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Branchenmeldungen 28.02.2011

3D-Kiefervermessung ohne Röntgen

3D-Kiefervermessung ohne Röntgen

Schnell, präzise, ohne ionisierende Röntgenstrahlen und einfach in der Anwendung – mit noXrayCeph® erhält der Kieferorthopäde innerhalb weniger Minuten eine kephalometrische Analyse auf Basis magnetischer Induktion. Die bisher einzigartige Messtechnik erlaubt eine Kiefervermessung am bewegten Patienten, wodurch Projektions- und Überlagerungsfehler wie bei der Auswertung herkömmlicher Fernröntgenseitenbilder vermieden werden. Ein Beitrag von Dr. Thorsten Brandt, M.Sc. Carmen Gunkel und Irina Buck.

Einleitung
Eine Alternative zur klassischen Röntgenanlage mit einem Kephalostaten stellt die hier vorgestellte neue Kephalometrie ohne Röntgen mittels mobiler Kopfkappe dar. Sie basiert auf der dreidimensionalen Registrierung der Schädelstrukturen im Magnetfeld. Mit der aus Karbon gefertigten Kopfkappe in Verbindung mit einem 3D-Magnetscanner steht dem Kieferorthopäden eine digitale Darstellungs- und Kephalometrie-Auswertungstechnik für die Diagnostik, Behandlungsplanung sowie Beurteilung von Behandlungszwischen- und Endergebnissen zur Verfügung. Sofort nach dem Scannen liegt die kephalometrische Auswertung vor.

Schaut man sich die herkömmliche Kephalometrie an, so sind deren exakte und reproduzierbare Positionierung im Kephalostaten sowie die entsprechende Überprüfbarkeit als problematisch anzusehen. Jedoch stellt diese nach Young-Jooh et al. [41] ein wichtiges Kriterium für die Aussagekraft eines Röntgenbildes dar. Nur beim selten vorkommenden Idealfall ist die Positionierung des Projektionsobjektes senkrecht zum Zentralstrahl (Ahlquvist et al. 1983 [1–3], Eliassion et al. 1982 [13]). Kleinste Abweichung bei einer fehlerhaften Einstellung des Kopfes rufen bereits schwerste Asymmetriegrade hervor [41].

Mit der neuen mobilen Kopfkappe sollte diese wesentliche Fehlerquelle ausgeschlossen werden. Das heißt, dass Bewegungen während der Registrierung (Aufnahme) keinen Einfluss mehr auf die digitale Konstruktion des Kephalogramms haben sollten. Des Weiteren sollte die Projektion vereinheitlicht und in einem der Natur entsprechendem Maßstab von 1:1 abgebildet werden. Mit der bisherigen Technik ist das nicht möglich, da verschiedene Kopf-Folienabstände zwischen 15 und 30 cm sowie Röhrenabstände von 1 bis 4 m (mit Verzeichnungen von 17,6 % bis 3,6 %) nicht nur die Vergleichbarkeit schwierig gestalten, sondern auch die Aufnahme als solche ungleich verzerren [20, 24, 32, 36]. Die Bemühungen, die Verzeichnung so gering wie möglich zu gestalten, ergeben einen größeren Film-Röntgenröhren-Abstand, wodurch die Belichtungszeit und die Strahlendosis steigen. Mit der gestiegenen Belichtungszeit steigt jedoch auch die Gefahr einer Verwacklung, die dann in einer Bildunschärfe bzw. einem Doppelbild endet. Oft wird in solchen Fällen hinsichtlich der Strahlenbelastung auf eine zweite Aufnahme verzichtet, obwohl das Bild nicht auswertbar ist...

Lesen Sie mehr in der kommenden Ausgabe der KN Kieferorthopädie Nachrichten (Heft 9/2008).

Foto: © www.noXrayCeph.com

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