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Suchportale – mehr eine Plage als wirklich von Nutzen?

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Branchenmeldungen 05.03.2012

Suchportale – mehr eine Plage als wirklich von Nutzen?

Haben Sie schon mal versucht einen Arzt/Zahnarzt – vielleicht Ihre eigene Praxis im Internet zu finden? Wenn nicht, dann machen Sie sich auf etwas gefasst!

In Zeiten des World Wide Web, angesichts von Twitter und Facebook ist es heute unumstritten, dass auch Arzt-/Zahnarztpraxen hier präsent und aktiv sein müssen. Eine gute Praxishomepage, optimaler Weise mit Tools, die eine Interaktion mit dem Patienten bis hin zum Bestellmanagement ermöglichen, sollten heute für jede Praxis eigentlich Standard sein. Dieser Tatsache folgend, investieren Praxen in der Regel Beträge im mittleren vierstelligen Bereich, um diesen Anforderungen zu genügen und mit einem entsprechend qualitativ hochwertigen Auftritt im World Wide Web präsent zu sein. Da man zugleich jedoch auch weiß, dass die bloße Präsenz im Netz allein noch lange nicht den gewünschten Erfolg bringt, gilt es Wege zu finden, um bei den Suchergebnissen möglichst optimal zu erscheinen.

Dabei geht es nicht darum, dass  die bisherigen Patienten die Internetseite der Praxis finden. Die kennen die Internetadresse oder geben Name und Ort ein und finden die Homepage dann einigermaßen. Vielmehr ist es ja das Ziel, möglichst neue Patienten zu gewinnen, die im Internet in einer Stadt/einem Stadtbezirk nach einem Arzt-/Zahnarzt suchen. Es könnte so einfach sein. Man gibt bei Google oder Yahoo die Facharztgruppe und die Stadt oder den Stadtbezirk ein und dann erscheinen, möglichst alphabetisch, die Links zu den Websites der Ärzte. Die, die sich eine vordere Position gekauft haben oben – die anderen etwas weiter unten. Oder man gibt Suchbegriffe wie Implantate, Veneers oder Bleaching ein und hat dann gleich noch die spezialisierte Selektion. Es könnte so einfach sein, wenn da nicht – ja wenn da nicht die Suchportale wären, die einem einen Strich durch die Rechnung machen.

Die Portale sind in den letzten Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen. Die Betreiber suggerieren den Ärzten/Zahnärzten oft, dass die kostenpflichtige Präsenz innerhalb der Arztportale ein hohes Ranking bei der Internetsuche mit sich bringt und somit fast automatisch zusätzliche Patienten. Wie sieht es in der Wirklichkeit aus? Kaum einem der Anbieter ist es wirklich gelungen, eine repräsentative Anzahl von zahlenenden Ärzten in ihre Portale zu bekommen. Die Folge ist, dass es nur rudimentär weiterführende Informationen über Ärzte in den diversen Portalen gibt,  und dass die Masse der Einträge letztlich nicht mehr bietet als die allgemein zugänglichen Adressverzeichnisse bzw. eigentlich nur auf diese zurückgreift. Die Folge ist, dass die Einträge der Portale letztlich die Internet-Suche nach einem Arzt eher blockieren als  befördern, in dem die angezeigte Links informell ins Leere laufen bzw. auch falsche Informationen liefern, wenn es zum  Beispiel um Tätigkeitsschwerpunkte und Spezialisierungen geht. Es bedarf mitunter eines immensen Aufwandes bis es der Internetnutzer schafft, sich vorbei an diesen „Arzt-Suchportaleinträgen“ bis hin zur eigentlichen Internetseite der Praxis und damit zu den gewünschten Informationen durchzuarbeiten. 

Die Frage ist, was kann man wirklich tun, um seine Online-Präsenz möglichst erfolgreich zu machen?

Neben einem gelungenen und klar strukturierten Webdesign stellt mittlerweile die Suchmaschinenoptimierung (SEO) ein unumgängliches Kriterium dar, um mit der eigenen Website im Netz erfolgreich zu agieren. Der bereitgestellte Content innerhalb einer Praxiswebsite ist entscheidend, um bei Google auf den begehrten vorderen Plätzen zu landen. Lag bei der Suchmaschine in den letzten Jahren der Schwerpunkt auf technischer Optimierung hinter einer Website (Struktur/Technischer Seitenaufbau) - so verschiebt sich derzeit die Gewichtung - Vertrauenswürdiger und gut aufbereiteter Content ist wieder ein entscheidender Faktor, um im Ranking nach oben zu gelangen. Von Google bisher unbeachtet, fließen seit Anfang des Jahres auch Empfehlungen aus den Social Networks (facebook, Twitter, google+, Xing & Co.) von Freunden, Kollegen und Kunden in den Google-Suchalgorithmus ein. Zudem gibt Google jedem Betreiber einer Website hilfreiche Tools wie Places und Adwords an die Hand, um das eigene Webmarketing zu optimieren.

Spezielle Dienstleister helfen bei der eigentlichen Optimierungsleistung, sowohl technisch als auch inhaltlich.

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