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Zahntechnik 12.09.2011

Helden für einen Tag

Georg Isbaner
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Helden für einen Tag

Die Zirkonzahn GmbH und Enrico Steger zeigen am vierten Heldentag den rund 130 Teilnehmern, warum es sich lohnen könnte, konsequent auf die Materialien, CAD/CAM-Maschinen und Software des Südtiroler Prothetikspezialisten zu setzen.

Gewohnt kurzweilig und charmant eröffnete Zahntechnik-legende Enrico Steger den vierten Zirkonzahn Heldentag. Dieser fand in der Ratinger Wasserburg – im Neandertal – unter dem Motto „Vom Homo manualis zum Homo digitalis“ statt.


Seit jeher ist der Mensch bestrebt, sein Können mithilfe von Werkzeugen zu potenzieren. Dass diese zutiefst menschliche Weise auch ihren Ausdruck in der Zahntechnik findet, liegt auf der Hand. Nicht zuletzt begreift sich ein Zahntechniker als Handwerker – als Homo manualis. Doch die schon fast vollständig mögliche Digitalisierung dieses Handwerks bedeutet auch eine Herausforderung des Zahntechnikers, sich auch als Homo digitalis zu erfassen.

Die Produkte der Firma Zirkonzahn drücken mit ihrer außergewöhnlichen haptischen und technologischen Qualität den Enthusiasmus des oben beschriebenen menschlichen Impulses aus. „Zirkonzahn steht für eine Kultur der qualitativ hochwertigen Werkzeuge und Materialien, für manuelle als auch digitale Spitzentechnologie“, so Steger.

Dr. Nico Bühler, Schweiz, referierte anschließend über Zirkoniumdioxid in der abnehmbaren Prothetik. Das Zirkonzahn®-System biete, so Bühler, sowohl mit der manuellen Kopierfrästechnik als auch mit der CAD/CAM-Technologie die Möglichkeit, Gerüste, Abutments sowie vollanatomische Suprastrukturen aus Zirkoniumdioxid zu fabrizieren, deren Einsatz nicht auf festsitzende Rekons­truktionen beschränkt bleibe. Die gute Bioverträglichkeit von Zirkoniumdioxid ermögliche eine direkte Anpassung der Prothesen an die Gingivastruktur.
ZTM Jürgen Auffarth, Österreich, widmete sich in seinem Vortrag neben diversen Konstruktionsmöglichkeiten den Themen keramische Zahnfleischgestaltung, Dimensionierung der basalen Auflage und Unterfütterung von Prettau-Brücken. Luca Nelli, Italien, dokumentierte seine Arbeitsfortschritte seit der Einführung von Zirkon in seinem Labor. Gerade für komplexe implantatgetragene Restaurationen biete Zirkonzahn die richtigen Technologien. ZT Mauricio Cuéllar de la Torre, Mexiko, ging auf die Synergien ein, die sich aus der Arbeit mit CAD/CAM, Prettau Zirkon, Einfärbeflüssigkeiten und Keramik ergeben. Wilfried Tratter, Südtirol, scannte in seiner Vorführung einartikulierte Arbeiten, die dann in der Konstruktionssoftware funktional weiterverarbeitet werden können.


Eins wurde am Ende der Veranstaltung deutlich: Ein guter Homo digitalis setzt einen noch besseren Homo manualis voraus – ein Held, der das verbindet!

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