Businessnews 10.06.2026

MELAG Medizintechnik feiert 75 Jahre Innovation und Qualität – Made in Germany

MELAG – Das Berliner Familienunternehmen blickt auf 75 Jahre Unternehmensgeschichte zurück – von den ersten Heißluftsterilisatoren in der Nachkriegszeit bis zu vernetzten Systemlösungen für die Instrumentenaufbereitung in über 100 Ländern.

MELAG Medizintechnik feiert 75 Jahre Innovation und Qualität – Made in Germany

Foto: MELAG

75 Jahre MELAG – und ein Blick nach vorn: Wie sieht die Zukunft der Instrumentenaufbereitung aus? Diese Frage stand im Mittelpunkt des MELAG Jubiläumswochenendes in Berlin. Mehr als 1.000 Partner, Kundinnen und Kunden sowie Praxisteams aus 55 Ländern kamen zusammen, um gemeinsam zwei besondere Meilensteine zu feiern: Die 75-jährige Erfolgsstory des Berliner Familienunternehmens und die Weltpremiere des neuen Aufbereitungs- und Pflegegeräts MELAcare.

Die Jubiläumsparty im Spindler & Klatt direkt an der Spree bildete dabei den feierlichen Höhepunkt eines Wochenendes, das Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von MELAG miteinander verband. Seit der Gründung im Jahr 1951 steht das Unternehmen für Innovation, Qualität und Verantwortung – Made in Germany. Aus einem jungen Betrieb in der Berliner Nachkriegszeit ist ein international führender Anbieter im Bereich Praxishygiene und Instrumentenaufbereitung geworden.

© MELAG

Die Geschichte von MELAG beginnt in einem herausfordernden Umfeld. Als Alfred Gebauer 1951 das Unternehmen gründete, war Berlin noch stark von den Folgen des Zweiten Weltkriegs geprägt. Materialien waren knapp, die Beschaffung stellte junge Unternehmen vor große Herausforderungen. Alfred Gebauer machte aus der Not eine Tugend: Für die ersten Geräte verwendete er Brotbüchsen aus Aluminium als Außengehäuse. So entstand der erste Heißluftsterilisator „Typ C1“ – und damit der Grundstein für eine Unternehmensgeschichte, die bis heute von Erfindergeist, Pragmatismus und Qualitätsbewusstsein geprägt ist.

Heute wird MELAG von Dr. Niklas Gebauer und Sebastian Gebauer gemeinsam mit Ihrem Vater Dr. Steffen Gebauer in dritter Generation geführt. Trotz des starken Wachstums ist vieles unverändert geblieben: MELAG ist weiterhin ein 100 % familiengeführtes Unternehmen, entwickelt und produziert ausschließlich am Standort Berlin und fokussiert sich konsequent auf die Instrumentenaufbereitung aus einer Hand.

Aus dem ursprünglichen Schwerpunkt auf Sterilisatoren ist ein umfassendes Portfolio für die Aufbereitung medizinischer und dentaler Instrumente entstanden. Heute entwickelt, produziert und vertreibt MELAG unter anderem Thermodesinfektoren, Autoklaven, Siegelgeräte, Container-Systeme, Verbrauchsmaterialien sowie Software-Lösungen zur Dokumentation und Freigabe. Mit Innovationen wie MELAcare und Careclave, der weltweit einzigartigen 4-in-1-Lösung, zur Aufbereitung und Pflege dentaler Winkelstücke, setzt MELAG konsequent neue Maßstäbe in der Praxishygiene.

Ein zentraler Treiber dieser Entwicklung ist die kontinuierliche Investition in Forschung und Entwicklung. Rund 500 Mitarbeitende arbeiten am Hauptsitz in Berlin, darunter etwa 180 Ingenieurinnen und Ingenieure. Jährlich investiert MELAG rund 30 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung. Das Ziel: intelligente, zuverlässige und langlebige Lösungen zu schaffen, die Praxisteams im Alltag entlasten und höchste Anforderungen an Sicherheit, Effizienz und Nachhaltigkeit erfüllen.

Im Rahmen des MELAG Innovation Day erhielten Gäste aus aller Welt Einblicke in die Produktion am Berliner Standort, lernten neueste Entwicklungen rund um die Instrumentenaufbereitung kennen und nutzten die Gelegenheit zum internationalen fachlichen Austausch. Denn das 75-jährige Jubiläum ist für MELAG kein Rückblick allein, sondern vor allem ein Antrieb für die Zukunft. Was 1951 mit Improvisation, Mut und einem klaren Qualitätsanspruch begann, ist heute ein international erfolgreiches Familienunternehmen mit einer klaren Mission: Instrumentenaufbereitung einfacher, sicherer und effizienter zu machen – mit Innovationen made in Germany, entwickelt und produziert in Berlin.

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