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Im Gebiss kein Platz für Brillis

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Branchenmeldungen 21.04.2011

Im Gebiss kein Platz für Brillis

Umfrage: Moderne Methoden zur Zahnverschönerung finden bei den meisten Deutschen wenig Anklang

Glitzersteine, Tattoos, Keramik-Verblendschalen oder spezielle Bleichmethoden - es gibt mittlerweile viele Möglichkeiten, die Zähne zu verschönern. Die meisten Deutschen stehen jedoch derartigen kosmetischen Maßnahmen eher zurückhaltend gegenüber, wie eine repräsentative Umfrage der "Apotheken Umschau" zeigt. Zahnschmuck ist beim Gros der Befragten wenig beliebt. Nur zwei Prozent (2,2 Prozent) geben an, mit Schmucksteinen, Goldfolie oder Tattoos ihr Gebiss aufzupeppen.

Noch weniger gefragt sind so genannte Veneers. Lediglich etwas mehr als ein Prozent (1,5 Prozent) der weiblichen und männlichen Umfrageteilnehmer hat sich solche hauchdünnen, aus Keramik gefertigten Verblendschalen auf die Zähne setzen lassen, um Unregelmäßigkeiten, Fehlstellungen und Verfärbungen auszugleichen oder angegriffenen Zahnschmelz zu ersetzen. Auch ein strahlend weißes Hollywood-Lächeln scheint für die meisten nicht sehr erstrebenswert zu sein. Für immerhin die Hälfte (51,8 Prozent) der Befragten kommt eine Aufhellung des Gebisses aus rein optischen Gründen überhaupt nicht in Frage. Bei ihrem Zahnarzt haben sich einem solchen auch Bleaching genannten Verfahren gerade einmal drei (3,1 Prozent) Prozent schon einmal unterzogen. Mit 1,5 Prozent noch niedriger ist der Anteil derjenigen, die mit Aufpinsellösungen, Aufhellungsgels oder beschichteten Klebestreifen in dieser Hinsicht bereits selbst der Natur nachgeholfen haben.

Quelle: Eine repräsentative Umfrage des Gesundheitsmagazins "Apotheken Umschau", durchgeführt von der GfK Marktforschung Nürnberg bei 1.978 Männern und Frauen ab 14 Jahren.

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