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Branchenmeldungen 25.02.2016

Digitalisierung der Implantologie zum Wohle des Patienten

Digitalisierung der Implantologie zum Wohle des Patienten

Digitale Prozesse, softwarebasierte Dentalgeräte und innovative Instrumente erobern die Zahnarztpraxis. Der Behandler und die Assistenz profitieren im Zuge dieses Trends in der Regel von einer Steigerung der Effizienz, Zeitersparnis und Sicherheit bei der Arbeit. Warum die digitalen Verfahren zudem besonders patientenfreundlich sind, lässt sich exemplarisch am Beispiel der Implantologie aufzeigen.

Von der computergestützten Diagnostik über die OP-Planung und CAD/CAM-Fertigung von Prothesen bis hin zur navigierten Implantation kommen heute bereits im gesamten implantologischen Behandlungsalltag High-Tech-Verfahren zum Einsatz. Nicht ohne Grund: Um das bestmögliche ästhetische und funktionelle Ergebnis zu erzielen, ist bei der Vorbereitung und beim Eingriff höchste Präzision gefragt.

Mehr Sicherheit bei der Behandlung

Dank des digitalen Röntgens (DVT) ist es heute möglich, in Echtzeit anatomische Strukturen mitsamt ihrer dreidimensionalen Lagebeziehung genau darzustellen und zu analysieren. Computergestützte 3-D-Software erleichtert im Anschluss die akkurate chirurgische und prothetische Planung. Dank der speziellen Programme kann die Positionierung und Angulation der Suprastruktur exakt festgelegt und die Wahl von Implantat-Material und chirurgischer Methode erleichtert werden. So entstehen beste Bedingungen für einen erfolgreichen Eingriff.

Und auch während des Eingriffs fördern digitale Gerätefunktionen einen reibungslosen Ablauf. Wo vom Behandler ein großes Maß an Feinmotorik und Ruhe gefordert ist, sorgen indikations- und materialabhängige Voreinstellungen, feine Sensoren und automatische Leistungsüberwachung für zusätzliche Sicherheit.

Für das Patientenwohl

All diese Eigenschaften digitaler Dentaltechnik erleichtern nicht nur die Arbeitsschritte des Implantologen, sie kommen schließlich auch dem Patienten zugute. Dank präziserer Planung und Eingliederung wird die Invasivität der Implantation auf ein Minimum verringert und infolgedessen verbessern sich die Voraussetzungen für den Heilungsprozess. Auch die Langlebigkeit des Implantats wird dank der neuen Methoden deutlich erhöht, weil auf die jeweilige individuelle Patientensituation eingegangen werden kann. Die Planungssoftware spart darüber hinaus Zeit und hilft aufgrund der Darstellungen am Bildschirm, die Kommunikation zwischen Behandler und Patienten zu erleichtern.

Bewährte Schweizer Qualität

Ein gutes Beispiel, wie innovative Technologien die Behandlungsqualität verbessern können, liefert das Implantologie- und Chirurgiesystem iChiropro des Schweizer Unternehmens Bien-Air. Als führender Hersteller von Mikromotoren ist Bien-Air seit zahlreichen Jahren im Bereich der Implantologie und der Chirurgie tätig und entwickelt maßgeschneiderte Lösungen, die eine maximale Anzahl von Behandlungsvorgängen mit einer minimalen Anzahl an Instrumenten gewährleisten. Unter dem Prädikat „Swiss made“ finden Anwender Instrumente, Steuerkonsolen und Motoren höchster Qualität, die den sich kontinuierlich verändernden Anforderungen entsprechen.

iChiropro – Behandlungserleichterung dank App

Die digitale Lösung iChiropro hat sich seit ihrer Einführung 2012 fest im Dentalmarkt etabliert und wurde seitdem von Bien-Air stetig verbessert. Jüngst wurde das System, das sich als einziges per App via iPad steuern lässt, um neue Funktionen erweitert. So ist es nun möglich, Planungsdaten einfacher und schneller aus der Software coDiagnostiX™ zu importieren. Auch der Datenexport hat sich vereinfacht. Dank eines Strichcodescanners können Implantatdaten automatisch und sicher abgespeichert und somit die lückenlose Rückverfolgbarkeit der Informationen garantiert werden. Das Gerät legt damit den Grundstein für die vollständige Digitalisierung des implantologischen Workflows.

Als Multi-User-Interface kann iChiropro von mehreren Behandlern genutzt werden. Die einzelnen Accounts enthalten personalisierte Einstellungen. Der auf dem iPad angezeigte Navigationsbereichs von iChiropro bietet während der Behandlung direkten Zugang zu allen benötigten Informationen. Angezeigt werden u. a. der coDiagnostiX™-Planungsbericht sowie Bilder der Instrumente und ihre Position in der Kassette, um eine raschere Auswahl zu ermöglichen. Auch die Patientenakte kann mit dem Tablet abgerufen werden. Dort werden während des Eingriffs automatisch die Behandlungsdaten hinterlegt.

Besonderen Anwenderkomfort bietet iChiropro Zahnärzten in erster Linie durch die vorprogrammierten Behandlungsabläufe, die sich nach den Empfehlungen der führenden Implantathersteller richten. Unsicherheiten bei der Wahl der richtigen Parameter sind damit passé. Zusätzlich können aber auch individuelle Einstellungen im System abgespeichert werden.

Bis zu acht Implantate kann der Behandler mit iChiropro gleichzeitig einsetzen. Dabei ist es möglich, ein und denselben Behandlungsschritt nacheinander für jedes Implantat durchzuführen. Dazu kann der Behandler per Fußpedal in der Navigation von einem Implantat zum anderen wechseln. Das hat den Vorteil, dass während der OP weniger Einstellungen am Instrument und an den Eingriffsparametern vorgenommen werden müssen. Fehlerquellen werden damit reduziert.

Übertragung von App auf Mund

Neben der intelligenten Software des Systems machen auch die hochwertigen „Hardware“-Komponenten iChiropro zu einer zuverlässigen und alltagstauglichen Lösung in der Implantologie. Erhältlich ist iChiropro mit dem Mikromotor MX-i LED und dem Winkelstück 20:1 L Micro-Series. Ausgestattet mit wartungsfreien und lebensdauergeschmierten Keramikkugellagern ist der MX-i LED der leistungsstärkste Mikromotor auf dem Markt. Sein hohes Drehmoment bietet in hohen und niedrigen Drehzahlbereichen einen unvergleichlichen Arbeitskomfort. Das Winkelstück 20:1 L Micro-Series verfügt über einen der kleinsten Köpfe überhaupt sowie eine doppelte LED-Beleuchtung und sorgt somit für einen optimalen Zugang und beste Sichtverhältnisse. Zusätzlich garantiert das neue, äußerst robuste Antriebssystem eine verlängerte Lebensdauer (über 1.600 Eingriffe bei 70 Ncm).

Foto: © Bien-Air
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