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Branchenmeldungen 10.07.2018

Dentsply Sirona International Special Clinic Solutions

Dentsply Sirona International Special Clinic Solutions

Drei Länder in fünf Tagen im Namen der Endodontie

Zu Beginn diesen Jahres wurde Prof. Asgeir Sigurdsson, Presley Elmer Ellsworth Professor und Inhaber des Lehrstuhls für Endodontie an der New York University, von Jörg Vogel, Vice President International Clinical Solutions bei Dentsply Sirona, im Rahmen einer Reihe von Vorlesungen durch ganz Südostasien begleitet. Die Vorträge, die sich mit den neuesten Entwicklungen im Bereich der endodontischen Behandlung befassten, wurden von der Dentsply Sirona Akademie organisiert und richteten sich an Fachpublikum und Studenten.

Die Rundreise von Professor Sigurdsson begann in Singapur, wo er am ersten Tag seines Aufenthalts in diesem Stadtstaat mit wichtigen Meinungsbildnern und Einflussnehmern im Bereich Endodontie gesprochen hat. Am nächsten Tag standen Vorlesungen für das College of General Dental Practitioners in den Ausstellungsräumen von Dentsply Sirona auf dem Programm.

Mit Fragestellungen wie „Differenzialdiagnose: Sind es wirklich Zahnschmerzen?“ und „Aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Zahntrauma“ wurden in den Vorlesungen auch Themen wie Erste Hilfe bei bestimmten Zahnverletzungen behandelt. Professor Sigurdsson betonte, dass es auf jede Minute ankommt, weshalb es wichtig ist, dass jeder Zahnarzt zumindest über grundlegende Kenntnisse hinsichtlich der zu ergreifenden Maßnahmen und der Dringlichkeit einer angemessenen Behandlung verfügt. In dieser Hinsicht konnte er auf aktuelle therapeutische Möglichkeiten bei Wurzelresorption eingehen und die Veranstaltung am Ende mit einem praktischen Workshop abschließen.

Neue NYU Dentsply Sirona Endodontie Abteilung setzt Maßstäbe für andere Kliniken

Die nächste Station der Reise war Auckland, wo ein ganztägiges Seminar über zukünftige Trends im Bereich Endodontie für Allgemeinzahnärzte der New Zealand Dental Association und der Universität Otago geplant war. Neben minimal-invasiven Ansätzen zur Problemlösung konnte Professor Sigurdsson auch über die neu ausgestattete Dentsply Sirona Endodontie Abteilung an der NYU sprechen. „Am meisten hat mich an jeder Station der Reise das Interesse des Publikums beeindruckt“, erinnert er sich, „doch auch die interessierten Kommentare und Fragen zu unserer neuen Fachabteilung haben mich sehr gefreut. Diese Projekt war harte Arbeit, worauf der gesamte Fachbereich Zahnmedizin der NYU sehr stolz ist, und ich hoffe, unsere Erfahrung wird anderen dabei helfen, irgendwann das zu erreichen, was bei uns heute schon Wirklichkeit ist.“

Die letzte Etappe der Reise bestand aus zwei Vorlesungstagen in Taipei. Unter dem Gesamttitel Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten bei späten Komplikationen nach Zahntrauma sprach Professor Sigurdsson vor Zahnärzten in drei verschiedenen Krankenhäusern der taiwanesischen Hauptstadt. Wie sich herausstellte, war dies das Highlight des Endodontologen, der häufiger in dieser Region zu Gast ist. „Es hat unglaublich Spaß gemacht, so viele verschiedene Zahnärzte und Endodontologen mit all ihren unterschiedlichen Werdegängen kennenzulernen“, fasst er die Reise zusammen. „Ich habe den Kontakt zum Publikum sehr genossen und viel Feedback aus den Seminaren in Taipei erhalten – sowohl direkt vor Ort als auch später zu Hause noch. Tatsächlich haben mich noch nie so viele Teilnehmer um meine Folien gebeten!“

Eine bereichernde Erfahrung für alle Beteiligten

Obwohl der Professor bereits in 44 Ländern Vorlesungen gehalten hat, war er diesmal von den Reaktionen überrascht: „Im Vergleich zu meinen früheren Reisen nach Asien war das Interesse an dem, was ich anbot, diesmal so groß, dass sich die schwierige Reise für mich wirklich gelohnt hat.“

Was Sigurdsson als ‚schwierig‘ beschreibt, bezieht sich auf den doch eher anstrengenden Reiseverlauf. „Ehrlich gesagt, war die Reiserei das Strapaziöste. In fünf Tagen und drei verschiedenen Ländern über 20 Stunden reden und dazwischen noch lange Flüge“, führt er aus. Doch die Reise hat sich gelohnt: „Obwohl die Veranstaltung in Auckland sehr lang gedauert hat, haben sich die meisten Zuhörer doch den ganzen Vortrag angehört, das hat mich sehr gefreut.“

Strahlende Zukunftsaussichten für die Endodontie

Auf die Frage nach seiner eigenen Einschätzung zu den Themen der Vorlesung reagiert Professor Sigurdsson begeistert und setzt zur Antwort an: „Die aktuellen Innovationen im Bereich der Instrumente-Technologie sind faszinierend. Fast alle Zahnärzte, die an den neuen Geräten ausgebildet werden konnten, können heute angemessene und konstant gute Wurzelbehandlungen durchführen, die vor einigen Jahren noch weit über ihre Fähigkeiten hinausgegangen wären.“ Dieses Wissen wird eines Tages dafür sorgen, dass die Mehrheit in den Genuss einer besseren zahnmedizinischen Versorgung kommt, denn nicht jeder Patient hat die Möglichkeit, von einem erfahrenen Endodontologen wie Professor Sigurdsson und seinen Kollegen behandelt zu werden. Und genau aus diesem Grund unternimmt der Professor derartige Vorlesungsreisen. Zahnärzten, denen er begegnet, sagt er: „Sowohl Wissen als auch Technologie entwickeln sich in der Zahnmedizin derzeit rasant. Deshalb ist es wichtig, dass wir an qualitativ hochwertigen Vorlesungen teilnehmen und die Literatur studieren, um mit diesen Veränderungen Schritt zu halten. Halten Sie Augen und Ohren offen: Was vor einigen Jahren noch allgemeiner Versorgungsstandard war, gilt heute möglicherweise gar nicht mehr als Behandlungsoption.“

In seinem Schlusswort wird Professor Sigurdsson dann doch wehmütig und meint, dass wir uns einerseits zwar mit den neuen Konzepten und dem zusätzlichen Wissen verändern müssen, dass manche Dinge sich jedoch nicht ändern. Die Herausforderung im Mundraum ist nach wie vor die von Bakterien an Stellen, wo sie nicht hingehören, egal ob Karies in der Krone oder eine Infektion der Zahnwurzel. Trotzdem sagt er eine strahlende Zukunft voraus. „Als nächsten Schritt gilt es herauszufinden, wie wir den Wurzelkanal besser desinfizieren können. Ich habe den Eindruck, dass wir echte Fortschritte machen. Der finale Schritt wird dann sein, eine neue Pulpa aufzubauen, die für den Rest des Lebens unseres Patienten normal funktioniert.“

Quelle: Dentsply Sirona

Foto: Dentsply Sirona
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