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Live-OP Sunstar

Verzögerte Sofortimplantation bei großen intraossären Defekten


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Hochschulbildung

  • Oktober 2004: Zahnärztliche Prüfung an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München
  • Februar 2008: Dissertation

 

Niederlassung

  • Seit 12.07.2007: Zulassung als niedergelassener Zahnarzt in der Gemeinschaftspraxis Dr. Frederic W. Hollay, Dr. Henrik-Christian Hollay, München, seit 01.06.2017 Einzelpraxis Dr. Hollay
  • Seit 01.10.2014: Zulassung als niedergelassener Zahnarzt in der Praxisgemeinschaft Dr. Hollay & Neugebauer, Tutzing, als Zweitpraxis

 

Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie

  • Seit 20.07.2008: Zusatzqualifikation nach Version der Dental School Tübingen, Prof. Dr. Hahn
  • Seit Mitte 2008 Tätigkeit als Referent für die Firmen Acteon®, Nemris®, Degradable Solutions®, Meisinger® und Kuraray®
  • Verfasser mehrerer Artikel zu den Themen Piezoelektrik, Intralift®, easygraft® und SA-Cement®
  • Mitglied im Bund deutscher Fachjournalisten (BDFJ)
  • Entwicklungstätigkeit für die Firmen Acteon®, Nemris®, Degradable Solutions®
  • Teil des Experten-Teams zur Indikationsfindung, Evaluation und Evolution der Firma Degradable Solutions®
  • Mitglied der Peers®-Gruppe

 

Info

Im Livestream am 17. Oktober 2018 ab 14 Uhr mit Dr. Henrik-Christian Hollay wird aus mehreren Kameraperspektiven die „Verzögerte Sofortimplantation bei großen intraossären Defekten“ vorgestellt. Jetzt registrieren!

 

Die vollständige Knochenregeneration nach einer Extraktion braucht Zeit. Manchmal sogar viel Zeit. Gleichzeitig wissen wir jedoch aus zahlreichen Studien (Araujo et al., Vignoletti et al. und viele mehr), dass wir genau diese Zeit nicht haben, um auf vollständige Knochenheilung zu warten.

 

Resorptionsvorgänge horizontal und vertikal verschlechtern die Situation für unser Implantationsgebiet zunehmend. Spätestens nach zwölf Wochen ist das Risiko eines ausgedehnten Knochenverlustes kaum zu vermeiden. Und manchmal verknöchert eine Alveole auch nach längerer Wartezeit nicht so, wie wir Implantologen uns das wünschen. Die Gründe hierfür sind zahlreich. Insbesondere ausgeprägte Entzündungsgeschehen vor der Extraktion führen häufig zu einer bindegewebigen Verheilung des Knochendefektes.

 

Allerdings lässt sich genau dieser Zeitraum zwischen Extraktion und Resorption gut für eine verzögerte Sofortimplantation nutzen. Selbsthärtende synthetische Knochenersatzmaterialien spielen speziell bei dieser Indikation all ihre Vorteile – wie die Unterstützung der Primärstabilität des Implantats, einfache Defektdeckung und membranfreies Arbeiten – aus.

 

In dem geplanten Fall wird eine verzögerte Sofortimplantation nach Extraktion eines Unterkiefermolaren gezeigt. Das interradikuläre Septum dient als Garant für die Primärstabilität des inserierten Implantats, der Defekt zwischen Implantat und Alveole wird mit einem selbsthärtenden synthetischen Knochenersatzmaterial (β -TCP) membranfrei stabilisiert.

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