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Branchenmeldungen 01.06.2018

Auch die digitale Zukunft braucht qualifizierte Zahntechniker

Auch die digitale Zukunft braucht qualifizierte Zahntechniker

Zum ersten europaweiten Tag des Zahntechnikers am 1. Juni

„Wenn am 1. Juni der erste europaweite Tag des Zahntechnikers und der Zahntechnikerin begangen wird, dann ist das ein wichtiges Signal für die Bedeutung dieses Berufsstandes. Der Verband medizinischer Fachberufe e.V. wird diesen Tag nutzen, um auf die Probleme der Berufsangehörigen und die Chancen in diesem Gesundheitshandwerk aufmerksam zu machen. Wir wollen aber auch zusammen feiern, denn das unermüdliche Engagement der Zahntechnikergemeinschaft (ZTGM) hat diesen Tag erst möglich gemacht und fördert insgesamt den Weg zu einem besseren Miteinander“, das erklärt Karola Krell, die wiedergewählte Referatsleiterin für Zahntechniker/innen im Verband medizinischer Fachberufe e.V.

„Wir brauchen mehr Zusammenhalt, denn unsere Online-Umfrage und die vielen Gespräche, die ich in den vergangenen zwei Jahren als Referatsleitung geführt habe, bestätigten: Es gibt eine große Ungerechtigkeit bei den Gehältern, Preis- und somit Lohndumping sind an der Tagesordnung. Durch diese negative Entwicklung ist das Image unseres Berufes angeschlagen. Der Fachkräftemangel ist die logische Konsequenz.“

Um dem zu begegnen setzt sich der Verband medizinischer Fachberufe e.V. entschieden für Mindestarbeitsbedingungen und ein gerechtes Lohnsystem ein. „Diese sind ein starkes Argument bei den Preisverhandlungen mit den Krankenkassen. Parallel dazu ist eine adäquate Aus-, Fort- und Weiterbildung gefordert. So gehört die Ausbildungsordnung von 1997 auf den Prüfstand. In unserer Umfrage haben nur knapp 50 Prozent der angestellten Zahntechniker/innen angegeben, dass sie mit digitalen Techniken vertraut sind. Hier muss es Änderungen geben, denn unser Handwerk wird sich weiter digitalisieren, auch wenn analoges Wissen die Basis bleibt, um qualitativ hochwertigen Zahnersatz anfertigen zu können. Die Arbeitgeber/innen fordern wir auf, solche Fort- und Weiterbildungen zu unterstützen, um möglichst alle auf diesem Weg mitzunehmen. Als Referatsleitung werden wir entsprechende Angebote in Form von Fachtagungen planen.“

Gleichzeitig verweist Karola Krell auf häufig fehlenden Arbeitsschutz: „Auch da werden wir genau hinschauen, informieren und unseren Mitgliedern bestmöglich zur Seite stehen.“

Quelle: Verband medizinischer Fachberufe e.V.

Foto: ktsdesign – stock.adobe.com
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