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Branchenmeldungen 21.02.2011

Wenig Zulassungsbeschränkungen an Schweizer Unis

Wenig Zulassungsbeschränkungen an Schweizer Unis

Die beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen, aber auch die Schweizer Universitäten werden bei Studierenden aus dem Ausland immer beliebter. Trotzdem gibt es bisher erst wenige Zulassungsbeschränkungen, wie eine Umfrage von swissinfo.ch zeigt.

Waren 2005 laut einer Publikation des Bundesamtes für Statistik an den Universitäten noch durchschnittlich 10 Prozent der Studierenden so genannte Bildungsausländer, betrug dieser Anteil im Jahr 2009 bereits 13 Prozent. swissinfo.ch hat sich bei allen Schweizer Hochschulen nach den geltenden Zulassungsbedingungen erkundigt.

Zu Semesterbeginn im vergangenen Herbst zeigten sich einige Hochschulen über den grossen Zustrom ausländischer Studierender besorgt. Dies löste in mehreren Hochschulkantonen eine Debatte über die Ausbildungsgebühren für ausländische Studierende aus.

Um in der Schweiz zu studieren, benötigt man grundsätzlich einen anerkannten Maturitätsausweis. Auch die Kenntnisse der jeweiligen Amtssprache müssen nachgewiesen werden. Es gilt allerdings einige Details zu beachten.

Anders als die Eidgenössischen Technischen Hochschulen in Zürich und Lausanne ist es den Universitäten, die kantonalen Gesetzen unterstehen, möglich, Zulassungsbeschränkungen für Ausländische Studierende zu erlassen.

Die Universität St. Gallen hat die Zahl der ausländischen Studierenden auf höchstens 25 Prozent der Gesamtzahl beschränkt. Deshalb führt sie Aufnahmeprüfungen für angehende Studierende mit einem ausländischen Diplom durch. Nur wer die Prüfungen besteht, ist berechtigt, dort zu studieren.

Keine Ausländerquoten


An den Universitäten Bern, Zürich, Basel, Lausanne, Genf, Neuenburg, Freiburg und Lugano existieren keine Quoten-Regeln für ausländische Studierende.

Um an einer dieser Unis ein Bachelor-Studium zu absolvieren, ist ein Abschlusszertifikat einer Mittelschule erforderlich, vergleichbar mit der schweizerischen Maturität. Jede Universität führt eine Liste darüber, welche Abschlüsse aus welchen Ländern von ihr akzeptiert werden. Gewisse[s1] Universitäten behalten sich vor, zusätzliche Prüfungen durchzuführen. Die Listen stützen sich auf die von der Rektorenkonferenz der Schweizerischen Universitäten (CRUS) erlassenen Empfehlungen.

Grundsätzlich anerkannt werden der "International Baccalaureate IB" und der "Baccalaureat Européen". Beim IB wird jedoch eine Mindestzahl erreichter Punkte vorausgesetzt...

Hier geht's zum vollständigen Artikel.

Quelle: www.swissinfo.ch

Foto: © Shutterstock.com
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