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Laserzahnmedizin | Diodenlaser zur Übersicht

Diodenlaser 03.12.2010

Tipps zum Lasern

Sicherheits- und Anwendungshilfen für bestmögliche Resultate

Diodenlaser sind aufgrund ihres breiten Anwendungsspektrums aus der modernen Zahnmedizin nicht mehr wegzudenken. Mit ihnen zu lasern ermöglicht präzises und sauberes Arbeiten – Anwender können schonend und nahezu blutungsfrei arbeiten. Die Behand­lungen sind gegenüber konventionellen Methoden deutlich schmerzarmer, was letztendlich auch in der Patientenkommunikation entscheidend sein kann. Doch vor dem Lasern kommt das Lernen – und dabei steht Sicherheit an erster Stelle.

nUm optimales und sicheres Arbeiten mit einem Diodenlaser (z.B. SIROLaser Advance, SIROLaser Xtend von ­Sirona) zu gewährleisten und damit schließlich auch die Vorteile des Lasereinsatzes zu genießen, ist es wichtig, dass Bedienpersonal und auch alle anwesenden Personen auf einige Sicherheitshinweise achten. Sicherheit beginnt mit der Auswahl eines geeigneten Behandlungsraumes in der Praxis. Ein gelbes Warnschild an der Tür muss darauf aufmerksam machen, dass hier ein Laser betrieben wird. Während einer Behandlung sollte darüber hinaus zum Beispiel durch ein Blinklicht darauf aufmerksam gemacht werden, dass der Zutritt zum Behandlungszimmer für Unbefugte verboten ist. Auch müssen sowohl der Patient als auch alle anwesenden Personen bei einer Laserbehandlung eine entsprechende Schutzbrille tragen, um eine Verletzung der Augen gänzlich auszuschließen. Wichtig ist, dass sich Anwender diese Hinweise immer wieder bewusst machen, um einer sich einschleichenden Routine entgegenzuwirken.


Abb. 1: „Mit Respekt, aber ohne Angst“ lautet das Motto im Umgang mit dem Diodenlaser.

Gesetzliche Regelungen – Sicherheit geht vor

Seitens des Gesetzgebers gibt es weitere Sicherheitsbestimmungen. Die UVV/BGV-B2 schreibt in Praxen, die ­einen Dentallaser der Klassen 3b und 4 verwenden, einen Laserschutzbeauftragen zwingend vor. Diese Person muss jedoch kein Zahnarzt, sondern kann auch ein anderes Mitglied aus dem Praxisteam sein. Der Laserschutzbeauftragte muss sich nachweislich die Sach- und Fachkenntnisse der klinischen Anwendung und des Laserschutzes angeeignet haben. Diese Person ist der erste Ansprechpartner innerhalb der Praxis bei Fragen bezüglich des Geräts, und auch die Gewährleistung und Überwachung gewisser Sicherheitsstandards gehört zu ihren Aufgaben. Ein spezielles Training, das alle rechtlichen ­Voraussetzungen erfüllt, wird unter anderem auch von ­Sirona angeboten. Prinzipiell muss dafür gesorgt werden, dass nur qualifiziertes Personal Zugang zum Laser hat und diesen auch bedient. Umfang und Aufgaben im ­Laserschutz sind übrigens in der DIN/EN 60825 definiert.

Zertifizierung sichert Qualität

Auch behandelnde Zahnärzte sollten vor der ersten Anwendung ein zertifiziertes Training absolvieren, um alle theoretischen und praktischen Aspekte des Laserns ­kennenzulernen. Bei diesen Anwendertrainings werden nicht nur wichtige Sicherheitshilfen, sondern insbesondere auch klinische Anwendungstipps vermittelt. Etwa, wie Zahnärzte Gewebeschädigungen verhindern, indem sie ein Gefühl dafür entwickeln, den Laserstrahl nicht zu lange an einer Stelle einwirken zu lassen. Dabei ist es stets ratsam, auf Verfärbungen des umliegenden Gewebes zu achten – ein wichtiges Indiz für die absorbierte Energie.


Abb. 2: Im Sirona-Anwendertraining wird praxisnah vermittelt, wie intuitiv sich die Diodenlaser bedienen lassen.

„Mit Respekt, aber ohne Angst“ lautet das Motto im Umgang mit dem Diodenlaser: Wer sich an die Sicherheitsanweisungen hält, profitiert beispielsweise im Umgang mit Diodenlaser, wie dem SIROLaser Advance, von den Einsatzmöglichkeiten in Parodontie und Endodontie oder auch bei kleinen chirurgischen Eingriffen. Schon im Anwendertraining bei Sirona in Bensheim zeigt sich, wie intuitiv sich das System bedienen lässt und welchen Grad an Personalisierungsmöglichkeiten und individuellen Behandlungseinstellungen der Diodenlaser zu bieten hat. Das Aus- und Weiterbildungsangebot der Dentalakademie findet sich unter der Rubrik „Service“ oder den Produktseiten zum SIROLaser Advance auf www.sirona.de