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Parodontologie | Prophylaxe zur Übersicht

Prophylaxe 04.05.2011

Kariesschutz überzeugt Patienten

Die Zahnschutzcremes Tooth Mousse und MI Paste Plus (GC) gehören für Dr. Heiko W. Jakob aus Krefeld und sein Team zur täglichen Arbeit dazu – ob bei der PZR oder nach der minimalinvasiven Füllungstherapie. Im Gespräch erklärten der Zahnarzt und seine beiden zahnärztlichen Helferinnen der ZWP-Redaktion, warum sie so von den kariesprotektiven Pasten überzeugt sind.

Erst Prophylaxe, dann die eigentliche zahnärztliche Ver­sorgungstherapie und zum Schluss wieder Prophylaxe. Das Behandlungskonzept von Dr. Heiko W. Jakob aus Krefeld ist voll und ganz auf nachhaltige Prävention eingestellt – mit großem Erfolg, denn der Mundstatus seiner Patienten und ihre Compliance sind ausgezeichnet. Das Motivationshoch hat auch auf die Praxismitarbei­terinnen abgefärbt; Bouchra Affani und Nicole Ramires sind ebenfalls von der Vorbeugung und Früherkennung von Karies und Parodontitis überzeugt. Der Geheimtipp der beiden Zahnarzthel­ferinnen zur Primärprophylaxe: Tooth Mousse und MI Paste Plus.

Die erste Frage geht an die Zahnarzt­helferinnen: Was bedeutet Prävention für Sie in der Praxis?
Affani: Prävention hat in unserer Praxis einen sehr hohen Stellenwert. So erhält wirklich jeder Patient bei uns automatisch eine professionelle Zahnreinigung. Fast alle Patienten kommen regelmäßig alle drei bis vier Monate nur zur PZR. Das hat übrigens auch Auswirkungen, denn wir haben hier sehr viele Patienten mit einem sehr guten Mundstatus. Und da auch die Aufklärung über die Bedeutung der Zahnzwischenraumpflege bei uns zum Standardprogramm gehört, verwundert es nicht, dass viele unserer Patienten über Interdentalbürstchen und Zahnseide zu Hause verfügen. Bei uns gilt eben: Erst die Prophylaxe, dann kommt der Rest!
Ramires: Das stimmt, wenn zum Beispiel ein Neukunde in unsere Zahnarztpraxis kommt, dann geht es nach dem Erst­befund sofort mit einer Prophylaxebehandlung weiter, erst danach folgen die anderen Therapiemaßnahmen wie unsere Spezialgebiete Parodontologie, Implantologie oder die Kiefergelenkfunktionsanalyse.

Dr. Jakob, Prophylaxe hat in Ihrer Praxis also einen hohen Stellenwert. Viele Patienten investieren heute jedoch lieber in die Ästhetik ihrer Zähne als in präventive Maßnahmen. Ist eine ästhetische Zahnheilkunde ohne Prophylaxe für Sie überhaupt denkbar?
Dr. Jakob: Nein, denn das Wesentliche einer ästhetischen Zahnheilkunde sind nicht die Zähne, sondern eine gute rot- weiße Ästhetik und ohne eine fundierte Prophylaxe ist das nicht machbar. Der Zahnfleischverlauf bzw. die Gingivaverhältnisse sind teilweise wichtiger als die Zähne. Und das erkläre ich auch meinen Patienten. Wir möchten unseren Patienten daher so viele Angebote wie möglich an die Hand geben, damit sie ihre Zähne und ihr Zahnfleisch so lange wie möglich gesund und damit auch attraktiv erhalten können. Zusätzliche Therapieansätze sind uns daher stets willkommen. Das war auch ein Grund, warum wir die beiden Zahnschutzcremes von GC in unseren Behandlungsplan integriert haben.

Seit wann wenden Sie Tooth Mousse und MI Paste Plus an, Frau Affani?
Affani: Wir verwenden Tooth Mousse seit ca. zwei Jahren und haben kurz danach auch MI Paste Plus in unser Programm aufgenommen, denn es enthält zusätzlich zu dem Recaldent-Wirkstoffkomplex noch Fluorid. Wir verwenden die Zahnschutzcremes grundsätzlich bei allen Kindern sowie nach jeder Prophylaxebehandlung und auch nach jeder Kompositfüllung. Unser Chef sagt immer: Nach einer Füllungslegung muss sofort MI Paste Plus drauf, damit der
behandelte Zahn ausreichend mit Mineralien und Fluorid versorgt wird und vor Karies geschützt ist.

