Branchenmeldungen 17.08.2026
Ausbildung zur ZFA bleibt Schlüssel zur Fachkräftesicherung
Im Zeitraum 01.08.2024 – 30.09.2026 sind es 1.434 laufende Ausbildungsverträge und im gleichen Zeitraum 592 Ausbilder im Bereich des ZBV. Damit zeigen die Zahnarztpraxen in Bayerisch-Schwaben, dass sie Verantwortung übernehmen – und aktiv gegen den Fachkräftemangel im Gesundheitswesen arbeiten.
Zum 1. August 2026 haben 347 junge Menschen ihre Ausbildung in der Zahnarztpraxis begonnen. 334 Auszubildende befinden sich aktuell im zweiten, 248 im dritten Ausbildungsjahr, 196 Azubis hatten sich zur Prüfung im Sommer 2026 angemeldet, davon haben 179 die Urkunde als Zahnmedizinische Fachangestellte erhalten. Diese Zahlen unterstreichen die hohe Ausbildungsbereitschaft der Praxen und die Attraktivität des Berufsbildes.
„Jede Praxis, die ausbildet, leistet einen direkten Beitrag zur Stabilität des Systems: Sie schafft qualifizierte Nachwuchskräfte, stärkt die Teams und ermöglicht jungen Menschen einen sicheren Einstieg in ein zukunftsorientiertes Berufsfeld“, so Berger.
Darüber hinaus ermöglicht der ZBV mit Quereinsteigerkursen – der zweite startet im September – einen fundierten Einstieg in die Zahnarztpraxis und entlastet die Praxen kurzfristig. Eine Chance für Personen ohne klassische Ausbildung in der Zahnarztpraxis, in das Berufsfeld einzusteigen oder nach langer Pause wiedereinzusteigen.
Der ZBV Schwaben dankt den Praxen in Schwaben ausdrücklich für ihre Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, und für die kontinuierliche Unterstützung der Auszubildenden. „Ihr Engagement ist ein wesentlicher Pfeiler der Zukunftsfähigkeit unseres Berufsstandes“, so der Vorsitzende.