Branchenmeldungen 17.03.2026

Forsa-Umfrage: Bedarf an gesunden Zahnputz­gewohnheiten bei Kindern bleibt hoch

P&G – Zwar ist Karies bei Kindern in Deutschland in den vergangenen Jahren insgesamt rückläufig, dennoch zählt sie weiterhin zu den häufigsten vermeidbaren Infektionskrankheiten im Kindesalter. Trotz bester Intentionen gelingt es vielen Familien nicht durchgängig, gesunde Zahnputzgewohnheiten fest im Alltag zu verankern.

Forsa-Umfrage: Bedarf an gesunden Zahnputz­gewohnheiten bei Kindern bleibt hoch

Foto: Vadym – stock.adobe.com/ KI-generiert

Um diese Diskrepanz besser zu verstehen, hat Oral-B gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa eine Umfrage1 unter Eltern und Kindern zum Thema Zahngesundheit durchgeführt. Die Mission von Oral-B ist es, die erste „Generation kariesfrei“ zu erreichen und Eltern sowie Kinder aktiv auf diesem Weg zu unterstützen.

Eltern und Kinder sind motiviert, doch Karies bleibt ein Problem

Laut Forsa-Umfrage messen erfreuliche 88% der befragten Eltern der Zahngesundheit ihres Kindes eine sehr hohe Bedeutung bei. Die Mundgesundheit der Kinder wird sogar höher priorisiert als die eigene. Auch den befragten Kindern ist die Bedeutung von Zahngesundheit bewusst. Über 90 % geben an, dass ihnen gesunde Zähne „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“ sind. Zwar putzt die Mehrheit der befragten Kinder regelmäßig zweimal täglich die Zähne, doch trotz dieses Bewusstseins bleibt Karies ein zentrales Problem. Woran liegt das – und wie lässt sich wirksam gegensteuern?

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„Die Entstehung von Karies im Milchgebiss ist prinzipiell vermeidbar“, erläutert Prof. Dr. Katrin Bekes, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Kinderzahnmedizin (DGKiZ). „Durch eine systematische Zahnpflege können Eltern und Kinder gleichermaßen dazu beitragen, die Mundgesundheit zu fördern und das Risiko für frühkindliche Karies signifikant zu reduzieren. Die konsequente Implementierung präventiver Maßnahmen ist hierfür unerlässlich.“

Elektrische Zahnbürsten können Motivation und Putzdauer steigern

Auch die besten Vorsätze können oftmals am Alltag scheitern. Die meisten Eltern wird die Situation bekannt vorkommen: Es ist nicht immer einfach, die Kinder dazu zu bewegen, sich die Zähne zu putzen. 63 % der befragten Eltern bestätigen, dass sie ihre Kinder an das Zähneputzen erinnern müssen. Doch selbst dann gibt es auch noch eine weitere Hürde, die einen Einfluss auf die Zahngesundheit hat: 22 % der Eltern lassen die Kinder unbegleitet ihre Zähne putzen, obwohl ein kurzer Check und Nachputzen einen großen Unterschied machen können.

Laut Forsa-Studie gibt es einen signifikanten Faktor, der sowohl die Qualität als auch Motivation der Kinder beim Putzen unterstützt: Der Einsatz elektrischer Zahnbürsten. Denn dieser geht aus Elternsicht häufig mit positiven Veränderungen einher. Fast jedes zweite Kind putzt mit einer elektrischen Zahnbürste lieber die Zähne.

28 % der Eltern beobachten zudem eine längere Putzdauer. Darüber hinaus geben 39 % an, dass sich die Zahngesundheit ihres Kindes seit der Nutzung einer elektrischen Zahnbürste verbessert habe, etwa durch weniger Karies.

Auch die Perspektive der Kinder bestätigt diesen Trend: 56 % der Kinder finden, dass das Zähneputzen mit einer elektrischen Zahnbürste mehr Spaß macht, und jedes zweite Kind empfindet die Zähne nach dem Putzen als sauberer. Um die Kinder weiterhin beim Putzen zu unterstützen und frühzeitig gesunde Zahnputzgewohnheiten zu etablieren, hat Oral-B die iO Kids ab 6 Jahren entwickelt, um Kindern dabei zu helfen, kariesfrei zu bleiben.

Studienergebnisse im Detail

Relevanz für Praxis und Prophylaxe

Eltern haben gute Vorsätze, stoßen im Alltag jedoch auf praktische Hürden. Auch eigene, oftmals negative, Erfahrungen mit Praxisbesuchen können Auswirkungen auf das Putzverhalten der Kinder haben.

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„Es ist wichtig, Kindern von Anfang an eine positive Erfahrung in der Praxis zu vermitteln“, sagt Zahnexpertin und Ergonomietrainerin Aliza Sakhra. „Im Idealfall kann so erst gar keine Angst entstehen. Einfühlsamer Umgang und zielgerichtete Prophylaxe sind deswegen unentberlich, wenn es um die Kinderzahnpflege geht“.

Es bleibt weiterhin essenziell, optimale Pflege im Alltag mit der richtigen Behandlung in der Praxis zu verbinden, um Kindern eine kariesfreie Zukunft zu ermöglichen.

Immer auf dem Laufenden bleiben mit Oral-B Professional

Als Innovationsführer setzt Oral-B auf den Ausbau des digitalen Angebotes für zahnmedizinisches Fachpersonal. Nach einmaliger Registrierung auf der Oral-B Professional Website sowie über den Instagram-Kanal von Oral-B Professional steht zahnmedizinischem Fachpersonal neben kostenlosen Expert:innen-Webinaren und Patient:innenmaterialien zudem Produktinformationen sowie aktuelle Forschungsergebnisse zur Verfügung. Weitere spannende Inhalte für Sie und Ihr Praxisteam finden Sie unter www.oralbprofessional.de.

[1] Forsa im Auftrag von Oral-B: Zahngesundheit bei Eltern und Kindern. Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage von Eltern und ihren Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren. Februar 2026.

Dieser Beitrag stammt von dem Anbieter und spiegelt nicht die Meinung der Redaktion wider.
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