexandra Sauer, Departement Gesellschaftswissenschaften und Philosophie, Universität Basel
  2. «Normal vergesslich oder schon Alzheimer?», Prof. Dr. Andreas Monsch, Memory Clinic, Akutgeriatrie, Universitätsspital Basel
  3. «Schwarze Löcher in der Klingelbergstrasse», Dr. Almudena Arcones und Matthias Hempel, Departement Physik, Universität Basel
  4. «Unerwartet Erwartungsvoll. Rhythmus, die ästhetische Erfahrung einer pulsierenden Ordnung», Daniel R. Mueller, Institut Visuelle Kommunikation, Hochschule für Gestaltung und Kunst, FHNW
  5. «Polymer Vesikel oder von Schlangen und Meerschweinchen zu Mini-U-Booten», Martin Nussbaumer, Physikalische Chemie, Universität Basel
  6. «Was macht eigentlich ein Archäoinformatiker?», Daniel Schuhmann, Institut für Prähistorische und Naturwissenschaftliche Archäologie, Universität Basel
  7. «Was einem beim Jogging alles einfällt – oder: Wie kommt die Klimamembran in die Verfahrenstechnik?», Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Riedl, Institut für Chemie und Bioanalytik,
    Hochschule für Life Sciences, FHNW
  8. «Nanotechnologie als zukunftsweisende Diagnostikmethode», Christophe Monnier, Biozentrum und Swiss Nanoscience Institut, Universität Basel
  9. «Biochemische Nano-Sensoren – kann man das essen?!», Oren Knopfmacher, Swiss Nanoscience Institut, Department Physik, Universität Basel

Tolle Preise – breit abgestützte Partnerschaft
Der Gewinner oder die Gewinnerin des ersten Science Slams darf einen besonderen Preis, den für den Science Slam speziell entworfenen «Erlene»-Award, entgegennehmen sowie ein Jahresabo der Neuen Zürcher Zeitung im Wert von 550 Franken; die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Gutscheine des Sprachreisenanbieters ESL im Wert von 300 und 200 Franken. Die Idee des Science Slams entstand aus einer Initiative des Departements Chemie. Der Anlass wird partnerschaftlich von der Universität Basel, der Fachhochschule Nordwestschweiz und dem Theater Basel getragen. NZZ-Campus ist Medienpartner.

Im Eintrittspreis von 10 Franken ist noch ein Getränkegutschein inbegriffen. Vorverkauf: Theaterkasse Theater Basel oder www.theater-basel.ch.

Weitere Informationen >

1. Science Slam der Universität Basel, Freitag, 29. April, Türöffnung um 19.15 Uhr, Beginn um 20 Uhr, Kleine Bühne, Theater Basel.

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