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Endodontologie 21.11.2014

Rotierende Wurzelkanalaufbereitung mit OTR

Rotierende Wurzelkanalaufbereitung mit OTR

Präzise Messung, sichere Aufbereitung, leistungsstarke Polymerisation – der moderne Dreiklang in der rotierenden Wurzelkanalaufbereitung hat einen neuen Namen: DentaPort ZX Set OTR. Das modulare Mess- und Aufbereitungssystem verfügt über die innovative OTR-Funktion (Optimum Torque Reverse) – diese reduziert Feilenbruch und hilft, die natürliche Zahnsubstanz zu schonen. 

Zähne sind für den Menschen unvergleichlich wertvoll, daher hat die Pflege dieses kostbaren Guts höchste Priorität. Diesem Anspruch und dem Ziel, die gesunde Zahnsubstanz während der endodontischen Behandlung bestmöglich zu schonen, kommen drei Buchstaben mit großer Wirkung entgegen: OTR (Optimum Torque ­Reverse). Die OTR-Funktion wurde in die aktuell dritte ­Gerätegeneration des Endomotors DentaPort TriAuto OTR integriert – welcher in Kombination mit dem Grundmodul DentaPort Root ZX (Apex-Loka­lisation) und dem LED-­Modul (Polymerisation) präzise Messungen, schonende Auf­bereitungen und ein schnelles Finishing ermöglicht.

OTR – neuer Standard für rotierende ­Wurzelkanalaufbereitung


Beim Aufbereitungsmotor DentaPort TriAuto ZX wurde bereits die STR-Funktion (Standard Torque Reverse) erstmals eingesetzt und wie diese nutzt auch die OTR-Funktion das Prinzip der drehmomentprovozierten Drehrichtungsreversion: Bei rotierender Wurzelkanalaufbereitung wirken mechanische Einflüsse als Drehmoment (Torque) dem Antriebsdrehmoment der Feile entgegen, welche aufgrund der entstehenden Verwindung (Torsion) brechen könnte. OTR entlastet nun die Feile, indem diese beim Erreichen eines bestimmten Drehmoments umgehend die Drehrichtung ändert. Nach einer Rückdrehung von nur 90 Grad kehrt sie wieder in Schneidrichtung zurück. Der Vorteil: Nur bei Belastung der Feile wird dieser Vorgang nach einer weiteren Drehung von 180 Grad wiederholt, ohne Belastung schneidet sie kontinuierlich weiter. DentaPort ZX Set OTR weiß dabei stets genau, was zu tun ist – denn sobald die Feile in den Wurzelkanal eindringt, startet die Rotation, beim Herausnehmen stoppt sie wieder. Und sobald sich die Feilenrotation individuell festgelegten Drehmomentbegrenzungen nähert, greifen die integrierten Sicherheitsfunktionen wie OTR.

Aus wirtschaftlicher Sicht optimiert die neue Funktion auch die Behandlungsdauer, da die Feile überwiegend in Schneidrichtung angetrieben und das Debris koronal ­abtransportiert wird. Ein weiterer Pluspunkt ist die Flexibilität: Neben neuen Feilengenerationen kann der Anwender auch die herkömmlichen Sortimente weiter ­nutzen, womit das Set weiterhin ein universelles System für nahezu alle Feilensysteme bleibt – nur noch präziser, sicherer und effizienter.

DentaPort – beliebig kombinierbar


Das Grundmodul des DentaPort-Systems bildet der eigenständige Apex Lokator DentaPort Root ZX. Hohe Messgenauigkeit, ein komfortables Bedienpanel mit großem Farbdisplay und exakter Veranschaulichung der Feilenposition inklusive akustischer Überwachung zeichnen das Gerät aus. Mit dem Endomotor DentaPort TriAuto OTR lässt sich das Modul jederzeit zum intelligenten Auf­bereitungsmotor aufrüsten. Dieser überwacht bereits während der Kanalerweiterung die Feilenposition visuell sowie akustisch und erhöht die Sicherheit für Patient und Behandler. Das neue Winkelstück sorgt mit seinem kleineren Kopf für eine noch bessere Sicht, während die Integration der Feilenelektrode in das Gehäuse eine größere Arbeitslänge bietet. Anschließend geht es bei Bedarf schnell und komfortabel ins Finish: Mit dem Polymerisationshandstück lässt sich bequem zur adhäsiven Behandlung übergehen. Das LED-Modul ist mit dem Motorhandstück schnell austauschbar. Das große Display stellt die Parameter übersichtlich dar und ein kleiner Instrumentenkopf sorgt für guten Zugang, während die asphärische Linse sichere und tiefe Polymerisation gewährleistet. Die leistungsstarke Lampe lässt sich zudem wahlweise per Hand- oder Fußschalter steuern.

Autor: Daniel Burghardt

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