Branchenmeldungen 14.10.2026
Doctolib beschleunigt seine KI-Entwicklung – dank einer Investition von NVIDIA
In Europa nutzen schon heute 100 Millionen Patient:innen und 580.000 Gesundheitsfachkräfte die Dienste von Doctolib. Allein in Deutschland sind es über 30 Millionen Patient:innen und 150.000 Gesundheitsfachkräfte. Rund 100 Wissenschaftler:innen, Ingenieur:innen und Designer:innen arbeiten aktuell an den KI-Modellen und KI-Lösungen des Unternehmens. Dazu gehört eine Praxissoftware mit All-in-One-Ansatz und integrierten KI-Agenten: Sie erleichtern den Arbeitsalltag der Gesundheitsfachkräfte und helfen ihnen, eine bessere Versorgung zu leisten.
Der KI-Sprechstundenassistent – der bereits mehr als 12 Millionen Patientenbesuche dokumentiert hat – basiert auf einem eigenen, von Doctolib entwickelten Spracherkennungsmodell und versteht medizinisches Vokabular in mehreren Sprachen. Hinzu kommen weitere KI-Assistenten, die Gesundheitsfachkräfte bei vielen administrativen Aufgaben entlasten – von Kodierung und Abrechnung über Sekretariatsarbeiten bis zum Dokumentenmanagement. Aktuell arbeitet Doctolib außerdem an neuen KI-Assistenten, die bei klinischen Entscheidungen unterstützen und gemeinsam mit Gesundheitsfachkräften entwickelt werden.
Auch für Patient:innen wird Doctolib sein KI-Angebot erweitern: Geplant ist ein persönlicher KI-Gesundheitsassistent, der alle Fragen rund um das Thema Gesundheit beantwortet und Menschen durch jeden Schritt des Behandlungswegs begleitet.
Rückenwind für die KI-Entwicklung von Doctolib
Doctolib setzt bereits seit einem Jahr auf NVIDIA-Technologie. Die Investition soll dazu beitragen, KI-Talente zu gewinnen und die KI-Lösungen von Doctolib weiterzuentwickeln.
Außerdem erhält Doctolib Zugang zu den Expert:innen von NVIDIA und wird von ihnen beim Training seiner Modelle in Europa unterstützt.
Souveräne KI-Modelle für das Gesundheitswesen stärken
Doctolib entwickelt seine eigenen KI-Modelle weiter, mit höchstem Anspruch an medizinische Genauigkeit und mit dem Ziel, sie möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen. In den kommenden Monaten bringt das Unternehmen die Entwicklung auf Open-Weight- und Open-Source-Basis voran und investiert noch stärker in seine europäische Infrastruktur.
Dabei bleibt Doctolib seinem Prinzip treu: Wie bereits seit der Gründung hostet das Unternehmen alle Gesundheitsdaten in der Europäischen Union und Großbritannien unter seiner alleinigen Kontrolle. Das gilt auch für die KI-Modelle.