Und wie erklären Sie dem Patienten das Wirkungsprinzip?
Affani: Ich sage ihm, dass das eine spezielle Zahnschutzcreme mit Fluorid und Mineralstoffen ist, die seinen Zahnschmelz härter macht und vor Säureangriffen schützt und die den Entkalkungsprozess seiner Zähne stoppt. Gerade wenn vor der Füllungstherapie geätzt wurde, ist diese Extraportion „Kariesschutz“ absolut sinnvoll. Mehr möchten die Patienten meist gar nicht wissen. Sie vertrauen hier auf unsere Fachkenntnis. Und da die Creme angenehm in der Anwendung und im Geschmack ist, sind viele Patienten schnell davon überzeugt – nicht so wie früher, wo Medizin schlecht schmecken musste, damit sie wirkt (lacht).
Ramires: Ja, der Geschmack ist schon sehr wichtig. Wir haben früher einen Fluoridlack genommen, der bei Kindern überhaupt nicht gut angekommen ist. Und seitdem wir die Zahnschutzcreme nehmen, freuen sich die Kinder schon fast auf die „leckere Behandlung“, bei der sie sich die Geschmacksrichtung auch noch selbst aussuchen können.

Ist der gute Geschmack auch aus Ihrer Sicht als Zahnarzt entscheidend, Dr. Jakob?
Dr. Jakob: Ja, der angenehme Geschmack ist wirklich ein ausschlag­gebendes Argument. Dass die Zahnschutzcreme kariesprotektiv wirkt, ist wissenschaftlich erwiesen; das muss ich meinen Patienten nicht haarklein er­läutern. Aber wie das Produkt schmeckt, das hat einen großen Einfluss auf die Patientencompliance. Mit allen anderen fluoridhaltigen Produkten schrecken wir unsere Patienten eher ab – ganz besonders die kleinen Kinder. Und wer den Mund bei uns nicht gerne aufmacht, wird sich auch nicht für Prophylaxe begeistern lassen.
Ich habe übrigens selbst schon festgestellt, dass die Zähne bei regelmäßiger Anwendung der Creme nicht nur gesünder aussehen und glatter sind, sie sind außerdem weniger anfällig gegenüber Karies und sogar White Spot Lesions sind nahezu vollständig zurückgegangen.

Frau Affani, welchen Einfluss haben die Zahnschutzcremes auf Ihre Arbeit?
Affani: Sie erleichtern uns die Arbeit, denn so macht Prophylaxe allen Beteiligten mehr Spaß – erst recht, wenn ich an die anderen fluoridhaltigen Produkte denke, die wir früher in der Praxis verwendet haben. Die Patienten freuen sich, fühlen sich wohl und machen su-per mit. Und für uns Zahnarzthelferinnen ist die Anwendung einfacher und angenehmer als vorher. So mussten wir die Zähne früher immer durchpusten, damit sie trocken für die Fluoridapplikation sind. Dieser Arbeitsgang fällt jetzt weg, denn die Zahnschutzcreme soll sich ja auch mit dem Speichel verbinden.

Ermöglicht Ihnen die neue Methode auch neue Ansatzmöglichkeiten zur Aufklärung der Patienten, Frau Ramires?
Ramires: Auf jeden Fall. Jedes zusätz­liche Produkt, das wir dem Patienten anbieten können, ist auch für uns ein Anreiz, erneut über Prävention nach­zudenken und darüber zu sprechen. Gleichzeitig erleichtert uns solch ein leckeres und einfach zu erklärendes Produkt auch die Kommunikation mit dem Patienten: „Die Creme führt dem Zahn seine eigenen Mineralstoffe wie Kalzium und Phosphat direkt wieder zu.“ Das klingt einfach und plausibel und ist allen Patienten gut zu vermitteln.

Wie wenden Sie das Produkt an?
Ramires: Ich appliziere die Paste meistens mit dem Finger und sage dem Patienten dann, dass er sie mit der Zunge
im Mund verteilen und nachher nicht ausspülen soll. Und damit es länger auf den Zähnen einwirken kann, sollte der Patient anschließend ca. 30 bis 45 Minuten nichts essen und trinken.

Haben Sie die Zahnschutzcreme schon selbst ausprobiert?
Ramires: Ja, ich verwende MI Paste Plus, seitdem wir es haben, mindestens einmal die Woche. Das gehört für mich zur Mundhygiene regelrecht dazu. Mein Favorit heißt übrigens: Erdbeere!
Dr. Jakob: Auch ich habe die Creme schon ausprobiert; als Zahnarzt möchte ich doch wissen, was meine Patienten bekommen. Und ich habe sie selbstverständlich auch meiner Familie aufs Auge bzw. auf die Zähne gedrückt (lacht). Seitdem sind wir alle sozusagen Wiederholungstäter – freiwillig und gerne, weil wir davon überzeugt sind.


Herzlichen Dank für dieses Gespräch.

 

Kontakt:

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