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Branchenmeldungen 14.08.2018

Medikamente – Hauptursache für mangelnden Speichelfluss

Medikamente – Hauptursache für mangelnden Speichelfluss

Mit dem Alter nimmt die Zahl der Menschen, die an Mundtrockenheit leiden, stetig zu. Die häufigste Ursache dafür ist die Einnahme von Medikamenten. Daneben können auch zu geringe Flüssigkeitsaufnahme oder systemische Erkrankungen eine Xerostomie auslösen. Diese beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Betroffenen, es besteht auch ein hohes Karies- und Parodontitisrisiko. Mit dem Produktsortiment GUM® HYDRAL® stehen schnell wirksame Medizinprodukte zur Verfügung, die die quälende Symptomatik lindern, die Lebensqualität wiederherstellen und Folgeerkrankungen vorbeugen.

Anzeichen für eine Mundtrockenheit sind bei etwa jedem vierten Erwachsenen vorhanden, die Prävalenz bei den über 65-jährigen liegt heute bei 50 %.1 Mit der Anzahl der täglich eingenommenen Arzneimittel nimmt die Krankheitshäufigkeit immer weiter zu, besonders im Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Medikamentengruppen. Man kennt heute mehr als 400 Medikamente, die zu einer Hyposalivation führen, viele davon sind häufig verordnete Substanzen. Antihypertensiva, Antihistaminika, Migränemittel und Anorektika zählen genauso dazu wie die große Gruppe der Antidepressiva. Trizyklika beispielsweise inaktivieren die Acetylcholin-Rezeptoren und hemmen so die Speichelsekretion. Auch die Serotonin-Wiederaufnahmehemmer der neueren Generation führen – in etwas geringerer Ausprägung – zur Xerostomie. Bei übermäßigem Gebrauch von Genussmitteln wie Alkohol oder Drogen (Cannabis, Amphetamine) wird ebenfalls regelmäßig Mundtrockenheit beobachtet.

Verminderter Speichelfluss kann erhebliche Beschwerden hervorrufen

Der Speichel hält nicht nur den Mund feucht und erleichtert damit das Sprechen und Schlucken, er beseitigt auch beständig Essensreste und wirkt antibakteriell gegen pathogene Keime. Zudem wird durch das enthaltene Enzym Amylase bereits im Mund damit begonnen, Kohlenhydrate aufzuspalten. So vielfältig die Aufgaben des Speichels sind, so breit gefächert sind auch die Folgen eines reduzierten Speichelflusses. Viele Betroffene klagen über anhaltenden Durst, Geschmacksverlust, Schmerzen oder Brennen im Mund, klebrige und rissige Lippen, Heiserkeit und häufigen Husten sowie über Schwierigkeiten beim Reden, Essen, Kauen und Schlucken. Daneben führt Hyposalivation zu Halitosis, Zahnfleischbluten und Schleimhautulzerationen (die wiederum Schwierigkeiten beim Tragen von Zahnersatz verursachen), zu einem erhöhten Kariesrisiko wie auch zur Demineralisation des Zahnschmelzes. Mundinfektionen wie Candidiasis, Mukositis oder parodontale Erkrankungen können Zahnverluste nach sich ziehen. Insgesamt sorgt Mundtrockenheit nicht nur für Unbehagen, es kann auch erhebliche emotionale Auswirkungen haben: Schwierigkeiten beim Sprechen, Mundgeruch und Verlegenheit durch ein anhaltendes Trinkbedürfnis steigern die Nervosität und lassen das Selbstbewusstsein sinken. In der Folge werden bestimmte soziale Situationen vermieden und depressive Episoden entstehen. 

Oft ist den Patienten nicht bewusst, dass sie an Mundtrockenheit leiden und auch nicht, welche schädlichen Auswirkungen diese Erkrankung auf Mundschleimhaut und Zähne haben kann. Deshalb muss Mundtrockenheit möglichst früh diagnostiziert und effektiv behandelt werden, um die gefährlichen Effekte auf die Mundgesundheit zu minimieren und die Lebensqualität wiederherzustellen bzw. zu erhalten. Falls eine Linderung der durch Xerostomie bedingten Beschwerden durch die Stimulation der Speichelproduktion nicht möglich ist (weil z.B. die bestehende Medikation nicht verändert werden darf), muss eine Benetzung der Mundschleimhaut durch exogene Substanzen erfolgen.

GUM® Hydral® – Befeuchtung, Schutz und Reparatur in einem

GUM® Hydral® ist eine komplette Produktpalette – bestehend aus Feuchtigkeitsgel, Feuchtigkeitsspray, Mundspülung und Zahnpasta –, die bei Mundtrockenheit sofort befeuchtet, eine langanhaltende Linderung der Symptome bietet und vor den Folgeschäden schützt. Die aktiven Inhaltsstoffe Betain, Taurin, und Hyaluronsäure benetzen und befeuchten die trockenen Schleimhäute durch ihre rückfettenden Inhaltsstoffe. Sie bilden eine schützende Schicht über der Mundschleimhaut und lindern so schnell das Trockenheitsgefühl, beseitigen eventuelle Schwierigkeiten beim Essen und reduzieren vorhandene Schmerzen und Entzündungen. Zudem fördern sie die Regeneration des oralen Weichgewebes.

Das GUM® HYDRAL® Feuchtigkeitsgel wird einfach auf Zahnfleisch, Zähne und Mundschleimhaut aufgetragen – am besten vor dem Zubettgehen, um in der Nacht für die nötige Feuchtigkeit zu sorgen. Das GUM® HYDRAL® Feuchtigkeitsspray in der kleinen Flasche zum Mitnehmen sorgt unterwegs für die Linderung, die am Tag benötigt wird. Die GUM® HYDRAL® Zahnpasta lindert die Mundtrockenheit und unterstützt durch das enthaltene Fluorid (1450ppm) und Kalziumgluconat die Kariesprophylaxe und die Remineralisierung des Zahnschmelzes. Die GUM® HYDRAL® Mundspülung ergänzt die tägliche Mundpflege. Es enthält 250ppm Fluorid zum Schutz vor Karies und sorgt durch seine höhere Viskosität für eine anhaltende zusätzliche Befeuchtung der Mundschleimhaut. Alle Produkte sind frei von reizenden Inhaltsstoffen (kein Alkohol, etc.), besitzen ein mildes Pfefferminzaroma und sorgen für ein angenehmes Gefühl im Mund. Die breite Produktpalette stellt sicher, dass die Betroffenen individuell die Produkte auswählen können, die sie als besonders angenehm oder hilfreich empfinden.

Eine Übersicht der Medikamente bzw. Wirkstoffe, die Xerostomie als Nebenwirkung aufführen, können interessierte Zahnärzte bei SUNSTAR Deutschland GmbH anfordern. Hierzu bitte Mail an service@de.sunstar.com

1 Delli K et al. (2014) Monogr Oral Sci 24:109-25

Quelle: Sunstar

Foto: Sunstar
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